Samo
Jack the Ripper - Das Ungeheuer von London
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Großbritannien[/B]: 1988
Darsteller: Michael Caine, Lewis Collins, Jane Seymour
Regie: David Wickes
Story:
Im Herbst des Jahres 1888 wird London von dem Serienkiller Jack the Ripper terrorisiert, der nacheinander fünf Prostituierte auf bestialische Weise ermordet. Der Polizei-Inspektor Abberline und sein Sergeant Godley ermitteln in dem Fall, der nicht nur das East End in Aufregung versetzt, sondern überall die Leute auf die Straße bringt. Die Öffentlichkeit rast, auch als Jack sich per Brief bei den Behörden meldet. Zäh folgt Abberline den Spuren bis in höchste Ebenen, sicher daß hinter diesem Fall mehr steckt, als alle vermuten... (
www.ofdb.de)
Fazit: Nicht die Morde stehen hier im Vordergrund (obwohl es auch einige blutige Bilder gibt) sondern die Ermittlungen. Sehr Detailgenau zeigt der Film nach wahren Fakten eine Rekonstruktion des Falles. Der Film beruht auf Polizeiakten die Jahrzehnte lang unter Verschluss gehalten wurden.
Mit
Michael Caine als Alkoholkranker Inspector und
Lewis Collins als sein Partner superb besetzt! Spannende, intelligente und gruselige Unterhaltung. Trotz der enormen Laufzeit wird der Film nie langweilig und wird zum Ende hin immer spannender und dramatischer!
Der 1988 enstandene TV-Zweiteiler ist die bis jetzt beste Jack The Ripper Verfilmung.
9,5 von 10
kinski
Den Streifen fand ich Ende der 80er sogar so gut, dass ich in der Videothek nachgefragt habe ob ich als Normalverbraucher auch irgendwo ein Original-Tape erwerben könnte. Heutzutage bekommt man 3 Monate nach Kinostart von fast jedem Film ne DVD hinterher geworfen, damals musste man viel Geld investieren. Für die VHS hätte ich 168 DM bezahlen sollen !
Zum Film selber : eine der besten "Jack the Ripper"-Verfilmungen überhaupt. Noch dazu wirklich hochkarätig besetzt mit Michael Caine, Lewis Collins, Jane Seymour und Armand Assante. Mit einer Laufzeit von knapp über 3 Stunden wird nahezu jedes wichtige Detail beleuchtet und dem Zuschauer eindrucksvoll näher gebracht. Zudem ist diese TV-Mini-Serie durchweg spannend und atmosphärisch dicht inszeniert.
9 / 10
JIG§AW
Fand ihn ebenfalls sehr gelungen, war sogar um einiges besser als From Hell, der mir schon sehr gut gefallen hat. Und soviele Verfilmungen über Jack the Ripper gibt es meines Wissens auch nicht, wäre From Hell, dann dieser, und noch einer mit Klaus Kinski. Nur habe ich diesen noch nicht sehen können, könnte mir einer von euch beiden sagen ob er sich lohnt ? (in dem Falle das ihn einer von euch schon gesehen hat, was aber denke ich Herr Kinski ziemlich sicher hat.)

Zurück zu diesem, wie auch Herr Kinski schon schrieb wurde alles ganz genau, und
"detailliert" durchleuchtet, und rübergebracht, und dass über eine Spielzeit von sagenhaften 3. Stunden. Auch die Atmosphäre war sehr beklemmend, und düster, man kann eigentlich jedem nur ans Herz legen sich den Streifen einmal anzusehen.
8,5/10
kinski
@ JIG§AW : Es gibt schon noch ein paar mehr "Jack the Ripper"-Verfilmungen :
2001:
From Hell, mit Johnny Depp
1988:
Jack the Ripper, von David Wickes mit Michael Caine
1988:
The Secret Identity of Jack the Ripper, TV-Dokumentation
1979:
Mord an der Themse, mit Christopher Plummer, James Mason, Donald Sutherland
1976:
Jack the Ripper - Der Dirnenmörder von London, mit Klaus Kinski
1965:
Sherlock Holmes’ größter Fall,mit John Neville
1959:
Jack the Ripper, mit Ewen Solon als Ripper
Quelle : wikipedia.de
Und natürlich lohnt sich der "Jack the Ripper" mit Kinski !

Ist halt ne typische Trash-Granate von Jess Franco, der ja nun nicht grade für Oscar-reife Regieleistungen bekannt ist. Der Streifen hat dennoch einen gewissen Reiz. Authentischer und handwerklich besser gemacht ist aber zweifelsfrei der Ripper mit Michael Caine.