Fantastic Four: Rise of The Silver Surfer - Special

Takeshi
Constantin Film
präsentiert
in Zusammenarbeit mit Twentieth Century Fox und Marvel Studios eine
Bernd Eichinger / 1492 Pictures Produktion


Fantastic Four: Rise of The Silver Surfer




Darsteller
Ioan Gruffudd
Jessica Alba
Chris Evans
Michael Chiklis
Julian McMahon
Drehbuch
Don Payne
Mark Frost
Produzenten
Bernd Eichinger
Avi Arad
Ralph Winter
Regie
Tim Story
Kinostart: 09. August 2007


KURZINHALT

Als er aus den Tiefen des Weltalls taucht, ist schnell klar, dass es sich um
einen neuen und übermächtigen Gegner handelt, der nicht nur New York,
sondern die ganze Welt bedroht: der SILVER SURFER. Die kosmischen
Kräfte dieses spektakulären Angreifers suchen ihresgleichen. Auf seinem
galaktischen und mental steuerbaren Surfbrett entwickelt er
Geschwindigkeiten schneller als das Licht und durchquert mühelos selbst den
Hyperraum. Die silberne Haut, die seinen aerodynamischen Körper umgibt, ist
beinahe undurchdringbar, und weder extremste Hitze noch gefährliche
Strahlung oder völliges Vakuum machen dem SILVER SURFER das
Geringste aus.
Sogar für die sympathischen und ihrerseits mächtigen Superhelden der
FANTASTIC FOUR scheint dieser faszinierende und geheimnisvolle
Widersacher unbesiegbar…



PRESSENOTIZ

Bereits vor 20 Jahren konnte sich Erfolgsproduzent Bernd Eichinger (DAS
PARFUM – DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS) die Filmrechte an zwei
der wohl erfolgreichsten Marvel Comics sichern: FANTASTIC FOUR und
SILVER SURFER. Doch erst jetzt ist es dank völlig neuer Entwicklungen der
Tricktechnik möglich, diese einmalige und rasante Geschichte in erstklassiger
CGI-Qualität auf die Leinwand zu bringen.
Gemeinsam mit Avi Arad (SPIDER-MAN, X-MEN) und Ralph Winter (X-MEN)
produzierte Eichinger den zweiten Teil der erfolgreichen Marvel-Reihe. Unter
der Regie von Tim Story entstand mit FANTASTIC FOUR – RISE OF THE
SILVER SURFER eine fantastische Comic-Verfilmung mit viel Humor, noch
mehr Action und sensationellen Special Effects.



PRODUKTIONSNOTIZEN

Es gibt eine neue Macht im Universum – übermächtig, rätselhaft und
scheinbar unbesiegbar: der SILVER SURFER. Die ebenso mysteriöse wie
gefährliche Erscheinung bedroht die Erde und stellt die FANTASTIC FOUR
auf eine harte Probe. Es ist eine Begegnung, wie sie nicht spektakulärer sein
könnte…
2007 darf nun endlich der sagenhafte SILVER SURFER seiner Comicvorlage
entspringen und seinen Einstand in der Welt des Films geben – als
bedrohlicher und unergründlicher Gegenspieler der FANTASTIC FOUR. „Mit
dem Silver Surfer taucht dieses Mal eine neue Figur auf, die einer der
coolsten Comic-Charaktere aller Zeiten ist“, freut sich Regisseur Tim Story.
„Deswegen haben wir mit größeren Stunts, mehr Action und mehr CGIEffekten
noch einen draufgesetzt.“



DER SILVER SURFER

Sein Debüt gab der Silver Surfer 1966 in der Ausgabe #48 der Fantastic Four-
Comics. Stan Lee und Jack Kirby hatten den „Sky-Rider of the Spaceways“
bereits in den frühen Sechziger Jahren erfunden und schon nach seinem
ersten Auftritt wurde er schnell zu einer festen Größe im Marvel Universum.
Er tauchte nicht nur regelmäßig in den Fantastic Four-Heften auf, sondern
bekam schließlich auch eine eigene, nach ihm benannte Comicreihe.
Der Silver Surfer gilt als eines der interessantesten und innerlich
zerrissensten Geschöpfe der Marvel-Welt. Als Vorbote von Galactus, einer
Furcht einflößenden und ganze Universen verschlingenden Kreatur, sucht er
nach neuen Planeten, die sich dieser einverleiben kann. Um seine eigene
Welt vor diesem Schicksal zu retten, trat der Silver Surfer einst in Galactus
Dienste und streift seither auf seinem von kosmischer Energie betriebenen
Board durch die Galaxien.
"Der Silver Surfer ist eine besonders faszinierende Comic Figur", so
Produzent Bernd Eichinger". "Da ist vor allem sein cooles Aussehen und die
Tatsache, dass er ein Surfboard hat, auf dem er durch den Kosmos surfen
kann. Dann wiederum ist er eine sehr zerrissene Persönlichkeit, denn er ist
der Herold von Galactus und war einst in derselben Situation wie die Erde.
Seine Welt sollte zerstört werden, doch er opferte sich und wurde zum Silver
Surfer. So hat er auch etwas Melancholisches, da er um seine eigene Welt zu
retten, andere Welten in den Untergang treiben muss."
„Der Reiz des Silver Surfers liegt meiner Meinung nach in der Komplexität
und Tragik seines Charakters“, bestätigt Drehbuchautor Don Payne. „Fast wie
ein Zen-Mönch ist er der Welt entrückt, aber er empfindet immer noch
Mitgefühl. Als Galactus Diener bringt er Zerstörung über andere Welten und
Lebewesen, so dass er in einem tragischen moralischen Zwiespalt steckt.“
Der Silver Surfer, dessen wirklicher Name Norrin Radd ist, hat die Fähigkeit,
die kosmischen Energieflüsse des Universums zu absorbieren und zu
manipulieren. Zudem ist er ungewöhnlich stark und beinahe unzerstörbar. Er
vermag gleichermaßen durch Raum und Hyperraum zu reisen sowie
dimensionale Grenzen zu überwinden. Dabei kann er mit seinem Board
grenzenlose Geschwindigkeiten erreichen und ist sogar schon zu Zeitreisen in
der Lage gewesen. Der Surfer benötigt weder Essen oder Trinken, noch Luft
oder Schlaf, sondern hält sich bloß durch die Umwandlung von Materie in
Energie am Leben. Gegen extreme Temperaturen ist er genauso immun wie
gegen die meiste Strahlung. Auch in luftfreien Umgebungen wie dem Weltall
oder dem Hyperraum kann er überleben.
Das Board des Surfers ist seine Energiequelle, die aus demselben
undurchdringbaren, silbernen Material wie seine Haut besteht.
"Es war eine echte Herausforderung, den Silver Surfer so umzusetzen, dass
er den Erwartungen der Fans entspricht", sagt Bernd Eichinger. "Früher hätte
man gar nicht sicherstellen können, dass so eine ungewöhnliche Figur
glaubhaft vermittelt werden kann. Denn die Technik ist ja jetzt erst so weit,
dass man eine so komplexe Figur wie den Silver Surfer realistisch auf die
Leinwand bringen kann. Das ist ein Ergebnis, das man eigentlich erst in den
letzten drei Jahren erreichen konnte."
„Wir wollten so nah wie möglich am Silver Surfer der Comic-Hefte bleiben“, so
Regisseur Tim Story. "Es war von der technischen Seite eine besonders tolle
Erfahrung, dass er in unserem Film eine CGI-Kreation ist. Denn so konnten
wir ihn von Grund auf nach unseren Vorstellungen gestalten, ihn also zu
einem genauen Abbild der Comic-Figur formen. Deswegen ist unser Silver
Surfer genau der Surfer geworden, den wir alle kennen und lieben. Ich
glaube, dass die Fans es zu schätzen wissen werden, dass er genauso lebt
und atmet, wie wir ihn schon immer vor uns gesehen haben.“
Der Schauspieler Doug Jones (PANS LABYRINTH) stand den Digital-
Experten der Effekte-Firma Weta Digital als Referenz für Gestalt und
Bewegungen des Silver Surfers zur Verfügung. Seine Fähigkeiten als
Pantomime und Schlangenmensch waren dabei besonders hilfreich.
Gemeinsam mit seinem Stuntdouble Dorian Kingi und dem Bewegungscoach
Terry Notary arbeitete Jones mehrere Wochen an verschiedenen, speziell
entworfenen Kameravorrichtungen und Geschirren, um die vom Windsurfen
inspirierten Bewegungen des Silver Surfers einzustudieren. In der
Originalfassung leiht der Oscar-nominierte und aus Filmen wie MATRIX und
MYSTIC RIVER bekannte Laurence Fishburne dem Silver Surfer seine
Stimme.



DIE FANTASTIC FOUR

Der Silver Surfer trifft auf die bekannte Superhelden-Truppe aus dem Hause
Marvel Comics, die FANTASTIC FOUR.
Produzent Bernd Eichinger sicherte sich bereits vor über 20 Jahren die
Rechte an dem ungewöhnlichen Superhelden Team. "Mir hat immer
besonders an FANTASTIC FOUR gefallen, dass die Comics neben der Action
auch einen komödiantischen Ansatz haben." erklärt Bernd Eichinger. "Fast
alle Superhelden haben Kräfte, die sie übermenschlich machen. Doch bei
anderen Superhelden geschieht alles auf einer sehr ernsten Ebene, kaum
ironisch oder selbstironisch. Die FANTASTIC FOUR wiederum sind eigentlich
wie eine Familie, die sich streitet und auch mal uneinig ist. Ich finde, es ist ein
sehr witziger Ansatz und eine sehr interessante Grundkomponente, dass sich
Superhelden untereinander und mit anderen ständig streiten. Das macht den
Ansatz von FANTASTIC FOUR eben so anders als andere Superhelden und
gibt dem Ganzen eine komödiantische Note, die ich sehr mag."
Der Anführer der FANTASTIC FOUR ist Reed Richards alias Mr. Fantastic
(Ioan Gruffudd) seinen Körper in jede erdenkliche Form ausdehnen oder
verdrehen kann. „Es ist immer sehr aufregend, noch einmal in eine Rolle zu
schlüpfen, die man in der Vergangenheit bereits spielen konnte“, sagt der
walisische Schauspieler. „Ich habe mich in den vergangenen zwei Jahren ein
bisschen weiter entwickelt und bin älter geworden, deswegen hat sich auch
Reed Richards weiter entwickelt. Er hat Selbstvertrauen hinzugewonnen und
mehr Kontrolle über die Situation, weswegen er dieses Mal auch viel eher ein
Anführer ist. In dieser Position bei den Fantastic Four fühlt er sich mittlerweile
durchaus wohl.“
Selbstverständlich gehört auch Reeds Freundin Sue Storm (Jessica Alba)
wieder zum Team. Als Invisible Woman kann sie sich unsichtbar machen und
mächtige Kraftfelder entstehen lassen. Für Jessica Alba war die Arbeit an
diesem Film befriedigender als beim ersten Teil: „Beim ersten Film habe ich
mich noch an meine Rolle heran getastet und versucht, so nah an der Comic-
Vorlage zu bleiben wie möglich. Doch nun kenne ich die Figur viel besser und
hatte deswegen auch viel mehr Freiheiten. Ioan, Chris, Chikie (Michael
Chiklis) und ich haben diese Rollen ja schon einmal gespielt und fühlten uns
deswegen sehr wohl in ihnen. Wir konnten nicht nur an unseren eigenen
Charakteren neue Seiten entdecken, sondern auch an denen der anderen.“
Chris Evans spielt Sues Bruder Johnny Storm, bekannt als Human Torch, der
seinen Körper nach Belieben in Flammen verwandeln und fliegen kann. Chris
Evans war begeistert davon, seine Rolle wieder aufzugreifen. „Eine solche
Gelegenheit ist für einen Schauspieler ein Geschenk“, betont er. „Man hat ja
nicht nur etwas Zeit in der Haut eines anderen verbracht, sondern kann auch
darauf zurückgreifen, wie es funktioniert und was sich auf den Zuschauer
übertragen hat.“
Obwohl Johnny eigentlich der abenteuerlustige Draufgänger und der größte
Angeber des Teams ist, beschlossen die Filmemacher für diesen Film, seiner
Figur ein wenig Romantik zu verpassen. „In Anbetracht der Hochzeit von
Reed und Sue und der Beziehung von Ben und Alicia ist es ein netter
Handlungsbogen, dass Johnny sich plötzlich einsam fühlt. Dabei bemerkt er,
wie wertvoll die Menschen sind, die man liebt und von denen man geliebt
wird.“
Michael Chiklis, der für seine Rolle in der Serie „The Shield“ sowohl den
Emmy als auch den Golden Globe gewann, kehrt zurück als Ben Grimm alias
The Thing, dessen Körper sich durch den kosmischen Beschuss im ersten
Film in einen orangefarbenen Stein verwandelt hat. Auch dieses Mal ist er
noch ein Griesgram, wie Chiklis zu berichten weiß: „Ich denke, jeder, der in
seiner Haut stecken würde, wäre ein wenig reizbar. Aber den ersten Schock
hat er wohl überwunden und ist in gewisser Weise weiter gegangen. Nun
gehört es für ihn zum Alltag, die Welt zu retten.“
Ben Grimm führt weiter seine Beziehung mit der blinden, von Kerry
Washington gespielten Bildhauerin Alicia Masters, die im ersten Teil begann.
„Ben ist für mich das Herz und die Seele der Fantastic Four“, betont Chiklis.
„Er ist der Stärkste von ihnen, aber er ist ein sanfter Riese. Dass er mit Alicia
eine Liebesbeziehung führt, macht die Rolle für mich noch wesentlich
erfüllender. Er ist eben nicht bloß ein grummeliger Griesgram, der nur für
einen schnellen Gag gut ist. Er hat Herz und Seele und genau deswegen liebt
man The Thing.“
Der Surfer bekommt es zeitweise mit allen Mitgliedern der Fantastic Four zu
tun, doch er hat die engste Beziehung zu Sue Storm alias Jessica Alba. Sie
erkennt als erste, dass er doch nicht der Bösewicht ist, für den man ihn
zunächst hält. „Der Silver Surfer ist einfach ein erstaunliches Wesen“, meint
Alba. „Er ist nicht nur ein silberner, sehniger und muskulöser Kerl, sondern hat
auch eine gewisse Unschuld. Dass er so missverstanden wird, macht ihn erst
interessant. Ich bin begeistert, dass meine Figur diese besondere Verbindung
zu ihm hat. Die Kerle sind so grob, kampfbereit und schnell mit einem Urteil
zur Hand, wenn sie das Gefühl haben, dass das Universum bedroht wird. Sue
dagegen versucht die Situation genau zu durchschauen und hinter das
Offensichtliche zu blicken. Das halte ich für einen besonders schönen Aspekt
des Films und meiner Rolle.“
„Auf nichts freue ich mich im Film so sehr wie auf den Silver Surfer“,
begeistert sich auch Michael Chiklis alias The Thing. „Er ist eine großartige
Figur, heiß geliebt und aus alten Marvel-Zeiten. Sein Look in diesem Film ist
einfach unglaublich.“
„Der Silver Surfer ist als Charakter wirklich sexy. Ich glaube, ich bin sogar
eifersüchtig auf ihn“, lacht Ioan Gruffudd, der erneut als Mr. Fantastic zu
sehen ist. „Schon sein Name ist cool. Und in visueller Hinsicht wird es sehr
aufregend sein, ihn auf der Leinwand zu sehen.“



DR. DOOM

FANTASTIC FOUR endete mit dem vermeintlichen Tod des Erzfeindes der
Vier, dem Tyrannen Victor von Doom (Julian McMahon), der in einem
Schiffscontainer eingeschlossen und in sein fiktives Heimatland Latveria
verbannt wurde. „Dies ist ein Fantasy-Film, deswegen können die
Protagonisten kommen und gehen; man kann sie beliebig sterben und wieder
auferstehen lassen“, erklärt Produzent Ralph Winter Dooms Rückkehr. „Doom
hat einen Weg gefunden, zurückzukehren. Er legt sich mit allen an: er hat
noch immer ein Auge auf Sue geworfen, versucht noch immer, Reed zu
verleumden und glaubt sogar, er sei mächtiger als der Silver Surfer. Er will
alles an sich reißen, was er kann.“
Julian McMahon, der auch die Hauptrolle in der Serie „Nip/Tuck“ spielt,
übernimmt erneut die Rolle des charismatischen Bösewichtes. „Er saß für
lange Zeit in einem Grab und das hat ihn verständlicherweise ziemlich wütend
gemacht“, fasst McMahon den Grund für Dooms unvermeidliche Rückkehr
zusammen. „Er ist verbittert und daher entschlossen, es den Fantastic Four
heimzuzahlen.“
Als der Silver Surfer auftaucht, müssen die ehemaligen Feinde plötzlich
zusammenarbeiten, um die Welt vor der scheinbaren Bedrohung zu retten.
Doch Victor verfolgt wie immer seine eigenen Pläne.
„Gegen den Silver Surfer müssen Victor und die Fantastic Four zum ersten
Mal wirklich zusammenarbeiten, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen“, fügt
Tim Story hinzu. „Doch letzten Endes erleben wir, dass man Doom niemals
trauen kann. Er hat immer noch ein weiteres, heimliches Motiv für seine
Taten.“



SPECIAL GUEST: STAN LEE

Wie üblich hat auch Marvel-Legende Stan Lee, der die Fantastic Four und
viele andere Comic-Helden erschuf, einen Auftritt in FANTASTIC FOUR –
RISE OF THE SILVER SURFER. Im ersten Teil war er als Postbote des
Baxter Buildings zu sehen, doch diesmal darf er eine weitaus bedeutendere
Persönlichkeit verkörpern: sich selbst. Als Hommage an das letzte Bild der
„Fantastic Four Special King Size Annual #3“-Ausgabe von 1965 hat er bei
Sue und Reeds Hochzeit einen unvergleichlichen Auftritt als ungebetener
Gast.
"Stan Lee hat einen wirklich schönen Cameo Part in diesem Film", bestätigt
Bernd Eichinger. "Stan Lee ist ein absolut kreativer Mensch und wir kennen
uns seit vielen Jahren. Inzwischen sind wir gut befreundet und sehen uns so
häufig es geht. Er hat früher öfter spaßeshalber zu mir gesagt, ich solle doch
bitte dafür sorgen, dass der erste Fantastic Four Film in Kino läuft, bevor er
"abtritt". Und ich meinte immer "Mach Dir keine Sorgen, Du wirst schon noch
am Leben sein." Und nun kann man ihn bereits im zweiten Teil FANTASTIC
FOUR – RISE OF THE SILVER SURFER sehen."



DIE VORLAGE

Die Filmreihe der FANTASTIC FOUR basiert auf der langlebigsten Comic-
Reihe des Marvel-Imperiums, die sich ihren Spitznamen „der großartigste
Comic der Welt“ wohl verdient hat. Die Wurzeln dieses Phänomens liegen 44
Jahre zurück, als Marvel-Verleger Martin Goodman nach einer Golfpartie mit
einem Branchenkonkurrenten einen faszinierenden Einfall hatte, vom dem er
Comic-Legende Stan Lee erzählte.
„Martin fragte mich, warum ich nicht ein Team von Superhelden erschaffen
würde“, erinnert sich Lee. „So kreierten Jack Kirby und ich die FANTASTIC
FOUR, die auch vier Jahrzehnte später noch das Prunkstück im Comic-
Imperium von Marvel darstellen.“
Lees Superhelden sollten Menschen ohne geheime Identitäten sein. „Ich
wollte Figuren erschaffen“, so Lee, „die wie ganz normale Menschen in der
realen Welt leben und zufällig Superkräfte haben. Sie bilden die erste Familie
von Superhelden, vier Menschen eben, die wie eine Familie leben und
zusammenarbeiten. Eine solche Beziehung hatte es in keinem Comic zuvor
gegeben, dadurch wurden sie einzigartig und bei den Fans sehr populär.“
Produzent Bernd Eichinger begeisterte sich schon in jungen Jahren für die
FANTASTIC FOUR Comics und sicherte sich 1983 die Rechte an den
Comics. "Ich habe bereits sehr früh, mit zwölf oder dreizehn Jahren
angefangen, die Comics der Fantastic Four und des Silver Surfer zu lesen
und sie haben mich immer fasziniert." so Bernd Eichinger. "Später, als ich
dann Produzent wurde, stellte ich den ersten Kontakt zu Stan Lee her, der in
meinen Augen der 'Gott von Marvel Comics' ist. Und 1983 flog ich dann nach
Los Angeles, mit der Idee, aus den Fantastic Four und auch aus dem Silver
Surfer einen Film zu machen."
FANTASTIC FOUR – RISE OF THE SILVER SURFER stützt sich
gleichermaßen auf eine Verschmelzung von Handlungssträngen aus
verschiedenen Fantastic Four-Comicbänden sowie auf neue Entwicklungen
der Erzählung und ihrer Charaktere. „Der Film ist inspiriert vom erstmaligen
Auftauchen des Silver Surfers in den Bänden 48 bis 50 der Comics“, erläutert
Don Payne. „Aber wir verwenden auch Elemente aus den Bänden 57 bis 60,
wo der Silver Surfer auf Dr. Doom trifft. Außerdem sind auch einige Momente
von der neuesten Comic-Reihe ‚Ultimate Extinction’ inspiriert.“



DAS TEAM HINTER DER KAMERA

Der Regisseur der FANTASTIC FOUR, Tim Story, ist auch für den zweiten
Teil des Kinospektakels mit an Bord, ebenso wie die Produzenten Ralph
Winter, Avi Arad und Bernd Eichinger, der bis heute großer Comic Fan ist.
"Wenn man bereits im Kindesalter anfängt, Comics zu lesen, dann gibt man
diese Gewohnheit auch später, wenn man älter wird, nicht auf." so Eichinger.
Das Drehbuch stammt vom vierfachen Emmy-Gewinner Don Payne, einem
der ausführenden Co-Produzenten der „Simpsons“, und dem angesehenen
Drehbuchautor Mark Frost, der auch schon den ersten Teil mit geschrieben
hatte.
Der Silver Surfer entstand mithilfe der Firma Weta Digital, die den Oscar für
visuelle Effekte für DER HERR DER RINGE und KING KONG erhielt. Leiter
des Spezialeffekte-Teams war Scott Squires, der bereits dreimal für den
Oscar nominiert wurde (unter anderem für STAR WARS: EPISODE 1 – DIE
DUNKLE BEDROHUNG). Basierend auf Aussehen und Bewegungen des
Schauspielers Doug Jones wurde der Silver Surfer von Weta Digital komplett
am Computer erstellt, wofür eigens ein verbessertes CG-Verfahren entwickelt
wurde, um die Figur realistischer gestalten zu können.
Scott Squires arbeitete jedoch nicht nur eng mit Weta an der Entstehung des
Silver Surfers zusammen, sondern beaufsichtigte auch zahlreiche andere
Effekte des Films. Dazu gehören unter anderem die erweiterten Fähigkeiten
der Fantastic Four sowie die kilometerlangen Krater, die das Werk des Silver
Surfers sind. Die Erschaffung von Galactus, einer bei Comic-Fans für ihre
unglaubliche Macht bekannten Kreatur, war eine besondere Herausforderung.
„Es war ein feiner Balanceakt beim Look von Galactus nötig. Denn einerseits
wollten wir die Erwartungen der Comic-Fans erfüllen, andererseits sollte
Galactus für alle, die ihn noch nicht kannten, spektakulär und
außergewöhnlich gestaltet werden“, berichtet Squires.
Mit Hilfe der wiederkehrenden Protagonisten sowie eines internationalen
Settings hoffen die Filmemacher, dass der Film bei Fans und Nicht-Fans
gleichermaßen ankommen wird. „Ich denke, dass der Film eine besondere
Relevanz hat, weil die Vier es mit einer globalen Bedrohung zu tun haben“,
meint Drehbuchautor Don Payne. „Doch die Geschichte setzt sich auch mit
zeitlosen Themen wie Familie und dem Erbringen von notwendigen Opfern
auseinander. Um sich zum Wohle der Menschheit zu opfern, braucht es ein
sehr nobles Individuum. Davon abgesehen bieten wir dieses Mal mehr Action,
mehr Spannung und einen stärkeren Fokus auf die Beziehung zwischen den
Figuren. Natürlich will man die Geschichte familienfreundlich halten, aber
eben auch nicht zu sehr vereinfachen. Es muss ein groß angelegtes
Abenteuer mit genau der richtigen Mischung aus Action, Drama, Humor und
fantastischen Spezialeffekten sein.“



DAS FANTASTICAR

Neben dem Silver Surfer fanden noch weitere bekannte Elemente der Comics
ihren Weg auf die Leinwand. Für die Mythologie der Fantastic Four ist
beispielsweise nicht nur das bereits aus dem ersten Teil bekannte Baxter
Building wichtig, sondern auch das Fantasticar. Das schwebende
Transportmittel tauchte erstmals 1962 im Comic „Fantastic Four #3“ auf, in
dem es gleich den Spitznamen „die fliegende Badewanne“ verpasst bekam.
Doch mit der Technologie hat sich auch das Fantasticar verändert und so
wurde es in den vergangenen 45 Jahren in verschiedenen Stadien bis zu
seinem aktuellen geschmeidigen, stromlinienförmigen Design
weiterentwickelt.
In FANTASTIC FOUR – RISE OF THE SILVER SURFER gibt das Fantasticar
nun sein eindrucksvolles Filmdebüt. In einem gefährlichen Kampf zwischen
den Fantastic Four, dem Silver Surfer und Dr. Doom spielt es eine
entscheidende Rolle.
Der Entwurf für das Fantasticar des Films stammt von dem renommierten
Konzeptkünstler, Illustrator und Fahrzeug-Designer Tim Flattery, zu dessen
Arbeiten MISSION: IMPOSSIBLE III, FLUCH DER KARIBIK und
TRANSFORMERS gehören. Er arbeitete dafür mit Trevor Creed aus der
Design-Abteilung der Chrysler Group, Regisseur Tim Story und Kirk
Petruccelli zusammen, dem Produktionsdesigner des Films.
Den ungewöhnlichen Bedürfnissen der Fantastic Four entsprechend, ist das
Fantasticar ein sechs Meter langes und 3,60 Meter breites Hybrid-Fahrzeug,
das senkrecht starten und landen kann und zur optimalen
Kraftstoffausnutzung einen elektronischen Antriebsmotor mit einem
Turbinenbeschleuniger kombiniert. Reed Richards hat es entworfen und mit
Hilfe computergestützter Herstellungstechniken aus einer Vielzahl hitzefester
Bestandteile konstruiert. Ein ausgesprochen unorthodoxes, aber höchst
flugtaugliches Gefährt! Wenn alle vier Mitglieder der Fantastic Four an Bord
sind, erreicht das Fantasticar eine Höchstgeschwindigkeit von 885 km/h und
eine Flughöhe von bis zu 9200 Metern. Das Fantasticar lässt sich
gewissermaßen in drei einzelne Fahrzeuge unterteilen, die jeweils getrennt
voneinander betrieben und gelenkt werden können und ausschwenkbare,
gelenkige Flügel haben. Jedes dieser Einzelteile kann genauso schnell und
hoch fliegen wie das gesamte Auto.
Die meisten Szenen mit dem Fantasticar wurden in Green Screen-Kulissen in
Vancouver gedreht, wo das Fahrzeug zu diesem Zweck auf eine
hochbewegliche Plattform montiert wurde. Durch ständiges Rütteln und Wind
aus riesigen Ventilatoren wurde so selbst für die Schauspieler ein ziemlich
authentisches Flugszenario erzeugt: „Das Fantasticar war unglaublich“,
begeistert sich deswegen auch Jessica Alba. „Sie haben mit diesem Auto
wirklich ein ganz neues Niveau erreicht, so futuristisch und cool sieht es aus.
Die vollständigen Szenen endlich auf der Leinwand zu sehen, wird nicht nur
für mich ein echtes Highlight werden.“



DIE DREHARBEITEN

Als das Drehbuch und die Besetzung komplett waren, bezogen die
Produzenten ihre Büros in den Vancouver Film Studios, östlich des
Stadtzentrums. Viele Filmemacher und Arbeiter aus Vancouver, die schon an
FANTASTIC FOUR und den X-MEN-Filmen beteiligt waren, standen der
Mammutproduktion FANTASTIC FOUR – RISE OF THE SILVER SURFER
erneut zur Verfügung.
Um die vielen Kultdenkmäler und Attraktionen auf der ganzen Welt
einzufangen, reiste das Team der Second Unit für Außenaufnahmen um den
ganzen Globus und erkundete Städte wie London, New York und Shanghai.
„Das war entscheidend, denn die Fantastic Four haben es mit einer globalen
Bedrohung zu tun. Nicht nur sie selbst oder New York sind in Gefahr, sondern
die ganze Welt“, erläutert Drehbuchautor Payne. „Die Leinwand, auf der wir
malen konnten, war dieses Mal also sehr viel größer.“ Über 40 Tage lang
drehte die Second Unit Crew von FANTASTIC FOUR – RISE OF THE
SILVER SURFER an verschiedenen Schauplätzen und war dabei auch für
einen Großteil der Verfolgungsjagd von Johnny Storm und dem Silver Surfer
zuständig. Diese spektakuläre Jagdszene streift etwa die berühmten
Denkmäler Washingtons sowie die Skyline und den Holland Tunnel New
Yorks.
Regieassistent und Co-Produzent Lee Cleary, der schon an allen X-MENFilmen
und dem ersten Teil der FANTASTIC FOUR mitgearbeitet hatte,
erklärt darüber hinaus die Arbeit der Vorproduktion: „Der Schlüssel zur
Vorbereitung eines Films sind die Locations. In diesem Film decken wir
mehrere Kontinente ab und sind unter anderem in New York, Shanghai, Tokio
und London. Wenn man einen zentralen Drehort wie Vancouver hat, der
stellvertretend für so viele Länder und Kontinente stehen soll, muss man
wirklich sehr gründlich nach Locations suchen.“
Die Außenaufnahmen des Baxter Buildings wurden einmal mehr am Marine
Building gedreht, einem der schönsten Beispiele für Art Deco-Architektur nicht
nur in Vancouver, sondern auf der ganzen Welt. Es steht direkt am Wasser,
mitten im Finanzbezirk von Vancouvers Zentrum. Das Dach der Metro
Parkade, einer siebenstöckigen Parkhausanlage ebenfalls mitten in
Vancouver, wurde dagegen zum Schauplatz der ‚Hochzeit des Jahrhunderts’
von Reed Richards und Sue Storm.
Für eine Woche Drehzeit siedelte das Team ins Lower Seymour Conservation
Reservat in North Vancouver um. Hier spielt die Szene, in der die Fantastic
Four mit Hilfe von Reeds Sensoren den Silver Surfer schließlich ausmachen
und finden. Das 5668 Hektar große Reservat bot spektakuläre und höchst
unterschiedliche Landschaften voll alpiner Wiesen, bewaldeter Böschungen
und Flussebenen, die den Filmemachern als eindrucksvolle Kulissen dienten.
Neben mehreren Wochen Dreh an den unterschiedlichsten Locations wurde
der Film auch mit Studiodrehs sowohl in den Vancouver Film Studios als auch
in den nahe gelegenen Mammoth Studios im Vorort Burnaby fertig gestellt,
wo schon FANTASTIC FOUR, X-Men 2 und X-MEN – DIE LETZTE
SCHLACHT entstanden waren.
In den Mammoth Studios – die für ein Studio dieser Größe höchst treffend
benannt sind – entwarfen und errichteten Produktionsdesigner Kirk Petruccelli
und sein talentiertes Team aus Art Directoren, Set-Dekorateuren, Set-
Designern und den zugehörigen Arbeitern das Technik-Labor von Reed
Richards sowie das Innere einer Militärbasis in der Arktis, in der der Silver
Surfer festgehalten wird.
Auf Bühne 1 der Mammoth Studios war Reeds Labor aufgebaut, ein über 600
Quadratmeter großes Set, das aus verschiedenen Räumlichkeiten bestand, in
denen der brillante Wissenschaftler seine Arbeit durchführen konnte. Dazu
gehörten ein Raum für kosmische Sensoren, einer für Biowissenschaften,
einer für Raketenwissenschaften, einer für den Supercomputer, einer für das
Fantasticar, einer für Konferenzen und schließlich die große, runde
Kommandozentrale mit ihrem 15x4 Meter großen HD LCD-Bildschirm.
Aufwändige Arbeiten ließ auch The Thing über sich ergehen. In den zwei
Jahren seit er 2005 das letzte Mal auf der Leinwand zu sehen war, hat
Spectral Motion Inc. entscheidende Verbesserungen und Veränderungen an
der Technologie der Prothesen und dem Aussehen des Kostüms
vorgenommen, in das Michael Chiklis täglich schlüpften musste. Die Firma
gehört zu den führenden Creature Effects-Spezialisten, hat ihren Sitz im
kalifornischen Glendale und gehört dem preisgekrönten Effektkünstler Mike
Elizalde.
Für Bart Mixon, der am Set für die Prothesen zuständig war und schon beim
ersten Teil eng mit Chiklis zusammengearbeitet hatte, wurde dieses Mal der
tägliche Prozess des Anlegens von The Things Kopfteil und Körperanzug auf
90 Minuten reduziert, was erheblich kürzer war als beim ersten Film. Der Kopf
von The Thing wurde auf vielfachen Wunsch eingefleischter Fantastic Four-
Fans variiert. Zusätzliche Stein-Applikationen und –Ausarbeitungen tragen
nun zu einer noch größeren Glaubwürdigkeit der steinernen Kreatur bei.



DIE BESETZUNG

Ioan Gruffudd (Reed Richards / Mr. Fantastic)

Mit einer gewinnenden Mischung aus unerschütterlichem Charme, Charisma
und Intensität, die er seinen Rollen verleiht, hat sich Ioan Gruffudd
(ausgesprochen: Yo-an Griffith) schnell als begehrter Hauptdarsteller in
Hollywood etabliert. Zuletzt sah man ihn in Michael Apteds AMAZING GRACE
(2006), in dem er den britischen Anti-Sklaverei-Pionier William Wilberforce
während dessen politischer Karriere im 18. Jahrhundert spielt. Auch Albert
Finney, Rufus Sewell und Romola Garai standen für den Film vor der Kamera,
der 2006 zum Abschluss des Filmfestivals in Toronto gezeigt wurde.
Außerdem spielte er neben Sigourney Weaver und David Duchovny eine
tragende Rolle in der Satire THE TV SET (2007), einem Independentfilm von
Jake Kasdan. Die Komödie handelt von der Entstehung einer neuen
Fernsehserie und Gruffudd spielt einen führenden BBC-Verantwortlichen, der
an der Produktion beteiligt ist.
Gerade stand er neben Julia Roberts, Ryan Reynolds, Willem Dafoe und
Emily Watson für das Familiendrama FIREFLIES IN THE GARDEN vor der
Kamera von Regisseur Dennis Lee. Der Film wird 2008 in die Kinos kommen.
Seine Schauspielkarriere begann Gruffudd bereits als Teenager in seiner
Heimatstadt Cardiff in Wales. Mit 18 Jahren schrieb er sich an der Royal
Academy of Dramatic Arts in London ein und fand direkt nach seinem
Abschluss verschiedene Engagements in Großbritannien. Schließlich war es
die Titelrolle in der mit dem Emmy ausgezeichneten Miniserie „Hornblower“
(1998-2003), die Fans und Kritiker weltweit begeisterte.
Anschließend war er in so unterschiedlichen Filmen wie KING ARTHUR
(„King Arthur“, 2004), TITANIC („Titanic“, 1997), 102 DALMATINER („102
Dalmatians“, 2000), SOLOMON UND GAENOR („Solomon and Gaenor“,
1999) (der als bester nicht-englischsprachiger Film für den Oscar nominiert
wurde), BLACK HAWK DOWN („Black Hawk Down“, 2001) und natürlich
FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005) zu sehen.


Jessica Alba (Sue Storm / Invisible Woman)

Schon in jungen Jahren entdeckte Jessica Alba ihre Liebe zur Schauspielerei,
die sie bereits mit 12 professionell betrieb. Zunächst nahm sie
Schauspielunterricht bei verschiedenen Lehrern in Los Angeles und kam kurz
darauf bei der Atlantic Theatre Company unter. Hier studierte sie bei deren
Gründern William H. Macy und David Mamet.
Zu ihren ersten Spielfilmauftritten gehörten Rollen in UNGEKÜSST („Never
Been Kissed“, 1999) mit Drew Barrymore sowie dem Thriller DIE
KILLERHAND („Idle Hands“, 1999). Außerdem war sie die Hauptdarstellerin in
dem romantischen Kostümfilm SELIMA UND JOHN („The Sleeping
Dictionary“, 2003), für den sie neben Brenda Blethyn, Bob Hoskins, Emily
Mortimer und Hugh Dancy vor der Kamera stand.
Gleich in drei großen Produktionen war Jessica Alba 2005 zu sehen. Einen
prägnanten Auftritt hatte sie in Robert Rodriguez’ gefeierter Comic-Verfilmung
SIN CITY („Sin City“, 2005), zu dessen prominenter Besetzung auch Bruce
Willis, Josh Hartnett, Elijah Wood, Brittany Murphy, Michael Madsen und
Mickey Rourke gehörten. Alba spielte neben Willis in einem der drei
Handlungsstränge die exotische Tänzerin Nancy, die das emotionale
Herzstück der fiktiven Sin City darstellt. Eine Fortsetzung des Noir-Thrillers
nach Frank Miller ist bereits in Arbeit.
Außerdem spielte sie natürlich die weibliche Hauptrolle im ersten Teil der
Blockbuster-Reihe FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005), basierend auf
den legendären Marvel Comics. Der Film wurde im Sommer 2005 ein
weltweiter Kassenerfolg. Daneben war sie an der Seite von Paul Walker auch
die Hauptdarstellerin des Unterwasser-Actionfilms INTO THE BLUE („Into the
Blue“, 2005). Zusammen spielten die drei Filme jenes Jahres weltweit über
eine halbe Milliarde Dollar ein.
Kürzlich schloss die gebürtige Kalifornierin die Arbeit an dem Psychothriller
AWAKE ab, in dem sie noch in diesem Jahr neben Hayden Christensen zu
sehen sein wird. Auch die Independent-Komödie BILL mit Aaron Eckhart und
Elizabeth Banks, die Romanze GOOD LUCK CHUCK mit Dane Crook sowie
einen Cameo-Auftritt im Episodenfilm THE TEN hat sie bereits abgedreht.
Aktuell dreht Jessica Alba THE EYE, das Remake des gleichnamigen
japanischen Horrorfilms.
Ihre erste Hauptrolle in einer großen Studio-Produktion spielte Alba 2003 in
dem Tanzdrama HONEY („Honey“, 2003), das weltweit über 60 Millionen
Dollar einspielte. Als Tänzerin und Choreografin Honey Daniels erlebte sie
dort ihren großen Durchbruch im Musikgeschäft, unterstützt von Kollegen wie
Mekhi Phifer und Joy Bryant sowie den HipHop- und R&B-Stars Missy Elliott,
Lil’ Romeo, Ginuwine, Tweet und Jadakiss.
Weltweit für Aufsehen sorgte sie auch mit „Dark Angel“ (2000-2002), dem
ersten TV-Projekt von James Cameron nach seiner einmaligen
Erfolgsgeschichte TITANIC. In dieser Fernsehserie spielte Alba einen
genetisch verbesserten, menschlichen Prototypen, der sein Leben im 21.
Jahrhundert auf der Flucht vor der Regierung verbringt.
Für die erste Staffel wurde sie sowohl für den Golden Globe als auch für den
People’s Choice Award nominiert. Bei den TV Guide Awards wurde sie von
den Lesern zum besten neuen Star des Jahres gewählt und gewann 2001
auch den Preis als beliebteste TV-Schauspielerin bei den Teen Choice
Awards. Die weltweit erfolgreiche Serie machte Alba, deren Vorfahren aus
Frankreich, Dänemark, Mexiko und Spanien kommen, international zum Star
und zog einen Soundtrack, ein erfolgreiches Videospiel sowie eine Reihe von
Actionfiguren nach sich.
Auch als Foto- und Werbemodell ist die Schauspielerin heiß begehrt. Sie war
nicht nur das Gesicht einer Kampagne des Kosmetikkonzerns L’Oreal,
sondern war auch in der berühmten Got Milk?-Kampagne sowie in Anzeigen
der Bekleidungsfirma The Gap zu sehen. Darüber hinaus zierte sie zahllose
Titelbilder auf der ganzen Welt und konnte 2006 als Moderatorin der MTV
Movie Awards ihr komödiantisches Talent unter Beweis stellen.


Chris Evans (Johnny Storm / Human Torch)

In seiner noch jungen Karriere hat sich Chris Evans in Hollywood bereits
einen festen Namen gemacht und konnte sowohl in komödiantischen als auch
in dramatischen Rollen die Bandbreite seines Talents unter Beweis stellen.
Gerade kürzlich war er in einer tragenden Rolle in Danny Boyles Science
Fiction-Drama SUNSHINE („Sunshine“, 2007) zu sehen, in dem er an der
Seite von Cilian Murphy, Michelle Yeoh und Rose Byrne die Erde vor der
sterbenden Sonne retten sollte. Sein neuer Film THE NANNY DIARIES, der
auf dem gleichnamigen Erfolgsroman basiert, startet demnächst in den Kinos.
In der Komödie spielt Evans an der Seite von Scarlett Johansson und den
Oscar-nominierten Paul Giamatti und Laura Linney.
Vor seinem ersten Auftritt als Johnny Storm in dem Welterfolg FANTASTIC
FOUR („Fantastic Four“, 2005) war er an der Seite von Jessica Biel in dem
Drama LONDON – LIEBE DES LEBENS? („London“, 2005) zu sehen. Zu
seinen weiteren Filmen gehören der düstere Ensemblefilm FIERCE PEOPLE
(2005) mit Diane Lane und Donald Sutherland, der Thriller FINAL CALL
(„Cellular“, 2004) mit Kim Basinger und William H. Macy sowie THE ORPHAN
KING (2005) mit Bill Pullman. Außerdem stand Chris Evans für die
erfolgreichen High School-Filme NICHT NOCH EIN TEENIE-FILM! („Not
Another Teen Movie“, 2001) und VOLL GEPUNKTET („The Perfect Score“,
2004) vor der Kamera.
Schon im Alter von 17 Jahren war Evans bei einem Agenten in New York
untergekommen und flog kurz darauf für ein Vorsprechen nach Los Angeles.
Es folgte ein Engagement in der Comedy-Serie „Opposite Sex“ (2000).
Gastauftritte übernahm er darüber hinaus auch in David E. Kelleys „Boston
Public“ (2001) und im Serienremake „The Fugitive“ (2000).



Michael Chiklis (Ben Grimm / The Thing)

Mit seiner Hauptrolle in der Serie „The Shield“ (2002-07) feierte Michael
Chiklis in den vergangenen Jahren ein fulminantes Fernsehcomeback. Seine
bemerkenswerte Leistung in dem gefeierten Polizeidrama brachte ihm in den
sechs Staffeln einen Golden Globe, einen Emmy und einen Television Critics
Association Award ein – jeweils als bester Hauptdarsteller in einer Drama-
Serie. Mit seinem Emmy-Gewinn wurde das erste Mal ein Hauptdarsteller
einer Serie ausgezeichnet, die von einem Kabelsender produziert und
ausgestrahlt wurde. „The Shield“ sorgt regelmäßig für Rekordquoten und wird
von Fans wie Kritikern gleichermaßen gefeiert. Chiklis spielt darin den
charismatischen und korrupten Detective Vic Mackey, der als Anführer einer
Spezialeinheit nach seinen eigenen Regeln lebt, um die Straßen von Los
Angeles sicherer zu machen. An seiner Seite waren zuletzt prominente
Kollegen wie Glenn Close und Oscar-Gewinner Forest Whitaker zu sehen.
Sein darstellerisches Talent entdeckte Chiklis bereits mit fünf Jahren und
unterhielt seine Familie mit Imitationen berühmter Persönlichkeiten. Bald trat
er in regionalen Theaterproduktionen auf und wurde schon mit 13 Jahren
Mitglied der Schauspielergewerkschaft. Später machte er seinen Abschluss
an der Boston University School of Performing Arts.
Nur wenige Tage nach seiner Abschlussfeier sprach Chiklis für die Rolle als
John Belushi in dem umstrittenen Film BELUSHI – WIRED („Wired“, 1989)
vor, die er drei Jahre später schließlich bekam. Im Fernsehen übernahm er
Gastrollen in so erfolgreichen Serien wie „Miami Vice“ (1989), „L.A. Law“
(1990,1991), „Murphy Brown“ (1990) und „Seinfeld“ (1991).
Seine eigene Serien-Hauptrolle bekam Chiklis 1991 mit „The Commish“, die
bis 1996 gedreht wurde. Er spielte darin den hart gesottenen, aber fairen und
beliebten Polizeichef Tony Scali – eine Rolle, die vom Vorbild eines echten
New Yorker Polizeichefs inspiriert wurde. Ursprünglich war sie für einen
älteren Schauspieler vorgesehen, doch Chiklis konnte die Produzenten
überzeugen und erhielt die Rolle. Im Anschluss trat Chiklis am Broadway im
Einpersonenstück „Defending the Caveman“ auf.
Zu seinen Filmrollen gehören TAX MAN – DER STEUERFAHNDER VON
BROOKLYN („The Tax Man“, 1999) mit Joe Pantoliano, DO NOT DISTURB
(„Do Not Disturb“, 1999) mit William Hurt und Jennifer Tilly, KÖRPER UND
GEIST („Body and Soul“, 1998 ) und natürlich der erste Teil der FANTASTIC
FOUR („Fantastic Four“, 2005). Im Fernsehen sah man Chiklis darüber hinaus
als Hausmann und Vater in der Sitcom „Daddio“ (2000) sowie als Curly in
dem TV-Film „Die drei Stooges“ („The Three Stooges“, 2000), der von Mel
Gibson produziert wurde.
Demnächst wird Chiklis in der Independent-Produktion RISE an der Seite von
Lucy Liu zu sehen sein. Die Regie bei diesem Horrorthriller führt Sebastian
Gutierrez.


Julian McMahon (Victor von Doom / Dr. Doom)

Kritiker und Fans sind gleichermaßen begeistert von Julian McMahon, der
seinen Rollen regelmäßig eine aufregende Mischung aus Charisma und
Intensität verleiht. In diesem Jahr konnte man sein Talent bereits in dem
Thriller und Hollywooddebüt des deutschen Regisseurs Mennan Yappo, DIE
VORAHNUNG („Premonition“, 2007), sehen, in dem Sandra Bullock die
Hauptrolle übernahm. Davor spielte McMahon natürlich bereits 2005 in Tim
Storys erfolgreichem ersten Teil der FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“,
2005) die Rolle des Dr. Doom.
Bereits seit vier Staffeln dreht McMahon die erfolgreiche und gefeierte Serie
„Nip/Tuck“ (2003-06), für die er für den Golden Globe als bester
Hauptdarsteller in einer Drama-Serie nominiert wurde. Schöpfer und
Executive Producer der Serie ist Ryan Murphy; die Hauptrollen spielen neben
McMahon Dylan Walsh und Joely Richardson. „Nip/Tuck“ folgt zwei
plastischen Chirurgen und Freunden, die gemeinsam eine Praxis führen, in
Beruf und Privatleben aber moralisch und ethisch vollkommen gegensätzlich
sind. Für seine Rolle wurde McMahon auch schon für den Golden Satellite
Award nominiert.
Abgedreht ist auch der Kinofilm PRISONER, für den David Alford und Robert
Lynne als Autoren und Regisseure verantwortlich zeichneten. McMahon spielt
in dem Thriller die Hauptrolle und wird dabei unter anderem von Elias Koteas,
Kim Raver und Dagmara Dominczyk unterstützt.
Einem breiten Fernsehpublikum ist der Vater einer Tochter durch seine Rollen
in der preisgekrönten Thriller-Serie „Profiler“ (1996-2000) sowie in der
international beliebten Fantasy-Show „Charmed“ (2000-05) bekannt. Schon in
seiner Heimat Australien war er eine feste Größe im Fernsehgeschäft –
zunächst dank seiner Hauptrolle in der dramatischen Serie „The Power, The
Passion“ (1989) und später durch die erfolgreiche Seifenoper „Home and
Away“ (1989-1991), in der auch Guy Pearce, Heath Ledger, Martin
Henderson und Naomi Watts ihre Karrieren begannen.
Der Schritt ins amerikanische Fernsehen gelang McMahon 1992 mit einer
Rolle in der Daily Soap „Another World“ (1992-1994). Außerdem war er in
verschiedenen TV-Filmen zu sehen, etwa in „Missbraucht – Nachts kommt die
Angst“ („In Quiet Night“, 1998 ) und „Another Day“ (2001), einer Produktion
von Francis Ford Coppola mit Shannen Doherty in der Hauptrolle. Eine
Gastrolle übernahm er daneben in der Hit-Sitcom „Will & Grace“ (1998 ).
Auf der Leinwand konnte man McMahon unter anderem in MEET MARKET
(2004) mit Elizabeth Berkeley und Aisha Tyler, WET AND WILD („Wet and
Wild Summer“, 1992) mit Elliot Gould und CHASING: SLEEP („Chasing
Sleep“, 2000) mit Jeff Daniels sehen. Er kann außerdem auf
Theatererfahrung zurückblicken und stand beispielsweise in Sydney und
Melbourne in einer Inszenierung von „Love Letters“ auf der Bühne.


Kerry Washington (Alicia Masters)

Kerry Washington, die für ihre Rolle in RAY („Ray“, 2004) 2005 als beste
Schauspielerin mit dem NAACP Image Award ausgezeichnet wurde und für
LIFT (2001) 2002 als beste Schauspielerin für den Independent Spirit Award
nominiert wurde, gehört momentan zu den meist beschäftigten
Schauspielerinnen Hollywoods.
In den vergangenen Jahren sah man sie in der erfolgreichen Komödie LITTLE
MAN („Little Man“, 2006) von den Wayans-Brüdern sowie in einer Nebenrolle
im Welterfolg MR. & MRS. SMITH („Mr. and Mrs. Smith“, 2005) mit Angelina
Jolie und Brad Pitt. Außerdem stand sie natürlich für den ersten Teil der
Comic-Verfilmung FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005) vor der
Kamera. Zuletzt sorgte sie neben Oscar-Gewinner Forest Whitaker in DER
LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND („The Last King of Scotland“, 2006) und
in Chris Rocks Regiearbeit I THINK I LOVE MY WIFE (2007) für Aufsehen.
In Taylor Hackfords preisgekröntem Biopic RAY stand Washington neben
Jamie Foxx als Ehefrau von Musik-Legende Ray Charles vor der Kamera.
Davor spielte sie eine Hauptrolle in Spike Lees Komödie SHE HATE ME
(2004). Gemeinsam mit Ellen Barkin, Glenn Close und Maggie Gyllenhaal
gehörte sie zum Ensemble von Sidney Lumets TV-Film „Strip Search“ (2004)
und war auch neben Tom Everett Scott, Dulé Hill und Anne Heche in der
Independent-Produktion SEXUAL LIFE (2005) zu sehen.
Zu Washingtons weiteren Filmen gehören das Ensemble-Drama THE DEAD
GIRL (2006) mit Toni Collette, Marcia Gay Harden und Brittany Murphy, der
Box-Film DIE PROMOTERIN („Against the Ropes“, 2004) mit Meg Ryan, das
Drama STATE OF MIND („The United States of Leland“, 2003) mit Don
Cheadle, Kevin Spacey und Ryan Gosling sowie DER MENSCHLICHE
MAKEL („The Human Stain“, 2003) mit Nicole Kidman und Anthony Hopkins.
Neben Hopkins stand sie auch für die Bruckheimer-Produktion BAD
COMPANY („Bad Company“, 2003) von Joel Schumacher vor der Kamera
und war außerdem in LIFT von DeMane Davis und Khari Streeter sowie dem
hoch gelobten Independent-Film OUR SONG (2000) zu sehen. Einer ihrer
größten Erfolge war der Tanzfilm SAVE THE LAST DANCE („Save the Last
Dance“, 2001) mit Julia Stiles und Sean Patrick Thomas, für den Washington
einen Teen Choice Award als bester neuer Star des Jahres erhielt.
In ihrer Freizeit engagiert sich Washington, die zuletzt auch eine
wiederkehrende Rolle in der Erfolgsserie „Boston Legal“ (2005-2006) hatte,
aktiv für die Creative Coalition, eine Gruppe, die sich der
Bewusstseinsschärfung für die Rechte des First Amendments widmet und die
Förderung der Künste in Erziehung und Bildung unterstützt.



Andre Braugher (General Hager)

Ob in Film, Fernsehen oder auf der Bühne – Emmy-Gewinner Andre Braugher
gehört zu den renommiertesten Schauspielern Hollywoods. Seine
bekannteste Rolle dürfte dabei die fesselnde Darstellung des Detective Frank
Pembleton in der viel beachteten Krimiserie „Homicide“ („Homicide: Life on
the Streets“, 1993-1998 ) sein, für die der gebürtige Chicagoer mit dem Emmy
ausgezeichnet wurde. Gerade abgeschlossen hat er die Dreharbeiten zur
Stephen King-Verfilmung THE MIST, dem neuen Kinofilm von Frank
Darabont.
Einen zweiten Emmy erhielt Braugher 2006 als bester Darsteller in einer Mini-
Serie für seine Leistung in dem Sechsteiler „Thief“ (2006). Zuvor hatte er
bereits 2004 in der vierstündigen Mini-Serie „Salem’s Lot – Brennen muss
Salem“ („Salem’s Lot“, 2004) mitgewirkt, die ebenfalls auf einem Roman von
Stephen King basierte. Zuvor sah man ihn in dem Fernsehfilm „Soldier’s Girl“
(2003).
Zu seinen weiteren Fernseharbeiten gehören die Serie „Hack“ (2002) mit
David Morse und TV-Filme wie „Passing Glory“ (1999) von Steve James und
Robert Townsends „10,000 Black Men Named George“ (2002) mit Charles
Dutton und Mario Van Peebles. Bei letzterem zeichnete Braugher auch als
Executive Producer verantwortlich und erhielt für die Rolle des A. Philip
Randolph darüber hinaus eine Nominierung für den NAACP Image Award.
Eine weitere Emmy-Nominierung konnte Braugher außerdem 2001 für die
Hauptrolle in der hoch gelobten Serie „Gideon’s Crossing“ (2000-2001)
verzeichnen, die genau wie „Homicide“ aus der Feder von Paul Attanasio
stammt. Sein Regiedebüt hatte der Schauspieler zuvor mit einer der drei
Episoden des Fernsehfilms „Love Songs“ (1999) abgeliefert, in der er auch
mitspielte.
Neben seinen TV-Engagements zeigte sich Braugher immer wieder auf der
großen Leinwand, zuletzt etwa in Wolfgang Petersens POSEIDON
(„Poseidon“, 2006). Außerdem sah man ihn neben Gwyneth Paltrow in
TRAUMPAARE – DUETS („Duets“, 2000), in dem Independent-Film
STERBEN, ABER RICHTIG – A BETTER WAY TO DIE („A Better Way to
Die“, 2000) und in FREQUENCY („Frequency“, 2000) mit Dennis Quaid. Mit
Alec Baldwin stand er für LAST BANDIT – THICK AS THIEVES („Thick As
Thieves“, 1998 ) vor der Kamera, der seine Premiere beim Festival in
Sundance feierte und später auf HBO zu sehen war. Darüber hinaus gehörte
er mit Jeff Daniels, Gary Sinise, Joan Allen und Anna Paquin zum Ensemble
von RAGE – IRRSINNIGE GEWALT („All the Rage“, 1999) und hatte eine
Rolle in STADT DER ENGEL („City of Angels“, 1998 ) mit Meg Ryan und
Nicolas Cage. Auch in dem Thriller ZWIELICHT („Primal Fear“, 1996) mit
Richard Gere und Edward Norton, dem Spike Lee-Film AUF ENGSTEM
RAUM („Get on the Bus“, 1996) und im Kriegsdrama GLORY („Glory“, 1989)
an der Seite von Denzel Washington und Morgan Freeman war Braugher im
Kino zu sehen.
Begonnen hat Braugher seine Karriere in den späten Achtziger Jahren als
rechte Hand von Telly Savalas in mehreren Fernsehfilmen aus der Reihe
„Kojak“ (1989-1990). Neben seinen beiden Emmys blickt er mittlerweile
zurück auf drei weitere Emmy-Nominierungen, je zwei Nominierungen für den
Golden Globe und den Golden Satellite Award sowie 12 Nominierungen für
den NAACP Image Award.
Auch auf der Bühne erweist sich Braugher immer wieder als vielseitiger
Schauspieler. Mit dem New York Shakespeare Festival war er in „Measure for
Measure“, „Twelfth Night“ und zuletzt „Henry V“ zu sehen, wofür der den Obie
Award erhielt. Außerdem spielte der Stanford- und Juilliard-Absolvent
Hauptrollen in Stücken wie „Richard II“, „Coriolanus“, „Othello“ und „Macbeth“.


Tim Story (Regisseur)

Tim Story hat schon häufig sein Talent als erfahrener Erzähler unter Beweis
gestellt, dessen Filme Mitgefühl und Humor miteinander verbinden und mit
einer guten Portion Adrenalin versetzt sind. Er besitzt enormen Einblick in
andere Menschen und ihre Fehler und Macken und nutzt diesen – genau wie
seine Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen und die Ausarbeitung von
Charakteren – um eine große Bandbreite menschlicher Emotionen auf die
Leinwand zu bringen.
FANTASTIC FOUR – RISE OF THE SILVER SURFER ist der Nachfolger von
FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005), mit dem Story den beliebten
Marvel-Comic erstmals zum Leben erweckte. Die Chance, diese Leinwand-
Adaption umsetzen zu dürfen, ließ sich der langjährige Fan der Comic-Reihe
nicht entgehen.
Seine erste große Studioproduktion verantwortete Story, der auch Executive
Producer der Fernsehserie „Standoff“ (2006) war, 2002 mit der Komödie
BARBERSHOP („Barbershop“, 2002). Der Film mit Ice Cube, Anthony
Anderson, Troy Garity, Cedric the Entertainer und Eve erwies sich als
Überraschungshit und zog bis jetzt eine Fortsetzung, ein Spin-Off sowie eine
TV-Serie nach sich. Im Anschluss drehte er die Actionkomödie NEW YORK
TAXI („Taxi“, 2004) mit Queen Latifah als Hauptdarstellerin.
Vor BARBERSHOP hatte Story bereits die beiden Spielfilme THE FIRING
SQUAD (1999) und ONE OF US TRIPPED (1997) gedreht, die er
geschrieben, inszeniert, produziert, geschnitten und sogar selbst finanziert
hat. ONE OF US TRIPPED war der Gewinner des Black Filmmaker’s Hall of
Fame Film Festivals.
Schon früh beschäftigte sich Tim Story, der in Los Angeles geboren wurde
und aufwuchs, mit der Filmemacherei. Im Alter von 12 Jahren erbte er von
seinem Bruder eine 8mm-Kamera und erkannte schnell seine Leidenschaft für
die Arbeit hinter der Kamera. Oft streifte er durch die Nachbarschaft, um
Stummfilme zu drehen, und verpflichtete Familie und Freunde als Darsteller
für seine Geschichten.
In der High School fand er ein zusätzliches Ventil für diese Geschichten,
entdeckte die Musik für sich und rappte in Ice Ts Rhyme Syndicate. Storys
eigene Rap-Gruppe TDF stand kurz davor, einen Plattenvertrag mit einem
großen Label abzuschließen, als ein Mitglied von einem Rivalen aus der
Nachbarschaft erschossen wurde. Nach dieser Tragödie wechselte Story
erneut die kreativen Seiten und begann, Talentshows und Musical-Revuen
auf die Beine zu stellen. Außerdem zog es ihn zum angesehenen
Filmprogramm der USC, wo er seine Fähigkeiten als Filmemacher verfeinern
wollte.
Nach dem Filmstudium arbeitete Story bei einer unabhängigen Plattenfirma,
in der er seine Liebe zu Film und Musik vereinen konnte und sein erstes
Musikvideo inszenierte. Seitdem führte er bei mehreren Dutzend Clips von
angesagten Künstlern wie N’Sync, Tyrese und Jon B Regie.
Aktuell hat Story zusammen mit seinem Schreibpartner Brian Buccellato
mehrere Drehbücher fertig gestellt, die als künftige Projekte entwickelt
werden. Für Tom Hanks’ Firma Playtone arbeitet er momentan an SOCIETY
CAP.



Don Payne (Drehbuchautor)

Don Payne ist einer der Schreiber und ausführenden Co-Produzenten der
erfolgreichen Zeichentrickserie „The Simpsons“ (2000-2007). Für seine Arbeit
daran erhielt er bereits viermal den Emmy und bekam für seine gefeierte
Folge „Fraudcast News“ sogar den renommierten Paul Selvin Award der
Writers Guild of America verliehen.
Payne ist Absolvent der Film School der UCLA, wo er seinen B.A. in Film und
Fernsehen und seinen M.F.A. in Drehbuchschreiben machte. Das erste von
ihm entwickelte Drehbuch, das als Kinofilm produziert wurde, war DIE
SUPER-EX („My Super Ex-Girlfriend“, 2006) mit Uma Thurman und Luke
Wilson. Payne lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Los Angeles.
Mark Frost (Story- und Drehbuchautor)
Bereits dreimal wurde der renommierte Film- und Fernseh-Autor Mark Frost
für einen Emmy nominiert. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören die
innovative Kultserie „Twin Peaks“ (1990-1991) von David Lynch und der
Kinothriller TÖDLICHE INTRIGEN („Storyville“, 1992), den er nach eigenem
Drehbuch auch inszenierte. Seine erste Emmy-Nominierung bekam Frost
1984 für eine Folge der erfolgreichen Serie „Polizeirevier Hill Street („Hill
Street Blues“, 1982-1984) in der Kategorie Bestes Drehbuch einer Drama-
Serie. Für „Twin Peaks“ wurde er 1990 in den Kategorien Bestes Drehbuch
einer Drama-Serie und Beste Drama-Serie nominiert.
Zu seinen weiteren Kinoarbeiten gehören das Golf-Drama DAS GRÖßTE
SPIEL SEINES LEBENS („The Greatest Game Ever Played“, 2005) mit
Shooting Star Shia LaBeouf, THE REPAIR SHOP (1998 ) von Phillip Noyce,
an dem er auch als Executive Producer beteiligt war, DAS RITUAL („The
Believers“, 1987), für den er neben dem Drehbuch aus als Associate
Producer verantwortlich war, und DER VOODOO-FLUCH („Scared Stiff“,
1986).
Neben den Erfolgsserien „Polizeirevier Hill Street“ und „Twin Peaks“ schrieb
Frost auch Drehbücher für den TV-Film „The Deadly Look of Love“ (2000)
und die Serie „Buddy Faro“ (1998 ), bei denen er jeweils auch an der
Produktion beteiligt war, sowie für die Shows „On the Air“ (1992) und „Der
Sechs Millionen Dollar Mann“ („The Six Million Dollar Man“, 1974).
Regieerfahrung sammelte er darüber hinaus bei einigen Folgen von
„Polizeirevier Hill Street“, „Twin Peaks“ und „On the Air“.
John Turman (Story)
John Turman war einer der Autoren des Drehbuchs zu Ang Lees
Comicverfilmung HULK („The Hulk“, 2003). Außerdem produzierte er den
Kinofilm DIE TROTTEL VOM TEXAS-GRILL („Full Moon in Blue Water“,
1988 ) mit Gene Hackman und war Associate Producer bei GLEAMING
HEART („Gleaming the Cube“, 1989) mit Christian Slater.
Bernd Eichinger (Produzent)
Nach dem Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München,
an der Bernd Eichinger 1973 seinen Regieabschluss machte, gründete er ein
Jahr später seine erste Produktionsfirma Solaris Film, die viele jener
Autorenfilme produzierte, die dem Neuen Deutschen Film über die Grenzen
des Landes hinaus Ansehen verliehen, darunter Filme von Wim Wenders,
Alexander Kluge, Edgar Reitz oder Hans-Jürgen Syberberg.
Allein in Deutschland sahen mehr als 80 Millionen Kinobesucher die Filme
von Bernd Eichinger. Zu der Vielzahl nationaler und internationaler
Kinoerfolge von Bernd Eichinger zählen u.a. CHRISTIANE F. – WIR KINDER
VOM BAHNHOF ZOO, DIE UNENDLICHE GESCHICHTE, DER NAME DER
ROSE, DAS GEISTERHAUS, DER BEWEGTE MANN, RESIDENT EVIL und
DER UNTERGANG.


Avi Arad
(Produzent)

Bis vor kurzem war Avi Arad Chairman und Chief Executive Officer von
Marvel Studios, der Kino- und TV-Abteilung von Marvel Entertainment, und
Chief Creative Officer von Marvel Entertainment. In dieser Zeit war Arad die
treibende Kraft hinter der Hollywood-Renaissance von Marvel und kann auf
ein spektakuläres Schaffen zurückblicken, zu dem unter anderem acht
aufeinander folgende Nummer-Eins-Box-Office-Hits zählen.
Zu seinen Erfolgen als Produzent und Executive Producer gehören SPIDERMAN
(„Spider-Man“, 2002) und SPIDER-MAN 2 („Spider-Man 2“, 2004), XMEN
(„X-Men“, 2000), X-MEN 2 („X-Men 2“, 2003) und X-MEN: DER LETZTE
WIDERSTAND („X-Men: The Last Stand“, 2006), HULK („The Hulk“, 2003),
DAREDEVIL („Daredevil“, 2003), THE PUNISHER („The Punisher“, 2004),
BLADE („Blade“, 1998 ), BLADE 2 („Blade 2“, 2002) und BLADE TRINITY
(„Blade: Trinity“, 2004), ELEKTRA („Elektra“, 2005) sowie natürlich
FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005).
Im Juni 2006 machte er sich mit seiner eigenen Produktionsfirma
selbstständig und produziert weiterhin Filme, die auf einigen von Marvels
bekanntesten Helden basieren. 2007 zeichnete er bereits für den Nummer 1-
Hit GHOST RIDER („Ghost Rider“, 2007) mit Nicolas Cage sowie für SPIDERMAN
3 („Spider-Man 3“, 2007) verantwortlich, der mit dem erfolgreichsten
Startwochenende aller Zeiten einen sensationellen Rekord verbuchte. Gerade
wird außerdem IRON MAN gedreht, für den Robert Downey Jr. und Gwyneth
Paltrow vor der Kamera stehen. Demnächst beginnt darüber hinaus die
Produktion von THE INCREDIBLE HULK.
Arad beaufsichtigt auch die ambitionierten Animationspläne von Marvel.
Gemeinsam mit dem Trickstudio Antefilms entwickelte Marvel Studios eine
Zeichentrickserie der „Fantastic Four“, die 2006 im Fernsehen lief. Mit Lions
Gate werden außerdem hochwertige Animations-Produktionen direkt auf DVD
veröffentlicht. Der erste dieser Titel, „The Avengers“, erschien im Februar
2006.
Auf Zypern geboren, wuchs Arad in Israel auf und kam während seiner
College-Zeit in die USA, wo er an der Hofstra University Industrie-
Management studierte. Seinen Abschluss machte er 1972 als Bachelor of
Business Administration. Seinen guten Ruf in der Entertainment-Industrie
erarbeitete er sich zunächst als Spielzeugdesigner. Er war in die Kreation und
Entwicklung Hunderter Entertainment-Produkte, darunter Actionfiguren,
Playsets, Puppen, Fahrzeugmodelle, elektronische Produkte, Software und
Videospiele eingebunden. Jeder größere Spielzeug- und
Jugendprodukthersteller – darunter Firmen wie Toy Biz, Hasbro, Mattel,
Nintendo, Tiger und Sega – verkauft seit über 20 Jahren die Ideen des
passionierten Motorrad-Fans, dem auch das Harley Davidson-Cafe in Las
Vegas gehört.


Ralph Winter (Produzent)

Der gebürtige Kalifornier Ralph Winter studierte an der U.C. Berkeley, an der
er seinen B.A.-Abschluss in Geschichte machte. Erste Produktionserfahrungen
sammelte er mit der Herstellung von Trainingsvideos für eine
Einzelhandelskette.
1978 begann Winters Arbeit in der Unterhaltungsindustrie, wo er zunächst in
der Postproduktion von Fernsehserien wie „Happy Days“, „Laverne & Shirley“
und „Mork & Mindy“ tätig war. Nach diesen ersten Schritten im Fernsehen
arbeitete er gemeinsam mit Harve Bennett an den STAR TREK-Filmen. Er
war Associate Producer bei STAR TREK III – AUF DER SUCHE NACH MR.
SPOCK („Star Trek III: The Search for Spock“, 1984), Executive Producer bei
STAR TREK IV: ZURÜCK IN DIE GEGENWART („Star Trek IV: The Voyage
Home“, 1986) und schließlich Produzent von STAR TREK V: AM RANDE
DES UNIVERSUMS („Star Trek V: The Final Frontier“, 1989) und STAR
TREK VI: DAS UNENTDECKTE LAND („Star Trek VI: The Undiscovered
Country“, 1991).
Anschließend wechselte Winter zur Walt Disney Company, wo er als
Executive Producer für die Komödien CAPTAIN RON („Captain Ron“, 1992)
mit Kurt Russell und Martin Short und HOCUS POCUS („Hocus Pocus“, 1993)
mit Bette Midler und Sarah Jessica Parker sowie den Horrorfilm THE
PUPPET MASTERS – BEDROHUNG AUS DEM ALL („The Puppet Masters“,
1994) mit Donald Sutherland verantwortlich war.
1995 zog es Winter zum Independent-Kino, für das er den Film HACKERS
(„Hackers“, 1995) von Regisseur Iain Softley mit Angelina Jolie in der
Hauptrolle produzierte. Ein Jahr später engagierte ihn Steven Spielberg, um
die Fernsehserie „High Incident – Die Cops von El Camino“ („High Incident“,
1996) mit David Keith und Blair Underwood zu produzieren.
Zu Disney kehrte er 1997 zurück, um das Remake des Klassikers MEIN
GROSSER FREUND JOE („Mighty Joe Young“, 1998 ) zu verantworten, in
dem unter der Regie von Ron Underwood Charlize Theron und Bill Paxton die
Hauptrollen spielten. Im darauf folgenden Jahr war Winter Executive Producer
bei INSPEKTOR GADGET („Inspector Gadget“, 1999) mit Matthew Broderick
und Rupert Everett.
Nach seiner erfolgreichen Arbeit bei Disney wechselte Winter zu Twentieth
Century Fox, wo er 1999 Bryan Singers X-MEN („X-Men“, 2000) produzierte,
der weltweit 296 Millionen Dollar einspielte. Angesichts dieses Ergebnisses
bot Fox ihm einen exklusiven Vertrag mit dem Studio an, in dessen Rahmen
er anschließend PLANET DER AFFEN („Planet of the Apes“, 2001)
produzierte. Der Film von Tim Burton kam weltweit auf ein Einspielergebnis
von 362 Millionen Dollar. Seine erneute Zusammenarbeit mit Singer bei XMEN
2 („X-Men 2“, 2003) brachte es sogar auf 406 Millionen Dollar.
Nachdem er 2005 den ersten Teil der FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“,
2005) produzierte, der weltweit 329 Millionen Dollar einspielte, zeichnete er
auch als Produzent von X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND („X-Men: The
Last Stand“, 2006) verantwortlich. Der dritte, von Brett Ratner inszenierte Teil
der X-MEN-Trilogie war einer der erfolgreichsten Filme des Kinosommers
2006.


Stan Lee (Executive Producer)

Millionen Menschen kennen Stan Lee, den Chairman Emeritus von Marvel
Comics, als den Mann, dessen Superhelden den Marvel-Comics zu jenem
hohen Stellenwert verholfen haben, den sie in der Comic-Industrie
einnehmen. Hunderte von legendären Figuren, darunter „Spider-Man“, „The
Incredible Hulk“, „The X-Men“, „The Fantastic Four“, „Iron Man“, „Daredevil“,
„The Avengers“, „The Silver Surfer“, „Thor“ und „Dr. Strange“, sind Ergebnisse
seiner nie versiegenden Fantasie.
Lee war Executive Producer der weltweiten Blockbuster SPIDER-MAN
(„Spider-Man“, 2002), SPIDER-MAN 2 („Spider-Man2“, 2004) und SPIDERMAN
3 („Spider-Man 3“, 2007), die Sam Raimi mit Tobey Maguire und Kirsten
Dunst in den Hauptrollen inszenierte. Zuletzt war er als Executive Producer an
dem Hit GHOST RIDER („Ghost Rider“, 2007) beteiligt, der bisher weltweit
über 200 Millionen Dollar eingespielt hat.
In gleicher Funktion hat er die Herstellung des internationalen Hits X-MEN:
DER LETZTE WIDERSTAND („X-Men: The Last Stand“, 2006) überwacht,
genau wie vorher schon die beiden ersten X-Men-Filme X-MEN („X-Men“,
2000) und X-MEN 2 („X-Men 2“, 2003). Außerdem war er Executive Producer
von FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005), HULK („The Hulk“, 2003),
ELEKTRA („Elektra“, 2005), DAREDEVIL („Daredevil“, 2003) und der BLADETrilogie.
Es war in den frühen 60er Jahren, als Stan Lee eine Zeit einläutete, die als
„The Marvel Age of Comics“ bekannt werden sollte – er schuf großartige neue
Superhelden und hauchte Lieblingen wie Captain America, Human Torch und
dem Submariner neues Leben und neuen Stil ein.
Während seiner ersten 25 Jahre als Redakteur, Art Director und Chefautor bei
Marvel schrieb Lee nie weniger als zwei (und oftmals fünf!) Comic-Bücher pro
Woche. Durch diese unglaubliche Schaffenskraft ist sein Werk das wohl
größte, das ein einzelner Autor in dieser Branche je hervorbrachte. Nebenbei
schrieb er auch noch Zeitungsartikel, Radio- und TV-Skripte sowie
Drehbücher.
Als Lee 1972 seinen Posten als Verleger von Marvel Comics antrat, waren
seine Comics längst landesweite Bestseller. Im Jahr 1977 etablierte er die
Figur Spider-Man als Comicstrip für Zeitungen. Dieser Strip, der seit seiner
Entstehung von Lee selbst geschrieben und bearbeitet wurde, war sieben Mal
die Woche in den Zeitungen zu sehen und zählt noch immer zu den
erfolgreichsten seiner Art: bis heute erschien „Spider-Man“ in weltweit mehr
als 500 Zeitungen.
Im Jahr 1981 eröffnete Marvel ein Zeichentrickstudio an der Westküste der
USA, woraufhin Lee nach Los Angeles zog, um seinen Posten als kreativer
Leiter von Marvels filmischen Abenteuern anzutreten. Er adaptierte seine
Geschöpfe Spider-Man und The Incredible Hulk als Zeichentrickserien für das
bei Kindern und Teenagern populäre Sonntagvormittagsprogramm und
bereitete für Marvel so den Weg zu den Live-Action-Spielfilmen.
Unter dem Label seiner neuen Firma POW! (Purveyors of Wonder!)
Entertainment, Inc. erschuf und produzierte Stan Lee die animierte DVD-Serie
„Stan Lee Presents“, von der die ersten drei Teile noch 2007 in den Handel
kommen sollen: „Mosaic“, „The Condor“ und „Ringo“ (mit Ringo Starr). Mit
POW! hat Lee fürs Fernsehen „Stripperella“ (2003) co-produziert und
hergestellt und war als Executive Producer und Hauptdarsteller an der
Reality-Show „Who Wants To Be A Superhero?“ (2006) beteiligt. Außerdem
verantwortete er als Executive Producer „Agent Nick Fury – Einsatz in Berlin“
(„Nick Fury – Agent of S.H.I.E.L.D.“, 1998 ) und die Serien „The Incredible
Hulk“ (1996), „Generation X“ (1996), „Spider-Man“ (1994) und „X-Men“ (1992).
Darüber hinaus ist Stan Lee der Autor von rund einem Dutzend Bücher,
darunter „Stan Lee’s Superhero Christmas“, „The Origins of Marvel Comics“,
„The Best of the Worst“, „The Silver Surfer“, „How to Draw Comics the Marvel
Way“, „The Alien Factor“, „Bring on the Bad Guys“, „Riftworld“, „The
Superhero Women“ und seiner kürzlich erschienenen Autobiografie
„Excelsior! The Amazing Life of Stan Lee“.


Kevin Feige (Executive Producer)

Kevin Feige ist President of Production der Marvel Studios und hat die
kreative Verantwortung für sämtliche Filmprojekte, Trickserien für Fernsehen
und DVD sowie für die Freizeitpark-Attraktionen.
Feige kam im Jahr 2000 zu Marvel und war seitdem in Schlüsselpositionen an
allen Kino-Projekten des Unternehmens beteiligt, unter anderem an der XMEN-
Trilogie, SPIDER-MAN („Spider-Man“, 2002), SPIDER-MAN 2 („Spider-
Man2“, 2004) und FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005). Derzeit
arbeitet er an IRON MAN, der gerade mit Robert Downey Jr. und Gwyneth
Paltrow in den Hauptrollen inszeniert wird, sowie an THE INCREDIBLE
HULK, dessen Produktion noch in diesem Jahr beginnen soll.
Als Executive Producer war Feige außerdem an HULK („The Hulk“, 2003),
ELEKTRA („Elektra“, 2005) und THE PUNISHER („The Punisher“, 2004)
beteiligt und war 2003 Co-Produzent von DAREDEVIL („Daredevil“, 2003).
Nachdem er seinen Abschluss an der School of Cinema-Television der
University of Southern California gemacht hatte, arbeitete Feige für Lauren
Shuler Donner und Richard Donner in deren Firma The Donners’ Company
bei Warner Bros. Dort war er an Filmen wie VOLCANO („Volcano“, 1997) mit
Tommy Lee Jones und der erfolgreichen romantischen Komödie E-MAIL FÜR
DICH („You’ve Got Mail“, 1998 ) mit Tom Hanks und Meg Ryan beteiligt.
Danach nahm er einen Posten in der Entwicklungsabteilung an, der ihn zu
dem Job als Associate Producer an jenem Film brachte, der das Comic-Genre
neu beleben sollte: X-MEN („X-Men“, 2000).


Chris Columbus (Executive Producer)

Chris Columbus ist eine feste Größe im modernen Hollywood-Betrieb, dessen
Werk von den Genre übergreifenden Kultklassikern GREMLINS – KLEINE
MONSTER („Gremlins“, 1984) und DIE GOONIES („Goonies“,1985) bis hin zu
den HARRY POTTER-Filmen reicht, die zu den erfolgreichsten
Romanverfilmungen aller Zeiten gehören.
Columbus wurde in Spangler, Pennsylvania, geboren und wuchs außerhalb
von Youngstown, Ohio, auf. Als Junge träumte er davon, Comics für Marvel
zu zeichnen und machte schließlich den Schritt von Comic-Strips zu
Storyboards. In der High School begann er seine eigenen 8mm-Filme zu
drehen und zeichnete dazu selbst die Storyboards (was er übrigens bis heute
tut). Nach seinem Schulabschluss schrieb er sich für den Studiengang Regie
an der renommierten Tisch School of the Arts in New York ein.
Erste Erfolge erzielte Columbus zunächst als Drehbuchautor. Noch während
der College-Zeit verkaufte er sein erstes Skript JOCKS, eine halbautobiografische
Komödie über einen katholischen Schüler, der ins Football
Team kommen möchte. Nach einem Abschluss an der NYU schrieb er das
Kleinstadt-Drama JUNG UND RÜCKSICHTSLOS („Reckless“, 1984), das auf
seinen Erfahrungen als Fabrikarbeiter in Ohio basierte. James Foley verfilmte
das Drehbuch mit Aidan Quinn und Daryl Hannah in den Hauptrollen.
Große Aufmerksamkeit erlangte Columbus in Hollywood mit einer Reihe von
Drehbüchern zu Filmen, die von Steven Spielberg produziert wurden. Die
Kassenhits GREMLINS – KLEINE MONSTER („Gremlins“, 1984) von Joe
Dante und DIE GOONIES („Goonies“,1985) von Richard Donner entpuppten
sich als Achtziger Jahre-Klassiker, die schrägen und mitunter unverschämten
Humor mit eher klassischen Abenteuer- und Thriller-Elementen verknüpften.
Direkt im Anschluss schrieb er den Fantasy-Film DAS GEHEIMNIS DES
VERBORGENEN TEMPELS („Young Sherlock Holmes“, 1985), den Barry
Levinson inszenierte.
Die Erfolge als Drehbuchautor bescherten Columbus seinen ersten Job als
Regisseur bei dem Film DIE NACHT DER ABENTEUER („Adventures in
Babysitting“, 1987) mit Elisabeth Shue. Ein Treffen mit John Hughes führte
dann zu der Regie-Arbeit bei KEVIN – ALLEIN ZU HAUS („Home Alone“,
1990), dem ersten von insgesamt drei gemeinsamen Filmen der beiden.
KEVIN – ALLEIN ZU HAUS und die ebenfalls erfolgreiche Fortsetzung KEVIN
– ALLEIN IN NEW YORK („Home Alone 2: Lost in New York“, 1992) waren
weltweite Kassenhits und machten Macaulay Culkin zum Star. Er spielte auch
eine Nebenrolle in MAMA, ICH UND WIR ZWEI („Only the Lonely“, 1991),
einer bittersüßen Komödie, die Columbus nach eigenem Drehbuch
inszenierte. Der Film wurde als eine der besten des inzwischen verstorbenen
Komikers John Candy gefeiert und stellte die Rückkehr der legendären
Maureen O’Hara auf die Leinwand dar.
In Columbus’ Genre und Geschlechter übergreifendem Komödienhit MRS.
DOUBTFIRE – DAS STACHELIGE KINDERMÄDCHEN („Mrs. Doubtfire“,
1993) spielten 1993 Robin Williams und Sally Field die Hauptrollen. Mit NINE
MONTHS („Nine Months“, 1995), in dem Hugh Grant und Julianne Moore die
Hauptrollen übernahmen, inszenierte er anschließend erneut eine Komödie,
bevor er sich für SEITE AN SEITE („Stepmom“, 1998 ) mit Julia Roberts und
Susan Sarandon wieder dem Dramatischen zu wand.
Einer großen Verantwortung stellte sich Columbus, als er die Inszenierung
von HARRY POTTER UND DER STEIN DER WEISEN („Harry Potter and the
Sorcerer’s Sone“, 2001) übernahm, der ersten Verfilmung der sensationell
erfolgreichen Romane von J.K. Rowling. Er sah sich mit Millionen begeisterter
und teilweise fanatischer Leser aller Altersstufen mit höchsten Erwartungen
konfrontiert und hatte es gleichzeitig mit den vollkommen unerfahrenen
Schauspiel-Newcomern Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint zu
tun. Doch einmal mehr bewies er sein meisterhaftes Händchen für junge
Talente und machte die drei zu überzeugenden Leinwand-Darstellern.
Nach dem Erfolg von HARRY POTTER UND DER STEIN DER WEISEN
drehte Columbus auch den Nachfolger HARRY POTTER UND DIE KAMMER
DES SCHRECKENS („Harry Potter and the Chamber of Secrets“, 2002), der
ebenfalls weltweit zu einem enormen Kinohit wurde. Außerdem produzierte er
auch HARRY POTTER UND DER GEFANGENE VON ASKABAN („Harry
Potter and the Prisoner of Azkaban“, 2004) und inszenierte schließlich die
Verfilmung des mit dem Pulitzer Preis ausgezeichneten Broadway-Musicals
RENT („Rent“, 2005) mit Rosario Dawson und Taye Diggs.
Zuletzt war Columbus auch Produzent der Erfolgskomödie NACHTS IM
MUSEUM („Night at the Museum“, 2006) von Shawn Levy mit Ben Stiller in
der Hauptrolle, die weltweit über 550 Millionen Dollar einspielte.


Michael Barnathan (Executive Producer)

Als Präsident von 1492 Pictures ist Michael Barnathan Produktionspartner
von Chris Columbus und Mark Radcliffe. Die Firma wurde 1994 gegründet
und hat einen First Look-Vertrag mit Warner Bros. Barnathan hat Filme
produziert wie NINE MONTHS („Nine Months“, 1995), VERSPROCHEN IST
VERSPROCHEN („Jingle All the Way“, 1996), SEITE AN SEITE („Stepmom“,
1998 ), IM DUTZEND BILLIGER („Cheaper by the Dozen“, 2003),
VERRÜCKTE WEIHNACHTEN („Christmas with the Kranks“, 2004),
FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005), RENT („Rent“, 2005) und zuletzt
NACHTS IM MUSEUM („Night at the Museum“, 2006). Als Executive
Producer war er außerdem für HARRY POTTER UND DER STEIN DER
WEISEN („Harry Potter and the Sorcerer’s Stone“, 2001), HARRY POTTER
UND DIE KAMMER DES SCHRECKENS („Harry Potter and the Chamber of
Secrets“, 2002) und HARRY POTTER UND DER GEFANGENE VON
ASKABAN („Harry Potter and the Prisoner of Azkaban“, 2004) verantwortlich.
Bevor er zu 1492 Pictures stieß, war Barnathan vier Jahre lang Senior Vice
President of Production bei Largo Entertainment. Zu seinem Tätigkeitsbereich
gehörten damals sowohl die Entwicklung als auch die Produktion der Filme
bei Largo. Er war Executive Producer von DIE HERBSTZEITLOSEN („Used
People“, 1991) und beaufsichtigte Produktionen wie GEFÄHRLICHE
BRANDUNG („Point Break“, 1991), DR. GIGGELS („Dr. Giggles“, 1992),
JUDGEMENT NIGHT – ZUM TÖTEN VERURTEILT („Judgment Night“, 1993)
und THE GETAWAY („The Getaway“, 1993).
Sieben Jahre hatte Barnathan zuvor bei Edgar J. Scherick Associates
gearbeitet. In den letzten beiden Jahren war er dort Executive Vice President
of Production. Während dieser Zeit produzierte er zahlreiche Fernsehfilme
und Miniserien wie etwa „The Kennedys of Massachusetts“ (1990), die für
neun Emmys nominiert wurde.


Mark Radcliffe (Produzent)

Nachdem er bei HARRY POTTER UND DER STEIN DER WEISEN („Harry
Potter and the Sorcerer’s Sone“, 2001) und HARRY POTTER UND DIE
KAMMER DES SCHRECKENS („Harry Potter and the Chamber of Secrets“,
2002) als Executive Producer tätig gewesen war, produzierte Mark Radcliffe
auch HARRY POTTER UND DER GEFANGENE VON ASKABAN („Harry
Potter and the Prisoner of Azkaban“, 2004). Seine langjährige
Zusammenarbeit mit Chris Columbus setzte er als Produzent von RENT
(„Rent“, 2005) fort. Außerdem war er zuletzt Executive Producer bei NACHTS
IM MUSEUM („Night at the Museum“, 2006).
Radcliffe hat auch die Kassenerfolge MRS. DOUBTFIRE - DAS
STACHELIGE KINDERMÄDCHEN („Mrs. Doubtfire“, 1993), SEITE AN SEITE
(„Stepmom“, 1998 ), FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005), NINE
MONTHS („Nine Months“, 1995), VERRÜCKTE WEIHNACHTEN („Christmas
with the Kranks“, 2004) und VERSPROCHEN IST VERSPROCHEN („Jingle
All the Way“, 1996) produziert, war Executive Producer von KEVIN - ALLEIN
IN NEW YORK („Home Alone 2: Lost in New York“, 1992), Co-Produzent von
MAMA, ICH UND WIR ZWEI („Only the Lonely“, 1991) und Regieassistent bei
KEVIN – ALLEIN ZU HAUS („Home Alone“, 1990). Zum ersten Mal arbeitete
er mit Columbus bei HEARTBREAK HOTEL („Heartbreak Hotel“, 1988 )
zusammen.
Seine Filmkarriere begann der in Oklahoma geborene Radcliffe als
Regieassistent der Francis Ford Coppola-Produktion DER GROßE ZAUBER
(„The Escape Artist“, 1982). Für Coppola arbeitete er später auch bei
RUMBLEFISH („Rumblefish“, 1983) und PEGGY SUE HAT GEHEIRATET
(„Peggy Sue Got Married“, 1986). Darüber hinaus war er Regieassistent von
John Hughes bei SHE IS HAVING A BABY („She’s Having a Baby“, 1988 )
und TICKET FÜR ZWEI („Planes, Trains and Automobiles“, 1987), von Jerry
Zucker bei GHOST – NACHRICHT VON SAM („Ghost“, 1990), von Donald
Petrie bei PIZZA PIZZA („Msytic Pizza“, 1987) und von Paul Schrader bei
LIGHT OF DAY – IM LICHTE DES TAGES („Light of Day“, 1986).


Larry Blanford (Kamera)

Mit Tim Story arbeitete Larry Blanford schon als Kameramann der Second
Unit bei FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005) und NEW YORK TAXI
(„Taxi“, 2004) zusammen.
Vor seiner Filmkarriere diente Blanford neun Jahre als Gefechts-Kameramann
bei der U.S. Air Force, wo er über 400 Stunden Material in diversen Kampfjets
aufzeichnete. Dank dieser Erfahrung bekam er 1985, noch während seiner
Zeit als Tech Sergeant bei der Air Force, die Gelegenheit,
Flugkameraschwenker bei Tony Scotts TOP GUN („Top Gun“, 1985) zu sein.
Neun Monate später zog Blanford nach Los Angeles, um hauptberuflich
Flugkameras beim Film zu bedienen. Später stieg er zum Kameramann für
Second Unit auf. Unter anderem war er an Filmen wie OPERATION:
BROKEN ARROW („Broken Arrow“, 1995), THE ROCK („The Rock“, 1996),
ARMAGEDDON („Armageddon“, 1998 ), MINORITY REPORT („Minority
Report“, 2002), XXX – TRIPLE X („xXx“, 2002), TRÄNEN DER SONNE
(„Tears of the Sun“, 2003) und PAYCHECK – DIE ABRECHNUNG
(„Paycheck“, 2003) beteiligt.
Zuletzt war er als Second Unit-Kameramann für DEINE, MEINE & UNSERE
(„Yours, Mine and Ours“, 2005), NACHTS IM MUSEUM („Night at the
Museum“, 2006), SMOKIN’ ACES („Smokin’ Aces“, 2007) und THE
KINGDOM (2007) tätig. FANTASTIC FOUR – RISE OF THE SILVER
SURFER ist sein Debüt als Kameramann bei einer großen Studioproduktion.

Kirk M. Petruccelli (Produktionsdesign)

Zuletzt war Kirk M. Petruccelli für die Marvel Comic-Verfilmung GHOST
RIDER („Ghost Rider“, 2007) mit Nicolas Cage als Produktionsdesigner tätig.
In dieser Funktion verantwortete er auch LARA CROFT: TOMB RAIDER
(„Lara Croft: Tomb Raider“, 2001) und die Fortsetzung LARA CROFT: TOMB
RAIDER – DIE WIEGE DES LEBENS („Lara Croft Tomb Raider: The Cradle
of Life“, 2003) sowie DIE LETZTE FESTUNG („The Last Castle“, 2001), DER
PATRIOT („The Patriot“, 2000), MYSTERY MEN („Mystery Men“, 1999), THE
13TH FLOOR („The Thirteenth Floor“, 1999), BLADE („Blade“, 1998 ),
ANACONDA („Anaconda“, 1997), MURDER IN THE FIRST („Murder in the
First“, 1994), STRAßENKINDER („Where the Day Takes You“, 1992) und 3
NINJA KIDS („3 Ninjas“, 1992). Außerdem war er Art Director bei POETIC
JUSTICE („Poetic Justice“, 1993) und PHILADELPHIA EXPERIMENT II („The
Philadelphia Experiment“, 1993) sowie Assistant Art Director bei
SCHWIEGERSOHN JUNIOR („Son in Law“, 1993).
Der gebürtige Pittsburgher Petruccelli machte seinen Abschluss in Film an der
Penn State University, wo er Film, Grafikdesign und Illustration studierte. Am
Rockport Film and Television Workshop genoss er außerdem eine Ausbildung
in Steadicam Operation.

William Hoy (Schnitt)

Der erfahrene Cutter William Hoy schnitt bereits den ersten Teil der
FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005) und war zuletzt auch für den
Blockbuster 300 („300“, 2007) verantwortlich. Zu seinen bekanntesten Filmen
5 0
gehören neben dem Will Smith-Hit I, ROBOT („I, Robot“, 2004) Filme wie
EXTREME RAGE („A Man Apart“, 2003), WIR WAREN HELDEN („We Were
Soldiers“, 2002), MADISON (2001), DER KNOCHENJÄGER („The Bone
Collector“, 1999), DER MANN MIT DER EISERNEN MASKE („The Man in the
Iron Mask“, 1998 ) und DER ACHTZEHNTE ENGEL („The Eighteenth Angel“,
1998 ). Außerdem schnitt er OUTBREAK – LAUTLOSE KILLER („Outbreak“,
1995), JUDICIAL CONSENT (1994), SLIVER („Sliver“, 1993), STUNDE DER
PATRIOTEN („Patriot Games“, 1992), STAR TREK VI: DAS UNENTDECKTE
LAND („Star Trek VI: The Undiscovered Country“, 1991), DER MIT DEM
WOLF TANZT („Dances With Wolves“, 1990), KARATE TIGER IV – BEST OF
THE BEST („Best of the Best“, 1989), SILENT ASSASSINS – LAUTLOSE
MÖRDER („Silent Assassins“, 1988 ) sowie NO WAY OUT („No Way Out“,
1987).
Peter S. Elliot (Schnitt)
Bevor er als Cutter für GARFIELD 2 („Garfield: A Tail of Two Kitties“, 2006)
verantwortlich war, schnitt Peter S. Elliott die visuellen Effekte für Filme wie
FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005), THE DAY AFTER TOMORROW
(„The Day After Tomorrow“, 2004), DAREDEVIL („Daredevil“, 2003), BLADE 2
(„Blade 2“, 2002), DR. DOLITTLE („Dr. Dolittle“, 1998 ), GODZILLA („Godzilla“,
1998 ) und INDEPENDENCE DAY („Independence Day“, 1996). Darüber
hinaus war er auch am Schnitt von JUDGE DREDD („Judge Dredd“, 1995),
STARGATE („Stargate“, 1994) und HELLBOUND („Hellbound“, 1994)
beteiligt.

Ross Fanger (Co-Produzent)

Sein Studium der englischen Literatur an der UCLA schloss Ross Fanger mit
einem B.A. ab. Danach begann er seine Karriere als Assistent bei Paramount
Television und war später Location Manager bei BARFLY („Barfly“, 1987),
NACHT DER ENTSCHEIDUNG – MIRACLE MILE („Miracle Mile“, 1988 ),
LOVERBOY („Loverboy“, 1989) und DER PREIS DES ERFOLGES („The
Boost“, 1988 ).
1988 heuerte Fanger bei den Walt Disney Studios als Production Executive
an, wo er in den folgenden fünf Jahren gut 20 Produktionen wie LIEBE,
STRESS UND FIEBERKURVEN („Gross Anatomy“, 1989), BILLY
BATHGATE („Billy Bathgate“ 1991), COOL RUNNINGS („Cool Runnings“,
1993), MIGHTY DUCKS – DAS SUPERTEAM („The Mighty Ducks“, 1992)
und D2 – THE MIGHTY DUCKS 2 („D2: The Mighty Ducks“, 1994)
beaufsichtigte.
1995 machte er sich selbständig und war als Produktionsmanager bei der
Adam Sandler-Komödie BILLY MADISON („Billy Madison“, 1995) und TOM
UND HUCK („Tom and Huck“, 1995) tätig. Später war er in dieser Funktion
auch für DESPERATE MEASURES („Desperate Measures“, 1998 ), DER
GURU („Holy Man“, 1998 ) und ZEHN DINGE, DIE ICH AN DIR HASSE („10
5 1
Things I Hate About You“, 1999) verantwortlich und co-produzierte DIESER
VERFLIXTE KATER („That Darn Cat“, 1997).
20th Century Fox und Ralph Winter engagierten Fanger 1999 als
Produktionsmanager für X-MEN („X-Men“, 2000). Mit Winter arbeitete er in
der Folge auch als Associate Producer bei PLANET DER AFFEN („Planet of
the Apes“, 2001) zusammen. Außerdem war er Co-Produzent von X-MEN 2
(„X-Men 2“, 2003), FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005) und X-MEN:
DER LETZTE WIDERSTAND („X-Men: The Last Stand“, 2006).

John Ottman (Musik)

John Ottman ist nicht nur einer der begehrtesten Cutter der Branche, sondern
auch ein gefragter Filmkomponist. Er schrieb unter anderem die Musik zu
FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005), SUPERMAN RETURNS
(„Superman Returns“, 2006), KISS KISS BANG BANG („Kiss Kiss Bang
Bang“, 2005), HOUSE OF WAX („House of Wax“, 2005), HIDE AND SEEK
(„Hide and Seek“, 2005) und dem demnächst startenden THE INVASION
(2007). Zu seinen wichtigsten Arbeiten als Komponist gehören außerdem
FINAL CALL („Cellular“, 2004), GOTHIKA („Gothika“, 2003), 24 STUNDEN
ANGST („Trapped“, 2002), „Der Brandstifter“ („Point of Origin“, 2002), ARAC
ATTACK („Eight Legged Freaks“, 2002), PUMPKIN (2002), BUBBLE BOY –
LEBEN HINTER PLASTIK („Bubble Boy“, 2001), LAKE PLACID - DER
SCHRECKEN AUS DER TIEFE („Lake Placid“, 1999), INCOGNITO
(„Incognito“, 1997), CABLE GUY - DIE NERVENSÄGE („Cable Guy“, 1996)
sowie der Kurzfilm NIGHT TRAIN (1995).
Seit langem ist Ottman Stammkomponist von Regisseur Bryan Singer. Die
erste gemeinsame Arbeit war der Kurzfilm LION’S DEN (1988 ), mit dem beide
auch ihr Regiedebüt absolvierten. Bei Singers folgenden Filmen übernahm
Ottman nicht nur die musikalische Vertonung, sondern auch den Schnitt,
beginnend mit DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN („The Usual Suspects“,
1995) und gefolgt von DER MUSTERSCHÜLER („Apt Pupil“, 1998 ), X-MEN 2
(„X-Men 2“, 2003) und SUPERMAN RETURNS (Superman Returns“, 2006).
Außerdem inszenierte, schnitt und vertonte Ottman auch das Horrorsequel
DÜSTERE LEGENDEN 2 („Urban Legends: Final Cut“, 2000). Unter Ottmans
Auszeichnungen finden sich ein BAFTA Award als Cutter von DIE ÜBLICHEN
VERDÄCHTIGEN, ein Saturn Award als Komponist – ebenfalls für DIE
ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN – und ein BMI Film Music Award für X-MEN 2.
Schließlich erhielt er auch eine Nominierung für den American Cinema Editors
Eddie Award für den Schnitt von DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN, eine
Emmy-Nominierung für die Musik zur Pilotfolge der Serie „Fantasy Island“ und
eine Saturn Award-Nominierung für die Musik zu X-MEN 2.

Mary Vogt (Kostüme)

Zuletzt entwarf Mary Vogt die Kostüme für die Familienkomödie DIE
CHAOSCAMPER („RV“, 2006). Es war bereits die vierte Zusammenarbeit mit
Regisseur Barry Sonnenfeld, der sie zuvor schon für MEN IN BLACK („Men in
Black“, 1997), MEN IN BLACK II („Men in Black II“, 2002) und JEDE MENGE
ÄRGER („Big Trouble“, 2002) engagiert hatte. Auch bei seinem
Fernsehpiloten „Maximum Bob“ (1998 ) war sie für die Kostüme verantwortlich.
Zu ihren weiteren Filmen gehören DIE MASKE 2: DIE NÄCHSTE
GENERATION („Son of the Mask“, 2005), LOONEY TUNES: BACK IN
ACTION („Looney Tunes: Back in Action“, 2003), WER TÖTETE VICTOR
FOX? („Unconditional Love“, 2002) und INSPEKTOR GADGET („Inspector
Gadget“, 1999). Fünfmal arbeitete sie mit Regisseur John Badham
zusammen: bei DROP ZONE („Drop Zone“, 1994), GEGEN DIE ZEIT („Nick
of Time“, 1995), DIE NACHT HAT VIELE AUGEN („Stakeout“, 1987),
NUMMER 5 LEBT („Short Circuit“, 1986) und AUF DIE HARTE TOUR („The
Hard Way“, 1991). Außerdem entwarf sie die Kostüme für HOCUS POCUS
(„Hocus Pocus“, 1993), MAMA, ICH UND WIR ZWEI („Only the Lonely“,
1991), DIE NACKTE KANONE („The Naked Gun“, 1988 ) und DIE NACKTE
KANONE 33 1/3 („The Naked Gun 33 1/3: The Final Insult“, 1994) und
arbeitete zusammen mit ihrem Kollegen Bob Ringwood an BATMANS
RÜCKKEHR („Batman Returns“, 1992).