Okay, der Thread ist zwar jetzt 2 Jahre alt, aber Svenhorn ist ja immer noch hier, deshalb poste ich jetzt mal etwas zu Moon Knight...
Ich war gestern in einem Comicbuchladen, ich wollte anfangen zu sammeln, hatte aber schon gewissen vorstellungen. Das Comic mit dem ich anfangen wollte sollte düster sein und sich mit einem sehr düsteren Helden befassen.
Ich bin durch den Laden gegangen, er war nicht groß, aber ich war fast eine Stunde dort um das perfekte comic zu finden. Ich durchstöberte immer wieder Punisher Comics, auch The Darkness und die Marvel Zombies haben es mir angetan, aber von keinem der Charakter habe ich ein Buch finden können, dass die gesamte entstehungsgeschichte de/s/r Held/en
beinhielt. Bis ich auf Moon Knight gestossen bin. Ich klappte das buch auf und war sofort verliebt. Die Zeichnungen waren hervorragend! Düster und brutal und der Held sah zu dem noch sehr sehr cool aus. Also kaufte ich das Buch. Der name des Comics ist:
100% Marvel Band 27: Moon Knight - Ganz Unten.
Es beschäftigt sich mit der Entstehungsgeschichte und ist sozusagen ein "Remake" der Serie aus den 80ern.
Zum Moon Knight selbst.
Der Moon Knight ist ein Rächer, genau wie Batman.
Doch im gegensatz zu Batman, hat der Moon Knight eine etwas andere vorgehens und denkweise. Er trägt ein weißes Cape, denn er will das sein Feinde ihn sehen. Sie sollen Angst haben.
Der Mensch der hinter dem Moon Knight steckt, heißt Marc Spector.
Ein 30 Jähriger der in einem Rollstuhl sitzt, weil er nicht gehen kann, zumindest tut er dies nicht. Spector hat einen Vater, dieser ist Rabbi und versuchte Spector damals in die Orthodoxe Kirche zu leiten, doch Spector weigerte sich.
Daraufhin verstoss ihn sein Vater und er musste auf eigenen Beinen stehen, das alles geschieht in seinem Jugendalter.
Spector fängt an zu Boxen und geht danach zu den Marines, arbeitet danach als Söldner. Auf einer Expedition in Ägypten wo er als Bodyguard fungierte trifft Spector auf den Gott Khonshuh.
Dieser steht von da ab an in seinem Wohnzimmer, zwar nur eine Statue, aber er betet zu ihm, spricht zu ihm und hofft auf anweisungen.
Spector wird von seiner vergangenheit verfolgt, besonders kurios dabei ist.
Das er seinen Gott sehen kann, wenn er mit ihm spricht. Doch sein Gott zeigt sich als eine Person, die Spector damals tötete in dem er ihm das Gesicht vom Schädel trennte.
Im laufe der Geschichte werden noch viele weitere Charakter vorgestellt, darunter seine Ex verlobte, der Butler und das Hausmädchen. Dies ist der kleine Haufen an Menschen, die der Moon Knight beschützen will, wenn es soweit kommt. Den rest den der Moon Knight unternimmt, ist aufgrund der Wünsche seines Gottes Khonshu.
Richtige Superkräfte hat man nicht sehen können, zumindest nicht im ersten Band.
Moon Knight scheint sehr menschlich und beschreibt auch, was ihn besser macht als seine Feinde. Es ist die Fähigkeit eine menge einzustecken. Der Moon Knight wird von seinem ersten Rivalen, dem Task Master, verspottet. Mit der Aussage, das der Moon Knight den schlechtesten Kampfstil überhaupt besäße und nicht einmal einem Schlag ausweichen würde, selbst wenn er deswegen sterben könnte.
So scheint es auch, der Moon Knight lässt sich alles gefallen, er wird verprügelt und mit einer Armbrust beschossen, aber das stört ihn anscheinend nicht die Bohne, zumindest nicht während des Kampfes.
Die Waffen die man vom Moon Knight sehen konnte, sind Sichelförmige Monde, die er wie Wurfsterne verwendet. Ziehmlich Batman like. Und einen Schlagring, der vorne mit Scharfen Nieten bestückt ist, alles andere als Batman like

!
Es werden eine Menge andere Comic Helden erwähnt, darunter der Punisher, Daredevil, Spiderman und die X-Men.
Ich finde die Story um den Moon Knight sehr gut, deswegen werde ich die Story um diesen Charakter definitiv weiterverfolgen.
Luna