Sunday Seoul (Korea 2006)

Lago


Originaltitel: Ssunday Seoul
Herstellungsland: Südkorea
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Park Seong-hoon
Darsteller:
Bong Tae-gyu
Lee Cheong-a
Ko Eun-ah
Park Seong-bin
Kim Su-hyeon
Jeon Jae-hyeong
Kim Chu-ryeon
Jeong So-nyeo
Park Ji-won
Yoon Sang-hyun
Lee Hyun-woo
Kim Su-mi

Trailer (Youtube)


Story:
Der Werwolf - Der Schüler Do-yeon Bong verliebt sich ohne Aussicht auf Erfolg in die wunderschöne Mitschülerin Ji-Yeon und wird ständig in der Schule gehänselt. Doch seine pubertäre Entwicklung verläuft anders als erwartet - sie macht in zu einem brutalen Werwolf...

Der Besucher - Nach einer Panne mit seinem Auto gewährt eine junge Bewohnerin eines großen Hauses dem unbekannten Mann Einlass, doch schnell entpuppt sich dieser als psychopathischer Serienkiller, der das Mädchen und ihren kleinen Bruder tötet. Oder?

Der junge Abenteurer - Der junge Young-ja kommt mit dem Sarg seines Vaters in eine Stadt. Er bittet einen Mann namens Typhoon, ihn in Martial Arts auszubilden, damit er den Tod des Vaters rächen kann. Die Ausbildung ist hart, doch Typhoons Tochter hilft dem Mann. Ist er bereit für die Rache?


Kritik:
Regisseur und Drehbuchautor Sung-hun Park benannte seinen ersten Episodenfilm nach einem in Korea bekannten Magazin, welches oft über seltsame Dinge und ungewöhnliche Ereignisse berichtete und er in seiner Jugend gerne gelesen hat: "Sunday Seoul". Für die 3 Episoden im Film ließ er sich von ein paar Vorfällen in seinem Leben, die er erlebt oder beobachtet hatte, inspirieren. Dass dies aber wirklich nur inspirierte Ideen waren, merkt man schon sehr schnell im Film, da er nicht besonders realistisch, dafür aber vollkommen auf Spaß und Kuriositäten ausgelegt ist.
Die erste Episode, die von einem tolpatschigen Schüler handelt, der sich in ein hübsches Mädchen verliebt, zudem aber bald erfahren muss, dass er ein Werwolf ist, ist noch die witzigste und kann man als Komödie sehen. Die zweite ist etwas ernster, da hier das Genre eher der Horrorthriller ist. Ganz unkomisch ist sie aber dennoch nicht, warum sollte man aber selber sehen. Die dritte und letzte Episode handelt von einem jungen Mann, der auf einem Motorad durch die Gegend reist. Hinterher schleift er einen Sarg. Sein Ziel: Er will eine Kampfkunst erlernen und Rache für seinen verstorbenen Vater ausüben. Der plötzliche Showdown bietet aber leider keinen spektakulären, langen Martial Arts Fight, sondern ist schon recht schnell vorbei, nachdem sich die Kontrahenten erst minutenlang mit computeranimierten Wassertropfen attackieren. Das hätte man besser machen können, aber ansonsten sind gerade hier die Kameraeinstellungen, Blickwinkel und Inszenierung sehr hübsch anzusehen.

"Sunday Seoul" ist ein richtiger Independent-Fun-Movie, bei dem weder Cast noch Crew ans Geld dachten, sondern es Ihnen nur um den Spaß am Dreh ging. Der Film entstand in kurzer Zeit, nachdem Sung-hun Park ein anderen Film abgeschlossen hatte und bevor er die Dreharbeiten für ein anderes länger geplantes Projekt wegen der Jahreszeit beginnen konnte. Ursprünglich war für jede der 3 Episoden ein eigener Regisseur gedacht, doch Park realisierte den Film dann doch alleine, da er auch nicht viel Zeit hatte. Er gab auch zu, dass man ein besseres Ergebnis hätte erzielen können, wenn er länger an dem Film hätte arbeiten können. So, wurde es sogar auch noch schwer, einen Vertrieb zu finden, zumal dies der erste Film dieser Art aus Korea ist, sagt er. Ich persönlich schaue mir gerne Episodenfilme an, muss aber zugeben, dass mich "Sunday Seoul" doch etwas enttäuscht hat. Zu Beginn dachte ich, dass er es vielleicht mit "Survive Style 5+" aus Japan aufnehmen kann, aber das hohe Unterhaltungsniveau konnte nicht gehalten werden. Nicht alle Witze zünden, teils fehlen Identifikationsmöglichkeiten und Einführungen der Charaktere. Dazu kommen lahme Effekte wie Explosionen oder Gewitter, die sofort künstlich und aufgesetzt wirken. Die Geschichten sind alle interessant, die Realisierung hat auch gute Ansätze, doch leider hat Sung-hun Park einiges an Potenzial verschenkt. Ich hoffe, dass er noch einen Episodenfilm machen wird, sich aber bei diesem mehr Zeit lässt und ihm auch ein größeres Budget zur Verfügung steht.

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misteryboy90
naja,ich denke mal nicht,dass der film in die actionfilm ecke gehört,schließlich kommt eigendlich eher wenig action vor,außer vllt im letzten film,wo ein klein wenig action vorhanden ist großes Grinsen ...
ich muss aber schon zugeben,dass es schon ein bisschen schwer ist sunday seoul irgendwoe einzuordnen,sind ja schließlich 3 filmchen...
der erste ist eher eine horrorkomödie,der zweite ist,wenn ich mich richtig erinnere eher ein "thrillergrusler"(was nicht heißt,dass er spannend oder gruselig ist^^)und der dritte ist wieder eine komödie....

an sich war ssunday seoul nicht schlecht,nur den zweiten film hätte man durch einen anderen ersetzen können,denn der war meiner meinung nach der schwächste außerdem wäre die einteillung in ein genre leichter gewesen,wenn diese episode nicht vorhanden wäre...

der werwolf 7,5 von 10 punkten


der besucher 5,5 punkte von 10 punkten


der junge abenteurer 7,5 von 10 punkten



also eine klare empfehlung kann man nicht aussprechen,aber man macht auch keinen absoluten fehler,wenn man sich sunday seoul zu gemüte führt...
Hainz
"Ssunday Seoul" war für mich ein unterhaltsamer, abgefahrener Streifen für zwischendurch. Ich fand alle 3 Kurzfilmchen ganz ok. Sehr abwechslungsreich, wodurch keine Langeweile aufkommt.

Insgesamt würde ich sagen: 3 / 5