Sie tötete in Ekstase

kinski
Sie tötete in Ekstase



Alternativtitel : She killed in Ecstasy

Produktionsland : Deutschland / Spanien
Herstellungsjahr : 1971

Regie : Jess Franco
Drehbuch : Jess Franco
Produzent : Arthur Brauner
Musik : Manfred Hübler, Sigi Schwab

Genre : Thriller / Horror
Freigabe : ab 18 Jahre
Laufzeit : 73 Minuten

Darsteller :
Soledad Miranda (Susann Korda)
Fred Williams
Howard Vernon
Paul Müller
Ewa Strömberg
Horst Tappert
Beni Cardoso
Jesus Franco
Rudolf Hertzog
Karl Heinz Mannchen
Germán Robles



Inhalt :
Dr. Johnson führt genetische Experimente an menschlichen Embryonen durch. Als dies bekannt wird, verliert er seine Approbation und wird von seinen Kollegen in den Selbstmord getrieben. Seine überaus attraktive Frau (Soledad Miranda) schwört an der Leiche ihres Mannes, grausame Rache an den Verantwortlichen zu nehmen. Dabei nutzt sie ihre betörenden körperlichen Reize, um einen nach dem anderen ins Verderben zu stürzen. Sie lockt ihre Opfer an einsam gelegene Orte, gibt sich ihnen im Liebesrausch hin ... um sie danach bestialisch zu ermorden. (Quelle : ofdb)


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Ein typischer Jess Franco-Film, dem man durchaus das Prädikat „Schund“ verleihen kann. Francos Mix aus Thriller, Horror und Schmuddelsex-Filmchen verlässt sich auf die „Ausstrahlung“ seiner Hauptdarstellerin Soledad Miranda (alias Susann Korda), für die es ihr letzter Film sein sollte … noch vor der Fertigstellung des Films kam sie bei einem Autounfall ums Leben. Soledad Miranda wurde gerade mal 27 Jahre alt. Schauspieltechnisch hatte sie allerdings auch nicht viel mehr als ihre illustren Kollegen zu bieten. Leute wie Jack Vernon oder Paul Müller gehörten ja bereits zum Franco-Inventar und irgendwie hat man sie dann doch lieb gewonnen, weil sie so wirken, als wenn sie gar nicht erst versuchen würden zu schauspielern. ‚Derrick’ Horst Tappert liefert nicht gerade eine Glanzleistung ab, erscheint aber gegenüber dem männlichen Hauptdarsteller Fred Williams fast oscar-reif. Williams gehört zweifelsohne zu den talentfreiesten Darstellern überhaupt und darf – zum Glück – nach dem ersten Viertel des Films auf Grund eines psychischen Schocks eine der Totenstarre sehr ähnliche Haltung einnehmen. Was seine liebende Frau (Soledad Miranda) allerdings nicht daran hindert, ihm ein ums andere Mal ihr Leid zu klagen. Netterweise macht sie sich zu diesem Zwecke regelmäßig nackich … was Story-technisch eigentlich völlig unnötig ist, aber den Zuschauer zumindest etwas aus seiner Lethargie reißen kann.
„Sie tötete in Ekstase“ als schlecht zu bezeichnen würde es nicht treffen. Purer Trash kann eigentlich niemals schlecht sein … und nichts anderes ist Francos Werk.

3 / 10