Hapkido

pyro
Hapkido

Hongkong, 1972

Darsteller: Angela Mao, Sammo Hung, Carter Wong, Wang Ing Sik, Ji Han Jae



Original-Trailer

UK-Trailer (HKL)


Story:
3 Schüler kehren nach China zurück, nachdem sie ihre jahrelange Hapkido Ausbildung in Korea beendet haben. Sie eröffnen ihre eigene Schule, was den Zorn der rivalisierenden japanischen "Black Bear" Schule heraufbeschwört. Die Hapkido-Schüler geben sich Mühe dem Ärger aus dem Weg zu gehen und den Frieden zu wahren, doch als die Japaner auch vor Totschlag nicht zurückschrecken, schlagen sie zurück...



Review:

„Hapkido“ ist aus vielerlei Hinsicht sehenswert, der Konflikt zwischen Japan-Korea-China interessant dargestellt, wenn auch ziemlich plakativ. Von diesem Blickpunkt aus sieht er „Fist of Fury“ zum verwechseln ähnlich, sowohl in der Darstellung wie auch der Botschaft. Dieser Lee-Klassiker gehört den einprägsamsten Eastern jener Zeit und gleiches gilt auch für „Hapkido“.
Die Handlung selbst spielt eine sehr untergeordnete Rolle und stellt nicht mehr als den Aufhänger zum folgenden Handkantengemetzel dar. Was diesen Film mehr als alles andere auszeichnet, sind die genialen Actionszenen. Es wird geschlagen und getreten das die Fetzen fliegen, mit besonderer Betonung auf realistische und harte Moves. Die Choreographie ist dynamisch und flott, was aber noch viel wichtiger ist ,sie bietet viel Abwechslung. Auch wenn es von der ersten Minute an was auf die Kauleiste gibt, werden immer wieder neue Elemente oder andere Kampfpartner hinzugefügt. Keine Frage, hier geht es wenig zimperlich zur Sache und hin und wieder sind auch ein paar derbe Attacken dabei. Von der defensiven Ausrichtung des Hap Ki Do ist nicht viel zu sehen und das ist auch gut so. Alle Darsteller machen ihre Sache wirklich gut, vor allem die zierliche Angela Mao überzeugt mit starken Auftritten. Die Highlights des Films sind ganz klar die Fights im japanischen Dojo, die Bruce Lees Besuch in der japanischen Schule aus „Fist of Fury“ in nichts nachstehen. Angela und Co. Nieten in allerbester „Kick Ass“ Manier die Gegner reihenweise um – so muss Kung Fu Action aussehen! !!

kurzgesagt

Hapkido ist ein Juwel unter den Eastern der 70’er und steht anderen großen Filmen dieser Dekade in nichts nach. Wer Bruce Lee’s „Fist of Fury“ liebt, der kommt auch an diesem Film nicht vorbei. Kurzum, ein richtig fetziger Martial Arts-Kracher alter Schule der so richtig die Bude rockt! Schon allein wegen der bezaubernden Angela Mao ein absolutes Muss Knuddel

komplette Review
Samo
Finde den Film auch super. Auch wenn ich den erst einmal gesehen habe. Die DVD besitze ich erst ein paar Monate. Da Sammo mitspielt musste ich mir den natürlich besorgen! Freude

Der Film bietet wirklich gut choreographierte Kämpfe und eine gute Story.
Ganz klar ein Highlight des Martial Arts Films! Gute Arbeit
pyro
umso bedauerlicher das bisher die meisten anderen Filme von Angela Mao ziemlich unbeachtet bleiben, es könnte endlich mal ein paar gescheite Releases geben zu "Broken Oath", "Lady Wirlwind" usw.
Samo
Zitat:
Original von pyro
umso bedauerlicher das bisher die meisten anderen Filme von Angela Mao ziemlich unbeachtet bleiben, es könnte endlich mal ein paar gescheite Releases geben zu "Broken Oath", "Lady Wirlwind" usw.


Die kenne ich auch beide nicht! Angela Mao kannte ich bisher nur aus "Enter the Dragon" Und eben jetzt aus "Hapkido"
Hainz
Ein sehr guter Martial Arts Film mit einer schlagkräftigen Angela Mao. Angela und Wang In Sik gehen dort richtig ab. Beide sind gut ausgebildet in Hapkido, Wang ist sogar Meister. Die Kämpfe waren schon damals ziemlich gut choreografiert.
Broken Oath und Lady Whirlwind sind genauso gut. Von Lady Whirlwind gibts leider nur auf VHS mit holländischen Untertitel.
Für ihre Rolle in Enter the Dragon hatte Angela Mao glaube ich nur 100 Dollar Gage bekommen. Augen rollen