Die Fremde in Dir (The Brave One)

Manhunt
der trailer hat mir damals ja nicht so gefallen, aber da ich ihn mir heut endlich ansehen konnte, war ich doch positiv überrascht. die story ist ja jetzt nicht so wirklich neu, wurde aber sehr gut umgesetzt. was auch mal wieder an einer jodie foster liegt, die hier mal wieder zeigt, was sie schauspielerisch auf dem kasten hat. auch detective vitale alias nicky katt der bis jetzt nicht wirklich große rollen hatte, zeigt hier, dass er ebenfalls einiges drauf hat. bleibt zu hoffen das er mal eine größere rolle zugesprochen bekommt u. zeigen kann was er tatsächlich drauf hat. alles im allem war ich doch sehr zufrieden u. kann jedem nur empfehlen sich den film anzusehen. 8,5/10
Redwings76
Ich hab den Film vor ein paar Tagen gesehen und muss sagen mir hat er extrem gut gefallen und Jodie Foster hat die Rolle auch perfekt rübergebracht.
Der siebte Samurai
So gerade eben auch gesehen .
Ich hatte ja iwie gar keine Ahnung , wie der Film werden würde - nicht mal an den Trailer oder die Story konnte ich mich erinnern - von daher war ich sehr gespannt auf den film - vorallem weil er ja von Neil Jordan ist , den ich eigentlich sehr mag .

Ich bin jedenfalls positiv überascht . Der Film ist doch ziemlich gut . Nicht nur eine stumpfe Rächerstory , sondern ein Film mit Substanz .
Man kann gut nachvollziehen , wie es in Jody Foster zugeht - und ihre Gefühlswelt wurde gut dargestellt .
Ist eigentlich ein sehr trauriger Film , weil die Figur von Foster einen schweren Schicksalsschlag erleidet , der sie nicht mehr loslässt . Man kann sich nach dem Film gut vorstellen , wie es sein muss , wenn man Gewalt in dieser Art erlebt .
Nagut aber eigentlich ist der Film ja so ein Halbthriller würd ich mal sagen - und es geht eigentlich darum , wie Foster
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ein paar Leute abknallt
SPOILER ENDE
Nur ist es hier eben alles sehr gut beleuchtet - und man bekommt nicht nur Morde zu sehen , sondern kann aufgrund der Charakterstudie die dieser Film betreibt , auch gut nachvollziehen , wie es zu diesen kommt .
Vieleicht ist die Message ein wenig falsch
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und es wäre vieleicht nicht so richtig , jemanden zu töten . Aber da man ja sieht , wie Foster zuerst nur aus Notwehr handelt - und erst später für Gerechtigkeit sorgt - kann man die Figur irgendwie nicht verurteilen , weil sie eben ein Trauma hinter sich hat - und in dem Moment glaubt , dass sie das richtige tut .
SPOILER ENDE
Deswegen ja auch die Sache mit dem Zittern der Hände .
Naja - aber die Message des Filmes soll ja auch glaub ich nicht sein , dass mann jemanden töten darf , sondern er soll ein wenig auf den Wahnsinn der Welt verweisen (deswegen auch die Geschichte mit den Kindern , die ihre Eltern töten mussten) - und eher zeigen , dass man zu solchen Extremtaten eher gezwungen wird - und man sich innerlich verändert , nach einem Trauma - so ja auch der Titel "Die Fremde in dir" oder auch das schöne Schlusswort .
Die Story ist eigentlich sehr gut - ab und zu wird sie aber eintönig .

Filmtechnisch hat das Neil Jordan schon ordentlich gemacht - jetzt ohne überzustilisieren oder iwie allzu-optisch aufregend - aber er hat einen zum Film passenden und thrillertypischen kühlen Stil gefunden , der eigentlich sehr gut gemacht ist .
Die musik ist eher traurig - und hält den Film eher ruhig .
Überhaupt ist die Atmo eher ruhiggehalten - so dass man während dem Film schon über diesen nachdenken kann .
Es gibt ein paar Ausszeiten , wo die Story nicht vorrankommt - und wo man sieht , wie Foster gerade drauf ist - die nehmen dann noch mal ein wenig Tempo raus .
Aber da es ja kein temporeicher Film sein soll , fällt das nicht negativ auf .

Die Schauspieler sind auch recht gut . Vorallem Jodie Foster glänzt wieder mal . Der Detektive bleibt eher grau - aber ist auch solide gespielt - kenne den Schauspieler aus ein paar Filmen (zb. Dead Presidents) und mag den eigentlich sehr .
Es hat mich gefreut , dass Naveen Andrews mitspielt , nachdem ich ihn erst letztens in Planet Terror gesehen habe - er ist auch einer meiner Lieblingscharas in Lost - nur zur Erinnerung - von Said ist die Rede . Ist so der einzige Lostie der es wohl schaffen wird gross rauszukommen - und dies auch schon zum Teil geschaft hat - seh den immer gern .
Aber wie gesagt - vorallem Jodie Foster liefert hier grossartige Arbeit ab - und man kann sich dank ihr ziemlich gut in ihre Rolle hineinverstetzen .

Im Fazit ein recht guter Film , der aber noch ein wenig besser sein könnte . Wirkt manchmal ein wenig fade .
Trotzdem überwiegen die positiven Aspekte bei weitem und man wird gut unterhalten .
Ist sone gelungene Mischung aus Drama und Thriller und ein Film der einen hin und wieder zum Grübeln bringt .

hat mir eigentlich recht gut gefallen .


8.5/10 Pkt.
Milan
Ich fand den Film gut. Jodie Foster macht ihre Sache als Rächerin gut auch der Typ der den Cop spielt ist gut. Zwar kann man es noch am Anfang nachvollziehen das Foster SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
eine Waffe haben will und sie traumatisiert ist von dem Ereigniss im Park aber das sie dann zur Killerin wird...Einige sind ja Notwehr aber der Typ den sie erschlagen hat und der vom Dach gefallen ist, hat IHR ja nichts getan.
SPOILER ENDE

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Das Ende war okay. Hätte nicht gedacht das sich der Cop anschiessen lässt nur wegen Foster. Sie kennen sich ja eigentlich nie so richtigen lernen. Sie essen miteinander, haben ein Interview, sie hat mit ihm telefoniert aber ich habe da nicht empfunden dass der so verliebt ist? Und sie hat auch nicht gerade ausgesehen als hätte gerade Lust auf den Cop eher auf die aus dem Park killen. Wahrscheinlich macht der Cop es auch nur wegen dem Video und weil er sie ein bisschen mag.
SPOILER ENDE

Die Aufnahmen von New York sind klasse!

8/10
Samo
Der Film hat mir recht gut gefallen.
Jodie Foster spielt brilliant deie "Rächerin"
Der Film ist zu vergleichen mit "Death Wish"(Am Anfang des Films werden die Leute Opfer eines Überfalls) und natürlich Death Sentence der ja auch in die Tiefe geht.

Glaubwürdiges Psychogramm aber leider zu lang. Manche Szenen dehnen sich wie Kaugummi und sind überflüssig.
Auch manche Logik (warum ist sie denn auf einmal so eine gute Schützin? Selbst Bronson musste erstmal auf dem Schiesstand üben) und der ärgerliche Schluss waren nicht besonders..

Unterm Strich ein interessanter toll gespieltes Rache-Drama der mehr auf die Psyche der Täterin eingeht als auf Action.


6 von 10
Manhunt
naja, soweit ich mich erinner kann, waren es doch alles schüsse aus nächste nähe, und da brauchts doch nicht (um einen tödlichen schuss zu landen) eine guter schütze zu sein.
Samo
Zitat:
Original von Manhunt
naja, soweit ich mich erinner kann, waren es doch alles schüsse aus nächste nähe, und da brauchts doch nicht (um einen tödlichen schuss zu landen) eine guter schütze zu sein.


Naja soweit ich mich erinnern kann war jeder Schuss ins Herz selbst den Autofahrer hat sie genau getroffen. Die Polizisten haben auch noch erwähnt was sie für eine gute Schützin sein muss.

Das erste mal konnte sie ja garnicht mit der Waffe umgehen....
Pyro 91
"Die Fremde in dir" ist ein psychologischer Rache-Thriller von Neil Jordan, der die Zuschauer seine ethischen Grundsätze hinterfragen lässt. Man erlebt die Geschichte hautnah mit der Hauptdarstellerin Erica Bain, die von Jodie Foster (Panic Room, Taxi Driver, Flight Plan) verkörpert wird. Ihre Gefühle sind für den Zuschauer jederzeit greifbar, zudem sie Radiomoderatorin ist und man durch ihre Off-Stimme noch tiefere Einblicke in den Charakter erhält.

Terrence Howard spielt den Detective Mercer, der die Morde, die Erica ausübt untersucht, aber durch die mangelnde Beweislage den Mörder nicht erwischen kann.

Die Story klingt ziemlich verbraucht und oft verwendet, doch da hier vor allem der psychologisch Aspekte der Protagonistin beleuchtet wird und das Ende ziemlich überraschend kommt, hebt sich der Film ab von Hollywood-Mainstream-Kost, was Unterhaltung mit Köpfchen fordert.

Sehr schön ist auch das Detail, dass Ericas Kleidung immer dunkler wird, da ihr das Morden nicht mehr Angst einjagt, sondern in gewisser Weise befriedigt und beruhigt. So wird sie für manche Bürger ein Held, da sie Kriminelle tötet und für andere stellt sie eine Bedrohung dar.

Der Score hätte leider etwas dynamischer ausfallen können, da er mich wirklich nur in den spannnenden Momenten begeistern konnte.

FAZIT: Ansonsten sind keine negativen Kritikpunkte vorzufinden, was allerdings davon abhängt wie jeder selbst zum Thema Selbstjustiz steht und ob man Erica Bains Handeln legitim findet.

Bewertung: 9 von 10 Patronen