Babylon Fields

MaxPayne
Babylon Fields (2007)

Genre: Drama/Thriller/Comedy

Producer: Michael Cuesta, Gerald Cuesta, Michael Atkinson

Darsteller: Amber Tamblyn, Ray Stevenson

Story: Die Stadt Babylon, Long Island New York, wird von wiederauferstandenen Toten geplagt, die in ihr altes Leben zurückkehren. Manche von ihnen haben noch eine alte Rechnung mit den Lebenden zu begleichen.
So wie der Vater von Janine Wunch (Amber Tamblyn), weil diese ihn zusammen mit ihrer Mutter ermordet hatte.
Auch Chief Detective Carl Tiptree (Ray Stevenson) sieht sich plötzlich seiner toten Frau gegenüber.



Hintergrundinfos: Amber Tamblyn, bekannt als Joan Girardi aus der bei Kritikern erfolgreichen und bei den Zuschauern erfolglosen Serie Joan of Arcadia, wird zusammen mit Ray Stevenson, bekannt als Titus Pollo aus der HBO-Serie Rome, die Hauptrolle spielen.
Michael Cuesta ist der ausführende Produzent, der bereits Erfahrung als Regisseur und Produzent gesammelt im TV-Bereich gesammelt hat, u.a. bei Dexter (Das komplizierte Leben eines Polizisten, der nachts als Serienkiller aktiv ist) und Six Feet Under (Die Leiden einer Bestattungsunternehmer-Familie mit schwarzem Humor präsentiert).
Die Pilotfolge wird vom 14. bis 30. März 2007 gedreht und schliesslich auf CBS ausgestrahlt.

Die Serie ist dem Dramedy-Genre zuzuordnen und wird somit zwischen schwarzem Humor und Drama wandeln. Der Begriff Zombies wird immer wieder damit in Verbindung gebracht und das macht mich schonmal sehr neugierig. Jetzt muss Babylon Fields nur noch "gut" werden und ordentlich Zuschauer ans Land ziehen, dann bin ich schonmal dabei. Gute Arbeit

Quelle
Frank Castle
Der Pilot zu Babylon Fields ist wohl das ungewöhnlichste Projekt, das ich seit langem im Serienbereich zu sehen bekommen habe.

Ungewöhnlich im Sinne von sehr düster, mit "hässlichen" Bildern und einer Atmosphäre, die schon fast als depressiv durchgehen könnte. Von Dramedy war im Piloten, mit Ausnahme vllt von einige Anspielungen auf Zombieklischees und der einen Unterhaltung auf der Straße, noch nicht viel zu sehen.

Ganz im Gegenteil, der Pilot, die Story, alle Bilder wirken so ernst, dass zum einen die etwas heiteren Musikstücke sehr deplaziert wirken und so, dass mehr Comedy wirklich nicht gepasst hätte.

Die scheinbar durchgängige Handlung bietet in jedem Fall sehr viel Stoff für ordentlich Konflikte. Der Pilot, obwohl er teilweise doch bereits intensiv einzelne Aspekte beleuchtet kann doch nur die Thematik anreißen, sozusagen neugierig darauf machen.
In der Geschichte gibt es passend zum düsteren Gesamtton fast niemanden, den man von vorneherein als grundsätzlich "Guten" einstufen könnte, fast jeder scheint doch irgendwie potentiell schlechte Eigenschaften zu haben bzw. mit der Rückkehr der Toten ernsthafte moralische Probleme zu bekommen.

Die Schauspieler gefallen mir schon einmal sehr gut. Sowohl Stevenson als auch Tamblyn machen ihre Sache gut und in den weiteren Rollen sind ebenfalls einige sehr interessante Darsteller vertreten.

Insgesamt hat mir der Pilot sehr gut gefallen, auch wenn die Art und Weise einer kleinen Eingewöhnung bedurfte. Das Thema ist aber einfach zu gut ausgeführt, als dass ich nicht dabei bleiben könnte und ich bin schon sehr gespannt, ob es gelingen wird die dichte und bedrohliche Atmosphäre in die nächsten Folgen mit rüberzubringen.