Ich habe den Film aus der Videothek ausgeliehen und ich habe ihn mir gerade angeschaut. Eigentlich hatte ich kleine Erwartungen an den Film, der Style sah schön aus, der Trailer ganz nett, die Geschichte interessant. Es hätte also klappen müssen, und meiner Meinung nach hat es das auch.
Die tooth fairy (Zahnfee) sammelt den letzten Milchzahn von Kindern. Wenn sie ihn in ihre Spieldose gepackt hat, ermordet sie die Kinder auf bestialische Weise, sodass ihre Seelen keinen Frieden finden. - Peter Campbell eröffnet in einem abgelegenem Städtchen eine Pension, weil er dort seine Geschichten schreiben möchte. An einem Wochenende kommen ihn seine Freundin Darcy und ihre Tochter Pamela besuchen. Gleich kommt schon der erste Gast, Star Roberts, eine schöne Frau mit Köpfchen. Alles scheint gut zu laufen, bis eines Tages die Nachbarin vor diesem Haus warnt. Auch das tote Nachbarsmädchen warnt Nicole vor dem Haus und von der bösen Hexe, die alle Kinder umbringt, sobald sie ihren letzten Milchzahn verloren haben. Durch einen Unfall verliert Nicole ihren letzten Milchzahn, schon bald wird der Gärtner auf grausame Art und Weise umgebracht. Noch halten es die Erwachsenen für einen Unfall, aber Nicole weiß, dass mehr dahinter steckt und dass sie, sowie alle in ihrem Umfeld um ihr Leben bangen müssen.
The tooth fairy erinnert im ersten Augenblick an den Film "Der Fluch von Darkness Falls" mit Emma Caulfield, im zweiten Augenblick erkennt man aber einige Unterschiede. Der Film kann eine gewisse Eigenständigkeit aufbauen, was ihm auch gut tut. The tooth fairy ist eine DVD-Produktion, in gewisser Weise sieht man ihr das auch an, allerdings ist dieser Film eine teurere Produktion als die Massenware, die die Videotheken in letzter Zeit überfluten. Das größere Budget erkennt man am klaren Bild, an den guten Schauspielern (zumindest einige), an ein paar gut gemachten Effekten sowie an gut gemachter Gore-Szenen. Dass der Film so blutig ausfällt, damit hätte ich im Vorfeld nicht mit gerechnet, aber es passte, auch wenn eine Szene etwas übertrieben war.
The tooth fairy baut seine Spannung langsam auf, im Grunde ist er ein sehr ruhiger FIlm, der von Minute zu Minute immer spannender wird, und das finde ich klasse. Am Ende leidet die Spannung aber meiner Meinung nach leider ein wenig, weil das Finale einfach viel zu schnell über die Bühne geht.
Die Schauspieler fand ich im Schnitt ganz gut. Lochlyn Munro, Chandra West, Nicole Muñoz und Carrie Fleming fand ich allesamt sympathisch und in ihren Rollen überzeugend. Dann gab es noch ein paar Rollenklischees, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte, da ich diese auch nicht sonderlich überzeugend fand.
Zusammengefasst finde ich the tooth fairy einen spannenden Film mit interessanter Story und guter Umsetzung sowie guten Schauspielern und guten Effekten. Für eine DVD-Produktion und Darkness Falls gegenübergestellt ein sehr guter Film.
7/10