Weyand
Boje/Buck dreht einen Kinderfilm?! Haben die nicht gerade noch „Knallhart“ gemacht? Gespannt war ich letzte Woche mit meinem Sohn bei der Preview zu „Hände Weg von Mississppi“ um zu sehen, ob Boje/Buck auch „anders kann“. Die Cast kann sich ja sehen lassen, unter anderen: Katharina Thalbach, Christoph Maria Herbst, Ingo Naujoks, Heidi Kabel und Buck himself.
Die Geschichte beruht auf einem Buch von Cornelia Funke und hat als solche natürlich alles was eine perfekte Kindergeschichte braucht.
Kurzinhalt (Universal):
Endlich Sommerferien! Die 10-jährige Emma kann es kaum erwarten, wieder bei Großmutter Dolly auf dem Land zu sein. Bei ihrer Ankunft in dem kleinen Ort stellt sie zufrieden fest, dass alles ist wie immer. Aber das stimmt nicht ganz: Der alte Klipperbusch ist gestorben und sein Neffe Albert Gansmann, von Emmas Freunden nur der „Alligator“ genannt, verplant das zukünftige Erbe auf seine Art. Mit dem Anwesen hat er Großes vor, für Klipperbuschs Stute Mississippi allerdings ist da kein Platz mehr. Deshalb bestellt er kurzerhand den Pferdeschlachter. Emma kann Dolly in letzter Minute überreden, Gansmann das Pferd abzukaufen. Ab jetzt gehört Mississippi Emma.
Doch schon kurze Zeit später steht Gansmann vor der Tür und möchte die Stute gern wieder haben. Spontane Tierliebe wird es nicht sein, die ihn antreibt. Was also steckt hinter Gansmanns Wunsch? Emma, Dolly und ihre Freunde brauchen in diesem spannenden Sommer Einfallsreichtum, Mut und Entschlossenheit, um nicht nur die Stute Mississippi vor Gansmann zu retten.
„Mississippi“ ist ein absolut zeitloser Film, der in seiner Machart sehr an Klassiker wie Pippi Langstrumpf und Bullerbü erinnert. Er scheint weder heute noch vor dreißig Jahren zu spielen, sondern vielmehr in einer Parallelrealität, in der noch alles sicher und gut ist. Handys, Cartoons und Harry Potter haben es bis dort noch nicht geschafft. Der Film ist insgesamt herrlich unaufgeregt und ungefähr der Gegenentwurf zu einem MTV Clip, selbst in seinen spannenden Momenten vermittelt er stets eine Grundsicherheit. Die Filmbewertungsstelle in Wiesbaden hat „Mississippi“ darum das Prädikat "Besonders wertvoll" verliehen.
Bucks Handschrift ist während des ganzen Films deutlich zu spüren, ich hätte mir aber noch eine Prise mehr „Wir können auch anders“ Humor gewünscht, der an einigen Stellen hindurchscheint.
Schauspielerisch glänzen vor allem Zoe Charlotte Mannhardt als Emma, Katharina Thalbach als Dolly und Buck als wichtigtuerischer Dorfpolizist. Herbst konnte leider den Stromberg nicht ganz ablegen, was seine Rolle etwas bricht, macht aber insgesamt auch eine gute Figur als Bösewicht Gansmann.
„Mississippi“ ist ein Familienfilm und auch für die Elterngeneration sehr unterhaltsam, gerade weil er so zeitlos ist. Es ist ein schöner und guter Film und allen Eltern als Kinoausflug ans Herz zu legen.
Kinostart 22.03.2007
Trailer und Infos
Die Geschichte beruht auf einem Buch von Cornelia Funke und hat als solche natürlich alles was eine perfekte Kindergeschichte braucht.
Kurzinhalt (Universal):
Endlich Sommerferien! Die 10-jährige Emma kann es kaum erwarten, wieder bei Großmutter Dolly auf dem Land zu sein. Bei ihrer Ankunft in dem kleinen Ort stellt sie zufrieden fest, dass alles ist wie immer. Aber das stimmt nicht ganz: Der alte Klipperbusch ist gestorben und sein Neffe Albert Gansmann, von Emmas Freunden nur der „Alligator“ genannt, verplant das zukünftige Erbe auf seine Art. Mit dem Anwesen hat er Großes vor, für Klipperbuschs Stute Mississippi allerdings ist da kein Platz mehr. Deshalb bestellt er kurzerhand den Pferdeschlachter. Emma kann Dolly in letzter Minute überreden, Gansmann das Pferd abzukaufen. Ab jetzt gehört Mississippi Emma.
Doch schon kurze Zeit später steht Gansmann vor der Tür und möchte die Stute gern wieder haben. Spontane Tierliebe wird es nicht sein, die ihn antreibt. Was also steckt hinter Gansmanns Wunsch? Emma, Dolly und ihre Freunde brauchen in diesem spannenden Sommer Einfallsreichtum, Mut und Entschlossenheit, um nicht nur die Stute Mississippi vor Gansmann zu retten.
„Mississippi“ ist ein absolut zeitloser Film, der in seiner Machart sehr an Klassiker wie Pippi Langstrumpf und Bullerbü erinnert. Er scheint weder heute noch vor dreißig Jahren zu spielen, sondern vielmehr in einer Parallelrealität, in der noch alles sicher und gut ist. Handys, Cartoons und Harry Potter haben es bis dort noch nicht geschafft. Der Film ist insgesamt herrlich unaufgeregt und ungefähr der Gegenentwurf zu einem MTV Clip, selbst in seinen spannenden Momenten vermittelt er stets eine Grundsicherheit. Die Filmbewertungsstelle in Wiesbaden hat „Mississippi“ darum das Prädikat "Besonders wertvoll" verliehen.
Bucks Handschrift ist während des ganzen Films deutlich zu spüren, ich hätte mir aber noch eine Prise mehr „Wir können auch anders“ Humor gewünscht, der an einigen Stellen hindurchscheint.
Schauspielerisch glänzen vor allem Zoe Charlotte Mannhardt als Emma, Katharina Thalbach als Dolly und Buck als wichtigtuerischer Dorfpolizist. Herbst konnte leider den Stromberg nicht ganz ablegen, was seine Rolle etwas bricht, macht aber insgesamt auch eine gute Figur als Bösewicht Gansmann.
„Mississippi“ ist ein Familienfilm und auch für die Elterngeneration sehr unterhaltsam, gerade weil er so zeitlos ist. Es ist ein schöner und guter Film und allen Eltern als Kinoausflug ans Herz zu legen.
Kinostart 22.03.2007
Trailer und Infos