O-Lee
Wang Yu – Der Karatebomber
Original Titel: Ying xiong ben se
Englischer Titel: Knight Errant

„Land“: Hongkong
Jahr: 1973
Laufzeit: ca. 85 Minuten
Regie: Ding Sin Saai
Darsteller: Wang Yu, Kurata Yasuaki, Lung Fei, Eddie Ko etc.
Der Trailer zum Film: Der Karatebomber Trailer *klick*
Story:
Nach dem einige Gefangene aus einem japanischen Lager entkommen konnten, beging der Kommandant Selbstmord. Um ihn zu rächen, trainiert seine Schwester dessen drei Söhne und sucht ca. 30 Jahre später den Flüchtling Tsui-Ming auf. Dieser lebt in Hongkong und hat mittlerweile eine Familie. Die drei Japaner finden ihn und bedrohen seine Familie. Allerdings haben sie nicht mit Tsui-Mings Sohn Chen Li (Wang Yu) gerechnet.
Kritik:
Bei Wang Yu in den 70ern muss man ja eigentlich nicht viel sagen. Und wenn Japaner vorkommen schon gar nicht. Ob Wang Yu, Bruce Lee oder sonst wer, in chinesischen Martial Arts Filmen in denen Japaner vorkommen, wird meist Schwarz/Weiss Malerei im grossen Stil betrieben. (Wieso, versteht man besser wenn man die China/Japan Verhältnisse ein bisschen kennt). Chinesen sind die netten und die Opfer, Japaner sind gnadenlose Killer und böse. Auch hier ist das nicht anders, die drei Japaner locken den alten Tsui-Ming in eine Falle, verüben einen Anschlag auf Chen Li (Wang Yu) und vergreifen sich an dessen blinden Schwester. Allerdings nicht lange, denn der leicht streitsüchtige aber aufrechte Chen Li ist ein Mann der für andere seinen (harten) Kopf hinhält, und ganz besonders für seine Familie. Er prügelt sich durch den Film und klopft Japaner und andere böse Schläger windelweich. Sogar mit der rüstigen Tante der Japaner legt er sich an und muss dabei zu allen Mitteln greifen. SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Sie ist so stark, dass er sie sogar mit seinem Taxi überfahren muss, um gegen sie zu gewinnen
SPOILER ENDE
Wang Yu zeigt hier sein (für die 70er Jahre) bekanntes Rezept. Mann nehme, sehr viele Statisten, genug Mobiliar zum zerdeppern und als Würze eine schräge Idee nach Wahl (hier die Killer Karate Oma aus Japan), und fertig ist der Film. Mir als Wang Yu Fan hat’s gefallen, er schlägt sich dank seiner Erfahrung sehr gut durch den Film, trotz der geringen Kampfkunstausbildung. In den Kämpfen wird er zum Tier, ist aber sonst ruhig und sympathisch wie immer. Leider ist auch hier der Endfight ein bisschen kurz ausgefallen.
Ich habe mir die NEW Entertainment DVD gekauft und bin sehr zufrieden damit.
Original Titel: Ying xiong ben se
Englischer Titel: Knight Errant

„Land“: Hongkong
Jahr: 1973
Laufzeit: ca. 85 Minuten
Regie: Ding Sin Saai
Darsteller: Wang Yu, Kurata Yasuaki, Lung Fei, Eddie Ko etc.
Der Trailer zum Film: Der Karatebomber Trailer *klick*
Story:
Nach dem einige Gefangene aus einem japanischen Lager entkommen konnten, beging der Kommandant Selbstmord. Um ihn zu rächen, trainiert seine Schwester dessen drei Söhne und sucht ca. 30 Jahre später den Flüchtling Tsui-Ming auf. Dieser lebt in Hongkong und hat mittlerweile eine Familie. Die drei Japaner finden ihn und bedrohen seine Familie. Allerdings haben sie nicht mit Tsui-Mings Sohn Chen Li (Wang Yu) gerechnet.
Kritik:
Bei Wang Yu in den 70ern muss man ja eigentlich nicht viel sagen. Und wenn Japaner vorkommen schon gar nicht. Ob Wang Yu, Bruce Lee oder sonst wer, in chinesischen Martial Arts Filmen in denen Japaner vorkommen, wird meist Schwarz/Weiss Malerei im grossen Stil betrieben. (Wieso, versteht man besser wenn man die China/Japan Verhältnisse ein bisschen kennt). Chinesen sind die netten und die Opfer, Japaner sind gnadenlose Killer und böse. Auch hier ist das nicht anders, die drei Japaner locken den alten Tsui-Ming in eine Falle, verüben einen Anschlag auf Chen Li (Wang Yu) und vergreifen sich an dessen blinden Schwester. Allerdings nicht lange, denn der leicht streitsüchtige aber aufrechte Chen Li ist ein Mann der für andere seinen (harten) Kopf hinhält, und ganz besonders für seine Familie. Er prügelt sich durch den Film und klopft Japaner und andere böse Schläger windelweich. Sogar mit der rüstigen Tante der Japaner legt er sich an und muss dabei zu allen Mitteln greifen. SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Sie ist so stark, dass er sie sogar mit seinem Taxi überfahren muss, um gegen sie zu gewinnen
SPOILER ENDE
Wang Yu zeigt hier sein (für die 70er Jahre) bekanntes Rezept. Mann nehme, sehr viele Statisten, genug Mobiliar zum zerdeppern und als Würze eine schräge Idee nach Wahl (hier die Killer Karate Oma aus Japan), und fertig ist der Film. Mir als Wang Yu Fan hat’s gefallen, er schlägt sich dank seiner Erfahrung sehr gut durch den Film, trotz der geringen Kampfkunstausbildung. In den Kämpfen wird er zum Tier, ist aber sonst ruhig und sympathisch wie immer. Leider ist auch hier der Endfight ein bisschen kurz ausgefallen.
Ich habe mir die NEW Entertainment DVD gekauft und bin sehr zufrieden damit.