Diamant des Grauens

Jason Voorhees
Titel:
Diamant des Grauens

Originaltitel:
Revenge of the Stolen Stars

Erscheinungsjahr:
1984

DVD-Fassung/Label:
UNCUT - Starmedia



Regie:
Ulli Lommel

Darsteller:
Klaus Kinski
Suzanna Love
Barry Hickey

Länge:
76:27 Minuten

FSK:
ab 16


Inhalt:
Ein bösartiger Fluch wird ausgelöst, als der schwerreiche Minenbesitzer Donald McBride versucht den letzten der drei seltensten Diamanten der Welt zu verkaufen. Er und sein Partner bringen sich gegenseitig um. Als sein tolpattschiger Neffe Gene McBride sein Erbe antritt, sind die Diamanten verschwunden und das Grauen setzt sich fort. Gene erfährt durch den Geist seines Onkels, dass er den Fluch nur durch die Rückgabe der Diamanten an die Eingeborenen aufhalten kann. Also macht er sich mit Donalds Vertrauter Kelly auf den Weg in sein größtes Abenteuer. Den ersten Diamanten finden sie im Besitz der mordlüsternen Edel**** Shale Maron, den zweiten in den Katakomben des mystischen Prinzen Kali. Doch wo ist der dritte Diamant? Zu allem Überfluss ist den beiden auch noch ein skrupelloses Gaunerpaar auf den Fersen, welches bereits 50000Dollar für den Diamanten angezahlt hatte; und welche Rolle spielt eigentlich der gewiefte Anwalt Max in diesem Spiel?

(Quelle: DVD-Cover)



Sonstiges:
Die bisherigen VHS Erscheinungen sind cut. Lediglich die DVD Fassung präsentiert den Film das erstemal uncut.


Bilder:






Fazit:
Tja was soll man über diesen Film nur sagen? Das Cover sagt eine herausragende Rolle Kinskis an (Weltstar Klaus Kinski). Wenn man es genau nimmt, dauert die Länge seiner Auftritte insgesamt nicht mehr als schlappe 3 Minuten und das Cover trügt über einen schlecht inszenierten Film hinweg. Die komplette Story des Films ist mehr als bescheiden und die Umsetzung spottet wirklich jeder Beschreibung - einfach nur unterstes Trashniveau. Normalerweise sorgt Kinskis Mitwirken in solchen Filmen immer dafür, dass der Film am Ende doch noch gut da steht - doch hier ist halt das Problem, dass er 3 Minuten zu sehen ist und das wars dann auch schon. Die 3 Minuten die er spielt sind natürlich wie immer ganz ordentlich, aber das wars auch schon - er kommt hier leider nicht wirklich zur Geltung. Die anderen Schauspieler sind teilweise schlechter als Soapdarsteller heutzutage. Ab und zu musste man aufgrund der abgehoben-blöden Story wirklich schmunzeln. Der Film ist der absolute Trash und wirklich nur etwas für eingefleischte Kinskifans oder für Leute die auf unterste Trashfilme stehen. Nur aufgrund der Tatsache, dass Kinski hier einen kurzen Auftritt hat und ein paar lustige Trashszenen enthalten sind, bekommt der Film noch ein paar Punkte.



Note:
2,5/10 Punkten
kinski
Dass Klaus Kinski immer noch nicht alle Kellergewölbe des schlechten Geschmacks durchkämmt hatte,wurde bei einem Projekt namens „Diamant des Grauens“ (Originaltitel: „Revenge of the Stolen Stars“) mehr als deutlich. Als eine Mischung aus Action- und Horrorfilm angekündigt, stürzt sich dieses Filmchen von einer Peinlichkeit in die nächste. Besonders hervor tun sich dabei die sogenannten Darsteller, allesamt die Elite des Unvermögens. Wenn Schauspiel eine Disziplin wäre, so würden diese Akteure darin ungefähr genauso bestechend sein wie Klaus Kinski in der Disziplin ´Still sitzen und Schnauze halten´.

Der steinreiche Donald McBride (Klaus Kinski) residiert auf einer Insel im südchinesischen Meer. Er hat jedoch den dummer Fehler begangen, drei Diamanten zu stehlen, die einem Eingeborenenvolk als Heiligtümer dienten. Dadurch wurde McBride mit einem tödlichen Fluch belegt. Als er und sein Partner sich bei einem Streit über die Rückgabe der Edelsteine streiten, töten sich die Beiden wahnsinnig geschickt gegenseitig.
So erbt McBrides Neffe Gene nicht nur sein gesamtes Vermögen, sondern wie sich sehr bald heraus stellen soll auch den Fluch. Mit Hilfe von Kelly, der Sekretärin seines Onkels, macht Gene sich auf die Suche nach den drei Diamanten. Dass dieses dynamische Duo dabei unglaublich tolpatschig vorgeht, scheint weder Gene und Kelly noch ihre Widersacher maßgeblich zu beeindrucken. Zu allem Überfluss erscheint Gene auch noch der Geist seines toten Onkels, der natürlich aufgrund der ungeklärten Sachlage mit den Steinen keine Ruhe finden kann. Nach allerlei obskuren Abenteuern findet Gene nicht nur die Heiligtümer sondern auch noch das Herz der bekloppten Sekretärin. Happy-End!

Nach dem Genuss der 73 imposanten Minuten von „Diamant des Grauens“ fühlt man sich als Zuschauer ein ganz klein wenig schwach im Hirn. Selten zuvor hat man eine dermaßen gequirlte Kacke gesehen, als sie einem hier geboten wird. Schien qualitativ für den Klaus Kinski-Fanatic bereits mit „Geld und Liebe“ der absolute Tiefpunkt erreicht zu sein, muss man sich eines besseren belehren lassen. Sorry, aber an diesem Film von Fassbinder-Zögling Ulli Lommel ist nun wirklich nichts Gutes zu finden. Die Story spottet jeder Beschreibung, Produktion und Regie scheinen von einem Blinden und einem Tauben geführt worden zu sein, und die Schauspieler sind einfach nur zum Lachen.
Klaus Kinski reiht sich nahtlos in diese Beschreibung ein. Seine Leistung kann man in etwa mit seiner Frisur in diesem Machwerk gleich setzen: ein absoluter Pottschnitt! Man hat das Gefühl, eine ganz schlechte Kopie Kinskis vor sich zu sehen. Ich kann mich nicht daran erinnern, ihn jemals so dermaßen neben der Spur erlebt zu haben wie hier in „Diamant des Grauens“. Am überzeugensten wirkt Kinski eigentlich dann, wenn er nach seinem Tode als Portrait an der Wand des Wohnzimmers hängt. Dieses Bild zeigt Kinski, so wie er eigentlich ist und laut Rollenvorgabe auch sein sollte – bedrohlich und beeindruckend. Doch in Fleisch und Blut gibt er diesmal eine ganz traurige Gestalt ab. Schade, solche Sachen hätte Kinski sich nun wirklich sparen können. Sein absoluter Tiefpunkt!

0,5 / 10