Morty
Sukida

Alternativtitel: Su-Ki-Da
Produktionsland: Japan
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Hiroshi Ishikawa
Darsteller: Aoi Miyazaki, Eita, Hidetoshi Nishijama, Hiromi Nagasaku, Ryo Kase
Story
Die 17-jährige Yu ist verliebt in ihren Klassenkollegen Yosuke, den sie jeden Tag am Kanal beim Gitarrenspielen beobachtet. Doch sie getraut sich nicht, ihm ihre Liebe zu gestehen. Dafür summt sie stets das unfertige Lied, das Yosuke spielt. Das fällt auch Yus älterer Schwester auf, die seit dem Tod ihres Geliebten in sich zurückgezogen lebt, und die ohne es zu ahnen, Yosukes Herz erobert hat. 17 Jahre später hat Yosuke seinen Song endlich vollendet und trifft wieder auf Yu.

Review vom 28.11.2006
Wenn ich richtig rechne, handelt es sich bei "Sukida" um mein drittes japanisches Drama, was ich überhaupt gesehen habe (neben "Always" und "Kuchu Teien"). Und ich muss ganz ehrlich sagen das mich dieser Film so sehr beeindruckt hat, wie ich es hätte nicht erwarten können. Erst einmal ist es der wohl ruhigste Film, den ich jemals gesehen habe. Es gibt bis auf den Abspann keine Musik, die Kamera bewegt sich sehr langsam, es gibt nicht allzu viele Dialoge, welche zudem noch in gemäßigter Lautstärke und gemächlicher Geschwindigkeit vermittelt werden.
Normalerweise ist dies gar nicht mein Genre: Liebesdrama! Doch hier hatte ich von Anfang an Interesse und heute Abend war es endlich soweit, und ich konnte mir den Film zu Gemüte führen. Bereits zu Beginn zieht die Geschichte seinen Zuschauer in den Bann, und man entwickelt sofort Sympathien für die beiden Hauptakteure. Storymäßig geht es um die zwei 17-jährigen Teenager Yu und Yosuke, die sich auch noch 17 Jahre nach ihrer High-School-Zeit später nicht mehr sagen können, was sie füreinander empfinden.

Zuerst liegt der Fokus des Filmes auf der Zeit, in der sich die beiden in der High School kennengelernt haben, und sich bereits dort ineinander verliebten. 17 Jahre später treffen sie sich durch Zufall wieder, und können sich ihre Gefühle noch immer nicht gegenseitig kundtun. Doch, dass Schicksal...
Ich weiß gar nicht was ich noch alles schreiben soll, da ich Reviews über Dramen, und um hier zusätzlich noch einen oben drauf zu setzen, um Liebesdramen, sehr selten geschrieben habe. Jedoch kann ich für mich sagen, dass ich mich in den knapp 105 Minuten keine Sekunde gelangweilt habe, und mit Yu und Yosuke stets mitfühlte. Ein beeindruckender, mitreißender und tragischer Film, den sich Fans japanischen Arthouse-Kinos, oder Liebesdramen generell, nicht entgehenlassen sollten. Alleine Aoi Miyazaki's Performance als 17-jährige Yu ist schlicht und ergreifend genial. Ich bin hin und weg... sprachlos... 10/10
Mittlerweile habe ich auch Ishikawa's zweiten Film, "Tokyo.Sora", gesehen und es ist erstaunlich, wie der Mann es schafft, Charaktere so ruhig, aber auch so effizient einzuführen und aufzubauen, ohne das einem trotz des langsamen Tempos langweilig wird. Sein Debutfilm ist sogar noch ein wenig gemächlicher als "Sukida" und von der Optik her weniger ansprechend, sogleich auch länger (127 Minuten). Trotzdem ein faszinierender Film, mit dessen Charakteren man mitfiebert bis zum Schluss. Ich hoffe das Ishikawa bald mal einen neuen Film herausrückt, denn der hat es einfach drauf.
Die Korea-DVD von "Sukida" gibt es günstig bei Yesasia:
Klick

Alternativtitel: Su-Ki-Da
Produktionsland: Japan
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Hiroshi Ishikawa
Darsteller: Aoi Miyazaki, Eita, Hidetoshi Nishijama, Hiromi Nagasaku, Ryo Kase
Story
Die 17-jährige Yu ist verliebt in ihren Klassenkollegen Yosuke, den sie jeden Tag am Kanal beim Gitarrenspielen beobachtet. Doch sie getraut sich nicht, ihm ihre Liebe zu gestehen. Dafür summt sie stets das unfertige Lied, das Yosuke spielt. Das fällt auch Yus älterer Schwester auf, die seit dem Tod ihres Geliebten in sich zurückgezogen lebt, und die ohne es zu ahnen, Yosukes Herz erobert hat. 17 Jahre später hat Yosuke seinen Song endlich vollendet und trifft wieder auf Yu.

Review vom 28.11.2006
Wenn ich richtig rechne, handelt es sich bei "Sukida" um mein drittes japanisches Drama, was ich überhaupt gesehen habe (neben "Always" und "Kuchu Teien"). Und ich muss ganz ehrlich sagen das mich dieser Film so sehr beeindruckt hat, wie ich es hätte nicht erwarten können. Erst einmal ist es der wohl ruhigste Film, den ich jemals gesehen habe. Es gibt bis auf den Abspann keine Musik, die Kamera bewegt sich sehr langsam, es gibt nicht allzu viele Dialoge, welche zudem noch in gemäßigter Lautstärke und gemächlicher Geschwindigkeit vermittelt werden.
Normalerweise ist dies gar nicht mein Genre: Liebesdrama! Doch hier hatte ich von Anfang an Interesse und heute Abend war es endlich soweit, und ich konnte mir den Film zu Gemüte führen. Bereits zu Beginn zieht die Geschichte seinen Zuschauer in den Bann, und man entwickelt sofort Sympathien für die beiden Hauptakteure. Storymäßig geht es um die zwei 17-jährigen Teenager Yu und Yosuke, die sich auch noch 17 Jahre nach ihrer High-School-Zeit später nicht mehr sagen können, was sie füreinander empfinden.

Zuerst liegt der Fokus des Filmes auf der Zeit, in der sich die beiden in der High School kennengelernt haben, und sich bereits dort ineinander verliebten. 17 Jahre später treffen sie sich durch Zufall wieder, und können sich ihre Gefühle noch immer nicht gegenseitig kundtun. Doch, dass Schicksal...
Ich weiß gar nicht was ich noch alles schreiben soll, da ich Reviews über Dramen, und um hier zusätzlich noch einen oben drauf zu setzen, um Liebesdramen, sehr selten geschrieben habe. Jedoch kann ich für mich sagen, dass ich mich in den knapp 105 Minuten keine Sekunde gelangweilt habe, und mit Yu und Yosuke stets mitfühlte. Ein beeindruckender, mitreißender und tragischer Film, den sich Fans japanischen Arthouse-Kinos, oder Liebesdramen generell, nicht entgehenlassen sollten. Alleine Aoi Miyazaki's Performance als 17-jährige Yu ist schlicht und ergreifend genial. Ich bin hin und weg... sprachlos... 10/10
Mittlerweile habe ich auch Ishikawa's zweiten Film, "Tokyo.Sora", gesehen und es ist erstaunlich, wie der Mann es schafft, Charaktere so ruhig, aber auch so effizient einzuführen und aufzubauen, ohne das einem trotz des langsamen Tempos langweilig wird. Sein Debutfilm ist sogar noch ein wenig gemächlicher als "Sukida" und von der Optik her weniger ansprechend, sogleich auch länger (127 Minuten). Trotzdem ein faszinierender Film, mit dessen Charakteren man mitfiebert bis zum Schluss. Ich hoffe das Ishikawa bald mal einen neuen Film herausrückt, denn der hat es einfach drauf.
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