Tunnel der lebenden Leichen

kinski
Tunnel der lebenden Leichen



Originaltitel : Death Line
Großbritannien, 1972

Alternativtitel : Raw Meat

Genre : Horror
Laufzeit : 83 Minuten (deutsche DVD)
Freigabe : ab 18 Jahre

Regie : Gary Sherman
Drehbuch : Ceri Jones
Buch : Gary Sherman

Darsteller :
Donald Pleasence
Christopher Lee
Norman Rossington
David Ladd
Sharon Gurney
Hugh Armstrong
June Turner
Clive Swift
James Cossins
Heather Stoney
Hugh Dickson



Inhalt:
Der Tod geht um zwischen den U-Bahn-Stops Holborn und Russell Square in London, denn dort verschwinden immer wieder Menschen für immer. Für Inspektor Calhoun (Donald Pleasence) zunächst ein Rätsel, doch dann findet er eine Spur, die zu einer Gruppe von Arbeitern führt, die um die Jahrhundertwende beim U-Bahnbau bei einem Höhleneinsturz für immer verschwanden. Offensichtlich leben ihre Nachkommen immer noch unter der Erde – und sie haben Hunger … (DVD-Klappentext)


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Eigentlich ein cooles Thema, ebenso wie die Location. Zudem sind mit Donald Pleasence und Christopher Lee zwei Großmeister des Horrorfilms am Start. Doch das Endergebnis ist eher enttäuschend, zumal Lee nur einen ca. 60sekündigen Kurzauftritt hat. Regisseur Gary Sherman schafft es nicht, eine dem Thema entsprechende Atmosphäre zu schaffen, lässt den Zuschauer bis kurz vor Schluß im Unklaren um was es bei seinem Film eigentlich geht.
Der Film hätte mehrere Wege einschlagen können, indem er entweder zu einem richtigen Slasher mutiert oder aber die Geschichte der lebenden Leiche(n) aus einem eher dramatischen Blickwinkel erzählt. Sherman entschied sich für einen halbgaren Mittelweg und hat seinen Streifen dadurch gründlich in den Sand gesetzt. Einzig und allein Donald Pleasence reißt hier noch gewaltig was raus, indem er seiner Rolle einen völlig unangebrachten Sarkasmus verleiht. Seine Sprüche erinnern oftmals eher an die Situationskomik eines Louis de Funes als an einen Zombie-jagenden Inspektor. Dennoch schade … wieder ein Film der verschenkten Möglichkeiten.

4 / 10

kasmus
Sind nur die Ueberbleibsel einer Inzestbande und keine Zombis. Hatte mich bei dem Cover echt auf nen schoenen Schnetzelfilm mit Atmosphaere gefreut.. 3/10