DarkWizard
Falls es einen ähnlichen Thread bereits gibt bitte verschieben.
Jeder der die Horrorfilmszenen der letzten Jahre beobachtet den dürfte der neue Trend zu den Folter- bzw. Terrorfilmen aufgefallen sein.
Begonnen hatte er ja mit der Lowbudgetproduktion "SAW" von zwei neuseeländischen Filmstudenten, der an den Kinokassen ein Hit wurde. Es zogen zwei SAW-Squels nach sowie ähnliche Filme wie "Hostel" oder "The Hills Have Eyes".
Ich möchte nicht als Moralapostel fungieren, da ich mir selbst gern mal den einen oder anderen Splatterfilm ("Alien"-Saga, "Underworld", "Shaun of the Dead") ansehe, aber ich finde diesen Trend zu immer härteren, immer grenzwertigeren Gewaltdarstellungen einfach sehr bedenklich. Ich persönlich kann überhaupt nicht nachvollziehen was den Reiz solcher Filme ausmacht, denn anders als in "traditionellen" Slashern und Splatterfilmen geht es in diesen Filmen nur ums Foltern und Quälen selbst. (Na, wenn das der Herr Beckstein wüsste! Und da heißt es immer "Killerspiele" seien gefährlich. ) Natürlich ist mir klar das jeder Mensch - ich zähle mich selbst dazu - einen inneren Sadismus hat, den es zu befriedigen gilt.
Mir persönlich fällt manschmal echt nix mehr ein, wenn sich Horrorfans in Foren über Szenen von "Hostel" unterhalten, die nicht einfach blutig sind, sondern Folterungen auf explizite, entwürdigende und menschenverachtenste Art und Weise darstellen.
Ich persönlich finde das nicht gut.
Natürlich glaube ich, dass diese Filme für mansche Leute ein Erlebnis darstellen, weil man "gezwungen" wird den Tod eines Menschen mit anzusehen und trotzdem in Sichheit zu sein und es beenden zu können, wenn man es nicht mehr aushält. Wahrscheinlich liegt da der Reiz des Grenzwertigen und viele "Jüngere" empfinden solche Filme auch als "Mutprobe": "Willst du Hostel mit angucken? Bist wohl zu feige, was?"
Mich interessieren an dieser Stelle vor allem auch die Meinungen der besagten Fans des Genres "Folterfilm" bzw. "Terrorfilm". Natürlich interessiert es mich auch was den Reiz eines solchen Films ausmacht.
Ich poste dazu mal ein paar Genrebeschreibungen zu "Splatter", "Gore" und auch dem kriminellen "Snuff" von wikipedia.de
Ich denke das man unter diesem geschichtlichen Aspekt den Grund und Faszination an Gore diskutieren könnte. Snuff würde ich außenvor lassen, da es sich nicht um "künstleriche", sondern menschenverachtende und kriminelle Werke handelt.
Ich persönlich finde diese Filme abscheulisch, verachtenswürdig und jeder der Gorefan (nicht Splatter, da Splatter oft einen parodischen Charakter hat) ist sollte sich mal klar machen, ob er nicht einen Psychiater aufsuchen sollte.
Besonders bedenkenswürdig finde ich ja wie viele Jugendliche an diese Werke via Internet und Raubkopie rankommen - oder bin ich die Einzige, der aufgefallen ist wie jung manche "SAW"-Fans sind. Einige sind weit unter 18 Jahre alt. Und bezeichen das Metzeln dann noch als "cool".
Jeder der die Horrorfilmszenen der letzten Jahre beobachtet den dürfte der neue Trend zu den Folter- bzw. Terrorfilmen aufgefallen sein.
Begonnen hatte er ja mit der Lowbudgetproduktion "SAW" von zwei neuseeländischen Filmstudenten, der an den Kinokassen ein Hit wurde. Es zogen zwei SAW-Squels nach sowie ähnliche Filme wie "Hostel" oder "The Hills Have Eyes".
Ich möchte nicht als Moralapostel fungieren, da ich mir selbst gern mal den einen oder anderen Splatterfilm ("Alien"-Saga, "Underworld", "Shaun of the Dead") ansehe, aber ich finde diesen Trend zu immer härteren, immer grenzwertigeren Gewaltdarstellungen einfach sehr bedenklich. Ich persönlich kann überhaupt nicht nachvollziehen was den Reiz solcher Filme ausmacht, denn anders als in "traditionellen" Slashern und Splatterfilmen geht es in diesen Filmen nur ums Foltern und Quälen selbst. (Na, wenn das der Herr Beckstein wüsste! Und da heißt es immer "Killerspiele" seien gefährlich. ) Natürlich ist mir klar das jeder Mensch - ich zähle mich selbst dazu - einen inneren Sadismus hat, den es zu befriedigen gilt.
Mir persönlich fällt manschmal echt nix mehr ein, wenn sich Horrorfans in Foren über Szenen von "Hostel" unterhalten, die nicht einfach blutig sind, sondern Folterungen auf explizite, entwürdigende und menschenverachtenste Art und Weise darstellen.
Ich persönlich finde das nicht gut.
Natürlich glaube ich, dass diese Filme für mansche Leute ein Erlebnis darstellen, weil man "gezwungen" wird den Tod eines Menschen mit anzusehen und trotzdem in Sichheit zu sein und es beenden zu können, wenn man es nicht mehr aushält. Wahrscheinlich liegt da der Reiz des Grenzwertigen und viele "Jüngere" empfinden solche Filme auch als "Mutprobe": "Willst du Hostel mit angucken? Bist wohl zu feige, was?"
Mich interessieren an dieser Stelle vor allem auch die Meinungen der besagten Fans des Genres "Folterfilm" bzw. "Terrorfilm". Natürlich interessiert es mich auch was den Reiz eines solchen Films ausmacht.
Ich poste dazu mal ein paar Genrebeschreibungen zu "Splatter", "Gore" und auch dem kriminellen "Snuff" von wikipedia.de
| Zitat: |
| Als Splatter bezeichnet man eine Art des Horrorfilms, bei der das Zeigen von exzessiver Gewalt und Blut im Vordergrund steht. Splatterfilme bilden kein eigenes Genre, sondern folgen einer Strategie affektorientierter filmischer Körperdarstellung. Splatter ist Bestandteil vieler Filme und Genres. Der Begriff Splatter ist eine Amalgamierung, das sich aus den englischen Wörtern splash und spatter zusammensetzt, welche beide 'spritzen' bedeuten. Vom Splatter, welcher nur die Taten an sich zeigt, unterscheidet sich der Gore (englisch für 'geronnenes Blut' und 'durchbohren, aufspießen'), der sein Augenmerk mehr auf das Ergebnis böser Taten sowie auf totale Zerstückelungen und Ausweidungen legt. Eine genaue Differenzierung fällt allerdings in den meisten Fällen schwer. Splatter oder Gore sind jedoch nicht auf den Horrorfilm beschränkt, die unterschiedlichsten Filme können Splatter- und Gorefilme sein (wie z.B. der Kriegsfilm Men Behind The Sun oder der Science-Fiction-Film Cube). |
| Zitat: |
| Als Gore (engl. geronnenes Blut und durchbohren, aufspießen) wird – ähnlich wie Splatter – eine visuelle und affektorientierte Strategie der filmischen Körperdarstellung bezeichnet, die jedoch im Gegensatz zum Splatter ihr Hauptaugenmerk nicht so sehr auf das Zeigen von Gewalt richtet, sondern mehr auf deren Ergebnis. Während der Akt des Verletzens im Mittelpunkt des Splatters steht, wird beim Gore das Ergebnis in farbigen, klinisch detaillierten Groß-, Nah- und Detailaufnahmen präsentiert. Totale Zerstückelungen, Ausweidungen, das Herausquellen von Organen sowie das Waten in den Eingeweiden der Filmopfer finden hier ihren Platz. Beim Gore wird mehr erwartet als einfach nur spritzendes Blut. Eine genaue Differenzierung zwischen Splatter und Gore fällt allerdings in den meisten Fällen schwer, oft werden die Begriffe synonym verwendet. |
| Zitat: |
Snuff-Film (v. engl. to snuff out = jemanden auslöschen) bezeichnet die filmische Aufzeichnung eines Mordes, der zum Zweck der Unterhaltung des Zuschauers und mit kommerzieller Absicht begangen wurde. Der Zweck des Mordes selbst ist seine Aufzeichnung. Die Aufzeichnungen der Ausführung eines Mordes, die jedoch keine unterhaltende und kommerziellen Absichten verfolgen, bezeichnet man hingegen nicht als Snuff. So sind Hinrichtungsvideos (z. B. die Enthauptung von Nicholas Berg, politische Absicht), zufällige Aufnahmen (z. B. das Attentat auf John F. Kennedy) oder die Aufzeichnung von selbst begangenen Straftaten (z. B. Video vom Fall des „Kannibalen“ Armin Meiwes, ohne kommerzielle Absichten) nicht zu den Snuff-Filmen zu zählen. Das Gleiche gilt für den reisserischen Dokumentarfilm Faces of Death (197
.Auch wenn oft verbreitet wird, es sei noch nie ein echter Snuff-Film sichergestellt worden, gibt es zumindest einen nachgewiesenen Fall. Ein 30-jähriger Russe vertrieb kinderpornographische Videos über das Internet, in denen teilweise auch Kinder vor laufender Kamera zu Tode gefoltert wurden.[1] Ebenfalls im Verdacht, der Produktion von Snuff-Filmen zu dienen, steht die seit Jahren andauernde Mordserie an Frauen und Mädchen in Guatemala. Nachgewiesen werden konnte dies aber bisher nicht. |
| Zitat: |
| Da eine genaue Differenzierung zwischen Splatter und Gore kaum stattfindet, fällt die Geschichte des Gore mit der des Splatters zusammen. Erfunden wurde der Gorefilm von Herschell Gordon Lewis. Die Idee kam ihm, als er sich einen Gangsterfilm ansah, in dem ein Mann durch eine Maschinengewehrsalve zu Boden gestreckt wurde, was jedoch recht unspektakulär in Szene gesetzt war, da sich der Mann nur an die Brust fasste und kurz darauf tot umfiel. Lewis erkannte, wie unrealistisch dies nur sein konnte. Mit dem Produzenten David F. Friedman entwickelte Lewis früher während der Dreharbeiten zu Bell, Bare and Beautyful (1963) die Idee zu Blood Feast, der wenig später als erster Gorefilm in die Filmgeschichte eingehen sollte. Er handelt von dem irren Mörder Fuad Ramses, der jungen Mädchen auflauert und diese um ihre Körperteile erleichtert, um die ägyptische Göttin Ishtar zu erwecken. Blood Feast (1963) ist kein inszenatorisches Meisterwerk: die Darsteller sind schlecht und die Gore-Effekte auf dem niedrigsten technischen Niveau, sie wirken extrem billig und sind schlecht gemacht. Trotzdem wurde Blood Feast ein Hit und erwirtschaftete bei 24.000 US-Dollar Produktionskosten in den letzten Jahren mehr als 6,5 Millionen Dollar. Der Film war so erfolgreich, dass Friedman und Lewis die Gorefilme Two Thousand Maniacs (1964) und Color Me Blood Red (1964) hinterherschoben, welche zusammen mit Blood Feast die heute legendäre Blut-Trilogie ergeben. Es folgten noch weitere Filme wie Moonshine Mountain (1964, enthielt jedoch recht wenig Gore), A Taste of Blood (1967), The Gruesome Twosome (1967), She-Devils on Wheels (196
, Just for the Hell of It (196
, The Wizard of Gore (1970), This Stuff 'll Kill Ya (1971), The Gore-Gore Girls (1972) u.v.m., bis sich Lewis für lange Zeit zur Ruhe setzte und sich erst 2002 als Produzent von Blood Feast 2: All U Can Eat und 2001 Maniacs erfolgreich zurückmeldete.Die 70er waren indes geprägt vom berüchtigten Kannibalengenre. Den Startschuss gab Umberto Lenzi mit seinem Film Mondo Cannibale (1973), dem 1978 Ruggero Deodatos Mondo Cannibale 2 – Der Vogelmensch folgte. Wie in unzählig anderen Kannibalenfilmen der damaligen Zeit (Die weiße Göttin der Kannibalen, R.: Sergio Martino, 1977; Lebendig gefressen, R.: Lenzi, 1980; Cannibal Ferox (Die Rache der Kannibalen), ebenfalls von Lenzi, 1981) ließen auch hier die Regisseure vor der Kamera Tiere abschlachten, um eine Art "Hyperrealismus" und die Wildheit der Natur darzustellen. 1979 schließlich folgte Cannibal Holocaust (Nackt und zerfleischt) von Ruggero Deodato, der als „Meisterwerk“ des Kannibalengenres gilt: Eine Arbeitsgemeinschaft aus Dokumentarfilmern untersucht den südamerikanischen Dschungel, um die Existenz von Kannibalen zu beweisen. Bei ihren Ermittlungen gehen sie jedoch zu weit und werden schließlich selbst Opfer der gefräßigen Eingeborenen. Ein Anthropologe findet die Leichen der Fernsehfilmer und deren Aufzeichnungen. Bei der Betrachtung des Filmmaterials entpuppen sich diese als Sadisten, die die Ureinwohner grausam misshandelten. Cannibal Holocaust ist ein kontroverser Film, nicht zuletzt aufgrund seiner vielen real stattgefundenen Tiertötungen. So ließ Deodato z.B. eine Schildkröte köpfen und ausweiden, was auf Film gebannt wurde und minutenlang zu sehen ist. Die Tiertötungen führten anschließend in Italien zu einem Prozess wegen Tierquälerei gegen ihn, in dessen Verlauf auch der Verdacht aufkam, Deodato habe für Cannibal Holocaust nicht nur Tiere, sondern auch Menschen getötet. So wurde ihm bei der Premiere seines Filmes vorgeworfen, Indios abgeschlachtet zu haben. Natürlich wurde bis auf die Tiere in Cannibal Holocaust niemand getötet und der Regisseur wurde vom Gericht freigesprochen, allerdings kostete ihn der Prozess um die 50.000 US-Dollar. Cannibal Holocaust wird auch heute noch kontrovers diskutiert, Austragungsort sind meist Filmforen. Seine Befürworter loben ihn seiner (angeblich) vorhandenen Gesellschaftskritik wegen. Er biete, anders als die meisten anderen Vertreter seiner Art, eine durchdachte Story und würde aufgrund dieser (Dokumentarfilmer, die für eine Story die sadistischten Taten vollbringen würden) gekonnt Sensationsjournalismus und allgemein Gewalt in den Medien anprangern. Die Gegner dieses Films führen jedoch immer wieder die vielen Tiertötungen an, mit denen Deodato die eigene Aussage seines Films, nämlich die, dass Gewalt in den Medien überpräsent sei, selbst bestätigt habe und die weitere Aussage, dass Gewalt medial nicht so überpräsent sein sollte, zerstört habe. Befürworter wiederum führen an, dass die Gegner des Films aufgrund ihrer Argumentation in letzter Konsequenz auch kein Fleisch mehr essen dürften, dass es mit dem Film nichts anderes sei, als wenn man eine Dokumentation in einer Metzgerei drehen würde und dass die Schildkröte nicht habe leiden müssen, da im Film eine professionelle Schlachtung gezeigt werde. Außerdem habe man die Schildkröte nach ihrer Tötung verzehrt. Das Kannibalengenre hielt sich nur von Ende der 70er bis Mitte der 80er und starb schließlich aus. Gründe hierfür waren die ewig gleichen Handlungen, die schlecht gespielten Charaktere und die vielen Tiertötungen. Einen weiteren Eckpfeiler in der Geschichte des Gore stellt der Zombiefilm dar. Angefangen mit Die Nacht der lebenden Toten (Originaltitel: Night of the Living Dead, George A. Romero, USA, 196
, Dawn of the Dead (George A. Romero, Italien/USA, 197
und Day of the Dead (George A. Romero, USA, 1985) wurde eine regelrechte Zombie-Welle losgetreten. Italien produzierte nun Gore-Filme am Fließband, hier sind z.B. Ein Zombie hing am Glockenseil (Lucio Fulci, Italien, 1980), Woodoo - Schreckensinsel der Zombies (Fulci, Italien, 1979), Großangriff der Zombies (Umberto Lenzi, Italien/Spanien, 1980) oder In der Gewalt der Zombies (Joe D'Amato, Italien, 1981) zu nennen. Als Hommage an die große Zeit des italienischen Horrorfilms kann man schlussendlich Dellamorte Dellamore (Michele Soavi, Frankreich/Italien, 1993) sehen.War man in Italien in Sachen Gore schon nicht gerade zimperlich, so stand auch der ferne Osten dem in nichts nach: In Guinea Pig - Devil's Experiment (Hideshi Hino, Japan, 1985), einem der wohl kontroversesten Filme aller Zeiten (45 Minuten ist die Folterung einer wehrlosen Frau durch drei männliche Jugendliche zu sehen), sieht man als Höhepunkt des Gore, wie ein Auge mit einer Nadel durchstochen wird. In den Schatten gestellt wurde der erste Teil dann durch seinen noch brutaleren Nachfolger, Guinea Pig 2 - Flowers of Flesh and Blood (Hideshi Hino, Japan, 1985), in dem ein als Samurai verkleideter Psychopath langsam eine unter Drogen gesetzte gefesselte Frau zerstückelt. Guinea Pig 2 - Flowers of Flesh and Blood wurde von dem berühmten amerikanischen Schauspieler Charlie Sheen auf einer Party gesehen, woraufhin dieser - da er den Film für Snuff hielt - die MPAA einschaltete, welche wiederum das FBI kontaktierte, welches dann auch Ermittlungen anstellte und herausfand, dass es sich bei dem gezeigten Material nicht um eine reale Tötung handelte. Die Macher des Filmes brachten später ein Making-of heraus um zu beweisen, dass der Film kein Snuff ist. Sowohl Guinea Pig - Devil's Experiment als auch sein Nachfolger geben im Vorspann an, auf authentischen Filmdokumenten zu beruhen, die lediglich nachgedreht worden seien. Ob es aber - wie in den Vorspännen behauptet - wirklich diese Snuff-Filme gegeben hat, die dem Regisseur Hideshi Hino und der Polizei angeblich zugesandt wurden, oder ob es sich um eine ausgeklügelte Marketing-Strategie handelte, kann hier nicht beantwortet werden. Neben der Guinea Pig-Reihe ist noch der Historiengore Oxen Split Torturing (Yuji Makiguchi, Japan, 1976) zu erwähnen, der sich in äußerst brutalen Goreszenen (eine Frau wird von Ochsen zerrissen) ergeht. Eine Besonderheit des Gore in Animes oder Mangas ist das sog. "Guro" bzw. "Guro-Chan". Allerdings hat da die Gewalt einen sexuellen, oft Frauen unterdrückenden Aspekt. |
Ich denke das man unter diesem geschichtlichen Aspekt den Grund und Faszination an Gore diskutieren könnte. Snuff würde ich außenvor lassen, da es sich nicht um "künstleriche", sondern menschenverachtende und kriminelle Werke handelt.
Ich persönlich finde diese Filme abscheulisch, verachtenswürdig und jeder der Gorefan (nicht Splatter, da Splatter oft einen parodischen Charakter hat) ist sollte sich mal klar machen, ob er nicht einen Psychiater aufsuchen sollte.
Besonders bedenkenswürdig finde ich ja wie viele Jugendliche an diese Werke via Internet und Raubkopie rankommen - oder bin ich die Einzige, der aufgefallen ist wie jung manche "SAW"-Fans sind. Einige sind weit unter 18 Jahre alt. Und bezeichen das Metzeln dann noch als "cool".
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. zudem bin ich alt genug zu entscheiden was ich schaue und was nicht , und obwohl ich eigentlich grosser horror fan bin gibt es dennoch einige sachen die ich von haus aus meide . hostel , saw , hills ... und co sind filme mit einer erfundenen story , sprich sind nicht real und von daher nehme ich sowas auch nicht mal ansatzweise ernst . in meinen augen sind derartige filme auch nicht grausamer als vietnam film xy von denen es genügend gibt . das was teilweise in den nachrichten im bezug auf krieg oder terror gesendet wird schockiert mich da schon weit mehr . von mir aus können derartige filme auch weiter gedreht werden . wie gesagt , niemand wird gezwungen sich derartiges anzuschauen , und das die "jugend" zugriff auf derartige filme hat ist mit sicherheit nicht meine/eure schuld ( mein 14 jähriger kleiner bruder bekommt von mir zb keine fsk 18 filme ,ich befürchte allerdings das wird ihn nicht sonderlich stören - er hat ja das internet )
Und soweit ich mich erinnere exitiert noch ein Briefgeheimnis, weshalb mans eigentlich nicht Beschlagnamen darf.