O-Lee
Auch wenn ich nicht der talentierteste Reviewschreiber bin, will ich meinen 800. Post einem Film widmen der mich sehr beeindruckt hat, die Rede ist von...
Postman Blues (Japan, 1997)
Regie: Tanaka Hiroyuki (aka Sabu)
Darsteller: Tsutsumi Shin'ichi, Keisuki Horibe, Osugi Ren, Toyama Kyoko, Tanaka Hiroyuki, Susumu Terashima etc.

Story
Sawaki ist ein einfacher Postbote, der ein ziemlich langweiliges Leben führt. Er ist Anfang 30, allein stehend, hat kaum Freunde und wohnt in einem kleinen Apartment. Eines Tages führt in eine Tour zur Wohnung seines alten Schulkameraden Noguchi. Dieser hat sich um Karriere zu machen einer Yakuza Gang angeschlossen und ist gerade dabei sich seinen kleinen Finger abzuschneiden. Dummerweise fällt der Finger in Sawakis Posttasche und sein Freund schmuggelt ihm auch noch ein Päckchen mit Drogen unter. Als Sawaki die Wohnung wieder verlässt beginnt seine vermeintliche Gangsterkarriere. Noguchi wird von der Polizei überwacht und da Sawaki die Wohnung für einige Minuten betreten hatte, hält man ihn für einen Drogenkurier. Als er dann bei einem Spitalbesuch auf den kranken Auftragskiller Joe trifft, hält ihn die Polizei für ein hohes Mitglied der Yakuza und bald auch für einen Terroristen.

Vor einiger Zeit hab ich einen alten online Kumpel nach einem speziellen Filmtipp aus Japan gefragt. Seine Antwort war „Sabu“ (Tanaka Hiroyuki). Ich muss sagen, dass Postman Blues in Sachen Film eine ganz grosse Überraschung für mich war. Sabu schafft es die Story um den vermeintlichen Superverbrecher Sawaki glaubhaft umzusetzen und auch während dem Film immer weiter aufzubauen. Man hat zwar Mitleid mit dem armen Einzelgänger, der eigentlich nichts anderes macht als seinen Pflichten als Postbote nachzugehen, doch wenn die Polizei ihn für einen brutalen Mörder, der Leute verstümmelt hält, kann man sich das Lachen nicht mehr verkneifen. Obwohl man von so einer Story vielleicht mehr Action erwartet, wird sie doch sehr ruhig erzählt. Sawaki hat immer wieder Zeit sich mit Leuten zu unterhalten, wie etwas dem krebskranken Profikiller Joe, der gern den Profikillerwettbewerb gewinnen würde. Hektisch wird’s nur in einigen Szenen der Polizei, wenn (der König der Nebendarsteller) Susumu Terashima und Co dem Postboten zu nahe kommen und dabei vor Angst fast in die Hose pinkeln. Der Film ist irgendwie eine Mischung aus Drama, Komödie und Romanze, oder vielleicht ein „komisch, romantisches Drama“, das einen gesellschaftskritischen Unterton hat. Mir hat er sehr gut gefallen und ich kann ihn nur weiter empfehlen.
(PS: Wenn jemand einen Link zu einem Trailer hat, wär ich froh wenn ihr mir den per PN schickt. Dann kann ich ihn einfügen)
Postman Blues (Japan, 1997)
Regie: Tanaka Hiroyuki (aka Sabu)
Darsteller: Tsutsumi Shin'ichi, Keisuki Horibe, Osugi Ren, Toyama Kyoko, Tanaka Hiroyuki, Susumu Terashima etc.

Story
Sawaki ist ein einfacher Postbote, der ein ziemlich langweiliges Leben führt. Er ist Anfang 30, allein stehend, hat kaum Freunde und wohnt in einem kleinen Apartment. Eines Tages führt in eine Tour zur Wohnung seines alten Schulkameraden Noguchi. Dieser hat sich um Karriere zu machen einer Yakuza Gang angeschlossen und ist gerade dabei sich seinen kleinen Finger abzuschneiden. Dummerweise fällt der Finger in Sawakis Posttasche und sein Freund schmuggelt ihm auch noch ein Päckchen mit Drogen unter. Als Sawaki die Wohnung wieder verlässt beginnt seine vermeintliche Gangsterkarriere. Noguchi wird von der Polizei überwacht und da Sawaki die Wohnung für einige Minuten betreten hatte, hält man ihn für einen Drogenkurier. Als er dann bei einem Spitalbesuch auf den kranken Auftragskiller Joe trifft, hält ihn die Polizei für ein hohes Mitglied der Yakuza und bald auch für einen Terroristen.

Vor einiger Zeit hab ich einen alten online Kumpel nach einem speziellen Filmtipp aus Japan gefragt. Seine Antwort war „Sabu“ (Tanaka Hiroyuki). Ich muss sagen, dass Postman Blues in Sachen Film eine ganz grosse Überraschung für mich war. Sabu schafft es die Story um den vermeintlichen Superverbrecher Sawaki glaubhaft umzusetzen und auch während dem Film immer weiter aufzubauen. Man hat zwar Mitleid mit dem armen Einzelgänger, der eigentlich nichts anderes macht als seinen Pflichten als Postbote nachzugehen, doch wenn die Polizei ihn für einen brutalen Mörder, der Leute verstümmelt hält, kann man sich das Lachen nicht mehr verkneifen. Obwohl man von so einer Story vielleicht mehr Action erwartet, wird sie doch sehr ruhig erzählt. Sawaki hat immer wieder Zeit sich mit Leuten zu unterhalten, wie etwas dem krebskranken Profikiller Joe, der gern den Profikillerwettbewerb gewinnen würde. Hektisch wird’s nur in einigen Szenen der Polizei, wenn (der König der Nebendarsteller) Susumu Terashima und Co dem Postboten zu nahe kommen und dabei vor Angst fast in die Hose pinkeln. Der Film ist irgendwie eine Mischung aus Drama, Komödie und Romanze, oder vielleicht ein „komisch, romantisches Drama“, das einen gesellschaftskritischen Unterton hat. Mir hat er sehr gut gefallen und ich kann ihn nur weiter empfehlen.
(PS: Wenn jemand einen Link zu einem Trailer hat, wär ich froh wenn ihr mir den per PN schickt. Dann kann ich ihn einfügen)
9/10 Sterne