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Orginal von Ao$hi
Es geht nicht darum, dass die Brutalität verherrlicht wird (das macht Tarantino viel heftiger und da ist die Gewalt noch ästethisch ^^).. ich meine das ist Fiktion .. mir gehts eher darum, dass sie als reiner Selbstzweck verkommt, nur um zu schocken .. da is wieder mein Vergleich mit den Kannibalenfilme aus den 70gern ^^ .. |
Wenn ichs mir so recht überlege ...
Ich denke das gehört mal wieder zur Einfallslosigkeit Hollywoods. Schaut euch doch mal um. Es werden zum Großteil nur noch Fortsetzungen, Remakes und schlicht und einfach "Mehr vom Selben" (das EA-Motto!

) produziert. Man ist heutzutage doch förmlich geschockt, wenn man einen vollkommen eigenständigen US-Film zu sehen bekommt - ja, ich weiß sehr wohl, dass der "Mehr vom Selben"-Trend nicht nur in den USA grasiert. Gerade im Horrorgenre macht sich sowas extrem bemerkbar. Ich schaue nicht sehr viele Horrorfilme, eben aus dem Grund das es eben irgendwie oft nur "Mehr vom Selben" ist. Ich will keine endlosschleifen, ich will Ideen!

Und mit Ideen meine ich nicht die Idee welches Körperteil wir denn heute dem Fleischerlehrlingen vorführen sollten - "Brust oder Keule?"
Man könnte fast sagen ich bin der platten Abschlachterei überdrüssig.
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Orginal von Ao§hi
Naja das zweitere würde ich schon bejaen, aber wir reden von Horrorfilmen bzw Thrillern und da ist dies meist eh schnuppe |
Da frage ich mich natürlich zwangsläufig, welch geringe Anforderungen du an einen Film stellst. Ich persönlich denke das Genre ist im Grunde egal - packend muss es sein. Man kann schlechte Qualität nicht mit einem "Ist doch ein Horrorfilm!" begründen. Damit legitimierst du nähmlich den Mist der von Autoren und Studios verbrochen wird.
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Orginal von Mike Morpheus
Früher hätte ich wahrscheinlich gesagt: Ist doch egal - das Blut muss spritzen...
Aber heute sehe ich das ein wenig anders und übertriebene Gewalt oder Splatter Darstellung ect.als nicht mehr so cool. Ich hab mir zum Beispiel vorhin diese
Anatomie Szene aus Saw IV angeschaut und mir ist Speiübel geworden.
Ich fande den 3. schon stellenweise zu krass und werde mir den 4. erst gar nicht mehr angucken.
Ja, wenn man älter wird ändern sich halt manche Dinge... |
Da muss ich dir recht geben. Ich habe früher so einige Slasher- und Splatterfilme angeschaut, aber je älter ich wurde desto mehr wurde mir klar, dass ich das Genre (ewige, eintönige Wiederholungen des immer selben) total dämlich fand.
Mittlerweile find ichs schon fast lustig kreischenden Teenies im Kino zuzusehen wie sie sich bei jedem klischeehaften Mist erschrecken (ich meine jetzt das Publikum, nicht die Darsteller

). Beispiel, ich war mit meiner Freundin im "Bourne Ultimatum" (Ich weiß, kein Horrorfilm - offiziell!) und davor kam der Trailer zu "Distrubia" und am Ende des Trailers hat sie angefangen voll zu kreischen und hat sich halb tot gegruselt. Und solche sind es dann oftmals auch die sich sowas im Kino anschauen, weils ja "die SCHOCKER" sein sollen. Mit besagter Freundin war ich im übrigen in "The Grudge" (der mich vollkommen kalt ließ) und sie hat den ganzen Film über gezittert. Ich musste lachen - und war somit (innerhalb all dieser geängstigten Teenies) die einzige, die den Film nicht gruselig, sondern nur unfreiwillig komisch fand ... was nicht zuletzt am Verhalten meiner Freundin lag.
Ich denke, ich bin einfach aus dem Alter raus, in dem mir psychopathische Killer mit exzentrischen Tötungsphantasien und übernatürliche Unholde wirkliche Angst eingejagd haben.
Heutzutage jagen mir realistische Schocker wie die "28"-Filme dagegen einen gehörigen Schauer über den Rücken.