Folter- & Terrorfilme - Was haltet ihr davon?

Bübü
"Nur emotional verkümmerte Menschen können sich Hostel ansehen, ohne bei den Szenen, die wir hier besprechen, nervös auf dem Sitz hin und her zu rutschen oder zumindest Abscheu zu verspüren."

"Falls sich der Beitrag auf mein Post bezieht, gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Ich habe mich unverständlich ausgedrückt
b) Ich bin nicht verstanden worden."

Ja s bezieht sich schon auf deiner :-D, demfall schon möglichkeit a eigentlich :-).

Dazu muss ich noch sagen, das ich nich so Eloquent daherreden kann wie du :-)..
Im genau erklären, was ich denke. DA bin ich ziemlich scheisse :-).. da bin ich sehr schlecht.. ich versuchs immer aufs neue. Drum poste ich hier in diesem forum so wenig.


Vieles kommt anders rüber als ich es meine.. sollte mal mich mal sprachlich weiterbilden ich weiss *g*.

Man kann ja nich tiefgründig genug werden, all zu ausufernd werden is ja auch mühsam :-). Wie gesagt, solche filme kann ich nich gerade soo so locker ansehen. *g*..
Habs mal versucht mit nem kumpel, naja öfters. Auch sehr häufig alleine..

halt jetzt auf den einen satz bezogen oben. Nicht den ganzen beitrag.. konnte in noch nich richtig lesen und studieren :-p.. bin neue cd meiner lieblingsband an hören nebenbei *freu*, da is schwer mich vollends zu konzentrieren :-).

dieses " nervös auf dem Sitz, hin und her rutschen etc. weg zu gucken. "
War bei mir extrem der fall ;-).


"nicht darum, ob man solche Filme mag oder nicht. Es geht darum.."

äm jaja, hab ja nich was erwhänt in richtung. Mag solche filme oder nicht.

Hab ja oft solche filme geguckt, ich versuche es oft :-p.. und ich als eigentlich recht emotional verkümmerter *g*. Müsste die filme ja "mögen", oder mindestens. Nicht hin und her rutschen etc.

Drehe aber teils richtig durch bei so filmen. OK? *g*
Versuche auch damit auszudrücken, das es emotional verkümmerte menschen gibt, die sich das nich angucken können. Meine, halt ne abscheu entwickeln etc.
"gesund" DARÜBER denken wie du es nennst. Und solche die es kalt lässt..

Sorry, bin etwas neben der rolle. Kann nich so gut mit wörter umgehen wie du :-)..
Aber meine es schon so wie... aa.. man.


naja aber lassen wir das thema lieber ja ;-). Sonst lieber pn WENNS den sein muss. *zwinker*
DoGebhardt18
Endlich eröffnet mal jemand nen Thread über genau diese Thematik! Folterfilme? Terrorfilme? Terror kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie "ich werde erschrocken". Das werde ich doch bei so gut wie jedem (guten) Horrorfilm. In Saw, TCM und The Hills Have Eyes geht es nicht einmal ums Foltern. Auch in Hostel geht es hauptsächlich darum, wie die Darsteller überhaupt in diese Situation geraten, und wie sie versuchen daraus zu entfliehen (außerdem ist eh jeder selbst schuld, der diesen Film ernst nimmt, wer Roth-Filme kennt sollte Hostel richtig einordnen können). Die Folterszenen sind wirklich nicht im Überfluss vorhanden, sie sind einfach nur dafür da, zu sehen, vor was sich die Protagonisten (und damit auch die Zuschauer) fürchten. Ob das jetzt Folter oder ein Mann in weißer Maske ist, ist doch nicht unbedingt so unterschiedlich. Am Ende geht es nur darum in einem entsprechenden Szenario zu überleben. Und genau das ist Horror!. Es geht doch um das Davonrennen, die Panik, den Verfolgungswahn. Die Sache vor der du davon rennst ist sekundär.

Ich könnte euch auch verstehen, wenn die Folterszenen, die dann wirklich gezeigt werden, derartig pervers und krank wären, wie von einigen hier behauptet. Aber mal ehrlich: Ich bin 21 Jahre alt, ich weiß, was für mich erträglich ist und was nicht. Und jeder der das nicht weiß, soll die Finger gleich von vornherein von Filmen lassen, denn nicht nur in Horrorfilmen kann es Szenen geben, die man persönlich nicht sehen will.

Der Jugendschutz ist natürlich wieder eine Sache für sich. Ich finde es auch erschreckend, dass teilweise Kinder unter 14 Jahren solche Filme sehen können. Aber ich glaube dieses Thema sollte man aus diesem Thread rauslassen, weil es sonst den Rahmen sprengen würde.

Ich kann mich eigentlich nur an einen Film erinnern, der eine Szene enthält, die ich für absolut pervers und auch absolut nicht wichtig für den Rest des Films halte. Und zwar ist das Creep: SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Gemeint ist die Szene auf dem Gynäkologenstuhl, jeder der den Film uncut gesehen hat weiß, was ich meine!
SPOILER ENDE

Edit: @Der Siebte Samurai:

Ich denke wir haben ziemlich kongruente Meinungen zu diesem Thema, find ich gut, dass ich nicht wie so oft allein da stehe.
Bübü
wow, toller Beitrag ..

Mein bisheriger lieblingsbeitrag des Tages :-)..


Ich muss noch dazu sagen, seltsam ist.

Also im moment hab ich ja nur 13 Dvds :-p, hatte mal so um die.. 270.

Musste sie aber verkaufen warum auch egal.. äm..

80% von den Filmen die ich hatte waren horror,splatter, psycho,Terror/sadisten und all so filme.


Heute aber kann ich sie nicht mehr sehen, ich versuche es manchmal aber.. hm weiss nich. Mag etwas doof klingen aber, wenn ne szene recht "realistisch" gemacht ist, "autenthisch"... man zum beispiel sieht wie jemanden ein messer in die seite gestochen wird, er das messer noch umdreht etc. etc.

Dann spüre ich das ein klein wenig, auch wenn ich solchen "mist" in zeitungen lese und es detailert geschildert wird. Ich muss manchmal sogar in die knie gehen als würde ich das.. fühlen.Es tut manchmal richtig weh. Als würde ich manchmal versuchen bewusst, oder unbewusst, den schmerz versuchen zu nehmen von der person. lol.. naja... könnte noch so einige .. etwas.. unglaubwürdig wirkende "geschichten" drüber erzählen :-I..
Das nervt echt man.. Ich will sie ja sehen, kann es aber nicht. lol.. naja.
Was solls.. ts.

Vom Horrorfilm Freak par excellence , zu nem.... weiss auch nich.


Ne die Szene aus Creep kenne ich nich, is aber glaub der Film mit Franka Potente wa? Kann mir aber vorstellen wie das endet. ui
DarkWizard
@Malphi
Vielleicht hast durch diesen damaligen Überkonsum dieser Filme jetzt eine Phobie. Ugly-Grübel

Mir ging das die letzten 7 Jahre mit "Star Wars" so. Auslöser: Ich hab im Kino "SW: Episode I" gesehen. Danach konnte ich nicht mehr an die SW-Thematik ran. Eine richtige ausgewachsene Phobie - Z.b. wenn ich irgendwo ein Bild von Lichtschwetschwingenden Jedis oder den OST gehört hab, dann bin ich ausgetickt und hab sofort weggeklatsch bzw. umgeschalten.
Jetzt geht wieder. Hab zu Weihnachten die alte Trilogie wieder geschaut - und auch erstmal richtig kapiert, denn damals bei Ep. I war ich 11 Jahre alt. Ich habe jetzt auch immer wieder mal den OST auf den Lippen.
Ich würde meinen: Phobie überwunden! großes Grinsen

Ich denke sowas kann einem auch mit Horrorfilmen passieren, vorallem wenn man sich dazu "zwingen" will. Vielleicht hat ein unterbewusstet Schnipsel deiner Psyche gesagt: "Ey Alter, hör auf mit dem Scheiß!" Und schwupps gings nicht mehr. Ist lemig echt irre was das Unterbewusstsein mit einem anstellen kann.
Bübü
Eine Phobie hmm.. meinst du? so hab ich das bisher noch nie betrachtet :-)..
Überkonsum, also.. s war schon so, das ich heftigs viele solcher filme hatte.
Auch Face.. also naja. Egal, hab sie teils gesammelt. Aber nicht gerade sooo soo oft geschaut wie man meinen würde. Ich hab die filmchen ja gar nich mal so oft geschaut, meistens kamen ja kumpels, da wurde The Rock..

Highlander oder so was doofes geguckt :-)..

Allgemein mache ich ne 180% Wandlung durch.. Das.. nervt teils richtig.
Ich kann es einfach NICHT mitansehen, wenn es jemanden.. ja, mies geht.
Versuche dann teils die schmerzen zu lindern *lach*.. witzig hä..
Angeblich soll ich das auch 3 mal "geschafft" haben bisher, dafür hatte ich es dann aber naja.. zum k... *lol* ..ach.

Aber eigentlich schon verrückt, bin heute sooo sensibel, wie echt.. nur wenige.
Darum meinen einige ich wäre ein indigo kind ohh ja, is klar.
Bin ich also noch stranger als sonst schon. *g*.. sooo weit weg von euch wollte ich mich ja auch nich grad wieder entfernen. grins.. naja. :-I

Ne Phobie ist das eigentlich nicht wenn ich recht überlege, ne Spinnenphobie habe ich zum beispiel ja :-D.. Das kann teils.. doch recht ausarten.

Aber bei den filmen hm... Phobie.. Phobie, würde ich das eigentlich nich nennen Ugly-Grübel . Es wird auch immer "schlimer". Oder, intensiver..
Ein... unglaublich .. merkwürdiges gefühl, jemand zu sehen der verletzt ist.
Als müsste ich auf... ja... euch "aufpassen".. lol Totlachen .

Ach ich weiss doch auch nicht man..

Es ist auch wie ein..ach naja. Schweifen zu fest vom eigentlichen thema ab was.. hmhm :-I.




Edit:
Egal, bin ein klein wenig angetrunken, bin da immer etwas arg offen/direkt, ignoriert einfach was ich gesagt habe.

Tut so, als wäre der beitrag von DoGebhardt18 der letzte. Oder von Darkwizard.
*smiliemitsackübermkopfsuch*
Samo
Also Filme wie Hostel oder Hills have Eyes kucke ich sehr gerne! Gute Arbeit
Ich finde es auch Blödsinn zu sagen "aus dem Aletr bin ich raus". Oder wenn: Dann bin ich halt noch ein Kind! großes Grinsen

Splatterfilme sind für mich auch nichts anderes als "hirnlose" Ballerfilme. Da könnte man die gleiche Diskussion starten. Filme sollen mich unterhalten. Und das tun manche Splatterfilme. Hostel war schon so übertrieben, daß ich lachen musste. Und so war der auch gemeint.
Wenn einer so etwas nicht sehen mag, ok. Aber deswegen zu diskutieren?? Und die Leute die so etwas kucken noch abwertig behandeln?

Ich mag auch nicht jeden Splatter: Fulci z.B mag ich nicht und es kommt mir auch kein Kannibalenfilm ins haus in dem echte Tiere gequält werden. Aber so eine Splatteraction wie Hills have Eyes immer! Gute Arbeit

Also wenn so eine Diskussio über Snuff geesen wäre würde ich das verstehen. Aber über "harmlose" Horrorfilmchen?? Nein, Nein

Die einen mögen solche Filme, andere nicht. Für mich gibts da nicht mehr zusagen!
DarkFine
Zitat:
"Nur emotional verkümmerte Menschen können sich Hostel ansehen, ohne bei den Szenen, die wir hier besprechen, nervös auf dem Sitz hin und her zu rutschen oder zumindest Abscheu zu verspüren."


naja ich weiß nicht so recht.............nur weil es mich nicht berührt bin ich doch nicht verkümmert*lach sich weg* erlich solche aussagen finde ich schwachsinnnig sry. Freaky is halt so.
Es gibt selten Filme die mich noch grossartig berühren,das ist einfach so.Aber das ist wohl weil es Routine geworden ist bei den Horrorfilmen-Splatter ect.

Ich stimme Samo voll zu
Zitat:
Also wenn so eine Diskussio über Snuff geesen wäre würde ich das verstehen. Aber über "harmlose" Horrorfilmchen??
Hammer
Bübü
@DarkFine Gute Arbeit ,

Zitat:
naja ich weiß nicht so recht.............nur weil es mich nicht berührt bin ich doch nicht verkümmert*lach sich weg* erlich solche aussagen finde ich schwachsinnnig sry. is halt so



Empfand das ja auch so, darum mein (verwirrtes) schreiben :-p..

dieses "alle die °so und so sind°, verspühren das und das und es ist SO"
oder verspührt man bei nem film dieses und dieses gefühl NICHT. Ist man SO und SO etc.

Schon n etwas rückständige/s /denken/aussage ja :-D *g* Hammer .

Naja ich für meinen teil werd diesen Thread nich mehr besuchen, regt mich sowieso nur auf teils :-p. Gewisse leutchen sollten mal anfangen etwas "universeller" zu denken.

Gehe sowieso demnächst ne zeit lang nach Italien Gute Arbeit .

Auf wiedertschüss :-)
DarkWizard
Leute bitte macht mal halblang. Ich weiß nicht obs an meinen Beiträgen lag, wenn ja könnt ihr mir das ins Gesicht sagen.

Ihr tut ja gerade so als ob wir euch persönlich schlimmstens beschimpft hätten. Haben wir nicht - ich sage "wir", weil ihr euch in euren Beiträgen nicht spezifiziert!

Wie ich weiter im Thread schon sage war die Aussage von wegen "Psychiater" sehr blöd formuliert. Und soweit ich mich erinnere wurde hier auch niemand offen angegriffen. Bleibt also bitte auf dem Teppisch! Augenzwinkern

Zitat:

Zitat von Samo
Aber deswegen zu diskutieren?? Und die Leute die so etwas kucken noch abwertig behandeln?


Gegenfrage: Warum denn nicht?

Wie ich im ersten Post schon geschrieben hab will ich nicht als becksteinisches Moralapostel fungieren - schon aus dem Grund weil es mir Selbst auf die guten Nerven geht, wenn andere das machen - aber mich hat eben interessiert wie andere dazu stehen.

@Samo
Du regst dich darüber auf ich/wir würden Splatter/Gorefans beleidigen und seinen nicht tolerant, aber du bist es wohl, wenn du meinst der Thread sei sinnlos, weil eines deiner Lieblingsgenres kritisiert wird?
T800
Ich für meinen Teil schaue solche "Terror"filme... oh mein Gott was ein Name. Total bescheuert... für mich is da nix Terror.... naja is ja auch wurscht.
Ich schaue sie also ab und zu mal an. Wieso? Keine Ahnung, weil ich einfach Lust dazu hab.
Saw, Hostel, TCM... weiß nicht was an diesen Filmen jetzt so schlimm sein soll. Bin auf jedenfall kein Monster, noch in psychatrischer Behandlung weil ich diese Filme ab und zu schaue. Ich schaue sie einfach an.
Daneben schaue ich aber auch andere Filme, wie was weiß ich... Schindlers Liste oder was weiß ich... Wenn Träume fliegen Lernen oder sonstwas. Bin bei Filmen halt sehr offen und schaue mal das Genre mal das Genre...
Und naja Horrorfilme fand ich schon immer ganz nett, angefangen bei Freddy, Michael und Jason über Braindead bis hin zu Saw.

Ist eben alles Geschmackssache.
Samo
@DarkWizard

Ich hae eigentlich garnix dagegen das man darüber diskutiert. Die Frage ist nur wie. Du schreibst das mit dem Psychater war blöd formuliert. Das ist für mich nicht nur blöd formuliert sondern auch in der Aussage völlig blödsinnig !!!
Man tut ja teilweise so, als wenn es schlimm wäre, wenn man sich solche Filme ankuckt.


Solche Diskussionen gab es ja auch anfang der 80er. Als diese Zombiewelle kam. Da gab es doch diese Doku "Mama, Papa Zombies" worüber heute jeder lacht. So ungefähr kommt mir diese Diskussion jetzt vor.

Und wie schon geschrieben wurde ist das alles reine Geschmackssache. Die einen mögen diese Filme andere wieder nicht.
Das minderjährige solche Filme sehen, finde ich natürlich auch nicht gut, und das ist bestimmt nicht gut für ihre Psyche. Aber das ist ja wieder ein ganz anderes Thema.
Erwachsende können sich solche Metzelfilme ankucken ohne das es psychische Auswirkungen hat. Wenn man nicht gerade bescheuert ist, kann man Film von der Realität unterscheiden.
Wie gesagt ich kucke auch nicht jeden Splatter. Wenns mir zu blöd ist schalte ich ab. Und es ist auch nicht mein Lieblingsgentre!
RickOne
Die aktuelle "Folter & Terror Welle" finde ich an für sich sehr zwiespältig ! Wenn Filme wie "Saw 1" oder "THHE1" rauskommen, kann ich durchaus großen Gefallen daran finden, da die beiden Filme einfach gut gemacht waren und "Saw1" auch sehr originell war.

Die Fortetzungen von Saw waren nur noch primitives Geschlachte, hier war der Terror reiner Selbstzweck, deshalb mochte ich die beiden Nachfolger auch nicht mehr so sehr. "THHE2" war dagegen einfach nur schlecht, die Splattereinlagen sind kein Grund für mich, sowas anzuschauen, nur die Qualität des Vorgängers hat mich dazu bewegt, diesen drittklassigen Schund anzusehen.

"Hostel" ist natürlich Terror pur, aber der Film will gleichzeitig auch unterhalten und Spass machen, was die sehr hohe Brutalität etwas auflockert und den Film nicht so bockernst rüberkommen lässt. Mal schauen, was der 2.Teil kann....

"Brutalität" alleine ist kein Kriterium für mich, einen Film "geil" zu finden, manche scheinen ja echt nur wegen sowas ins Kino zu rennen, für mich muss der Film mehr bieten.
Eine gute Inszenierung ist immernoch das "A" und "O", da kann von mir aus noch so viel gemetzgert werden, wenn der Film an sich schlecht gemacht ist, hat er verloren.

Mittlerweile habe ich auch genug von dieser Welle, am Anfang war es noch anders, denn "Saw1", "THHE1", "TCM1" und "Hostel1" waren alles gute Filme, die Fortsetzungen waren allesamt schwach bis schlecht, "Hostel2" soll ja auch gehörig abflachen, wenn man den ersten Kritiken Glauben schenken darf. Augen rollen
Samo
Zitat:
"Brutalität" alleine ist kein Kriterium für mich, einen Film "geil" zu finden, manche scheinen ja echt nur wegen sowas ins Kino zu rennen, für mich muss der Film mehr bieten.


Genau meine Meinung! Aber das ist ja auch Geschmackssache.
Saw 3 habe ich noch nicht gesehen, aber Saw 2 fand ich ganz unterhaltsam muss ich zugeben (wenn auch viel schlechter als das Original) wie auch Hills have Eyes.

Wenn einer diese Filme nicht gut findet dann ist auch gut. Jeder nach seiner Fassade.
Solange in einem Film keine echten Menschen oder Tiere gefoltert werden oder zu Tode kommen, kann man meinetwegen so ziemlich alles drehen. Ich muss mir ja nicht alles ankucken. Aber wems gefällt: Bitte!
Hulk
Zitat:
Original von Malphi
@DarkFine Gute Arbeit ,

Zitat:
naja ich weiß nicht so recht.............nur weil es mich nicht berührt bin ich doch nicht verkümmert*lach sich weg* erlich solche aussagen finde ich schwachsinnnig sry. is halt so


Empfand das ja auch so, darum mein (verwirrtes) schreiben :-p..


@ DarkFine: Erst richtig lesen, dann erst andere des Schwachsinns bezichtigen, OK?

Hmmm, ich werde wohl nicht verstanden ... Es kann daran liegen, dass einer der Schwerpunkte meiner Forschungen für das Magister der Zusammenhang von "Kognition und Emotion" ist, ein Bereich, in dem gerade viel passiert. Der Ausdruck "emotional verkümmert" wurde von mir im wissenschaftlichen Kontext der Emotionsforschung benutzt, wird hier im Forum wahrscheinlich umgangssprachlich verstanden. Sorry für das Missverständnis ... das ist auch nicht der Kern meiner Aussage, sondern nur die ganz ganz winzige Peripherie bzw. ein 0,x %iges Nebenprodukt der möglichen Intensionen für den Kosum von "Terrorfilmen". OK, also so einfach und umgangssprachlich wie möglich:

Die Kognitions-Wissenschaft ist sich (weltweit) noch nicht einig, was denn nun tatsächlich zu "Emotionen" zählt und was nicht. Ist Liebe eine Emotion oder ein kognitives Konzept? Wie sieht es mit der Unterscheidung von Furcht und Angst aus - ist es das Gleiche oder sind das zwei verschiedene Paar Schuhe? Eine eindeutige Antwort gibt es nicht. Aber bleiben wir dabei, das Angst eine Emotion ist. Ist Interesse für eine bestimmte Sache eine Emotion? Ich glaube nicht. Sind Forschungstrang, Selbst-Berachtung oder Psychologie Emotionen? Glaube ich auch nicht (ist nur meine Meinung, man kann das sicher auch anders sehen).

Weg von den Grundlagen, hin zum eigentlichen Thema:

Was kann also einen Menschen dazu veranlassen, sich sowas anzsehen?

a) Interesse (nicht emotional)
b) Um zu sehen, wie man selbst darauf reagiert (nicht emotional)
c) aus Gruppenzwang (nicht emotional)
d) um sich mal wieder richtig erschrecken zu lassen - um Angst zu verspüren (eindeutig emotional).
e) um sich freuen zu können á la "geiler FIlm, geile Horror-Effekte" (auch emotional)
f) weitere Gründe (nicht weiter ausformuliert)

Mein Rückschluss "emotional verkrüppelt" war auf jene Zuschauer gemünzt, die sich diese Filme WEDER zum Amüsement NOCH zum Erschrecken ansehen und zudem keine Analyse (wie reagiere ich/andere auf den Fim oder was ist Gegenstand solcher Filme) vornehmen oder sich einem Gruppenzwang hingeben. . Jemand, der sich gehäuft solche Filme ansieht und unberührt bleibt. Das sind wohl nur ganz ganz wenige - vielleicht einer unter ein paar Millionen.

Die Leute hier im Thread sind (was ich so bisher gesehen habe) direkt (durch erwartete positive oder negative Emotionsschübe, also Lachen, Freude oder Fürchten) an diesen Filmen interessiert oder aus analytischen Gründen, wie man wohl auf solchen Input reagiert. Gruppenzwang oder pure Neugierde werden hier wiederum außen vor gelassen.

Als Fazit dieser kleinen Thesenbildung ist, dass das Schauen solcher Filme NICHT krank ist (ohne jetzt "krank" näher als "außerhalb gesellschaftlicher, sozialer und persönlicher Defizite zu definieren). Krank sind die 0,x % (eine sehr kleine Zahl). Es ist "normal", sich bei Hostel auch schlapplachen zu können. Es ist "normal", sich bei diesem Film zu erschrecken.

@Malphi:

Habe ich das richtig verstanden, dass Du früher sehr gerne Filme solcher Art gesehen hast, irgendwann hat es sich aber verändert und nun magst Du so etwas nicht mehr - richtig so?

Es wäre, um genauere Angaben zumachen, noch eine wichtige Frage zu klären:

Als Du damals ein Freund solcher Filme (andere Filme jezt außen vor gelassen) warst, hast Du diese öfter gesehen (z.B. jeden Monat zwei "Terrorfilme"?) Hast Du mehr alleine oder in einer Gruppe die Filme geguckt? Wenn in der Gruppe, habt ihr eiuch dann anschließend über das Gesehene unterhalten? Wenn ja, wie (über das Blut, über die Darsteller, über die Regie oder darüber, wie ein Mensch wohl foltern kann, usw.). Haben dir die Filme IMMER gefallen oder war da auch mal Mist dabei?

Beispiel einer These, warum du sie jetzt nicht mehr magst (ist aufgrund der geringen Datenangabe über Deinen Fall nur geraten und deshalb höchst spekulativ):

Es liegt anscheinend an dem Phänomen der "Verstärkung". Nehmen wir an, Du hast in relativ regelmäßigen Abständen in einer gewissen Häufigkeit (muss nicht oft sein, nur regelmäßig wie einmal im Monat oder so) Dir "Terrorfilme" angesehen. Meist alleine, wenn aber mit anderen, wurde das Geschehen selbst nur wenig analysiert, sondern eher darüber gesprochen, wie gut der Film/die Filme einem gefallen haben. Nach (auf die Gesamtmasse gesehen wenigen) Enttäuschungen des "Genres" kann sich Dein Sehverhalten umgedreht haben, d.h. sie gefallen dir nicht mehr.

Um diesen Rückschluss zu erklären, hier ein anderes Beispiel, das weniger mit "mögen und nichtmögen" zu tun hat, sondern mit einer "Erwartungshaltung":

Ein Angler A, der 10 Jahre immer an der selben Stelle angelt und JEDESMAL für ihn genügend Fische fängt (das nennt man KONTINUIERLICHE Verstärkung) wird bereits nach wenigen (sagen wir mal: 4), aufeinanderfolgenden erfolglosen Angeltouren sich einen anderen Platz suchen.

Ein Angler B, der 10 Jahre immer an der gleichen Stelle angelt, aber NICHT IMMER Erflog hat (mal fängt er viele Fische, mal nur ein paar, mal gar nichts - man nennt das INTERMITTIERENDE Verstärkung), reagiert anders. Er wird weitaus mehr als 4 erfolglose Erlebnisse haben (müssen), als Angler A, denn er ist Misserfolg gewöhnt. Erst nach 10 oder mehr erfolglosen Angeltouren sucht er sich einen anderen Platz.

Eine Phobie wäre sicher etwas hart, diese bei Dir zu diagnostizieren. Eine echte Phobie manifestiert sich auch körperlich - wenn Du also nicht Krämpfe oder Zitteranfälle oder ähnliches bei solchen Filmen bekommst, dann hast Du auch keine Phobie. Das Wort Phobie kommt von Angst - aber dass sich plötzlich, nachdem Du bereits schon viele "Terrorfilme" gesehen (und genossen) hast, schließe ich eine Angst in Deinem Fall aus.

Wenn meine These gänzlich falsch ist, hat das dann sicher andere Gründe als das Abbrechen oder nicht (mehr) Erfüllen einer kontinuierlichen Verstärkung. Es kann auch, schlicht und einfach, so sein, dass Du Dich "sattgesehen" hast. Oder, und das hast Du ja auch geschrieben, dass Du zwar viele dieser Filme hatest, Dein Intersse an diesen Filmen nicht echt war. Zwar ein paar gesehen aber Dein "Sammeln" hatte wohl einen anderen Grund als "toll diese Filme immer sehen zu können". Vielleicht eine Art Zwang: Diese Filme wurde von vielen aus Deinem Freundes- und Bekanntenkreis als "cool" angesehen oder Du mochtest das Gefühl, Filme zu besitzen, die man nicht in jeder Videothek ausleihen kann.

Wiedemauchsei.... sich, seine Vorlieben, Ansichten und Meinung zu ändern, ist ein natürlicher Prozess und belegt, dass Du ein gesunder und auch offener Mensch bist. Nur ganz Engstirnige können nicht die Perspektive wechseln. Deswegen schätze Dich glücklich, dass es so ist und lass' Dir keine Phobie einreden.

Augenzwinkern

Back 2 Topic: Natürlich hat, wie Samo geschrieben hat, das Mögen oder Nicht-Mögen nichts mit dem Alter zu tun. Ich (und so habe ich auch Metall verstanden) habe bereits sehr früh mit dem Genre Horror angefangen und entsprechend früh auch viele Variationen kennengelernt. Das "in meinem Alter" war dann auch so gemeint, dass man - und zwar vollkommen natürlich - im Verlauf seines "Filmguckerlebens" anfängt, zu selektieren und seine Vorlieben zu formen und eventuell auch irgendwann zu ändern. Das ganze hätte ja auch umgekehrt laufen können, also mit Disney angefangen und irgendwann (aus einem Versuch eraus, aus Neugierde?) mal "Terrorfilme" ausgeliehen und Gefallen dran gefunden.....


EDIT: @ "die momentane Terror- und Folter-Schweme":

Sowas ist Individuell nicht untersuchbar. So etwas kann man nur soziologisch als Gesellschaftsphänomen untersuchen, wenn man als Ergebnis etwas aussagekräftiges wünscht. Aber, wenn man sich die Welt an sich und noch etwas näher die "abendländische Kultur" ("der Westen"), dann ist das Hervorbringen solcher Filme - auch als Gesellschaftkritik - eigentlich nur konsequent. Klar, bereits in den späten 60ern und den 70ern waren solche Filme gedreht worden, aber erst in den Letzten Jahren ist die "Tabugrenze" des Zeigbaren dermaßen verändert worden (plus die Technik, die mehr Tricks erlaubt), dass die Terrorwelle in ihrer Entwicklung genauso natürlich ist wie das Drehen der Erde um die Sonne....
Samo
@Hulk

Wow, was füe ein Beitrag! Gute Arbeit

Also die Aussage mit dem "aus dem alter bin ich raus" fand ich ja nicht schlimm. Ich sage ja. ich bin noch ein grosses Kind, aber das war schon so gemeint, daß diese Filme einfach so naiv dämlich sind, das manche halt zu alt sind dafür. Oder meinetwegen auch zu reif! großes Grinsen
Dekar
Ich finde nahezu jeden reinen Slasher naiv-dämlicher. Es ist schwer zu beurteilen, aber ich glaube nicht, dass es eine Pauschale für zu alt gibt, es ist und bleibt einfach Geschmackssache.
Einige wrden ja auch nie zu alt für McDonalds. Augenzwinkern
Ao$hi
Es muss auch dämliche Filme geben ^^ .. bei Hostel z.B. hab ich mich prächtig amüsiert und soviel gelacht wie lange net mehr .. und der Film ist in meiner Niedermach Liste ziemlich weit oben .. also war das schauen net umsonst juhu Zunge raus

Nochmal zu irgendwelchen Horrorfreaks in Foren oder auch User, die sich solche Filme anschauen und die auch noch gut finden ^^ .. ich meine jedem das seine. Darum ist man kein schlechter Mensch .. ist es jedeglich fiktive Gewalt .. da wurde kein Mensch gefoltert (nun ja, vllt. wurde eine Szene so oft gedreht, dass es dem gleich kommt), niemand verstümmelt oder sonst wie zugerichtet .. nein fiktive Gewalt .. dies ist ein ellenlanger Unterschied. Ich kann mir die übelsten Splatter Streifen anschauen (war vor Jahren mal auf nem Splattertrip .. daher kenn ich noch so einiges aus dem Genre) .. nichts .. es passier nichts. Ich hau mir mit nem Messer versehentlich in die Hand und schwupp .. mir wird sowas von schlecht ^^ .. es ist doch ganau diesselbe Grütze wie mit gewalttätigen Videospielen .. schwupp jmd, der diese Spiele spielt ist darum kein besserer Schütze oder hat eine niedrigere Hemmschwelle .. alles blödsinn .. solche Medien haben durchaus Einfluss auf die menschliche Psyche keine Frage .. aber um wirklich am Rad zu drehen gehört weitaus mehr dazu, als nur Freizeitbeschäftigungen, mit der versucht wird, aus dem öden Alltag zu flüchten.

Wie schon paar Beiträge weiter oben erwähnt .. ich mag in der Regel diesen Folterkram net, aber wers mag .. bitte sehr ^^ ..
DarkWizard
*von Hulks Beitrag völlig Baff ist*

Bist du studierter Psychologe? geschockt

Woah, was für ein Beitrag. Ich fühl mich als hätte ich meine Psychotherapeutin neben mit sitzen Augenzwinkern - und "nein" ich muss nicht zum Psycho, weil ich zu viele Horrorfilme geschaut hab. großes Grinsen

Zitat:
Also die Aussage mit dem "aus dem alter bin ich raus" fand ich ja nicht schlimm. Ich sage ja. ich bin noch ein grosses Kind, aber das war schon so gemeint, daß diese Filme einfach so naiv dämlich sind, das manche halt zu alt sind dafür. Oder meinetwegen auch zu reif!


Jetzt wo's angesprochen wird fällt mir ein, dass es nur wenige Filme gibt bei denen ich erschrecke oder mich grusle - bin mittlerweile wohl zu abgestumpft.

Da nehm ich mal ein Beispiel: Als ich 16 war kam "The Grudge" im Kino und alle meine Klassenkameraden erzählten mir wie gruselig und hart dieser Film sei. Mein Freund wurde von der freudigen Horrormanie um den Film gepackt und schleifte mich ins Kino - zudem sei zu betonen das er durch "Buffy" ein Fan von Sarah Michelle Gellar ist Augen rollen

Wie dem auch sei ich habe im Kino eher wegen der Klischeehaften Darstellungen geschlafen und gelacht anstatt mich zu gruseln. Da war ich aber außnahmslos die Einzige im Kino. Alle haben sich weggegruselt, während ich eigentlich nur genervt war, weil die Charaktere sich so dämlich verhalten haben.

Mein Freund hat mich im Laufe der Zeit ja in einige eher schlechte und langweilige Horrorfilme geschleift - angefangen bei "Alien vs. Pretador" über "The Gurdge" und "Constantine" (obwohl man den nicht wirklich als Horrorfilm werten kann) bis hin zu "The House of Wax" rotes Gesicht

Mein Horrorgeschmack hat sich vom Slasher sehr schnell wegentwickelt ("Scream" rotes Gesicht Ugly-Attacke ! und den fand ich als 14jährige sogar gut, aber sowas kann einem vielleicht auch nur im hochpupertären Alter gefallen Head Scratch ähnlich wie "Terminator"-"RoboCop" & CO.KG)

Bin irgendwann beim Psychohorror gelandet ("Session 9" Angst )
Hulk
Zitat:
Original von DarkWizard
Bist du studierter Psychologe? geschockt

Woah, was für ein Beitrag. Ich fühl mich als hätte ich meine Psychotherapeutin neben mit sitzen Augenzwinkern - und "nein" ich muss nicht zum Psycho, weil ich zu viele Horrorfilme geschaut hab. großes Grinsen



Ne, ne, bin ich nicht. Ich glaube, ein Psychologe würde meinem Beitrag im besten Fall nur ansatzweise zustimmen, da ich im Falle Malphi nur sehr sehr oberflächlich vorgegangen bin (da für eine vernünftige Analyse einfach zu viele Daten fehlen) und von Tiefeneindrücken nichts zu spüren ist. Ist eher sowas wie "ein Schuss ins Blaue" fröhlich

Ich bin einfach nur einer, der daran interessiert ist, wie ein jeder Mensch "tickt" - nur in den seltensten Fällen ist Langeweile oder Willkür der Handlungsantrieb (wie bei den meisten Folterfilmen dem Folterer unterstellt wird), sondern es gibt für alles einen Grund. Wie sagte doch der Merowinger so trefend: "Kausalität - es gibt kein Entrinnen davor". Augenzwinkern

Übrigens ebenfalls menschlich ist, dass man Dinge, die man nicht versteht oder die einem fremdlich erscheinen, als böse oder krank abwertet. Wie es z.B. der Ede Stoiber mit den "Kilerspielen" macht. Jemand, der so drauf ist, kann man nur bedauern.

Die meisten, die solche Filme mögen (über 99,x %) sind vollkommen normal. Gründe, sowas zu mögen gibt es sehr sehr viele. Nur die "emotional Verkrüppelten", die 0,x %, die machen mir Sorgen bzw. tun mir sehr leid.

Also, nicht den Spaß vermiesen lassen. Wie eingangs schon gesagt, begeistern diese Filme mich jetzt nicht so - aber das sind eben persönliche Vorlieben. Ich mag z.B. Godzilla-Filme (besonders die superschrägen Fukudas). KEINER aus meinem Freudeskreis teilt diese Leidenschaft mit mir, weshalb ich von manchen schon als "krank" bezeichnet werde. Das ist aber (so hoffe ich doch) nicht als Angriff gemeint, sondern eher ein freundschaftliches Geplänkel. großes Grinsen
Ao$hi
Zitat:
Übrigens ebenfalls menschlich ist, dass man Dinge, die man nicht versteht oder die einem fremdlich erscheinen, als böse oder krank abwertet


Jap eindeutig .. es soll Leute geben, die finden Deathmetal mit Grunz und Schrei Gesang nicht gut ... versteh die einer