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Status: abgedreht
Kinostart Deutschland: 17.05.2007
Drama, Musik
USA 2007
Regie: Sylvain White
Buch: Robert Adetuyi, Gregory Ramon Anderson
Kamera: Andre Pienaar
Produzent: Rob Hardy, William Packer
Darsteller: Jacqueline Bisset, Izabella Miko, Columbus Short, Ian Brennan, Maria Brooks
Offizielle Seite
Trailer
Frank Castle
Also spätestens auf DVD ist der Film eigentlich Pflicht für mich.
Ich liebe diese Art Filme einfach. Da darf die Story auch mal ein wenig flacher sein, wie bei Step up, hauptsache der Film hat Rythmus und Stil.
Data
Der Film lief gestern in der Sneak bei mir (so wie es aussieht, die letzte für die nächsten vier Wochen, weil die Verleiher bocken ...) und eines vorweg: Alle, die auch nur das kleinste Fünkchen Anspruch haben, sollten die Finger von diesem Film lassen.
Regisseur Sylvain White inszenierte einen übercoolten (wenn es dieses Wort überhaupt gibt) Tanzfilm, mit platter Story, oberflächlichen Charakteren und unglaubwürdigen Storywendungen (wenn man hier überhaupt von Story sprechen darf), der jegliche Glaubwürdigkeit fehlt. Dabei versucht der Film wie kein anderer ernst genommen zu werden, indem er eine vor Klisches und Pathos nur so triefende Charaktertiefgang vorgaugelt, die durch dumme bis gar lächerliche Dialoge noch unterstrichen wird. Die untalentierten Schauspieler tun ihr übriges.
Die Stepeinlagen: Ich weiß nicht, ob es dies an Amerikanischen Unis wirklich gibt und wenn ich ehrlich bin, ist es mir auch vollkommen Wurst. Tatsache ist, dass es schlichtweg lächerlich aussah und mehr Lacher hervorrief, als den wohl gewollten Oh-Ha Effekt.
Anmerken will ich an dieser Stelle noch den Schluss des Film: Hier versuchte White wohl, den Zuschauer in eine Art Melancholie zu versetzen, indem er das Ende so episch wie möglich gestaltete. Dass das natürlich in einem ktischigen Schwarz-Weiß Foto enden musste, war etwas, was man vielleicht befürchten konnte, aber selbst White nach all dem Kitsch, den er uns bisher präsentierte, dann doch nicht zutrauen wollte - aber, es ist passiert. Und selbst die Tatsache, dass dieses besagte Bild dann noch in der denkwürdigen Ehrenhalle hing, setzte dem ganzen noch nicht die Krone auf. Die wirklichen Lacher brachte dann das Martin Luther King Jr. Zitat, das besagte, dass nur Intelligenz und Willen den Weg zum Ruhm brächten. Und das nicht, weil das Zitat nicht wahr wäre - es passt halt einfach nicht zum flachen und Unglaubwürdigen Kontext des Films.
Alles in allem kann ich meine Rede von oben nur wiederholen: Wer auch nur ein Fünkchen Anspruch in die Filme setzt, die er sieht, sollte von "Stomp the Yard" die Finger lassen. Wahrlich nichts, was man gesehen haben muss, aber der MTV-Generation wirds gefallen.
Brause Klaus
Bin eigentlich einer, der auf Anspruch steht: ABER solche Tanzfilme können mich immer wieder beeindrucken!
Die Handlung müsste mir eigentlich zum Hals raushängen, weils doch derselbe Trott ist wie meist. Auch die damit verbundene Liebesgeschichte ist alles andere als ernst zu nehmen. Dennoch stehe ich darauf. Von daher konnte mich "Stomp the Yard" schon zu Beginn mit dem ersten Battle packen und war als Abendunterhaltung mehr als geeignet. Bin erstaunt über die tänzerischen Fähigkeiten, vielleicht weil ich es nicht kann
7,5/10
NOEL
also ich werde mir stomp the yard auf jeden fall wohl ansehen,den das ist einer der filme ,bei dem die handlung für mich eh eher nebensache ist ,und ich ihn hauptsächlich wegen der tanzszenen sehen möchte.weil ich selbst für mein leben gerne tanze,also laße ich mich einfach mal überraschen was an handlung dazu kommt ,falls mir das tanzen nicht gefällt
erika2373
Ich sehe das genau so. Ich habe mich auf den Film gefreut, aber leider war der sehr schlecht. Ich fand ihn langweilig, die Tanzeinlagen waren schwach, genau wie die Schauspieler.
3/10
JuMaxX
Ich fand den Film hammer.
Mal wieder ein richtig geiles Dance-Movie. Das man hier das Steppen mit "Krump" verbindet gefällt mir sehr gut. Das war mal etwas anderes.... obwohl die Thematik des Films natürlich schon bekannt ist und es solche Themen schon des öfteren zu sehen waren, ist dieser Film trotzdem etwas anderes.
Ich stehe nicht auf solche Aussagen... "das hat man doch alles schon einmal gesehen"... na und ? Wenn man danach gehe dürfte man überhaupt keinen Film mehr schauen, da man das meiste schon kennt !
Mir hat der Film richtig gut gefallen. Tolle Dance-Moves, überzeugende Schauspieler.
Ich liebe einfach solche Filme.
Ausserdem wusste ich garnicht das es solche "Step-Battles" wirklich gibt in den USA.
Das JuMaxX vergibt 8.5/10 Punkte
Frank Castle
Hab den Film eben gesehen...
Joar, selbst für mich als ausgeiwesenen Freund des Genres und auch wenn ich von daher normalerweise enorm kampferprobt bin, was das überstehen dümmlicher Dialoge betrifft war der Film keine Offenbarung, aber auch kein Totalflop.
Zunächst: Die Dialoge sind schon arg dämlich, mehr als nur einmal unfreiwillig komisch und überhaupt will man manchmal nicht so richtig glauben, dass die das eben gesagt haben. Dazu passt, dass die Story sogar noch mehr an den Haaren herbeigezogen wirkt als es dies im Genreschnitt ohnehin schon tut.
Da kann ich zum Beispiel Data nur Recht geben, dass die "Wendungen" im Film arg konstruiert wirken, von der unlogischen Ausgangsstory sehen wir derweil mal ganz ab.
Die Darsteller passen sich weitestgehend dem Gesamtbild an, lediglich Columbus Short konnte hier und da zeigen, dass vllt doch noch mehr in ihm steckt...irgendwo da ganz tief unten.
Was die Genrefilme normalerweise rettet sind bekanntlich die Musik und die Tanzeinlagen. Das kommt hier auch alles nicht wirklich schlecht, nachdem aber, meiner Meinung nach, "Step Up 2 the Streets" dieses Jahr neue Maßstäbe setzen konnte wirkt hier doch alles etwas blass, zumal dieses ganze Steppen an US-Unis (genau wie die Marching Bands oder dergleichen) für den normalen Mitteleuropäer doch sehr merkwürdig und gewöhnungsbedürftig daherkommt.
Insgesamt ein Film, den man nicht ernsthaft weiterempfehlen kann, höchstens für echte Freunde des Genres, die im Idealfall auch Interessa an seltsamen US-Uni-Bräuchen pflegen.
Eins kann ich mir aber doch nicht verkneifen:
Meagan Good...
4/10 Punkte