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Lady Oscar - Die Rose von Versailles

Worum geht's:
General de Jarjayes, das Oberhaupt einer Adelsfamilie, ist besonders aufgeregt in dieser stürmischen Gewitternacht. Endlich soll ihm ein Sohn geboren werden, ein Stammhalter, ein Traditionsbewahrer, ein... Mädchen. Wutentbrannt beschließt er, das Neugeborene trotzdem mit einem männlichen Namen auszustatten, und so erblickt in dieser Nacht Oscar Francois de Jarjayes das Licht der Welt. Mit dieser Situation beginnt die Manga-Serie um Lady Oscar. Von 1972-1973 erschienen als typisch japanischer Comic, der sich aber vor allem an ältere Mädchen richtete, ein klassisches Shojo-Manga. Als 1979 die Animee-Fassung folgte, war es ein riesiger Erfolg für die inzwischen weltweit bekannten Tokyo Movie Shinsa Studios. Bis heute hat es zahlreiche Neuauflagen und sogar einen Spielfilm unter diesem Namen gegeben, was eindeutig für die Qualität der Geschichte spricht, die im Original mit sehr vielen historischen Details aus der französischen Revolution angereichert ist.
Denn das Mädchen Oscar wird schließlich wie ein Junge großgezogen. Sie lernt fechten, reiten und wird mit 14 Jahren ein Mitglied der königlichen Wache. Sofort bekommt sie eine ganz besondere Mission. Sie wird ein Teil der Leibgarde der jungen Marie Antoinette und folgt ihr an den Hof von Versailles. Die beiden sind zunächst sehr enge Vertraute. Es gibt Intrigen und Feindschaft gegen die junge Königin. Immer steht Lady Oscar ihr zur Seite. Doch je älter und reifer sie wird, desto weniger kann sie über die offensichtlichen Schwächen der Königin hinwegsehen. Nach einer enttäuschten Liebe, beschließt Lady Oscar, den Hof zu verlassen und bei den Söldnern ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Nun naht die französische Revolution und sie steht zwischen allen Fronten. Denn ihr Herz ist längst auf Seiten der armen und hungernden Bevölkerung von Paris, doch ihr Eid gilt noch immer der Königin. Lady Oscar bekommt den Auftrag, das Parlament zu räumen, welches von den Bürgern besetzt ist. Sie will diesen Befehl nicht ausführen, wird festgenommen und vor Gericht gestellt. Doch Lady Oscar ist nicht allein. Ihr getreuer Freund André befreit sie aus dem Kerker. Doch ist er nicht schon lange mehr als nur ein Freund? Für diese Art von Gefühlen bleibt jetzt nur wenig Zeit. Zu groß ist Lady Oscars Drang, das Volk zu schützen. Dafür muss sie aber auch einen sehr hohen Preis zahlen, denn vor ihren Augen wird André von den Soldaten getötet. Nun ist sie ganz allein in diesem Kampf um Recht, Ehre und das nackte Überleben. Lady Oscar ist aber inzwischen zu einer Art Schicksalsfigur geworden und das Volk bewundert sie sehr. Deshalb führt sie den Sturm auf die Bastille an, die jubelnde und hoffnungsvolle Pariser Bevölkerung hinter sich. Der Kommandant der Bastille hingegen, setzt alles auf eine Karte: Stirbt Lady Oscar, bricht die Revolution zusammen, so ist sein Plan. Also setzt er alle Schützen auf ein Ziel schießen: die mutige Lady Oscar! Als diese tödlich getroffen wird, explodiert die Wut des Volkes regelrecht und die Bastille wird im Sturm erobert. Ein trauriges Ende, doch so sind die beiden Liebenden Oscar und André nun für immer vereint.
Denn das Mädchen Oscar wird schließlich wie ein Junge großgezogen. Sie lernt fechten, reiten und wird mit 14 Jahren ein Mitglied der königlichen Wache. Sofort bekommt sie eine ganz besondere Mission. Sie wird ein Teil der Leibgarde der jungen Marie Antoinette und folgt ihr an den Hof von Versailles. Die beiden sind zunächst sehr enge Vertraute. Es gibt Intrigen und Feindschaft gegen die junge Königin. Immer steht Lady Oscar ihr zur Seite. Doch je älter und reifer sie wird, desto weniger kann sie über die offensichtlichen Schwächen der Königin hinwegsehen. Nach einer enttäuschten Liebe, beschließt Lady Oscar, den Hof zu verlassen und bei den Söldnern ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Nun naht die französische Revolution und sie steht zwischen allen Fronten. Denn ihr Herz ist längst auf Seiten der armen und hungernden Bevölkerung von Paris, doch ihr Eid gilt noch immer der Königin. Lady Oscar bekommt den Auftrag, das Parlament zu räumen, welches von den Bürgern besetzt ist. Sie will diesen Befehl nicht ausführen, wird festgenommen und vor Gericht gestellt. Doch Lady Oscar ist nicht allein. Ihr getreuer Freund André befreit sie aus dem Kerker. Doch ist er nicht schon lange mehr als nur ein Freund? Für diese Art von Gefühlen bleibt jetzt nur wenig Zeit. Zu groß ist Lady Oscars Drang, das Volk zu schützen. Dafür muss sie aber auch einen sehr hohen Preis zahlen, denn vor ihren Augen wird André von den Soldaten getötet. Nun ist sie ganz allein in diesem Kampf um Recht, Ehre und das nackte Überleben. Lady Oscar ist aber inzwischen zu einer Art Schicksalsfigur geworden und das Volk bewundert sie sehr. Deshalb führt sie den Sturm auf die Bastille an, die jubelnde und hoffnungsvolle Pariser Bevölkerung hinter sich. Der Kommandant der Bastille hingegen, setzt alles auf eine Karte: Stirbt Lady Oscar, bricht die Revolution zusammen, so ist sein Plan. Also setzt er alle Schützen auf ein Ziel schießen: die mutige Lady Oscar! Als diese tödlich getroffen wird, explodiert die Wut des Volkes regelrecht und die Bastille wird im Sturm erobert. Ein trauriges Ende, doch so sind die beiden Liebenden Oscar und André nun für immer vereint.

Hintergrund:
1972 erschein im Mädchenmangamagazin Shukan Margate die Serie "Berusaiyu no Bara" - auf Deutsch "Die Rosen von Versailles". In diser Geschichte wird erstmals ein historisches Ereignis als Gundiee für einen Manga genommen und revolutioniert somit die Shojo-Manga Welt. Die Autorin und Zechnerin, Riyoko Ikeda, erzählt die Geschichte der französichen Revolution mit historischen Ereignisen und Persölichkeiten, wie zum beispiel der Königin von Frankreich, Marie Antoinette. Sie verbindet geschickt Geschichte und Fiktion, indem sie, die fiktive Figur der Oscar Francois de Jarjayes in ihrer Geschichte als Hauptfigur auftreten lässt. Oscar, die als Frau geboren wird, ihr ihr Leben aber als Mann führen soll, trägt einen fortlaufenden innerlichen Kampf in sich, in dem sie ihr Dasein immer wieder in Frage stellt. Ihr androgynes Aussehen, ihr männliches Auftreten und ihre elegante Haltung in den Uniformen macht sie zunächst äußerlich zu einem hübschen jungen Mann.
Lange Zeite glaubt Oscar dass sie das Leben eines Mannes ohne Problemeführen kann. Obwohl sie umgeben von jungen Männern ist, empfindet sie fü diese nicht mehr als Frundschaft. Dies ändert sich schlagartig, als Oscar zum erstenmal bemerkt, dass sie so etwas wie Liebe für einen Mann, nämlich für den Graf von Fersen, empfindet. Äußerlich ist sie immer noch der kühle Kommandantdes Garderegiments, doh innerlich erwacht sie langsam und sieht sich als Frau. Mit der neuen Situation konfrontiert, versucht Oscarzunächst ihre "weiblichen Gefühle" zzu unterdrücken. Als dies missling, will sie versuchen, sich vollständig als Fau zu betrachten, indem sie ein Kleid anzieht und als unbekannte Gräfinauf einem Ball auftaucht, um mit Graf von Fersen zu tanzen. Dieser gesteht ihr nichts ahnend, dass er für sie nur Freundschaft empfindet.
Zutiefst verletzt über die Worte von Fersensbeschließt Oscar erneut, das leben einer Frau aufzugeben. Um ihre Führungsqualität unter beweis zu stellen und gleichzeitigihren Entschluss Ausdruck zu verleihen, lässt Oscar sich in eine Söldnertruppe versetzen. Dort möchte sie sich als Mann behaupten und ihren Gefühlen entfliehen. Somit versucht sie etwas völlig Natürliches, nämlich ihre Gefühle, zu unterdrücken. Es entsteht eine Parallele von Oscars Geschichte zur Geschichte der Französichen Revolution: Die Adeligen versuchten, den Freiheitsdrang des volkes zu unterdrücken während Oscar versucht ihr Herz zu unterdrücken. Während die befreiung des Volkes in der Französichen Revolution mündet erwacht Oscar vollständig als Frau, befreit ihr Herz, als sie ihre Liebe zu Andre, ihrem langjährigen Begleiter, erkennt. Sie kämpft fortan an seiner seite als Frau auf der Seite des Volkes und die Geschichte erreicht ihren Höhepunkt.
Die Schönen detaillierten dargestellten Kleider, Frisuren, Gegenstände und Gebäude aus der Zeit des 18. Jahrhunderts lässt die Serie " Lady Oscar" noch realistischer erscheinen, so als ob man als Zuschauer selbst dabei wäre. Die Charaktere die erfunden wurden, treten in der Geschichte so natürlich auf, als ob es sie wirklich gegeben hätte.
Der Anime lief im März 1995 auf dem deutschen Fernsehsender RTL 2. 2003 strahlte Tele 5 die ersten zehn Episoden von Lady Oscar aus, beließ es aufgrund von Lizenzstreitigkeiten allerdings dabei. Die Serie umfasst 40 Episoden und wurde 1979 von Tokyo Movie Shinsha produziert.
Die Firma KSM Film hat die Rechte an diesen Folgen erworben. Die DVDs sind im September 2006 erschienen, allerdings nur mit deutschem Ton.
1980 drehte der französische Regisseur Jacques Demy als japanische Produktion einen Spielfilm unter dem Titel Lady Oscar mit Catriona MacColl als Oscar Francois de Jarjayes und Barry Stokes als André Grandier. Die Filmmusik zu diesem Kinofilm schrieb Michel Legrand. Die Handlung weicht in vielen Punkten gravierend vom Manga ab. So stirbt am Ende des Films nur André, und auch die Rolle Oscars in der Revolution ist wesentlich unbedeutender.

Lange Zeite glaubt Oscar dass sie das Leben eines Mannes ohne Problemeführen kann. Obwohl sie umgeben von jungen Männern ist, empfindet sie fü diese nicht mehr als Frundschaft. Dies ändert sich schlagartig, als Oscar zum erstenmal bemerkt, dass sie so etwas wie Liebe für einen Mann, nämlich für den Graf von Fersen, empfindet. Äußerlich ist sie immer noch der kühle Kommandantdes Garderegiments, doh innerlich erwacht sie langsam und sieht sich als Frau. Mit der neuen Situation konfrontiert, versucht Oscarzunächst ihre "weiblichen Gefühle" zzu unterdrücken. Als dies missling, will sie versuchen, sich vollständig als Fau zu betrachten, indem sie ein Kleid anzieht und als unbekannte Gräfinauf einem Ball auftaucht, um mit Graf von Fersen zu tanzen. Dieser gesteht ihr nichts ahnend, dass er für sie nur Freundschaft empfindet.
Zutiefst verletzt über die Worte von Fersensbeschließt Oscar erneut, das leben einer Frau aufzugeben. Um ihre Führungsqualität unter beweis zu stellen und gleichzeitigihren Entschluss Ausdruck zu verleihen, lässt Oscar sich in eine Söldnertruppe versetzen. Dort möchte sie sich als Mann behaupten und ihren Gefühlen entfliehen. Somit versucht sie etwas völlig Natürliches, nämlich ihre Gefühle, zu unterdrücken. Es entsteht eine Parallele von Oscars Geschichte zur Geschichte der Französichen Revolution: Die Adeligen versuchten, den Freiheitsdrang des volkes zu unterdrücken während Oscar versucht ihr Herz zu unterdrücken. Während die befreiung des Volkes in der Französichen Revolution mündet erwacht Oscar vollständig als Frau, befreit ihr Herz, als sie ihre Liebe zu Andre, ihrem langjährigen Begleiter, erkennt. Sie kämpft fortan an seiner seite als Frau auf der Seite des Volkes und die Geschichte erreicht ihren Höhepunkt.
Die Schönen detaillierten dargestellten Kleider, Frisuren, Gegenstände und Gebäude aus der Zeit des 18. Jahrhunderts lässt die Serie " Lady Oscar" noch realistischer erscheinen, so als ob man als Zuschauer selbst dabei wäre. Die Charaktere die erfunden wurden, treten in der Geschichte so natürlich auf, als ob es sie wirklich gegeben hätte.
Der Anime lief im März 1995 auf dem deutschen Fernsehsender RTL 2. 2003 strahlte Tele 5 die ersten zehn Episoden von Lady Oscar aus, beließ es aufgrund von Lizenzstreitigkeiten allerdings dabei. Die Serie umfasst 40 Episoden und wurde 1979 von Tokyo Movie Shinsha produziert.
Die Firma KSM Film hat die Rechte an diesen Folgen erworben. Die DVDs sind im September 2006 erschienen, allerdings nur mit deutschem Ton.
1980 drehte der französische Regisseur Jacques Demy als japanische Produktion einen Spielfilm unter dem Titel Lady Oscar mit Catriona MacColl als Oscar Francois de Jarjayes und Barry Stokes als André Grandier. Die Filmmusik zu diesem Kinofilm schrieb Michel Legrand. Die Handlung weicht in vielen Punkten gravierend vom Manga ab. So stirbt am Ende des Films nur André, und auch die Rolle Oscars in der Revolution ist wesentlich unbedeutender.

Die Charaktere:

Oscar Francois de Jarjayes
Bei ihrer Geburt entscheidet ihr Vater, daß seine Tochter Oscar Francois heißen und wie ein Mann erzogen werden soll.
14 Jahre später dann scheint ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Oscar kleidet sich wie ein Mann, kämpft wie ein Mann, bekleidet den Posten eines Mannes als Kapitän der königlichen Garde und sieht sich sogar selbst als Mann. Alles hat den Anschein, als hätte sie mit ihrem Leben als Frau abgeschlossen, bevor sie überhaupt je richtige gewußt hat, wie das sein würde.
Doch unter ihrer harten, aufgezwungen männlichen Fassade kommt doch immer wieder ihre zarte Seite hervor, die deutlich macht, wie viel von einer Frau doch noch in dem Soldaten steckt. Oscar wirkt überlegt und manchmal auch überlegen in ihrer betont kühlen Art, doch oft genug zeigt sie auch Emotion und ihr überschäumendes Temperament, daß sie in so manche Dummheit treiben würde, wäre da nicht noch André, der wirklich überlegte von den beiden.
Auch sonst, stehen ihr ihre eigenen Gefühle oft im Weg, ohne daß sie es wirklich bemerkt, da sie viele ihrer Gefühle nicht wirklich erkennt. Wie ihre Liebe für André, die fast genauso lange besteht, wie seine Liebe zu ihr.
Ihre beiden Schwachstellen sind ihre Gefühle für die Königin und für André. An beiden Punkten kann man sie hart treffen, denn beiden gegenüber fühlt sie sich sehr verbunden. André, weil er immer für sie da ist, weil er der Gefährte ihrer Kindheit und immer ein guter Freund war. Und Marie Antoinette, weil sie ihre Freundin, geliebte Königin und nicht zuletzt Schutzbefohlene ist.

André Grandier
André ist Oscars Freund aus Kindertagen. Er kam in ihr Elternhaus, als sie beide noch klein waren und gemeinsam wuchsen sie auf wie Bruder und Schwester. Als Oscar in den Dienst der Prinzessin tritt, rückt André in den Hintergrund.
Da er schon seit er denken kann in Oscar verliebt ist, macht ihm das sehr zu schaffen und er durchlebt eine schwere Zeit.
Auch wenn Oscar seine Gefühle nie erwidert, bleibt André doch ständig an ihrer Seite und setzt mehr als einmal sein Leben für sie ein. Er ist ein sehr loyaler Charakter, der mit seinem ganzen Herzen bei der Sache ist, wenn ihm etwas was bedeutet. Außerdem ist er sehr sanft und ruhig und verliert diese Ruhe nur in den seltensten Fällen – meistens, wenn Oscar in Gefahr ist.
Sein größtes Opfer bringt André seiner Liebsten, als er sie vor dem schwarzen Ritter rettet und obwohl er von da an den Rest seines Lebens unter den Folgen dieser Tat leidet, bereut er es nie, es für Oscar getan zu haben.
Andrés einziger Fehler ist die Tatsache, daß er stumm leidet und nie den Mut aufbringt, seine Gefühle Oscar zu offenbaren. Die wiederum ist ihren Gefühlen gegenüber ja blind und nur so kommt es eigentlich zu der Situation, daß die Liebe zwischen den beiden, die in Wahrheit schon eine Ewigkeit besteht nur eine so kurze Zeit zum Blühen hat.

Marie Antoinette
Marie Antoinette, der Schmetterling aus Österreich. Jung, wunderschön, fein und zerbrechlich, so wirkt die junge Prinzessin, als sie im Alter von 14 Jahren aus Österreich nach Frankreich kommt, um den jungen französischen Thronfolger zu heiraten.
Sie ist zu dem Zeitpunkt noch zu jung, beeinflußbar und vor allem formbar und so kommt es dazu, daß ihre äußere Umgebung Marie Antoinette langsam aber sicher zu dem flatterhaften Geschöpf macht, daß die französische Bevölkerung später so haßt. Natürlich ist sie nicht unschuldig an der Sache, denn ihr Wille und ihr Charakter ist in vielerlei Hinsicht schwach, erst zu spät entwickelt sie die Eigenschaften, die sie zu einer guten Königin hätten machen können. Und dennoch ist Marie Antoinette Oscar stets eine gute Freundin und bewahrt sie vor so mancher unangenehmer Situation.

Rosalie Lamorielle
Rosalie Molièrelle ist ein bürgerliches Mädchen, das mit ihrer Schwester Jeanne und ihrer Mutter in Paris lebt. Nachdem ihre Schwester fort gegangen ist, wird Rosalies Mutter von einer Kutsche überfahren und stirbt. Kurz vor ihrem Tod erfährt Rosalie von ihr, daß ihre leibliche Mutter eine Adlige war. Von Rache getrieben kommt sie auf das Anwesen der Jarjayes und versucht, Oscars Mutter zu ermorden, weil sie diese mit der Mörderin ihrer Mutter – Mme. Polignac – verwechselt. Oscar nimmt sie in ihrem Haus auf und führt sie in die adlige Gesellschaft ein. Die beiden werden gute Freunde, doch nachdem Rosalie erfährt, daß Mme. Polignac nicht nur die Mörderin ihrer Pflegemutter, sondern auch ihre leibliche Mutter ist, verläßt sie bald darauf schon Oscars Elternhaus und lebt kurze Zeit später wieder als einfache Bürgerliche in Paris.
Rosalie kann und will ihre einfache Herkunft nicht verleugnen. Sie ist zwar als Adlige geboren und bekommt auch die Chance als eine solche zu leben, doch sie entscheidet sich letztendlich wieder für das arme Leben in Paris, da das zu ihr gehört und deutlich ihren klaren und festen Charakter widerspiegelt. Rosalie ist für die Geschichte besonders deshalb wichtig, weil sie Oscars weiche Seite sehr gut zum Vorschein bringt. Mit diesem Mädchen ist Oscar wesentlich zärtlicher und sanfter als z.B. mit André, gerade wie ein großer Bruder oder eine große Schwester und zeigt so, daß sie nicht ganz so kalt und distanziert ist, wie sie sonst manchmal wirkt.

Jeanne de la Motte
Jeanne ist Rosalies ältere Schwester und weiß von ihrer Mutter, daß sie eine Nachfahre der Familie Valois ist. Diese Familie herrschte in Frankreich bevor die Dynastie der Bourbonen an die Macht kam. Jeanne glaubt, daß sie etwas besseres verdient hat als ihr armes Leben in Paris und ständige Not und Hunger. Also bricht sie eines Tages auf, um ihr Glück zu machen. Sie wird tatsächlich von einer Adligen aufgenommen, die ihr ungesehen glaubt, daß sie wirklich adliger Herkunft ist.
Von da an entwickelt Jeanne ihre kriminelle Energie. Not und Elend haben aus ihr, die als Kind genauso fröhlich und normal wie andere Kinder war, schon in jungen Jahren einen skrupellosen Menschen gemacht, der mit seiner Lebenssituation so wenig umgehen kann, daß er sogar über Leichen gehen würde, um nie wieder so leben zu müssen. Und genau das tut Jeanne. Nachdem sie erfolgreich aufgestiegen ist, tötet sie ihre Wohltäterin und erbt ihr gesamtes Vermögen. Nachdem das aufgebraucht ist, lebt sie von Betrug und verwickelt sich so schließlich in die größte Kriminalgeschichte der damaligen Zeit. Die Affäre um die Halskette der Madame Dubarry.

Bernard Châtelet
Bernard ist Journalist und ein Freund Robespierres. Genau wie Rosalie wuchs er in ärmlichen Verhältnissen in Paris auf und möchte nun mit seiner Tätigkeit als Journalist und im Untergrund die Dinge in Frankreich verändern. Im Vergleich zu Robespierre ist er dabei ein sehr gemäßigter, aber weitsichtiger Revolutionär. Was allerdings nicht immer so war. In jüngeren Jahren ist Bernard wesentlich radikaler und macht als moderner Robin Hood Schlagzeilen. Als Schwarzer Ritter verkleidet raubt er Adlige aus und gibt das Geld den Armen. Oscar stellt ihn und macht ihm klar, daß sein Weg nicht der richtige ist. Über sie lernt er schließlich auch Rosalie kennen und lieben.
Warum genau Bernard nach seiner Phase als Schwarzer Ritter wieder gemäßigter auftritt, wird nicht ganz klar. Meine Vermutung geht in die Richtung, daß es an Rosalie liegt. Bernard und Rosalie sind schon recht bald nach ihrem Kennenlernen ein Paar und heiraten später.

General Jarjayes
General Jarjayes ist Oscars Vater und entstammt einer Familie, die seit Generationen dem König militärisch dient. Aus der Tatsache heraus, daß seine Frau sechs Töchter, aber nie einen Sohn zur Welt bringt, entscheidet er sich, seine jüngste Tochter als Sohn zu erziehen.
Nicht nur allein durch diese Idee und Handlung erscheint General Jarjayes oft merkwürdig und verschroben. Er ist auch in seinen Ansichten typisch konservativ royalistisch. Besonders daran, daß er lieber seine Tochter als seine Ehre opfern würde, nach Oscars Befehlsverweigerung macht dies deutlich.
Auch André bekommt die Haltung des alten Generals mehr als einmal zu spüren, denn nur allzu deutlich zeigt er dem jungen Mann, wie wenig er von ihm hält. Als er endlich erkennt, wie nah sich seine Tochter und André stehen, besitzt er zwar die Größe, André zu sagen, daß er der einzig richtige Mann für seine Tochter ist, doch mit der Verbindung selbst kann er nicht leben. Oscars Brief, in dem steht, daß sie nun aus den Pflichten einer Tochter in das Leben einer Frau (an Andrés Seite) entlassen werden möchte, veranlaßt ihn, sich von seiner Tochter los zu sagen. Oscar erfährt das jedoch nie, da sie bereits zwei Tage später in der Schlacht fällt.

Sophie Grandier
Sophie ist Andrés Großmutter und Oscars Kindermädchen. Vermutlich ist sie bei der Geburt der ersten Tochter der Jarjayes bereits in das Haus der Familie bekommen. Sie leistet bei Oscars Geburt Geburtshilfe und ist auch die einzige Zeugin der Entscheidung des Generals seine Tochter als Jungen zu erziehen. Sie hält es von Anfang für keine gute Idee, wünscht sich Oscar stets als Frau in einem Kleid, doch sie liebt sie und so unterstützt sie sie trotz allem in allem, was sie tut. Sophie ist eine herzensgute Seele, Oscar und ihr Enkel André sind ihr ein und alles, auch wenn sie André manchmal recht hart anfaßt.
Im Anime ist es nicht wirklich erkennbar, aber im Film erkennt sie schon recht früh die Gefühle, die ihr Enkel für seine Herrin Oscar empfindet und sie wünscht sich diese Verbindung regelrecht.
Ihr voller Name wird im Anime und Film nie genannt, nur in einer Folge ruft Oscar sie als Sophie. Vermutlich erfährt man es im Manga genauer, aber ich besitze nur die japanische Ausgabe und spreche die Sprache leider nicht ^_^;

Alain Soisson
Alain ist ein einfacher Soldat in der Stadtwache von Paris, die Oscar als letzte Truppe etwa ein Jahr vor der Revolution übernimmt. Anfangs sind die beiden eher wie Feuer und Wasser, auch wenn Alain zunächst nie unhöflich oder feindselig ihr gegenüber ist. Einzig durch seine Mimik und Gestik wird deutlich, daß er seinen neuen Oberst nicht ganz ernst nimmt. Als er jedoch glaubt, Oscar habe einen Mann der Truppe verraten, ist er bereit gegen sie zu kämpfen. Sie besiegt ihn und befreit den verhafteten Soldaten, was Alain sehr überrascht und beeindruckt.
Alain hat seine Vorurteile gegen Adlige, aber er hält nicht daran fest, was sich daran zeigt, daß er sich auf Oscar einläßt, nachdem sie den Soldaten befreit hat. Er macht sich ein ganz eigenes neues Bild von der jungen Frau, die ein Soldat sein soll und wird ihr schließlich sogar ein treuer Freund, was sich besonders in der letzten Folge des Anime zeigt, als Oscar angeschossen wird. Alain weint um sie.
Für André ist Alain eine wichtige Bezugsperson und ebenfalls ein treuer Freund, denn Alain ist der einzige, der um das wahre Ausmaß von Andrés Gefühlen Oscar gegenüber weiß und erkennt, wie sehr André unter diesen Gefühlen und dem Verlust seines Augen leidet.
Alains Freude im Leben ist seine jüngere Schwester Diane. Ihr Selbstmord wirft ihn für viele Monate aus der Bahn. Im Anime wird das leider nicht deutlich, aber die Zeitspanne zwischen Dianes Tod und Alains Wiederkehr zur Treppe beträgt mindestens 5-6 Monate. Doch er schöpft auch viel Kraft aus diesem Ereignis, denn er schafft es, zu seinem Leben zurück zu kehren und da weiter zu machen, wo er aufgehört hat.

Hans Axel von Fersen
Er ist ein schwedischer Adliger, der nach Frankreich reist, um dort zu studieren. Hier lernt er bald Oscar und Marie Antoinette kennen. Durch seine Liebe zu Marie Antoinette, die keinem verborgen bleibt, entschließt er sich, in den Krieg nach Amerika zu ziehen, um die Position der Königin nicht zu gefährden. Nach seiner Rückkehr entflammt ihre Liebe jedoch erneut.

Ludwig XVI
Er ist der König von Frankreich, und Marie Antoinette’s Ehemann. Er ist ein ruhiger und zurückhaltender Mann. Sein großes Hobby ist es, Schlösser selber anzufertigen. Dadurch bekommt er aber auch die Liebe zwischen von Fersen und seiner Frau nicht mit. Er muß aber auch mit den Untaten seiner Vorgänger fertig werden, was ihn sogar zum Schluß den Kopf kostet.

Madame de Polignac
Durch Zufall wird sie die Favoritin von Marie Antoinette und beginnt großen Einfluss am französischem Hofe zu nehmen. Oscar bemerkt, wie Mme de Polignac die Gunst der Königin ausnutzt, um immer mehr Macht zu bekommen. Sie läßt keine Gelegenheit aus, um Oscar zu beseitigen, aber sie scheitert immer wieder. Sie verzweifelt schließlich, da sie ihre eigene Tochter in den Tod getrieben hat. Durch Erpressung erreicht sie aber, daß Rosalie sie begleitet.

Comte Victor Clemonte de Girodel
Girodel ist derjenige Charakter, der im Hintergrund gewöhnlich behandelt wird. Er ist ein tapferer Mann und von Adel. Er mag auf den ersten Blick kalt und nachlässig sein, aber wenn man ihn näher betrachtet, bemerkt man, dass auch in seinem Herzen ein Feuer lodert. Er ist ein ehrenvoller Mann und würde nie etwas hinter Oscar’s Rücken tun. Er steht loyal zu ihr. Girodel handelt nicht ohne nachzudenken und ist äußerst geduldig.

Maximilien de Robespierre
Robespierre war anfangs ein Jurastudent und durfte sogar bei der Krönung Ludwig XVI eine Rede halten. Er wurde zum Vertreter des Volkes und begann mit radikalen Mitteln seine eigenen Ziele durchzusetzen. Durch seinen Haß gegenüber dem französischen Adel wurde er auch zur Triebkraft der Französische Revolution.
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