An American Crime

burtons
An American Crime
(USA 2007)




Status: abgedreht
Tagline: "This has been the most terrible as crime ever committed in the state of Indiana"
Genre: Drama
Trailer: worstpreviews
Regie: Tommy O'Haver
Drehbuch:
Tommy O'Haver
Irene Turner

Freigabe:
FSK: nicht geprüft
MPAA: Rated R for strong and disturbing depiction of child abuse and torture.

Cast:
Ellen Page
Catherine Keener
Hayley McFarland
Ari Graynor
Evan Peters
Bradley Whitford

Plot:
Der Film beruht auf der wahren Geschichte von Getrude Baniszewski, die in den Sechzigern in Amerika in den Schlagzeilen war, weil sie ein ihr anvertrautes Mädchen im Keller ihrers Hauses eingesperrt hatte.

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Anders als bei der anderen kommenden Verfilmung Jack Ketchum`s The Girl Next Door liegt der Fokus nicht auf dem des Opfers Sylvia Likens sondern auf das der Täterin Gertrude Baniszewski. Welcher Film der bessere ist bleibt abzuwarten, beide behandeln ein sehr kontroverses Thema.
Ben London
Hatte den auf den Fantasy Fimfest gesehen, fand ich jetzt nicht, dass das Hauptaugenmerk auf die Mutter lag. Der hatte schon beide Seiten ganz gut gezeigt, also man konnte in etwa nachvollziehen warum die Mutter dies tat. Aber im Mittelpunkt lag Silvia, wurde auch mehr aus ihrer Sicht erzählt, der Film fängt auch schon mit einer Einleitung von ihr an.
Der Film hatte mir sehr gut gefallen, hatte mich über das Thema vorher nicht informiert, bzw. über den Film selbst auch nicht wirklich. Dachte schon ich würde da irgend so einen Direct To DVD Serien Killer Film sehen. War aber ein sehr ernst zu nehmendes und schockierendes Drama, das einen sehr mitnimmt und wo man am Ende nur den Kopf schütteln kann wozu Menschen fähig sind.

9/10 Punkten
Carsten2005
Zitat:
Original von burtons
Anders als bei der anderen kommenden Verfilmung Jack Ketchum`s The Girl Next Door liegt der Fokus nicht auf dem des Opfers Sylvia Likens sondern auf das der Täterin Gertrude Baniszewski. Welcher Film der bessere ist bleibt abzuwarten, beide behandeln ein sehr kontroverses Thema.


Ich fande "An American Crime" besser... Die Idee, die Gerichtsverhandlung/Aussagen in den Film einzubauen, fand ich echt gut. Haben einfach toll in den Film gepasst

Auch hat mir die Optik in "An American Crime" besser gefallen. "The Girl next Door" bzw. "Evil" wirkte optisch ein wenig "billig".

Eigentlich kann ich mich Ben London nur anschliessen. Ein schockierendes Drama, mit super Darstellern (Ellen Page, Catherine Keener, James Franco)

Zum Ende. SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Ich dachte wir erleben ein Happy End und der Regisseur hält sich nicht an den Originalfall. Aber dann war doch alles nur ein Traum von Sylvia unglücklich
SPOILER ENDE


Das Steelbook erscheint übrigens am 16. Mai 2008.
svenjacobs1
Zuerst habe ich EVIL gesehen, gestern dann AN AMERICAN CRIME. Welchen ich besser finde, kann ich eigentlich nicht sagen, da das Wort "besser" nicht wirklich zu diesen Filmen passt.

Es sind zwei Interpretationen einer Geschichte, während AN AMERICAN CRIME näher am Originalgeschehen ist, zeigt EVIL das Geschehen, ohne etwas zu beschönigen.

EVIL war mehr als schockierend, ein Film, für den man wirklich Nerven braucht.

Zu AN AMERICAN CRIME lässt sich sagen: Er ist aufwendiger produziert und hat bessere und die bekannteren Schauspieler. Daran liegt es auch wohl, dass der Film ein wenig Hollywoodtypisch ist:

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
1. Fast nur Andeutungen (was nicht schlechter ist), er ist "harmloser"!
2. Die Erzählperspektive: Sylvia erzählt selbst, man denkt an ein Happy End, es war jedoch nur ein Traum...

SPOILER ENDE

Besonders beim zweiten Punkt kann der Zuschauer mitfiebern und ist nachher geschockt, aber das hat EVIL zum Beispiel gar nicht nötig.

Auch braucht AN AMERICAN CRIME ein wenig, bis er in Fahrt kommt, dann kann er aber schocken und teilweise auch Gänsehaut verursachen.

Ellen Page hat mehr als genial gespielt, eine fantastische Darstellung, auch Catherine Keener hat sehr gut gespielt.

Die Gerichtsverhandlungen haben perfekt in diesen Film gepasst und zeigen deutlich, was damals passiert ist. Auch die schockierenden Einzelheiten kommen hier heraus, teilweise ohne sie zu sehen. Auch Getrude Baniszewski Psyche wird hier auf den Tisch gelegt, was in EVIL fast vollkommen untergegangen ist.

Die Filme sind verschieden, aber jeder auf seine Art schockierend und packend. Wenn man den einen sieht, sollte man auch den anderen sehen, das ist zumindest meine Meinung.

8/10
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tonymontana1984
ich hab ihn mir auch angesehen
der film ist klasse vor allen ellen page
aber auch Catherine Keener ist spitze
was die beiden abliefern ist oscar reif
ich hab von den film nicht viel erwartet war aber begeistert
ich war zum teil echt schockiert zum glück werden die meisten sachen nur angedeutet
ich hab of den kopf geschüttelt der film geht echt an die nieren man leidet mit der hauptdarstellerin richtig mit
das ende hab ich so nicht erwartet hat mich überrascht
schwer verdaulicher film der zum nachdenken anregt
8,5/10
Sylar
Ich hab EVIL gesehen und ich glaube ein Film zu diesem Thema reicht mir! Diese Thematik ist mir einfach zu krass.
Seven
Ich habe mir den Film eben angesehen, ohne zu wissen, was mich dabei erwartet. Ich hatte mich vorher nicht über die Geschichte informiert und kannte auch ihren Ausgang nicht. Umso schockierender und wirkungsvoller war dann SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
am Ende die Sache mit dem Traum. Als Sylvia ins Haus geht und sich selbst dort tot am Boden liegen sieht, der Gesichtsausdruck, und als sich das "Traum-Ich" dann im Hintergrund langsam auflöst...das hat seine Wirkung nicht verfehlt...
SPOILER ENDEWie überhaupt der ganze Film. Es ist jetzt schon über eine halbe Stunde her, dass der Abspann über meinen Fernseher flimmerte, und ich ringe immer noch so ein wenig nach Fassung.

Definitiv keine leichte Kost, und auch sicher kein Film, den man sich ansehen möchte, wenn man an diesem Tag noch gute Laune haben will. Zum Glück gehe ich gleich noch in Love Vegas, ich glaube, das brauche ich jetzt auch...

Ich habe Evil noch nicht gesehen, vielleicht schaue ich ihn mir auch noch an, aber wenn ich lese, dass Evil da wesentlich deutlicher in den Misshandlungen wird, so finde ich An American Crime glaube ich schon im Vorhinein besser. Denn auf Folter-Filme alá Saw steh ich eigentlich gar nicht, und An American Crime erzählt einfach diese Geschichte etwas magenfreundlicher und mit Ellen Page auch sicher mit der besseren Darstellerin. Ohne die Besetzung aus Evil zu kennen, viel besser als Ellen kann man diesen Part nicht spielen.

Was mir anfangs ein wenig sauer aufgestoßen ist, ist die Synchronstimme von Paula Baniszewski. Es gab doch mal hier irgendwo einen Thread zum Thema schreckliche Synchronstimmen - da muss ich gleich mal reinschreiben. Diese Stimme geht einfach gar nicht. Aber im weiteren Verlauf des Films hat man dann wirklich andere Probleme, als sich mit einer Stimme auseinander zu setzen.

Ich tue mich bei solchen Filmen schwer eine Bewertung abzugeben, da der Film inhaltlich ein Leben und Verbrechen behandelt, das man nicht in Punkten bewerten sollte. Daher kann ich nur für die schauspielerische Leistung und die Umsetzung des Films Punkte vergeben, nicht für den Inhalt. Und auch wenn ich gerade im "Zuletzt gesehener Film"-Thread 8/10 vergeben habe, so muss ich, während ich das geschrieben habe, doch umdenken und eben für die schauspielerischen Leistungen eigentlich auf 9,5/10 erhöhen.
KnoxviiLLe
An American Crime habe ich eben auf DVD gesehn normalerweise würde ich sagen ein schockierender Film und damit hat es sich!

Aber in diesem Fall ist das eine wahre Geschichte und das schockierd mich und ich versteh nicht wie man so einem jungen Mädchen(gerade mal 14) so etwas antun kann jedes mal wird sie zu unrecht SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Geschlagen, Misshandelt, gefoltert man muss sich mal in die Lage des Mädchen versetzen Zigaretten werden auf dir ausgedrückt täglich von der ganzen Familie du wirst als **** bezeichnet dir werden Sachen angetan die einfach pervers sind Ich bin eine Nutte und Stolz drauf wird dir auf dein Bauch mit einem heißen Stückeisen eingebrannt /geschrieben, du wirst die Kellertreppe hinunter geschmießen, du liegst Wochen da unten im Keller ohne Medizinische Hilfe ohne essen, Nachbar Kinder kommen um dich zubewundern und dich schließlich auch zumisshandeln weil es die Stiefmutter erlaubt du wirst für alles Böse was die Familie erleidet verantwortlich gemacht obwohl du nur zu Besuch bist im Grunde ! und du wartest auf deine Eltern hoffst das sie bald wieder kommen um dich zubefreien....und am ende stirbst du an was genau wer weis an einen der Zahlreichenbrüche? oder...........
SPOILER ENDE



Der Film basiert fast ausnahmslos auf wahren Begebenheiten einschließlich des tatsächlichen Todes von Sylvia Likens als Folge der Torturen. Das geschilderte Verbrechen spielte sich 1965 in Indianapolis, Indiana ab. Das Verbrechen wurde als „das schrecklichste Verbrechen“ bezeichnet, welches „je im Staate Indiana statt fand“.


Gertrude Baniszewski(Die Mutter) wurde zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt, kam nach 18 Jahren frei und starb 1990 an Lungenkrebs.

Was würdest du tun wenn das dein Kind wäre?
Würdest du dich mit der Verurteilung zufrieden geben?
Alle die Beteiligt waren wurden Verurteilt manche lange manche weniger lange,
aber würdest du dich damit zufrieden geben?
Dein Fleisch und Blut, sie ist 14 jahre alt, dein Kind Wochen lang gefoltert !


Link zum Film:

http://de.wikipedia.org/wiki/An_American_Crime

http://www.filmstarts.de/kritiken/74377-An-American-Crime.html

http://www.blairwitch.de/index.php?seitenid=15&filmid=555


Trailer:

http://www.youtube.com/watch?v=4FgZx-cF9cg


Würde mich über ein paar Beiträge freuen !?

Gruß
PH
Seven
Ich würde, auch wenn es auf einer wahren Begebenheit beruht und der ein oder andere die Geschichte im Vorfeld schon kennen mag, einige Dinge aus deinem Beitrag mal in Spoiler setzen. Ich zum Beispiel kannte die Geschichte nicht, bevor ich den Film gesehen habe, und hätte das auch in der Deutlichkeit nicht vorher lesen wollen.