Hainz
The Barefooted Kid
[OT: Chik geuk siu ji]

Regie:
Johnny To
Cast:
Aaron Kwok, Maggie Cheung, Ti Lung, Wu Chien-Lien, Cheung Siu-Fai, Kenneth Tsang, Paul Chun Pui, Wong Yat Fei
Produktion:
Hong Kong, 1993
Info: IMDB OFDB ASIANFILMWEB
Inhalt:
Aaron Kwok spielt "The Bare-Footed Kid" dessen Vater gestorben ist, und er nun auf der Suche nach dessen bestem Freund ist. Er wird von ihm aufgenommen und freundet sich mit ihm und seiner Tochter (Maggie Cheung) an. Wegen seines außergewöhnlichen Kung Fu-Talentes wird er von der örtlichen Polizei angeheuert. Er wird hintergegangen und schlimme Dinge geschehen. Deswegen schwört er auf Rache.
"The Barefooted Kid" ist ein Remake des SB Kung Fu Films "Karato - Sein härtester Schlag" aka "Disciples of Shaolin". In dem Original spielt Alexander Fu Sheng die Hauptrolle und auf dem Regiestuhl saß die Shaw Legende Chang Cheh. Das Original ist bei eingefleischten Easternfans sehr beliebt und sehen auch diesen als einen der besten Eastern an.
Das Remake hat ein gewisser Johnny To (The Mission, Running out of Time, Exiled) inszeniert und Aaron Kwok (2000 A.D., Anna Magdalena, Divergence) spielt die Rolle des Fu Sheng. Er spielt seine Rolle gut muss ich sagen, sehr verspielt und ein wenig kindisch wie einst Fu Sheng. Auch die Nebenrollen sind exzellent besetzt mit einem Ti Lung (A Better Tomorrow, Drunken Master 2, Tiger Killer...) in Bestform und Maggie Cheung, die hier wieder toll spielt. Auch Kenneth Tsang (Peking Opera Blues, The Killer), der wieder mal den Bösewicht spielt, ist überzeugend.
Die Fights sind wirklich gut choreografiert und einige Szenen sehen auch sehr spektakulär aus. Es wird viel mit Seilen gearbeitet, so ähnlich wie bei Iron Monkey, aber hier hält sich das eher in Grenzen. Viele Fights darf man nicht erwarten, denn es ist viel mehr ein schönes, ruhiges Drama ohne Slapstick. Die Schauspieler spielen so gut, dass man mit ihnen mitfühlen kann und das Ende ist sehr bewegend und weckt Emotionen. Die dazugehörige Musikuntermalung ist passend gewählt und könnte dem Zuschauer dazu bewegen, Wasser zu lassen.
Ein schönes, kleines Martial Arts Drama der 90er Jahre mit wenigen aber sehr gut choreografierten Fights, einer tragischen Geschichte und großartigen Schauspielern.
Screens:





