Morty
Address Unknown

Originaltitel: Suchwiin Bulmyeong
Erscheinungsjahr: 2001
Produktionsland: Südkorea
Regie: Kim Ki-Duk
Darsteller: Yang Dong-Kun, Ban Min-Jung, Kim Young-Min, Bang Eun-Jin
Address Unkown erzäht die Geschichte dreier einsamer Teenager in einem armen Dorf nahe einer amerikanischen Militärbasis in Südkorea. Keiner von ihnen ist in der Lage sein Leben in Griff zu bekommen, geschweige denn dem Strudel der Selbstzerstörung zu entkommen und etwas aus seinem Leben zu machen, und so bahnt sich für alle drei eine schreckliche Tragödie an. (Ofdb.de)
Kim Ki-Duk die Vierte, zumindest für mich. Bereits im Vorfeld wurde mir gesagt, dass man mit diesem Film einen schweren Brocken zu schlucken hat und dies hat sich voll und ganz bestätigt. Jenseits von irgendwelcher Schönrederei und vertuschten Tatsachen präsentiert Regisseur Kim einen trostlosen und überaus tristen Film, in dem keiner der Akteure mehr etwas zu lachen hat.
118 Minuten lang wird eine bedrückende und humorlose Atmosphäre aufrecht erhalten, die die Verzweiflung, Wut und Trauer der Charaktäre in oftmals rohe Gewalt münden lässt. Einige Szenen sind sehr heftig und sind definitiv nichts für zarte Gemüter. Man sieht einer Hand voll Leuten bei ihrem verkackten Leben zu und muss mit ansehen, wie jeder von ihnen nach und nach ins Verderben läuft. Was die durchmachen mussten ist nichts weiter als grausam.
Filme wie dieser sind es, was asiatisches Kino ausmacht und die für selbiges auch extrem wichtig sind. Meilenweit entfernt von Mainstream und dessen Elementen wird auf erdrückende Weise das Leben von Leuten erzählt, ohne irgendetwas zu beschönigen. Schonungslos und ehrlich bekommt der Zuschauer erschreckende Bilder und Verzweiflung vor die Birne geknallt, um ihn anschliessend mit einem unwohlen Gefühl in der Magengegend zurückzulassen.
Nicht unbedingt leicht anzusehen, da er auch sehr ruhig inszeniert ist, aber eine interessante filmische Erfahrung. 8/10

Originaltitel: Suchwiin Bulmyeong
Erscheinungsjahr: 2001
Produktionsland: Südkorea
Regie: Kim Ki-Duk
Darsteller: Yang Dong-Kun, Ban Min-Jung, Kim Young-Min, Bang Eun-Jin
Address Unkown erzäht die Geschichte dreier einsamer Teenager in einem armen Dorf nahe einer amerikanischen Militärbasis in Südkorea. Keiner von ihnen ist in der Lage sein Leben in Griff zu bekommen, geschweige denn dem Strudel der Selbstzerstörung zu entkommen und etwas aus seinem Leben zu machen, und so bahnt sich für alle drei eine schreckliche Tragödie an. (Ofdb.de)
Kim Ki-Duk die Vierte, zumindest für mich. Bereits im Vorfeld wurde mir gesagt, dass man mit diesem Film einen schweren Brocken zu schlucken hat und dies hat sich voll und ganz bestätigt. Jenseits von irgendwelcher Schönrederei und vertuschten Tatsachen präsentiert Regisseur Kim einen trostlosen und überaus tristen Film, in dem keiner der Akteure mehr etwas zu lachen hat.
118 Minuten lang wird eine bedrückende und humorlose Atmosphäre aufrecht erhalten, die die Verzweiflung, Wut und Trauer der Charaktäre in oftmals rohe Gewalt münden lässt. Einige Szenen sind sehr heftig und sind definitiv nichts für zarte Gemüter. Man sieht einer Hand voll Leuten bei ihrem verkackten Leben zu und muss mit ansehen, wie jeder von ihnen nach und nach ins Verderben läuft. Was die durchmachen mussten ist nichts weiter als grausam.
Filme wie dieser sind es, was asiatisches Kino ausmacht und die für selbiges auch extrem wichtig sind. Meilenweit entfernt von Mainstream und dessen Elementen wird auf erdrückende Weise das Leben von Leuten erzählt, ohne irgendetwas zu beschönigen. Schonungslos und ehrlich bekommt der Zuschauer erschreckende Bilder und Verzweiflung vor die Birne geknallt, um ihn anschliessend mit einem unwohlen Gefühl in der Magengegend zurückzulassen.
Nicht unbedingt leicht anzusehen, da er auch sehr ruhig inszeniert ist, aber eine interessante filmische Erfahrung. 8/10