Karasu
Originaltitel: Happily N'Ever After
Filmlänge: 87 Minuten
Produktionsjahr: 2006
Herstellungsland: USA, Deutschland
Kinostart: 22. November 2007
DVD-Erscheinungstermin: unbekannt
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: CGI-Animation, Komödie, Märchen
Studio: BFC Berliner Film Companie Studio GmbH
Producer: BAF Berlin Animation Film GmbH & Co. Produktions KG
Regie: Paul J. Bolger
Drehbuch: Robert Moreland
Produziert von: John H. Williams
Vertrieb: Lions Gate Films
Musik: Paul Buckley
Trailer: HIER (Klick)
Deutsche Webseite und dt. Trailer: HIER (Klick)
Synchronsprecher:
Sarah Michelle Gellar - Ella
Freddie Prinze Jr. - Rick
Michael McShane - Rumpelstilzchen
Sigourney Weaver - Frieda
Weitere Sprecher: Andy Dick (Mambo), Patrick Warburton (Prinz), George Carlin (Zauberer), Wallace Shawn (Munk), Jon Polito (Wolf)
Deutschen Synchronsprecher:
Nina Moghaddam - Ella
Malte Arkona - Rick
Martin Semmelrogge - Rumpelstilzchen
Filminhalt:
Mit Hilfe seiner beiden tollpatschigen Assistenten, überwacht der Zauberer alle in seiner Obhut liegenden Märchen. Der Zauberer bewahrt das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse in der Märchenwelt. Nun fährt er endlich einmal in den wohlverdienten Urlaub und übergibt das Märchenland in die Hände seiner zwei Assistenten, dem altklugen Munk und dem leicht gelangweilten Mambo. Cinderella – auch Ella genannt – träumt von ihrem Märchenprinzen. Ihr bester Freund ist Rick, der königliche Tellerwäscher. Er überbringt Ella eine Einladung zum königlichen Ball. Um sich noch einige Dinge für Ihre Hausarbeit zu borgen, besucht Ella Rick in der Palastküche und erzählt ihm von ihrem Traum, heute abend mit IHM (dem Prinzen) zu tanzen. Für Ella ist Rick nur ein Freund, doch für Rick bedeutet Ella mehr. Ricks Freunde, die drei „ulkigen“ Köche, sind fest der Meinung, dass Rick ein schlimmer Fall von „Prinz Neid“ ist. Der wahre Prinz dagegen will „ein Bilderbuch-Prinz“ sein. Doch die Dinge kommen oft anders, als man denkt...
Quelle: BAF Berlin Animation Film
Karasu
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svenjacobs1
Ich hab von diesem Film erst vor knapp einer Woche erfahren. Nachdem ich dann den Trailer gesehen habe, war ich echt überrascht. Er hat mir ziemlich gut gefallen und hat mich im ersten Augenblick etwas an "Die Rotkäppchen-Verschwörung" erinnert. Ein Zeichentrickfilm, der die Märchenwelt aufs Korn nimmt. Bei "Die Rotkäppchen-Verschwörung" vom letzten Jahr war es das, was nach dem Happy End passierte (Polizei taucht auf und die abstrusen Vorgeschichten der Charaktere werden gezeigt... Ein Krimi vor Märchenkulisse, fast schon genial.). Auch an Shrek habe ich mich etwas erinnert gefühlt, wo auch einige Märchen aufs Korn genommen werden. Der Trailer zu "Es war k'einmal im Märchenland" ähnelte denen ein wenig, da die Märchenwelt komplett auf den Kopf gestellt wird und es keine Happy Ends mehr geben wird.....
Mit dementsprechend großen Erwartungen bin ich dann auch ins Kino gegangen und wurde leider etwas enttäuscht.
Die Grundidee von "Es war k'einmal im Märchenland", dass die böse Stiefmutter das Gleichgewicht der Märchenwelt aus der Bahn bringt und somit das Böse gewinnt und es keine Happy Ends mehr gibt, ist zwar genial, aber die Umsetzung hatte für meinen Geschmack ein paar Hänger.
Es gab immer mal wieder ein paar kleine Witze, aber richtig gelacht habe ich wenig. Die Figuren kamen jedoch sympathisch rüber, und das ist das wichtigste im Film.
Leider musste ich feststellen, dass der Film keine große Ähnlichkeit mit dem genannten "Die Rotkäppchen-Verschwörung" hat. Dieser hatte Biss, geniale Ideen außerhalb der großartigen Grundidee und ein mehr als geniales Ende. All das fehlt "Es war k'einmal im Märchenland".
Insgesamt aber ein Film, den man sich auf jeden Fall anschauen kann. Mir hat der Film auf jeden Fall spaß bereitet, der große Wurf ist er jedoch nicht.
(57%)
goodspeed
Einige Absolventen und Dozenten von meiner Hochschule haben bei diesem Film mitgearbeitet und technisch gesehen ist er beachtlich, aber ich kann diese ewigen Märchenparodien nicht mehr sehen. Bei Shrek 1 wars noch witzig, alles was danach kam war imho nur noch flach (Hoodwinked war eine erfreuliche Ausnahme)
Netter, aber austauschbarer Film ohne eigenen Charakter den die Welt eigentlich nicht braucht.
5/6 Punkten + 1 Solidaritätspunkt
Tweety
Grad gesehen. Joah, war ganz nett.
Der Anfang war ok, allerdings rutscht die Story ziemlich schnell ins langweilige ab. Die Charaktere können nicht wirklich fesseln und die Witze hören sich eher aufgewärmt an. Einzig und allein durch die Interpretation der bösen Stiefmutter durch Sigourney Weavers - Stimme konnte ich ein paar mal etwas schmunzeln. Die Animation war in Ordnung, aber Filme wie Shrek oder Ratatouille haben sehr hohe Maßstäbe gesetzt.
Insgesamt gesehen ein eher durchschnittlicher Film, den man schnell wieder vergisst.
5/10