Folter- & Terrorfilme - Was haltet ihr davon?

Dekar
Zitat:
ein Film ist nicht gleich schlecht, wenn er sau brutal ist. Aber wenn die Gewalt aus reinem Selbstzweck völlig sinnlos eingesetzt wird, um den Zuschauer zu ekeln, dass finde ich irgendwie arm ..

Das ist meines Erachtens nach genau die Intention vieler der beliebtesten Slasher Filme aller Zeiten. Freddy, Jason, Myers... es geht doch immer nur darum herauszufinden wie denn nun der nächste Laiendarsteller das Zeitliche segnet und je abgedrehter desto besser. Durch die zugegeben recht raffinierten Todesarten scheint das ganze weniger real als die hier stark kritisierten Folterfilme, aber ist das nicht die Intention derer?

Gleiches Prinzip nur mehr vermeintlicher Realismus. An Zombies TDR haben sich komischerweise die wenigsten herangewagt mit übereifriger und teilweise platter Kritik, obwohl dieser in Hinsicht Terror + Folter eigentlich Paradebeispiel ist. Könnte vielleicht daran liegen, dass er noch zu einem günstigen Zeitpunkt erschien und noch nicht als Abklatsch galt.

Für mich alles ein wenig widersprüchlich und vor allen Dingen mittlerweile auch teilweise extrem intolerant. Klar gibt es in so einem Fall zwei Seiten, die Hasser blasen zum Angriff, der Rest verteidigt, aber die Argumente sind einfach oberflächlich um nicht zu sagen dämlich. Ich möchte niemandem irgendetwas Negatives vorwerfen, aber die ganz starken Kritiker hier im Thread und zwar diejenigen die sogar die Zuschauer solcher Filme kritisieren sind ganz bestimmt Leute, die sich über Politiker beschweren, dass es die FSK gibt und Schnitte vorgenommen werden (natürlich nicht von der FSK Augenzwinkern ).

Wie auch immer, ich bin Sympathisant des fiktiven Terrors, kann aber auch Anitsympathisanten verstehen. Wem das nicht so oder umgekehrt ergeht, der sollte sich vielleicht ein bisschen weniger eifrig in den Thread stürzen.

Und was das Einleitungszitat angeht: In der Hinsicht sind verdammt viele verdammt angesehene Filme arm.
DoGebhardt18
Zitat:
Original von Dekar
Zitat:
ein Film ist nicht gleich schlecht, wenn er sau brutal ist. Aber wenn die Gewalt aus reinem Selbstzweck völlig sinnlos eingesetzt wird, um den Zuschauer zu ekeln, dass finde ich irgendwie arm ..

Das ist meines Erachtens nach genau die Intention vieler der beliebtesten Slasher Filme aller Zeiten. Freddy, Jason, Myers... es geht doch immer nur darum herauszufinden wie denn nun der nächste Laiendarsteller das Zeitliche segnet und je abgedrehter desto besser. Durch die zugegeben recht raffinierten Todesarten scheint das ganze weniger real als die hier stark kritisierten Folterfilme, aber ist das nicht die Intention derer?

Gleiches Prinzip nur mehr vermeintlicher Realismus. An Zombies TDR haben sich komischerweise die wenigsten herangewagt mit übereifriger und teilweise platter Kritik, obwohl dieser in Hinsicht Terror + Folter eigentlich Paradebeispiel ist. Könnte vielleicht daran liegen, dass er noch zu einem günstigen Zeitpunkt erschien und noch nicht als Abklatsch galt.

Für mich alles ein wenig widersprüchlich und vor allen Dingen mittlerweile auch teilweise extrem intolerant. Klar gibt es in so einem Fall zwei Seiten, die Hasser blasen zum Angriff, der Rest verteidigt, aber die Argumente sind einfach oberflächlich um nicht zu sagen dämlich. Ich möchte niemandem irgendetwas Negatives vorwerfen, aber die ganz starken Kritiker hier im Thread und zwar diejenigen die sogar die Zuschauer solcher Filme kritisieren sind ganz bestimmt Leute, die sich über Politiker beschweren, dass es die FSK gibt und Schnitte vorgenommen werden (natürlich nicht von der FSK Augenzwinkern ).

Wie auch immer, ich bin Sympathisant des fiktiven Terrors, kann aber auch Anitsympathisanten verstehen. Wem das nicht so oder umgekehrt ergeht, der sollte sich vielleicht ein bisschen weniger eifrig in den Thread stürzen.

Und was das Einleitungszitat angeht: In der Hinsicht sind verdammt viele verdammt angesehene Filme arm.


100% agree!

Meine Meinung endlich mal deutlich ausgedrückt! Merci!
Lou
Ersmal: Horrorfilme sind meiner Meinung nach wohl doch eine Sache für jüngere Filmfans oder Leute die doch recht schreckhaft sind.
Das soll keine Beleidigung an ältere Horrorfans sein aber ich hab für mich folgendes festgestellt:

Als ich jünger war und mit Horrorfilmen angefangen hab, hatte ich richtige Anspannung in meinem Körper und war richtig begeistert und geschockt etc pp. Mit jedem weiteren Film gab es ne weitere Szene bei der ich schon genau wusste: "Aha, jetzt macht sie die Tür auf und dahinter steht niemand, sie seufzt erleichtert und dann dreht sie sich um und tada da ist wer, aber nein! Es ist einer ihrer Freunde der fragt warum sie so angst hat." Das nur als Beispiel.

Und mit solchen Klischeemomenten ist fast jeder Horrorfilm beladen. Die Musik, die in der Theorie und bei Audiokommentaren immer als "Spannungsaufbauender und angstschürender" Faktor dienen soll ist imho eher ein Spoiler im Film und macht alles recht langweilig.

Soll also heißen die nicht gerade wirklich heraustechenden Horrorfilme sind alle mehr oder minder Herzlos gemacht und greifen auf solche Klischees zurück, die man einfach bald durchschaut und sich dann auch langweilt, deshalb guck ich eigentlich keine Horrorfilme im eigentlichen sinne mehr, weil es einfach langweilig ist.

Also:

Folterfilme, sind dann wiederum die Antwort auf diese Stagnation der Horrorfilmideen. Und die sind alles nur iens nicht: Gruselig.
Nahezu jeder hat so ne perverse Seite, die gerne auf Film so n bisschen kranken Scheiss sehen will, so war es auch bei mir als ich jünger war, durch viele Zombiefilme. Lustig sind die schon und jetzt diese "relaitätsnahen" Sachen wie Hostel... naja, ich hab mir Hostel angesehen, aber fand ihn lahm.

Mittlerweile kann ich einfach nichts mehr damit anfangen Leuten zuzusehen wie andere gefoltert werden. Mich ekelt es noch immer nicht und ich verabscheue die Filme auch nicht, weil so jeder seine Erfahrungen mit sowas machen kann. aber ich finde es eher ermüdend. Mehr als fünfteilen kann man einen Menschen eben irgendwann nicht mehr und man fragt sich auch irgendwann was des für einen Sinn hat sich sowas immer wieder anzusehen. Ich schau mir lieber ne Komödie an bei der ich mich gut amüsieren kann anstatt leuten beim sterben zuzusehen. Obwohl Zombiefilme immer noch cool sind, aber weniger wegen den blutigen Szenen (die gehören dennoch dazu) sondern vielmehr weil ich diese apokalyptische Stimmung wie z.b. in 28 days later genial finde.

Fazit:

Der Trend im Moment is mir eher egal. Ich reg mich nicht drüber auf und protestier dagegen genauso wenig bin ich mit Begeisterung dabei in diesem Hype.

Noch was zum Jugendschutz: Ich finde wenn man sich sowas anguckt ist man weniger gefährlich als wenn nicht. Die Leute die nen Drang dazu haben sowas sehen oder gar erleben zu müssen können ihren Drang mit solchen Filmen stillen. wenns sowas nicht geben würde wegen Verboten wäre das wie n verschlossenes Ventil des bald platzen könnte. Jugendliche die Gewaltvideos drehen sind nicht durch filme so geworden, die sind einfach scheiss blöd Augenzwinkern .

Ahja edit:

Wenns heute nochmal sowas wie Cannibal Holocaust mit ECHTEN Tierfolterungen geben würde, dann würd ich auf die Barrikaden gehn und dem Regisseur, auch wenns Spielberg persönlich wär, eine reinhauen.
DarkFine
@Lou

sei mir nicht böse aber ich finde dein Text ist schwer zu lesen....
Kannst du mir das bitte nochmal erklären wie du das meinst?
Zitat:
Noch was zum Jugendschutz: Ich finde wenn man isch sowas anguckt ist man weniger gefährlich als wenn nicht. Die Leute die nen Drang dazu haben sowas sehen oder gar erleben zu müssen können ihren Drang mit solchen FIlmen stillen. wenns sowas nicht geben würde wegen Verboten wäre das wie n verschlossenens Ventil des bald platzen könnte. Jugendliche die Gewaltvideos drheen isnd nicht durch filme so geworden, die sind einfach scheiss blöd
DarkWizard
@DarkFine
Ich schätze er meint damit, dass man solche Filme als Ventil für den inneren Sadisten benutzt und deshalb nicht seine unliebsamen Nachbarn abmurkst.
DarkFine
ah ok,ja sowas hatte ich mir schon gedacht .Aber ich wollte nix falsches schreiben.
Aber ob man solche Film echt ales Ventil benutzt,das stell ich mal in frage Nein, Nein
Lou
Find ich schon. Wenn man vor allem als jüngerer alles Verboten bekommt von den eltern dann sucht man sich immer andere wege entweder das zu bekommen oder man sucht sich ne Ersatzhandlung
DarkWizard
Da grab ich den Thread mal wieder aus! großes Grinsen

Nun denn ...

Also ich denke, dass man solche Filme als "Ventil" benutzen kann, jedoch nicht im unendlichen Maße. Denn ab einem bestimmten Grad geht es nicht mehr, da man immer eine gewisse Steigerung möchte. Ich denke auf lange Sicht wird es nicht funktionieren, wenn man z.b. ernsthafte Probleme hat und diese Filme als "Ventil" benutzt.
O-Lee
Zitat:
Original von DarkWizard
Ich möchte nicht als Moralapostel fungieren, da ich mir selbst gern mal den einen oder anderen Splatterfilm ("Alien"-Saga, "Underworld", "Shaun of the Dead") ansehe, aber ich finde diesen Trend zu immer härteren, immer grenzwertigeren Gewaltdarstellungen einfach sehr bedenklich. Ich persönlich kann überhaupt nicht nachvollziehen was den Reiz solcher Filme ausmacht, denn anders als in "traditionellen" Slashern und Splatterfilmen geht es in diesen Filmen nur ums Foltern und Quälen selbst.


Wenns mal hart zur Sache geht ist das ok, seh mir sowas zwar nur selten an, bin aber auch keiner der das Verflucht. Doch bei Folterfilmen hab ich n bisschen Mühe. Ich hab selber Men behind the Sun auf DVD, sonst keine Filme in denen ähnliches passiert. Den Film hab ich gekauft weil er mich 1. interessiert hat wegen dem Theater, das um den Film gemacht wird und 2. weil er als Thema Kriegsverbrechen hat, von denen bei uns keiner spricht.

Folter als Element um eine Geschichte zu erzählen, damit hab ich kein Problem. Finde es aber sehr bedenklich wenn Folter von unschuldigen zum Hauptthema im Film wird und zur Unterhaltung dient. Klar, es ist gestellt doch man sollte auch bedenken, dass sowas Alltag ist und vor über 60 Jahren der Grund für den Tod von Millionen unschuldiger war und auch zuvor. Und in unseren Breitengraden wird sowas als Unterhaltung dargestellt und verkauft. Nein, Nein
DarkWizard
Zitat:
Folter als Element um eine Geschichte zu erzählen, damit hab ich kein Problem. Finde es aber sehr bedenklich wenn Folter von unschuldigen zum Hauptthema im Film wird und zur Unterhaltung dient. Klar, es ist gestellt doch man sollte auch bedenken, dass sowas Alltag ist und vor über 60 Jahren der Grund für den Tod von Millionen unschuldiger war und auch zuvor. Und in unseren Breitengraden wird sowas als Unterhaltung dargestellt und verkauft.


Schließe mich hier dir an. Und da muss man sich doch fragen, was in all diesen Millionen von Köpfen abgeht, dass sie das wollen und immer mehr davon wollen - obwohl der aktuelle Folterfilmtrend wieder am Abklingen ist. Gott sei dank, wie ich hinzufügen sollte.

Als Fan subtilen Horrors kann ich meine Vorfreude auf "1408" gar nicht in Worte fassen! Freude Denn mit der Kamera draufhalten kann jeder Depp!


Und da bin ich vor kurzen hier im Forum über diesen Thread gestolpert in dem über die Tiersnuffszenen in "Cannibal Holocaust" diskutiert wurde (mal wieder). Ich will jetzt auf nichts davon eingehen, aber ein Beitrag im Thread (ich glaube er war von Burtons, aber ich will es jetzt nicht beschwören) gab mir einwenig zu denken. Darin stand sinngemäß, dass Leute, die sich an Snuff (egal welcher Art) ergötzen im Grunde Gewaltjunkeys sind. Da muss ich zustimmen.

Da kann ich folgende kleine Geschichte erzählen:
Ich persönlich bin für Gewaltdarstellung, wenn diese nicht voyoristisch, also dem Selbstzweck dient (so wie z.b. in "SAW", "Halloween" oder "Hostel" - Ja, ich muss diese Filme mal wieder ausgraben!) - obwohl jeder von uns mal das eine oder andere Mal voyoristische Gewalt braucht, um den bereits oben genannten inneren Sadisten zu befriedigen. ABER wenn man durchweg NUR solche Filme schaut und sich daran ergötzt wie Mörder A Opfer B brutal foltert und schließlich auf grausame Weise tötet, dann ist das eindeutig außerhalb des normalen und erträglichen. Es gibt Leute - auch hier im Forum - die finden sowas nicht schlimm und jubeln bei jedem abgeschlagenen Kopf und zerquetschen Arm auf. Es ist ja nur ein Film. Es ist ja nur Spaß. Solange bis einem sowas mal selbst passiert. Vielleicht liege ich falsch, aber wenn man selbst schon mal ansatzweise erlebt hat, was die Filmindustrie einem als ultimativen Kick verspricht, dann sieht man ausnahmslos Gewaltjunkeys und Leute, die noch nicht genug Gewalt am eigenen Leib erfahren haben, weshalb es sie "aufgeilt" sich sowas anzusehen.

Nun zur eigentlichen Geschichte. Diese bezieht sich zwar auf Ego-Shooter, aber ich denke man kann sie auch auf Filme beziehen.

Ein Freund meines Bruders spielte Tag ein Tag aus NUR, AUSNAHMSLOS Shooter, freute sich und jubelte bei jedem Kopfschuß und er hatte ein Luftgewehr im Schrank. Eines Tages stellt er sich ans Fenster und schießt einem Jungen auf der Straße in den Kopf. Der Junge überlebte, da das Geschoß des Gewehrs "nur" bis zur Schädeldecke eindringen konnte.

Hinzufügen sollte ich, dass dieser damalige Freund ziemliche Probleme mit Eltern und Schule hatte. Seine Welt war im Shooter.

Noch eine Geschichte aus Japan:
Ein Teenager enthauptet seine Schwester. Bei der Polizei sagt er aus, dass ihn "Freitag der 13." dazu angestiftet hätte. Mansch einer kennt den Fall vielleicht, immerhin kursierte es lange Zeit durch die Medien.

Jetzt könnte man sagen: Einzelfälle!

Sicher, auf jeden Fall und ich bin jetzt gewiss auch kein bayrischer Minister der pauschgalisierend ein Totalverbot von Dings und Bums fordert.


Aber ich halte es für äußerst bedenklich wie Gewalt vermarktet wird. Auch ich spiele Shooter - und das sicherlich nicht zu knapp - und auch ich sehe Gewalt ... real wie fiktiv. Schieße ich deshalb auf Leute? Nein.

Ich denke was vor allem fehlt ist, dass die Leute im Umgang mit slchen Medien "erzogen" werden.

An dieser Stelle schon irgendwie merkwürdig: Jeder kennt die Bibel oder die Werke von Shakespeare. Obwohl das christliche Glaubensbuch noch um einiges brutaler ist als die Stücke des Briten mit dem Vornamen William. (Vergewaltigung, Folter, Todschlag etc.) Aber auch hier fehlt die richtige "Erziehung". Für mich ist selbst das "Buch Gottes" nur ein Stück Papier, das von Menschen verfasst wurde und somit ein mediales, ein literatisches Werk. Mansche MEnschen können nicht mit dem Umgehen was in diesem Buch steht. Zu krass sind die Eindrücke Teilweise.

Ähnlich ist es mit Filmen und Spielen: Man muss den Umgang damit lernen. Auch der Umgang mit Horrorfilmen muss gelernt werden. Wie gesagt; manschmal ist es eben "zu viel des Guten".


PS: Ich hoffe ihr habt erfasst worauf ich hinaus will. Augenzwinkern
NOEL
@DarkWizard

dem kann ich nur zustimmen,und ganz ernsthaft ,mir machen solche filme einfach nur angst,schätze wohl wirklich nur aus dem grunde weil ,vieles was in filmen mal dargestellt wurde sich irgendwann mal im radio oder den nachrichten wieder findet ,weil jemand meinte man müßte doch mal ausprobieren ob es wirklich so ist wie im spiel oder film.leider Augenzwinkern ich sags mal so der mensch ist einfach nur satt und weiß nicht mehr womit er sich den nächsten kick holen soll ,weil doch alles so langweilig ist in einem normalem leben.nur meine meinung Augenzwinkern
DarkWizard
Zitat:
Orginal von NOEL
ich sags mal so der mensch ist einfach nur satt und weiß nicht mehr womit er sich den nächsten kick holen soll ,weil doch alles so langweilig ist in einem normalem leben.


Du sprichst damit ein wesentliches Problem unserer Gesellschaft an.

Totale übersättigung.

Deshalb werden z.b. die "SAW"-Filme immer brutaler, ekliger, abstoßender. Die Gewalt in SAW 1, die schon heftig war, ist einfach nicht mehr schokierend genug. Ab "SAW 2" wird voll drauf gehalten, wenn Jigsaw Maschinien die Opfer zerlegen. Jeah ... Blut, Gedärm, Tod ... der ultimative Kick.

Liebe SAW-Fans, verstehet mich nicht falsch, ich will euch nicht als kranke, gewaltliebende Freaks darstellen, ABER macht euch doch mal selbst klar warum ihr diese Filme anschaut. Man schaut sie doch theoretisch nur, um zu sehen wie die Opfer massakriert werden. Nicht wegen der angeblich vorhandenen Storyline.

Man versucht die Übersättigung der Horrorjunkeys zu stillen, aber es gelingt nicht wirklich. Mansch einem lässt "SAW 3" völlig kalt also holt er sich seinen Kick wo anders.

Kennt hier jemand "American Psycho"??? Ich finde, Buch wie Film erklären sehr gut was gemeint ist.
joerch
Vom Grunde kann ich da nur zustimmen - das ganze wird noch offensichtlicher wenn man sich in den Saw-Threads etwas umguckt...

Ein großer Teil derer, die dort schreiben fordert praktisch permanent nach neuen Teilen - dort wird aber nicht gefordert, daß die Story sich entwickelt - sondern es geht scheinbar ausschließlich darum, daß die Fallen fieser, die Tötungen ausgearbeiteter und der Goregehalt höher wird.....

Bei manchen Horrorfilmen/Thrillern/Terrorfilmen scheinen einige überhaupt nicht mehr an der Story, den Darstellern oder der Inszenierung interessiert zu sein - alles egal - hauptsache der Blutgehalt und die Gewalt stimmt...

Ich bin ja bekanntermaßen ein ausgewiesener Horrorfan (und vor allem Zombiefreak) - aber Gewalt zum Selbstzweck finde ich nicht nur langweilig überflüssig und dumm - sondern unter umständen auch bedenklich....

Mal abgesehen davon, daß eine Abstumpfung eintritt... Inzwischen muß mit jedem neuen Film und jeder neuen Fortsetzung die Schraube noch höher gedreht werden....Letztes bei mir hängengebliebenes Beispiel war "THHE2" - an sich eine schwache und belanglose Fortsetzung - aber die Eröffnungsszene SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Eine Geburt eines Mutanten - aufgenommen durch die Beine der "Mutter"
SPOILER ENDE fand ich nur noch krank und abstoßend... Der nächste Schritt sind dann die immer wieder im TV gezeigten Handyfilmchen die von Handy zu Handy weitergereicht werden.... Reale Gewalt als Unterhaltung...

Korrekterweise ist der Zugang zu solchen Filmen an sich Jugendlichen Verboten - und korrekterweise werden die krankesten Sachen gleich aus dem Verkehr gezogen - allerdings ist das in einer Internetwelt inzwischen nahezu ohne belang - man bekommt eh alles was man will und die Eltern können schon lange nicht mehr überprüfen was sich Ihre Kinder so anschauen - weil sie meist technisch nicht mehr nachkommen...

Allerdings ändert das - genau wie das Argument, das verbotene Sachen noch mehr reizen - nichts an der Tatsache, daß solche Filme stark eingeschränkt schaubar sind - denn das irgendwer aufhört "zu weit zu gehen" - wenn sich damit Geld verdienen lässt sollten wir mal schnell vergessen... Die Argumentation von Lou ist in meinen Augen deswegen auch schwach und undurchdacht...

Noch mal vielleicht zur Klarstellung - ich mag Horrorfilme - auch gerne härter - aber halt keine Gewalt um der Gewalt willen - und keine realen Szenen....
Data
@Wizard und jörg:

Gebe euch zum Großteil recht. Gerade heutzutage scheint es vielen mehr darauf anzukommen, dass möglichst viel Blut und Gedärme durch die Gegend geschleudert werden, als dass wirklich noch auf die für mich als Filmliebhaber wichtigen Dinge acht genommen wird, wie z. B. Story, Atmosphäre oder ganz einfach, ne innovative Inszenierung. Dadurch zeichnen sich solche Horror-Klassiker wie "Psycho", "Halloween" oder viele andere der Klassiker ganz einfach aus. Ich will nicht abstreiten, dass z. B. auch die "Friday"-Reihe oder die "Freddy"-Filme gewaltverherrlichend sind (und da ich mich selbst als Liebhaber der alten Slasher-Generation bezeichne, sehe ich mich auch gezwungen, dazu Rechenschaft abzulegen, wenn ich schon die modernen kritisiere) ... aber diese Filme hatten neben der überzogenen Gewaltdarstellung (das war ja die Zeit und Filmgeschichtliche Periode, in denen der Slasher erst richtig populär wurde) auch eine Art Innovatitvität (was Kameraführung oder Spannungserzeugung angeht).

Dass es allerdings schon damals Filme gab, die es infolge der Marktübersättigung an Slasher-Filmen auch übertrieben haben bzw. die schlichtweg so vor Gewaltverherrlichung strotzten, zeigen solche Werke wie der Film, in der der Schlitzer mit der Gartenschere ein paar Kiddies auf nem Ruderboot zersäbelt (Name des Films leider entfallen ... vielleicht weiß jemand weiter?) ... Ich denke, gerade solche Filme zeigen, dass es die Grenzenüberschreitung schon immer gegeben hat und diese heute nur durch die vorhandene Technik auch exzessiver ausgenutzt wird. Daher sollte man nicht zu schnell nur über die neuen herziehen, sondern vielleicht auch (zumindest teilweise) einige der Schlitzer der alten Generation ins Kreuzfeuer ziehen, wenn man schon dabei ist.

Auf diese für mich oben genannten wichtigen Filmeigenschaften wird heute aber großteils verzichtet ... und dass daraus dann Fließbandprodukte ohne "Seele" wie endlos Fortsetzungen von "Saw" entstehen, dürfte offensichtlich sein. Da stört es mich auch weniger (@Wizard), dass hier der erste Teil weniger Gewalt als die Nachfolger zu bieten hat, gerade weil dieser durch seine neuartige und frische Herangehensweise sich so wunderbar von allem anderen des modernen Slashers unterscheidet.

Ob ich denke, dass so was bedenklich ist? Kommt auf die Person an ... dass ich absolut dagegen bin, alle Horrorfilmfans und Game-Zocker als potentielle Amokläufer abzustempeln, liegt daran, dass ich der Meinung bin, dass alle Amokläufer, die diese Spiele gespielt haben, schon vorher einen psychischen Knaks gehabt haben und die Spiele/Filme eigentlich nur noch als Funke oder eine Art Katalysator gedient haben, wenn ich mich hier richtig ausdrücke. Aber dennoch frage ich mich oft, ob die Macher dieser Filme auch eine persönliche Grenze haben, ob sie wissen, wann sie aufhören müssen oder wollen oder wann ein Film auch für sie zu weit gehen kann. Zu weit ist für mich ganz einfach dann, wenn es real wird (wie die von jörg angesprochenen Gewaltvideos, die übers Handy weitergereicht werden).
DarkWizard
Auf Wikipedia.de habe ich de Definition des Genres "Horrorfilm" gefunden - wohlgemerkt; zu Beginn des tHreads habe ich nur die Erklärungen zu "Gore" und "Splatter" geliefert.

Der folgende Text ist selbsterklärend und da merkt man das so mansch ein Splatter-, Terror- und Folterfilmfreak gar nicht weiß worauf es beim Horror ankommt.

Zitat:
Der Horrorfilm ist ein Filmgenre, dessen Vertreter typischerweise Angst, Schrecken und Verstörung beim Zuschauer auszulösen versuchen. Oftmals, aber nicht zwangsläufig, treten dabei übernatürliche Akteure oder Phänomene auf, von denen eine zumeist lebensbedrohliche Wirkung auf die Protagonisten ausgeht, wodurch beim Zuschauer ein Gefühl des Grauens erzeugt werden soll. Eine abgeschwächte Variante des Horrorfilms stellt der Gruselfilm dar, eine besonders auf den Schrecken der Gewalt setzende Abart des Horrorgenres ist der Splatterfilm.

Zwar kann es auch bei anderen Filmen zu Reaktionen wie Angst, Schrecken oder Verstörung kommen – etwa bei einem Dokumentarfilm über medizinische Operationen. Doch erst, wenn die Erzeugung derartiger Affekte zum eigentlichen Ziel des Films wird, handelt es sich um einen Horrorfilm.

Ein häufig anzutreffendes Merkmal des Horrorfilms ist die oftmals übernatürliche bzw. nicht immer wissenschaftlich erklärbare Bedrohung der Protagonisten. Dadurch unterscheidet sich der Horrorfilm vom Thriller, dem er allerdings nahesteht. Typische übernatürliche Gegenspieler des Horrorfilms sind Vampire, Werwölfe, Gespenster, Zombies, Außerirdische, Monster, Mutanten oder außer Kontrolle geratene Geschöpfe (z.B. Golems). Es existieren jedoch auch zahlreiche Horrorfilme, die ganz ohne übernatürliche Akteure und Phänomene auskommen, etwa der „Slasherfilm“, bei dem die Bedrohung zumeist von menschlichen, aber psychopathischen Mördern ausgeht.

Trotz ihrer größtenteils unrealistischen Bösewichterpalette gelten für die im Horrorfilm kreierte, fiktive Welt dennoch die Gesetze und der Rationalismus unseres Alltags. So sind anders als in Märchen- und Fantasyfilmen die Dämonen im Horrorfilm kein normaler, selbstverständlicher Bestandteil der Handlung, kommen aber trotzdem darin vor.

Hans D. Baumann definiert das Genre wie folgt: „Horror ist eine Gattung der Phantastik, in deren Fiktionen das Unmögliche in einer Welt möglich und real wird, die der unseren weitgehend gleicht, und wo Menschen, die uns ebenfalls gleichen, auf diese Anzeichen der Brüchigkeit ihrer Welt mit Grauen reagieren.“ (Hans. D. Baumann: Horror. Die Lust am Grauen. Weinheim: Beltz 1989, S. 109).

Damit der Effekt des Grauens entstehen kann, versucht der Horrorfilm in der Regel, eine starke emotionale Identifikation des Zuschauers mit den bedrohten Protagonisten zu erzeugen. Noch stärker als andere fiktive Filmgenres ist der Horrorfilm darauf angewiesen, dass der Zuschauer das Filmgeschehen mit den Augen der Filmpersonen betrachtet. Dies kann, muss sich aber nicht zwangsläufig in entsprechender Kameraführung – etwa in Form von Point-of-View-Shots – widerspiegeln.

Dramaturgisch lebt der Horrorfilm von der paradoxen Gegenüberstellung von Ausnahme und Regel. Wenn die Regel erwartet wird, regiert die Ausnahme, und umgekehrt: Das Sicherheit verheißende Naturgesetz wird vom grauenvollen Wunder unterbrochen, oder das unbarmherzige Naturgesetz stellt sich gegen das erhoffte Wunder.

Eine Spielart des Horrorfilms ist der Psycho-Horror. Im Gegensatz zum klassischen Horrorfilm, in dem die Schreckwirkung mit der beschriebenen, v.a. übernatürlichen Rollenpalette erzielt wird, arbeitet der Psycho-Horror mit einer allgegenwärtigen, eher diffusen Bedrohung. Diese äußert sich immer wieder durch unerwartete Gefahrensituationen, deren Ursache jedoch vorerst oder gar dauerhaft im Dunkeln bleibt (Beispiel: The Blair Witch Project, 1999). Das Entsetzen basiert hier, wie allgemein im Horrorfilm, auf der Angst vor dem Unbekannten. Zum Beispiel fühlt sich der Zuschauer ausgeliefert, wenn die meisten Einstellungen so subjektiv gehalten sind, dass ihm der objektive, distanzierte Überblick verweigert wird.

Die Erwartung des Unheimlichen wird durch verschiedenste filmische Stilmittel bedient. Nicht in jedem erfolgreichen Horrorfilm müssen Blutfontänen spritzen und Menschenfresser wüten. Viel eher fürchten sich die Zuschauer, wenn Drehbuch und Interpretation, Bildgestaltung, Kameraführung und Filmschnitt, Klangeffekte und Musikuntermalung, Gezeigtes und Weggelassenes so im Einklang zueinander stehen, dass auch Alltäglichkeiten einen unheimlichen Touch bekommen.


Hab ich ja schon immer gesagt! Horror muss subtil und atmosphärisch sein und nicht vor Blut triefen!
Dekar
Zitat:
Der folgende Text ist selbsterklärend und da merkt man das so mansch ein Splatter-, Terror- und Folterfilmfreak gar nicht weiß worauf es beim Horror ankommt.


Hauptsache du und Wiki weiß es...

Finde ich einfach intolerant und egozentrisch deine Haltung. Wenn so ein Film nunmal als Horrorfilm vermarktet wird, ist es für mich ein guter Horrorfilm, wird er als Thriller vermarktet, ist es für mich ein guter Thriller. Es geht doch gar nicht ums Genre.
DarkWizard
Es ist auch intolerant als Splatterfetischist zu behaupten, dass alle, die sich den kranken Scheiß nicht reinziehen absolut "keine Ahnung von nichts" haben.

@Dekar
Der Beitrag geht nicht gegen dich persönlich. Nur damit keine Missverständnisse aufkommen.
Samo
Habe jetzt wenig Zeit, deswegen nur kurz:
Hier werden ja 2 Sachen bewertet: Qualität von Horrorfilmen und der Einfluss von denen.
Ein labiler Mensch der sich von Horrorfilmen beeinflussen lässt wird sich genauso durch einen "intelligenteren" Slasher der blutige Szenen hat beeinflussen lassen genau wie durch einen Film der rein nur von den brutalen Szenen lebt.

Das eine zu verurteilen und das andere nicht finde ich intolerant.
Das ist reine Geschmacksfrage
Semizero
Ich finde man muss bei Filmen, in denen das Töten im Vordergrund steht, betrachten, welche Intention denn diese Filme verfolgen. Will der Film einfach nur Splatterfans unterhalten mit einer wild konstruierten Geschichte 'ne Weile lang unterhalten (THHE, Nightmare on Elm Street 1-...., Zombie Filme) oder will der Film dadurch schocken, dass er eine möglichst reale Story mit möglichst brutaler Gewalt von sich reden macht (Hostel, TCM, Saw).


Erstere Filme finde ich ok. Ich bezeichne mich schon als Fan von derartigen Filmen, da man gut das Hirn abschalten und manchmal nett unterhalten werden kann. THHE hat keine Story, bei der man sagt "hui, das kann tatsächlich so sein". Der Film zeigt das 10-kleine Negerlein-Prinzip und Genrefans macht es Spaß mitzufiebern, wer als nächster draufgeht, wer überleben kann, wie der nächste stirbt, wie der Rest überlebt und fertig. Man hat kein großes Budget, man macht nicht Mördermäßig Werbung mit großen Namen o.ä. dafür, man hofft nur, dass der Film ein bisschen was einspielt und fertig. Bei DotD (Remake) steht nirgends dabei "Mit Ving Rhames, bekannt aus M:I 1-3". Und sowas fällt für mich unter Kunst, die kurzweilige Unterhaltung bietet und halte ihc auch für legitim und in Ordnung. Manche mögen kitschige Liebesfilme und andere mögen blutige Action.

Zweitere Filme halten sich das Schild vor, "die menschlichen Abgründe" zu zeigen. TCM erzählt von der "wahren Begebenheit", Hostel wurde durch eine angebliche HP aus Thailand inspiriert usw. usf. Da die Realität langweilig darzustellen ist und nicht so polarisiert wie Untote, die aus den Gräbern steigen, muss man mit anderen Mitteln für sich Werbung machen. TCM wirbt mit Michael Bay als Produzenten, Hostel hat überall Quentin Tarantino drinstehen. Aber Namen machen nur auf den Film aufmerksam, aber machen noch keinen guten Film, sie sollen die Leute nur dazu bewegen, in den Film reinzugehen. Und wenn man keine Fantasy-Elemente mit reinbringen kann, nimmt man eben was anderes, was real durchaus möglich ist und das ist die nackte Brutalität.
Ich persönlich halte die Idee für Hostel gar nicht schlecht, die Geschichte vom Sadismus im Menschen ist ja in Zeiten von Gewaltvideos und Killerspielen recht aktuell. Nur kann man bei gewissen Szenen auch einfach die Kamera woanders hinrichten und muss nicht zeigen, wie jemand SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Mit einer Bohrmaschine Löcher in einen Körper bohrt oder im Fall von Teil 2 einen Penis abschneidet
SPOILER ENDE. Wenn man bei solchen Szenen die Kamera sonstwohin gerichtet hätte, nur nicht genau drauf, würde man vielleicht nicht sagen "Oh krass, man hat voll gesehen, wie der dies und das gemacht hat, das hab ich noch nie gesehen....", sondern "Hui, der hat dies und das gemacht, wieso macht ein Kerl sowas", weil dann nicht die Brutalität im Fokus steht, sondern Platz ist, sich über die psychischen Aspekte Gedanken zu machen. TCM ist bei sowas eher noch harmlos.

Saw (wohlgemerkt nur der erste Teil) allerdings halte ich für eine Ausnahme in dieser Kategorie. Natürlich ist er brutal und bei der SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Bein-Absäge-Szene
SPOILER ENDE hab ich auch ganz schön verhagelt geschaut. Allerdings ist dies die einzige Vergleichbare Szene. Bei der Szene, wo Amanda SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
dem Kerl den Bauch aufsticht
SPOILER ENDE hält die Kamera nicht drauf, sondern man sieht nur das Messer auf- und abgehen und die Hände immer blutiger werden. Dafür punktet der Film (meiner Meinung nach) mit der düsteren Atmosphäre, dem Katz- und Maus Spiel zwischen Adam und Dr. Gordon und das überraschende Ende, bei dem auf einmal alles viel logischer wird. Teil II und III und wahrhscienlich auch Teil IV bis was-weiß-Ich machen allerdings nicht mehr durch ihre Atmo usw. von sich reden und hatten auch kein niedriges Budget. Natürlich war das Ende auch einigermaßen überraschend, allerdings war das nur ein Nebeneffekt, den Darren Lynn Bousman beabsichtigt hat. Im Vordergrund stand wieder die Gewalt. Ich hab zumindest noch keinen erlebt, dem zuerst das überraschende Ende in den Sinn kam, sondern die Darstellung von SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
aufgerissenen Brustkörben, langsam verdrehte Gliedmaßen usw.
SPOILER ENDE.

Und sowas finde ich nicht gut.



Jetzt hab ich lang genug geschwafelt und wer das hier bis zuletzt gelesen hat: Respekt Gute Arbeit

Das war mein Wort zum Tag^^
DoGebhardt18
Ich hab deinen kompletten Beitrag gelesen. Hast auch nicht unrecht. Aber Saw 1, 2 und 3 unterscheiden sich in der Güte der Atmosphäre nicht. Im Härtegrad mit Sicherheit, aber das verkauft sich auch gut, und es gibt genug Leute, die diese Szenen sehen wollen.

Manche springen mit nem Fallschirm aus nem Flugzeug, manche schwimmen mit Haien, manche nehmen Drogen, manche gehen jeden Sonntag in die Kirche, manche lassen sich die Zunge spalten. manche essen ihre Burger mit Käse, manche essen ihre Burger ohne Zwiebeln, manche schauen sich gerne Filme an, in denen die Kamera nicht wegschaut!
Wir sind doch alle nur Menschen. Mit unseren eigenen Wünschen, Werten und Vorstellungen. Man sollte niemanden verurteilen, nur weil er einen anderen Geschmack hat!