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Cheers

• Story:
Das "Cheers" ist eine kleine Bar in Boston. Der Besitzer Sam Malone ist trockener Alkoholiker und hält sich selbst für einen begnadetsten Womanizer. Die Kneipe bietet Schauplatz für die unterschiedlichsten Charaktere, wie dem korpulenten Norm, dem besserwisserischen Postboten Cliff oder dem Psychiater Dr. Frasier Crane. Zusammen mit dem etwas unterbelichteten Bartenter Bernie 'Coach', der ab der vierten Staffel von dem nicht weniger einfältigen Woody abgelöst wird, den Bedienungen Carla und Diane, die ständig im Zank miteinander sind, und später auch mit den beiden Charakteren Rebecca Howe und Dr. Lilith Sternin erleben die Besucher des "Cheers" die unterschiedlichsten kleinen Abenteuer des Alltags. Hier ergeben sich Wortgefechte und Sitations-Komik vom Feinsten!
• Erfinder: James Burrows, Glen Charles, Les Charles
• Darsteller:
• Ted Danson -- Sam Malone (von 1982 - 1993)

Trockener Alkoholiker und ehemaliger Baseball-Spieler. Seine Schwäche für schöne Frauen bringt ihn desöfteren in heikle Situationen. Besonders seine Zankereien mit der schönen Diane während der ersten fünf Staffeln sind einfach köstlich. Ted Danson blieb der Serie die gesamten Elf Jahre lang treu.
• Rhea Perlman -- Carla Tortelli (von 1982 - 1993)

Die launische Carla ist die wohl wortgewandeste Bedienung aller Zeiten. Mit ihrem bissigen Witz schafft sie es, alle Situationen zu meistern. Zum Ende der Serie hatte Carla acht Kinder von drei verschiedenen Männern. Rhea Perlman ist heute mit Danny DeVito verheiratet.
• Goerge Wendt -- Norman Peterson (von 1982 - 1993)

Norm ist dafür bekannt, immer hungrig und immer durstig zu sein. Es scheint fast so, als wäre er mit seinem Stammhocker im "Cheers" zusammen gewachsen. Er ist außerdem dafür bekannt, ständig arbeitslos zu sein. In seiner Stammkneipe wird er regelmäßig mit einem fröhlichen und allgemeinen "Noooooooooorm!" begrüßt.
• John Ratzenberger -- Cliff Calvin (von 1982 - 1993)

Cliff war ursprünglich nur als Nebencharakter in die Serie eingeplant, machte sich beim Puplikum durch seine altklugen Kommentare aber schnell so beliebt, dass die Macher ihn mit in den Hauptcast verpflichteten.
• Kelsey Grammer -- Dr. Frasier Crane (von 1984 - 1993)

Ähnlich wie Cliff, war auch Frasier erst als Nebendarsteller für eine Episode verpflichtet worden, ist den Zuschauern aber so schnell ans Herz gewachsen, dass man ihn als Hauptcharakter mit in die Serie schrieb.
• Woody Harrelson -- Woody Boyd (von 1985 - 1993)

Der etwas naive Woody ersetzt den Coach ab der vierten Staffel als neuen Barkeeper neben Sam. Woody Harelson ist der erste und bis heute einzige "Cheers"-Darsteller, der jemals für einen Academy Award nominiert war ("The People vs. Larry Flint", USA 1996).
• Kirstie Alley -- Rebecca Howe (von 1987 - 1993)

Rebecca wurde als neue Managerin des "Cheers" in die Serie mit der sechsten Staffel eingeführt, nachdem Shelley Long die Show nach verlassen hat. Außerdem arbeitet sie als Bedienung. Schnell entwickelte sich Rebecca zu Sams neuem Schwarm.
• Shelley Long -- Diane Chambers (von 1982 - 1987 + "One for the Road")

Ihre Ticks und Macken machten Diane zu einem der beliebtesten "Cheers"-Charaktere. Ihr besserwisserisches Getue über Bildung und Kunst ließ zwischen ihr und Sam die bis heute bekannte und beliebte Hassliebe erflammen. Shelley Long entschied sich, die Serie nach fünf Staffeln zu verlassen, um sich mehr auf ihre Kinokarriere zu konzentieren - die allerdings nie so erfolgreich war, wie sie sich wohl erhoffte. Für das Finale "One for the Road" kehrte sie noch einmal als Diane zurück.
• Babe Neuwirth -- Dr. Lilith Sternin-Crane (von 1982 - 1993)

Dr. Lilith Stern wurde für eine Episode zum Ende der vierten Staffel eingeführt. Sie verliebte sich in den Charakter Frasier, die beiden heirateten und bekamen ein Kind. Daraufhin hatte sie mehr und mehr Auftritte in der Serie, gehörte aber nie zum Stammcast. Babe Neuwirth hatte außerdem einige Gastauftritte im Spin-Off "Frasier".
• Nicholas Colasanto -- Bernie 'Coach' Pantusso (von 1982 - 1985)

Der Coach gehört wohl zu den beliebtesten Charakteren der Serie - und verließ sie leider auch viel zu früh. Während den Dreharbeiten zur dritten Staffel wurde bekannt, dass Nicholas Colasanto unheilbar erkrankt war. Er verstarb 1985 an einer Herzerkrankung. Sein Charakter wurde mit der Begründung, dass er in Urlaub gegangen ist, aus der Serie herausgeschrieben. Die Fans werden ihn nie vergessen. R. I. P.!
• Kritik:
Die Serie wurde von 1982 bis 1993 produziert und von NBC ausgestrahlt. Das sind 11 Jahre, die die wohl erfolgreichste Serie aller Zeiten auszeichnen. Die Serie wurden mit Haufenweise Preisen überschüttet, darunter 27 mal mit dem Emmy (bei immerhin 117 Nominierungen!). Das 90-Minütige Finale mit dem nostalgischen Titel "One for the Road" beendete eine Ära, die für viele, viele Serienliebhaber die beste Sitcom aller Zeiten hervobrachte.
Es verwundert mich doch sehr, dass gerade ein Goldstück wie "Cheers" hier im Forum offenbar so gut wie unbekannt ist. Mit den tollen Charakteren, von denen wirklich jeder für sich einzigartig und wunderbar gespielt ist und dem beißenden Witz sticht dieser Klassiker des TVs aus dem sonstigen Sitcom-Einheitsbrei auf ganz besondere Weise heraus.
Dass die Serie auch bis heute nichts von ihrem Charme und ihrer Genialität verloren hat, zeigen zahlreiche Referenzen, die andere Serie aufweisen: In der Serie "Star Trek: Deep Space Nine" z. B. ist die Figur des Morn, Stammgast im "Quarks", eine eindeutige Anspielung auf den"Cheers"-Stammgast Norm - nicht zuletzt, weil Morn ein Anagramm für Norm ist. Eine weitere tolle Hommage ist in der "The Simpsons"-Episode "Fear of Flying" aus der sechsten Staffel zu finden. Hier ist gleich die gesamte Besetzung von "Cheers" auf ein Stell-dich-ein versammelt, als Homer auf der Suche nach einer neuen Stammkneipe zufällig an der Bostoner-Ecke vorbei kommt. Es versteht sich von selbst, dass sich die Darsteller im Englichen Orginal alle selbst gesprochen haben.
"Cheers" hatte die Beliebtheit und den Erfolg, von NBC gleich zwei Spin-Offs spendiert zu bekommen. Während die Serie "The Tortellies" (die sich um Carla's Ex-Mann Nick Tortellis dreht) nach nur 13 Episoden wieder abgesetzt wurde, startete die Serie "Frasier" um den gleichnamigen Psychiater aus "Cheers" gleich voll durch: Ganze 11 Staffeln war die Serie im Programm und ist mit 37 Emmy-Auszeichnungen und dem Ruf als Beste Serie aller Zeiten damit mindestens so erfolgreich, wie ihre Mutterserie - und laut vielen Fans und Kritikern eben noch ein Stück genialer. Übrigens hat Kelsey Grammer seinen Frasier-Charakter insgesamt über 20 Jahre am Stück gespielt und hält damit den Rekord der Schauspieler, die ein und dieselbe Rolle am längsten gespielt haben (von Soaps mal abgesehen).
Viele der Darsteller der Serie "Cheers" sind bis heute noch sehr aktiv im Filmgeschäft. Während sich Ted Danson eher mit Nebenrollen begnügt (zuletzt in "Nobel Son" mit Alan Rickman) und Gorge Wendt dasselbe macht (ist ab 2008 z. B. auch im vierten "Re-Animator" Film als Vice-President zu sehen), spielt Kelsey Grammer gleich in solchen Blockbustern wie "X-Men: The Last Stand" mit und leiht ganz nebenbei auch noch in der Kultserie "The Simpsons" dem sporadisch auftretetenden Sideshow Bob im Original seine Stimme (köstlich ist auch die Referenz zu seiner Serie "Frasier" in der "Simpsons"-Episode "Brother from Another Series" aus der achten Staffel, in der neben ihm auch sein "Frasier"-Kollege David Hyde Pierce als Bobs Bruder Cecil zu hören ist
). Grammers nächstes Projekt ist übrigens die Nachrichten-Sitcom "Break". Woody Harrelson spielte schon unter solchen Größen wie Milos Forman in dem Film "The Peoble vs. Larry Flint" - und kassierte dafür gleich mal seine erste Oscarnominierung als bester Hauptdarsteller. Sein Terminkalender ist für die nächsten Jahre übrigens mit einigen Filmrollen so ziemlich ausgebucht. John Ratzenberger dagegen hört man leider nur noch als Sprecher in Animationsfilmen (hauptsächlich von Pixar). Rhea Perlman gibt sich die Ehre und spielt noch dieses Jahr unter dem deutschen Regisseur Jan Schütte in dem Film "Love Comes Lately"."Cheers" jedenfalls ist einer der ganz großen TV-Klassiker aus den USA, eine der besten Sitcoms aller Zeiten, eine der einflussreichsten Serien überhaupt und neben "M*A*S*H", "Seinfeld" oder "Married ... with Children" auch eine der erfolgreichsten Serien im Genre Comedy. Mit den Charakteren freundet man sich von der ersten Minute ab an und das Finale bringt die Fans den Tränen nahe, wenn es heißt, Abschied nehmen von den Figuren, die man über so viele Jahre hinweg ins Herz geschlossen hat ... wenn es heißt "One for the Road". Wer sie nicht kennt, hat auf jeden Fall was nachzuholen, denn zumindest gesehen haben sollte man sie mal. Schade, dass Paramount Germany es bis heute nicht auf die Reihe bekommen hat, diese tolle Serie auf DVD zu veröffentlichen. Offenbar gibt es noch immer rechtliche Probleme wegen der deutschen Synchro und laut Anfrage wird daran gearbeitet, diese Probleme zu lösen - bin mal gespannt, wie lang das noch gehen soll.
Ach ja, gerade erst geboren
Unglaublich, was sich die Synchronisation hier in Deutschland manchmal erlaubt. Das hätte ich ja gerne mal gesehen.
aber nun kommt es leider nicht mehr
.............................. und ich habe arbeit... ^