Das perfekte Verbrechen - Fracture

JosephWilliam
Zitat:
Original von carmine
Viel Spass euch Beiden. smile Und schön daran denken: wenn ihr wieder zurück seid, dann will ich EURE Kritiken lesen, sonst wird Onkel Carmine böse. Grins


Sorry Onkel Carmine! Grins

Ich war gestern nicht im Kino.
Meinen Kollegen kam etwas dazwischen. Kopf an die Wand! Kopf an die Wand!
Und alleine geh ich prinzipiell nicht ins Kino.

Ich schau mal, ob ich den Film noch im Kino schaffe. Wenn nicht folgt die Kritik zur DVD. Augenzwinkern
kane
der vergleich mit perfect stranger drängt sich mir ein wenig auf, vielleicht gar nicht mal nur als der letzte thriller, den ich gesehen habe; und auch wenn dieser in einzelszenen deutlich mehr spannung aufbauen kann, hat fracture mit dem hübscheren gesamtpaket dann doch die nase vorn.
spannung ist nämlich etwas, was mir ganz klar abgegangen ist. die erste hälfte wird man unterhalten einfach durch die verblüffenden tricks, die crawford aus seinem hut zaubert. die nächste, ich nenns mal, "episode", in der film verzweifelt-offensichtlich versucht, spannung aufzubauen
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(der score im krankenhaus! so brutal überzogen, dass sich auf meinem -mit sicherheit nicht angstverzerrtem- gesicht ein höchstens leicht genervtes grinsen breit macht),
SPOILER ENDE
entpuppt sich dann doch eher als durchhänger. noch antiklimatischer wirds dann gegen ende. zugegeben schickt mich der film bereits zu beginn auf eine falsche fährte
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
mit crawfords hobby,
SPOILER ENDE
wird dann aber doch recht früh vor dem ende der finale winkelzug des films deutlich und mag nach einem hier ungenannt bleibenden film mit ashley judd einfach nicht mehr überraschen und, auch wenn (oder "weil?") ich mich im us-rechtssystem nicht so richtig auskenne, auch nicht 100%ig überzeugen.
neben dieser referenz erinnerte mich fracture vor allem an dial m for murder (von dessen remake ein perfekter... (!) mord kaum zu reden, wobei man über den auch den mantel des schweigens hüllen sollte) und auch primal fear - vergleiche, denen das skript keinesfalls standhält.
positives gibt es aber auch zu vermelden. das cast ist natürlich ganz exquisit: hopkins, mein lieber strathairn, pike, davidtz, shaw, berkeley, gunton... haufenweise bekannte gesichter, die ihren job zwar nicht erwähnenswert großartig machen, aber positiv zum gesamtpaket beitragen. ja, auch hopkins: wie immer sehr schön böse (sein lecter ist einfach inzwischen teil der pop culture, mit dessen erbe er auch umzugehen weiß), garniert mit augenzwinkernden pointen (sein spiel im gerichtssaal, als er sich lieber mit seinem hobby beschäftigt - eine schau!), aber sowas darf man inzwischen erwarten, wenn man den namen "hopkins" hört und überrascht oder versetzt mich jetzt nicht allzu sehr in verzückung.
gosling ist da schon ne andere geschichte. natürlich nun auch schon länger als das "next big thing" gehandelt, spielt aber ausgesprochen gut und in seiner spielfreude den routinierten hopkins durchaus an die wand. vielleicht wegen der erinnerung an primal fear konnte ich mich einer gewissen assoziiation mit edward norton (den hätt ich mir schon gut als beachum vorstellen können) nicht erwehren und nachdem der ja leiderleider, wir wollen es nicht hoffen, aber irgendwie gerade nen kleinen bis erschreckend großen karrierehänger hat: warum nicht gosling zum "the next big thing" aka "the next edward norton" erklären? wenn norton nicht bald mal wieder was absolut grandioses zustande bringt, das seinen weg sogar bis ins kino schafft ( Augen rollen ), ist der titel des besten schauspielers seiner generation ja wieder zu haben... (wobei mir gerade auffällt, dass zwischen norton und gosling doch ein paar jährchen liegen, aber der vergleich gefällt mir so gut und deshalb bleibt er Augenzwinkern )
neben der schauspielerischen leistungen, über die ich nicht meckern kann und will, ist mir die kamera bereits schon in den ersten 5 minuten und dann den ganzen film über überaus positiv aufgefallen, sehr schön das ganze. auch was sie photographieren durfte, die ausstattung des films, kann sich sehen lassen. die wahl der farben war auch noch nett. prinzipiell auch sehr schön ist der score, eine hübsche mischung aus modern und klassisch; an manchen stellen aber zu viel des guten und daher schon wieder unpassend. ach ja, die stylish-schlichten opening credits möchte ich noch erwähnen.
alles in allem eine halbwegs runde sache, die man schon anschauen kann, aber wahrlich nicht das rad neu erfindet und man daher keinesfalls anschauen muss.
Tash
9/10

Großartig gespielt, dazu mit untergründigem Humor und toller Story mit einem überraschenden Ende.

Sehr sehenswert.
JosephWilliam
Mit einer Woche Verspätung habe ich mir den Film jetzt gestern doch noch anschauen können.

Das Kino war mit ca. 60% überraschend gut gefüllt - ein beachtliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass PIRATES OF THE CARIBBEAN 3 die beiden größten Säle belegt hat (größter Saal zu 90% ausverkauft, der andere sogar zu 100%... geschockt ) und Filme wie "Die Eisprinzen" und "Spider-Man 3" fast leer liefen.

Beim Film habe ich genau das bekommen, was ich erwartet hatte: Einen gut gemachten und gespielten Film, der über seine Laufzeit prima unterhält und nicht langweilig wird.

Anthony Hopkins ist einfach wie erschaffen für solche Rollen. Nichts gegen seine Rollen in anderen Filmen, aber das intrigante A.....loch passt perfekt zu ihm.
Ryan Gosling fand ich auch gut, allerdings dürfte ihm seine Synchronstimme sehr viel Sympathie gekostet haben. (Wie kann man ihn nur von "Spike" sprechen lassen? Augen rollen Das passt nicht zu diesem Kerl...)

Der Film fängt gut an, steigert sich dann kontinuierlich und wird immer unterhaltsamer und spannender.
In diesem Zug enttäuscht dann allerdings das Ende, welches ich mir deutlich hektischer, spannender und verblüffender vorgestellt hätte.
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
So gesehen war es ja lediglich die Sache mit der Waffe, die Hopkins hat auffliegen lassen.
SPOILER ENDE Sorry, aber wäre sicher mehr drin gewesen.

Insgesamt kann ich aber nicht meckern. Den Film kann man sich durchaus anschauen - nur weiß ich nicht, ob da ein Kinobesuch sein muss. Auf der eigenen Couch zu Hause vorm Fernseher mit der DVD reicht vollkommen aus.

Daher gibt es von mir

6,5/10 Geheimagenten im Gerichtssaal

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goodspeed
Wer an Primal Fear und den üblichen Grisham Verfilmungen gefallen fand, dem wird auch Fracture gefallen.

Solche Filme leben von den Schauspielern, der Geschichte und den Dialogen und an diesen Faktoren kann man eignetlich nichts bemängeln.. Natürlich kein Film der das Genre neu erfindet, aber doch konsequent weiterführt.

Zusätzlich gesellt sich noch ein ganz stimmiger Score der Danna Brüder hinzu, der atmosphärisch sehr an Basic Instinct erinnert.

7/10
svenjacobs1
Es ist jetzt schon etwas länger her, dass ich den Film gesehen habe. Das ich hier nicht reingeschrieben habe, spricht wohl nícht wirklich für den Film. Denn meiner Meinung nach hat der Film sein Potenzial verspielt.
Der Film hat teilweise recht gut unterhalten, wurde aber selten spannend. Der Film lebt von seinen Schauspielern, die ihre Sache sehr gut machen, und ihren Dialogen. Hier kann man wirklich nichts bemängeln.
Dennoch finde ich, dass "Das perfekte Verbrechen" nicht viel neues zu bieten hatte und zudem ein Ende hatte, das zur Folge hat, dass mir der Film nicht lange im Kopf blieb.


5,5/10
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MJ1988
Ich war gestern drin und muss sagen GEIL mir hat er einfach gefallen !!

Da ich Hopkins sowieso liebe hatte ich echt ein Dauergrinsen im Gesicht wenn er im Bild war und er hat einfach wieder so geil gespielt !!!

Ryan Gosling fand ich auch klasse !!

9/10
Don Corleone
Ja also Hopkins hat die Rolle wirklich überzeugend gespielt, aber ich denke man könte aus dem Film viel mehr herausholen, also da hat mir irgendwas gefällt, vor allem das Ende war nicht perfekt, aber ein sehensweter film !
Stormbringer
Ja, der Film war ganz gut, vorallem wenn einer meiner Lieblingsschauspieler mitspielt: Anthony "Hannibal" Hopkins Gute Arbeit SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
War ziemlich hart, wie er am Anfang eiskalt seine Frau abknallt^^
SPOILER ENDE Der Schluss hat mir auch nicht so gefallen, ich hätte es besser gefunden wenn er SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Damit durchgekommen wäre, muss aber wohl an der Sympathie liegen großes Grinsen
SPOILER ENDE

Trotz allem, empfehlenswert. Jedoch muss man nicht ins Kino smile

7 von 10 Punkten
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Blade
Fand den Film ziemlich nett. Nichts besonderes, aber zum einmal Angucken geht der völlig in Ordnung. Die Story ist gut, die Wendungen vorhersehbar und das Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller ist prima. Gosling hat überraschenderweise einen sehr guten Eindruck gemacht und konnte mit dem alten Hopkins locker mithalten.

7/10
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Appartement_6
Mir geht es da genau so wie svenjacobs1. Gute schauspielersiche Leistung, der Rest lässt meines Erachtens zu wünschen übrig. Hat mich nicht gefesselt und ist mir auch nicht als besonders in Erinnerung geblieben.

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Milan
"Fracture" ist ein guter Thriller, aber ich hatte nach dem Trailer und dem Cast viel mehr erwartet. Klar die Darsteller machen ihre Sache super, was anderes habe ich von Anthony Hopkins nicht erwartet und Ryan Gosling ist mir in dem Trailer auch positiv aufgefallen und macht auch im gesamten Film einen guten Eindruck, sein Zusammenspiel mit Anthony Hopkins ist super.
Stone
Joa, war schon recht gut gemacht, aber auch nicht überwältigend. Die Hammer Auflösung war es am Ende nun nicht unbedingt und auch story technisch war es jetzt nicht soo der große kracher das es mich gefesselt hat. Dennoch muss ich auch wie alle anderen natürlich die wie gewohnt großartige schauspielerische Leistung von Hopkins hervorheben und auch ich hätte es iwe Stormbringer schon sagte mir gewünscht das SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
er mit der ganzen sache durch kommt, er war eig. viel zu schlau und führte die Polizei nach szrich und faden an der nase herum und daher find ich es nicht passend das am ende doch noch alles raus kommt
SPOILER ENDE ansonstenn ist der film für 1x sehen ok, mehr nicht


6 / 10 Pistolen
Mia-Lee
Hab den Film gestern gesehn, und fand ihn echt gut (: