Across the Universe

Carsten2005




Kinostart Deutschland: 22.November 2007
Genre: Lovestory, Musical
Land: USA 2007
Regie: Julie Taymor
Drehbuch: Dick Clement, Ian La Frenais
Darsteller: Jim Sturgess, Evan Rachel Wood...

Story: "Across the Universe" ist ein romantisches Musical, das hauptsächlich durch Beatles-Songs erzählt wird. Ein junger Mann aus Liverpool kommt während des Krieges in Vietnam nach Amerika, wo er seinen verschollenen Vater finden will. Bald lernt er ein Mädchen kennen, in das er sich sofort verliebt.

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Bübü
He wow, wollte grad n Thread dazu eröffnen :-). Mein Held spielt in dem film auch noch mit..

" Bono spielt in dem neuen Film 'Across The Universe' die Rolle des Dr. Roberts. Der Film, ein Musical, wurde von der Musik der Beatles inspiriert. Zahlreiche Songs der vier Liverpooler werden gespielt und auch die Namen der Charaktere sind meist Beatles-Songs. Neben Bono ist u.a. auch Salma Hayek zu sehen. Mehr zum Film, der Ende September in den USA und UK in die Kinos kommt, gibt es auf der offiziellen Homepage. Dort ist auch ein Trailer zu sehen. In Deutschland soll der Film erst 2008 zu sehen sein. "

Hyperaktiv , das ist echt n Arbeitstier , wenn der mal kein Album aufnimmt , sich nicht auf einer 16 monatigen Welttournee befindet oder sich mal wieder mit Politiker trifft. Spielt der in Filmen mit :-p..
Carsten2005
Zitat:
Original von Bübü
In Deutschland soll der Film erst 2008 zu sehen sein. "


Hmm ne, Kinostart ist laut imdb.com am 22.November 2007...
Bübü
ja dann is ja noch besser fröhlich
kane
von julie taymors erstling titus habe ich bisher nur ausschnitte gesehen (aber was für welche!). der stil ist unverkennbar und scheint auch durch diesen trailer durch.... abgedreht, aber schick das ganze, muss ich schon sagen. auch die coverversionen, die jetzt im trailer zu hören waren, haben mir ausgesprochen gut gefallen.
und noch ganz persönlich: der film könnte derjenige werden, der mich in england begrüßt, weil er dort schon 3 tage nach meiner ankunft ende september startet. was für ein einstand! Hammer
carmine
Mehrere Clips erschienen ... !!!

Click
robi-wan-kenobi
oh mein gott - wie geil ist das denn? Diese fantastischen gewaltigen Bilder ist man sonst ja nur von Baz Luhrman gewohnt aber diese komposition der Musik im zusammenspiel mit Story und scheinbar liebevollen sympathischen Charakteren,die atmosphäre- vereinen sich im Trailer zu einem Fest der Sinne ohnegleichen. Assoziationen zu Moulin Rouge drängen sich sofort auf - aber im positiven Sinne.Drei worte : wow,wow,wow. Kann den Start nicht erwarten - endlich wieder ein Film nach meinem Geschmack. ^^
goodspeed
Ich habe gestern diese filmgewordene Offenbarung gesehen und muss gestehen, dass ich sehr beeindruckt wurde. Selten einen solch intensiven und in jeglicher Hinsicht Sinne betörenden Film gesehen. Der Trailer versprach bereits einen sehr emotionalen und visuell überbordenden Film, aber dass sich der Film zusätzlich zu einem akkustischen Erlebnis entwickelten sollte, damit habe ich nicht gerechnet.

Als Vorwarnung, der Film ist ein Musical in Reinform und könnte in seiner Art ohne Probleme in den grossen Musicalhallen aufgeführt werden. Von der ersten Sekunde an wird gesungen und getanzt. Letzteres jedoch nicht in der bekannten und oft ziemlich aufgesetzt wirkenden theatralischen Art, sondern gut eingeflochten in die Geschichte. Auch lässt sich eine gewisse Bollywoodverwandtschaft nicht leugnen, wobei jeder für ich entscheiden muss, ob der Grat zwischen Kitsch und Glaubwürdigkeit gekonnt gemeistert wurde.
Für mich ist eine emotionale Übertreibung bei solchen Filmen (wie es auch in richtigen Musicals oft der Fall ist) unverzichtbar. Je fantastischer und farbenfroher umso besser und in diesem Punkt muss sich Across The Universe nicht hinter moderne Genregrössen wie Moulin Rouge, Dancer In The Dark oder 8 femmes verstecken. Zu verdanken ist dies zweifellos der Regisseurin Julie Taymor, die bereits in ihrer Frida Kahlo Biographie ein Händchen für kreative Bildkompositionen bewies.
Die während den 60er Jahren angesiedelte Story zur Zeit des Vienamkrieges sorgt jedoch regelmässig für die nötige Bodenständigkeit. Aber wie so oft in Filmmusicals, lassen auch bei Across The Universe einige Songs nicht viel Platz für anspruchsvolle, zwischenmenschliche Entwicklungen, trotz der sozialkritischen Töne die der Film zweifellos besitzt. Dafür entschädigen jedoch einige Neuinterpretationen der Beatles Songs, die durch ihre filmische Adaption in einem völlig neuen Licht erstrahlen.

Die ganz grossen Pluspunkte des Films sind aber die aussergewöhnlichen, weil schauspielerisch UND gesanglich auf höchstem Niveau angesiedelten, Leistungen der Schauspieler. Keiner der Haupt- oder Nebendarsteller fällt durch stimmliche Mittelmässigkeit auf, sondern glänzt durch überraschend ausgefeiltes Gesangstalent und unüberhörbares Stimmvolumen. Erreicht wurde dies durch Verzicht auf bekannten (Schauspieler)-Namen. Bis auf die hinreissend agierende und betörende Evan Rachel Wood besteht der Hauptcast aus relativ unbekannten Namen, ignoriert man die kleinen aber schon fast Kultcharakter besitzenden Cameos von Joe Cocker, Bono oder Salma Hayek. Die beiden männlichen Hauptdarsteller neben Wood, Joe Anderson und Jim Sturgess, sind vermutlich die Entdeckung des Jahres.
Aber egal wie gut die Schauspieler auch singen können, ohne adäquates Songmaterial fällt auch die beste Stimme durch. Also wurden mit Hilfe des filmerfahrenen Musikproduzenten T-Bone Burnett und dem Filmmusikkomponisten Elliot Goldenthal über 30 Beatlessongs filmgerecht umarrangiert.
Entstanden sind wundervolle und sehr emotionale, im Film als auch für sich allein stehend, sehr gut funktionierende Stücke die alle verzaubern werden, die sich auf den Film einlassen.

Abschliessend kann ich diesen Film allen empfehlen, die eine Vorliebe für Musicals, Romanzen und/oder einfach wunderschöne und ans Herz gehende Filme haben und sich nicht vor einer fantasievollen und öfters ins kitschige abdriftenden Bearbeitung abschrecken lassen.
Ein Film für Leute, die es lieben, emotionales Kino mit allen Sinnen zu erfahren.

Für mich der (bisher) beste Film des Jahres 07 (Baz Luhrmann hätte es nicht besser machen können)!

10 von 10 aus tiefster Seele gesungene Liebesbekenntnisse
(natürlich völlig subjektiv gesehen, objektiv würden sich sicherlich einige Mankos finden lassen welche die Wertung auf 8 bis 9 Punkte drücken. Jedch besitzt der Film Herz, Verstand und eine grosse Portion Seele, wieviel Filme können das schon von sich behaupten?)
goodspeed
P.s
Der Film läuft seit Donnerstag, also wäre der Thread im "Jetzt im Kino" Unterforum besser aufgehoben.

P.P.S
Schaut euch den Film an!!! smile
Towlie
so, bin nun auch eeeeeeeeeeendlich in den genuss von across the universe gekommen und muss sagen das sich das lange warten auf jeden fall gelohnt hat.

kann mich goodspeeds, btw supertollen Augenzwinkern , kritik eigendlich nur anschließen und erwähnen das ich schon lange bei keinen film mehr so oft gänsehaut hatte wie bei across the universe, allein bei "let it be"... whoa

von evan rachel wood wurd ich auch wieder nicht enttäuscht , beeindruckend wie so ein junges ding emotionen so glaubwürdig rüberbringen kann.. da kann sich so manch ein hollywoodstar ne scheibe abschneiden.

naja, von mir bekommt across the universe auch volle

Das Metall
Leider im Kino verpasst, dafür jetzt endlich mal auf DVD nachgeholt.

Wie immer bei Musikfilmen steht oder fällt der Film für mich je nach dem wie die Musik wirkt.

Und hier ist sie größtenteils sehr gut geworden! Gute Arbeit

Die Grundidee rund um die Beatles Songs eine Story zu stricken und dann alle 3 Minuten den passenden Song zu spielen, der die Geschichte weiter erzählt, hat wunderbar funktioniert. Hammer Die Songauswahl ist auch sehr gut geworden, da man neben einigen weltbekannten Nummern auch ein paar weniger bekannte Songs eingebaut hat.

Meine Highlights sind die "I want you!" und "Strawberry Fields" Passage, wo es auch optisch spektakulär zu geht. Aber auch viele andere Nummern kann man sich mehrmals anhören/sehen.

Nur so zwischen der 60. und 80. minute herrscht etwas Leerlauf, als mehrere ruhige Nummern hintereinander gespielt werden. Insgesamt hätte ich mir für den Film auch eher eine Laufzeit von 90 min. gewünscht, dann wäre der Film noch knackiger , kruzweiliger, ja nahezu perfekt geworden. Augenzwinkern

Aber auch so kann man sich Across the Universe 2,3 mal anschauen, so dass ich ihn jederzeit Sweeney Todd vorziehen würde.

9/10 kultigen Cameos