Man kann es schon fast als 10jähriges Jubiläum sehen.
1997 schufen Robert Kurtzman und Andrew Divoff mit „The Wishmaster“ einen kleinen aber genialen Horrorfilm.
10 Jahre später kehrt Kurtzman auf den Regiestuhl zurück, nimmt Divoff natürlich wieder mit und das Genre ist, na klar, Horror.
Das Produkt ist so lächerlich wie das Make-Up in diesem Film.
Ziemlich geizig zeigten sich hier die Geldgeber. Das zeigt wie relevant dieser Kurtzman doch geworden ist, denn das Drehbuch ist durchaus ein Geldrisiko wert.
Aber Fans von Splatter-Orgien werden zufriedengestellt. Denn davon hat der Film einiges zu bieten.
Doch wie schon gesagt, es wirkt doch sehr lächerlich. Fast schon vergleichbar mit „Mammut“.
Und der Verleih gehört mal ordentlich gerügt, denn es ist eine Sauerei, was da gemacht wurde.
Was steht da nicht alles auf dem Cover: „Der Partysplatterfilm des Jahres“ (Fangoria), „Ein neuer Splatterklassiker“ (Dread Central) und „Ein blutiger Höllenspass“ (Horror Hound Magazine) !!!
Großer Gott !!!
Es ist weder der Splatterfilm des Jahres, noch ist es ein Klassiker und geschweige denn ein Spass !!!
Beim besten Willen nicht !!!
Der Film ist natürlich CUT, aber wie schon bei „Frontier(s)“ ist das völlig belanglos. Die Version reicht völlig aus um zu sagen: „Trash-Müll“.
Tja, das dürfte es wohl gewesen sein mit der Karriere des Robert Kurtzmann.
PS.: Und so ein Schwachsinn läuft dann auch noch auf dem FFF ???
Andrew Divoff verdient sich aber bei aller scharfen Kritik doch noch 3 Punkte.
Wäre der "Wishmaster" nicht dabei gewesen, hätte es eine Blamage gegeben.
3/10