Takeshi
Der Staat braucht Geld und er holt es sich von seinen Bürgern. Das gilt auch in Großbritannien. Eine geplante Steuerreform des Finanzministers bedroht nun jedoch sogar massiv die Filmindustrie und fordert bereits prominente Opfer.
Denn die britische Großproduktion "Tulip Fever" steht nun unmittelbar vor dem Aus. Das Drama von "Shakespeare in Love"-Regisseur John Madden sollte mit Jude Law, Keira Knightley und Jim Broadbent drei Großkaliber der britischen Schauspiel-Szene vor der Kamera vereinen.
Produzentin Alison Owen, verantwortlich für britische Kinoerfolge wie "Hear My Song" und "Elizabeth", gab nun bekannt, dass die Arbeiten an "Tulip Fever" ab sofort auf Eis gelegt sind. Als Grund dafür führte sie an, dass die Finanzierung des Projektes unmöglich sei, sollten die Gesetzesreformen zur Filmfinanzierung wie geplant umgesetzt werden.
Kahlschlag in der Filmlandschaft droht
Zum Hintergrund: Vor kurzem stießen Beamte des britischen Finanzministeriums darauf, dass englische Geldgeber für heimische Filmproduktionen angeblich verfassungswidrige Steuervorteile ausnutzen können. Finanzminister Gordon Brown ließ in Windeseile eine Gesetzesreform ausarbeiten, die dieses scheinbare Steuerschlupfloch schließen soll.
Diese Nivellierung macht die Filmfinanzierung für Investoren erheblich weniger interessant, was der gesamten Filmbranche auf der Insel schweres Kopfzerbrechen bereitet. Besonders tragisch für "Tulip Fever" ist jedoch, dass die Reform bereits in wenigen Monaten und damit vor Produktionsende in Kraft treten soll.
"Hätten wir das vor zwölf Monaten erfahren, hätten wir möglicherweise noch umdisponieren können. Nun ist es zu spät." So empörte sich Alison Owen in einem Interview. Die Produzentin kündigte an, mit einer Petition nötigenfalls bis vors Unterhaus zu gehen. Sollte die Produktion von "Tulip Fever" tatsächlich scheitern, kündigte Owen an, das Land zu verlassen und in Amerika weiter zu arbeiten.
Quelle:kino.de
Denn die britische Großproduktion "Tulip Fever" steht nun unmittelbar vor dem Aus. Das Drama von "Shakespeare in Love"-Regisseur John Madden sollte mit Jude Law, Keira Knightley und Jim Broadbent drei Großkaliber der britischen Schauspiel-Szene vor der Kamera vereinen.
Produzentin Alison Owen, verantwortlich für britische Kinoerfolge wie "Hear My Song" und "Elizabeth", gab nun bekannt, dass die Arbeiten an "Tulip Fever" ab sofort auf Eis gelegt sind. Als Grund dafür führte sie an, dass die Finanzierung des Projektes unmöglich sei, sollten die Gesetzesreformen zur Filmfinanzierung wie geplant umgesetzt werden.
Kahlschlag in der Filmlandschaft droht
Zum Hintergrund: Vor kurzem stießen Beamte des britischen Finanzministeriums darauf, dass englische Geldgeber für heimische Filmproduktionen angeblich verfassungswidrige Steuervorteile ausnutzen können. Finanzminister Gordon Brown ließ in Windeseile eine Gesetzesreform ausarbeiten, die dieses scheinbare Steuerschlupfloch schließen soll.
Diese Nivellierung macht die Filmfinanzierung für Investoren erheblich weniger interessant, was der gesamten Filmbranche auf der Insel schweres Kopfzerbrechen bereitet. Besonders tragisch für "Tulip Fever" ist jedoch, dass die Reform bereits in wenigen Monaten und damit vor Produktionsende in Kraft treten soll.
"Hätten wir das vor zwölf Monaten erfahren, hätten wir möglicherweise noch umdisponieren können. Nun ist es zu spät." So empörte sich Alison Owen in einem Interview. Die Produzentin kündigte an, mit einer Petition nötigenfalls bis vors Unterhaus zu gehen. Sollte die Produktion von "Tulip Fever" tatsächlich scheitern, kündigte Owen an, das Land zu verlassen und in Amerika weiter zu arbeiten.
Quelle:kino.de