Freaks
gesehen habe ich ihn noch nicht, aber wird die DVD bald mal besorgen. weil der andere im Kino läuft, und ich ihn mir ansehen werde.
svenjacobs1
Ich fand die Version von 74 leider sehr langweilig. Hatte zwei Stunden vorher das Remake im Kino gesehen und fand das ziemlich klasse, sehr zu empfehlen für Teenie-Slasher Freaks wie mich, aber vom Original war ich persönlich enttäuscht, weil ich es einfach nur langweilig fand. Es ist kaum etwas passiert und zum Teil auch sehr unlogisch... Ich bleib da lieber beim Remake!!!
kinski
Genau
so stelle ich mir einen gut gemachten 70er Jahre-Horrorfilm vor ! Die richtige Mischung aus Spannung und Härte, endlos lange und unheimliche wirkende Kamerafahrten, knarzende Treppen, knarrende Türen, merkwürdige Typen, behäbige Polizisten … und mittendrin das obligatorische hilflose, aber dabei endgeil aussehende weibliche Opfer !
BLACK CHRISTMAS war 1974 in Kanada und den USA der Überaschungshit schlechthin, so dass in den DVD-Specials die Darsteller und Macher immer noch schwärmen und den Film über den grünen Klee loben auf Grund seiner Andersartigkeit. Allerdings sieht man da auch wieder einmal, wie rückständig die amerikanische Filmwelt manchmal sein konnte … Italien hatte es zu diesem Zeitpunkt mit seinen Giallos schon längst geschafft, Thrill bzw. Horror mit einem gehörigen Härtemaß zu verbinden.
Wie auch immer … BLACK CHRISTMAS ist wirklich ein ganz besonderes Filmchen. Hier wird nicht nur eine durchgehend konstante Spannung geschaffen, hier kommt auch die eine oder andere (für damalige Verhältnisse) härte Szene vor. Das alles wird dadurch aufgelockert, dass sich der Film oftmals selbst nicht ganz so ernst nimmt und einige wirklich skurille Personen hervorbringt : Die ständig breite Margot Kidder alias Barbie Coard (was für ein Name!); die ebenfalls permanent zugezwitscherte Hausdame Mrs. Mac (Marian Waldman); der debile Polizist Nash (Doug McGrath), der Fellatio für eine neue Telefonleitung hält usw. Mittendrin der damals schon als Routinier bekannte John Saxon (ein Jahrzehnt später dann in „Nightmare on Elm Street“ zu sehen) und die wunderschöne Olivia Hussey, die einen Film auf Grund ihrer Ausstrahlung ganz alleine tragen kann.
BLACK CHRISTMAS ist ein Streifen, der wirklich eine schöne Weihnachtsstimmung verbreitet … sofern man nichts gegen Killer auf dem Dachboden hat ! Atmosphärisch und spannend von der ersten Minute bis zur letzten Sekunde nutzt der Film irgendwie jedes bekannte Klischee und wirkt trotzdem andersartig und übertrifft seine Genre-Kollegen auch nach heutigen Maßstäben noch um Längen.
Fazit :
9 / 10