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Original von Data
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Original von kane
lach, flo, so weit wirds dann doch nicht kommen. gerade im falle vom diktator haben dann doch die historischen umstände und die der verblüffenden ähnlichkeit zwischen diktator und director (höhö, man entschuldige das schlechte wortspiel) eine rolle gespielt. |
Jo, das hat man bei "The Day the Earth stood still" auch mal gedacht (weils eben doch ne Kritik an den Atomwaffen bzw. Wettrüsten war) und schon nächstes Jahr steht uns die erste Neuverfilmung an ... ich wär daher mit solchen Spekulationen vorsichtiger, Babsi, gerade weil ich denk, dass Hollywood derzeit vor keinem Klassiker mehr halt macht. Wurde nicht vor kurzem erst n Remake zum Klassiker "Metropolis" angekündigt?
Auch wenn es im Falle vom "Dicator" doch sehr unwahrscheinlich ist, würde ich trotzdem keine voreiligen Schlüsse ziehen ... |
sollen sie es ruhig wagen: damit würde hollywood sein todesurteil unterschreiben. wahrschienlich nicht mal finanziell, weil noch genug leute reinrennen würden und das für eine grandiose verbesserung halten würden, aber an mir würde der film eh vorbeigehen. aber ich bleib dabei.
the birds kann man nochmal verfilmen...
den großen diktator... was mit ahmadinedschad als hauptzielscheibe? das kann ich mir einfach nicht vorstellen.
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Original von Data
Was "To Be or Not to Be" angeht: Hab den leider noch immer nicht gesehen, aber da du mir den ständig ans Herz legst, muss ich mir den wohl demnächst doch mal zulegen. Ach, by the way: Hat der zufällig irgendwas mit dem gleichnamigen Brooks-Klassiker zu tun? |
sorry für den wiederholungsmodus und touché. der brooksfilm ist ein remake. welchen ich aber nun nie gesehen habe. das mag dein argument weiter oben belegen, aber gerade das ist das geniale an dem lubitschfilm, dass er nicht sooo fixiert ist auf den direkten bezug zum veräppelten regime (auch wenn der führer durchaus explizit in
to be auftaucht. mehr verrat ich nicht, denn das wäre ein fetter spoiler und würde lubitschs intention ruinieren),
to be beschäftigt sich auf einer etwas allgemeineren ebene mit propaganda & politik und sein & schein und legt das durchaus auf die nazis an, weil die dafür nun mal prädestiniert waren (die kommunisten hatten schon einige jahre zuvor in
ninotchka, übrigens u.a. von billy wilder geschrieben, ihr fett wegbekommen), aber wenn man sich auf
to be als zuschauer wirklich einlässt, stellt der film einem eigentlich äußerst unangenehme fragen wie "was hättet ihr getan? hättet ihr die show durchschaut?" und das sind eigentlich verdammt wichtige fragen - selbst für uns heutzutage, auch wenn wir uns auf die bequeme position zurückziehen können, dass wir damals ja noch gar nicht geboren waren (hach, wie einfach ist die welt!). anders als
der große diktator und da setzt meine kritik an selbigen an, zieht
to be or not to be nicht so offensichtliche und klare linien zwischen gut und böse. die vermeintlichen helden, die schauspieler, sind voller naivität oder ehrgeiz und vor allem selbstverliebtheit und taugen sicher nicht zum aufrechten amerikanischen helden. kein wunder, dass
to be or not to be größtenteils finanziell und in der kritik durchfiel - sicher auch noch anderen gründen wie zb, dass die usa in den krieg eintraten, während der film sich in produktion befand und
to be wegen seiner subtilität einfach nicht besonders gut als aufputschender propagandafilm funktioniert - während
der diktator chaplins größter finanzieller erfolg war und für mehrere oscars nominiert wurde.