Motel (Vacancy)

Das Metall
@Jo und Sven

Ist der Film besser oder schwächer einzustiefen als ILS - THEM?! Oder kann man die nicht vergleichen?
JosephWilliam
Zitat:
Original von Das Metall
@Jo und Sven

Ist der Film besser oder schwächer einzustiefen als ILS - THEM?! Oder kann man die nicht vergleichen?


Also wenn ich mich zwischen diesen beiden entscheiden müsste... Ugly-Grübel ....oh je...das ist jetzt echt schwer...

Beide sind sich ähnlich, aber haben jeweils andere Vorzüge und Schwächen.

Ich glaube, ich würde THEM bevorzugen.

Gib MOTEL aber dennoch eine Chance. Der Film ist gut! Augenzwinkern
SMG-Fan
Kennt hier jemand zufällig "The Hitcher"?! Wenn ja, ist "Motel" besser...?! LG
RickOne
Ich werde mir heute ein eigenes Bild von diesem Film machen. Meine Erwatungen sind nicht hoch, aber auch nicht gering. Die Darsteller, der Regisseur und die halbwegs positiven (wenn auch nicht überragenden) Kritiken, die sogar von der konservativen Presse gekommen sind, lassen auf einen sehenswerten Horrorfilm hoffen !

Wird langsam Zeit für einen guten Horrorfilm in diesem Jahr, nachdem bis jetzt alle Genrevertreter enttäuscht haben ! Ich hoffe, "Motel" wird den negativ-Trend durchbrechen !
carmine
@SMG-Fan

Original oder Remake? Ich kenne das Remake, aber mich würde interessieren, weshalb du gerade "The Hitcher" mit "Motel" vergleichst? Auch wenn ich Zweiteren noch vor mir habe, so kann ich schon jetzt mit Sicherheit sagen, dass diese beiden Filme völlig verschieden sind. Da passt der Vergleich mit "Them" schon eher. fröhlich

@Rick

Da muss ich dir zustimmen. In Sachen Horror gab es dieses Jahr leider mehr Schlechtes, als Rechtes. Obwohl ich zugeben muss, dass ich Gefallen an Filme wie "TCM: The Beginning" und dem eben erwähnten "The Hitcher" fand (und nein! Gore war kein Auslöser dafür! ). Allerdings gehen denen da drüben langsam die Ideen aus, denn es war alles schon einmal Dagewesenes (überwiegend schliesslich Remakes). Im zweiten Teil des Jahres kommen aber glücklicherweise ein paar Horrorfilme, die qualitativ überzeugen werden, so wie z.B. "28 Weeks Later" (wenn auch ein Sequel), "1408", "Planet Terror", "Trick 'r Treat", "30 Days of Night" und eben auch "Motel". Möglicherweise wird es also wieder ein wenig besser... fröhlich

@all

Ich persönlich werde mir "Motel" im Italien-Urlaub ansehen. Das wird noch ein paar Tägchen dauern, aber meine Reisebegleiter wollen ihn auch sehen, daher werde ich warten und bis dahin weiter eure Kritiken lesen. fröhlich
svenjacobs1
Zitat:
Original von Das Metall
@Jo und Sven

Ist der Film besser oder schwächer einzustiefen als ILS - THEM?! Oder kann man die nicht vergleichen?



Also ich finde beide wirklich gut, von der Punktzahl her beide gleich. Ich finde beide Filme spannend, atmosphärisch, Schauspieler finde ich echt gut. Bei beiden gibt es wenig zu meckern, meiner Meinung nach. MOTEL hat allerdings das ein oder andere Klischee, was viele wohl stören wird, aber ich finde das tut der Spannung keinen Abbruch. Was die Überraschung anbelangt gefällt mir THEM besser, da es in MOTEL eigenlich wenig Überraschungen gibt. MOTEL kommt aber als Gesamtpaket besser rüber, meiner Meinung nach, da alles passt, auch gefallen mir die Schauspieler in MOTEL etwas besser.
Beide Filme haben Stärken und Schwächen, wie JosephWilliam gesagt hat. Bevorzugen würde ich keinen, mir gefallen beide ungefähr gleich gut.
Hmmm. Mir fällt auf, dass ich noch gar nichts zum Film geschrieben habe. Meine Kritik kommt aber noch. Ich werde aber schon mal meine Punkte vergeben.


8,5/10
Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 1/2 Wertungsstern 2
kinski
MOTEL hat eine schon oft strapazierte Geschichte, nur diesmal noch mit dem Zusatz der Snuff-Filmerei. Ein Streifen, wie er mit einer leicht anderen Thematik schon zigmal dagewesen ist. Leidlich spannend, handwerklich absolut okay, mehr aber auch nicht.
Allerdings war es nett, Kate Beckinsale mal endlich wieder in einer "normalen" Rolle zu sehen. Mit solchen Darstellungen gefällt sie mir um einiges besser als in Streifen wie "Underworld". Frank Whaley hatte ich noch als Drummer in Oliver Stone's "The Doors" in Erinnerung. Den Bösewicht nimmt man ihm nicht so ganz ab.
MOTEL ist kurz und knapp gehalten und erscheint eigentlich kürzer als 85 Minuten. Dadurch kommt die Rahmenhandlung viel zu kurz, Beweggründe der einzelnen Personen werden so gut wie gar nicht erläutert. Das Ende zielt mal wieder deutlich auf einen zweiten Teil. Ob der allerdings kommt, ist meiner Meinung mehr als fraglich und auch mehr als unnötig.

Fazit : 6 / 10
SMG-Fan
Also ich nenne "The Hitcher" ( Remake ) da die Hauptpersonen dort auch über Nacht in einem Motel waren und der Anfang auch mit autofahren beginnt! Aber anscheinden haben die beiden Movies nicht viel gemeinsam! Ist doch cool, will mir Motel unbedingt ansehen...
KimPossible
Fand den film echt gut und spannend.bloss fand ich das ende irgendwie blöd Crazy 2
RickOne
Ich fand den Film im Großen und Ganzen gut, endlich mal ein gelungener Genrefilm in dieser Season.

Die Handlung ist zwar recht konventionell und dadurch etwas einfallslos, aber der Film schafft es eine enorme Spannung aufzubauen, die bis kurz vor dem Finale hält.
Luke Wilson, den man sonst eher aus Komödien und Unterhaltungsfilmen kennt, spielt seine ernste Rolle überraschend gut und auch Kate Beckinsale kann wie immer überzeugen !
Am Anfang hat der Film etwas Anlaufschwierigkeiten und plätschert etwas vor sich hin, aber sobald es um Leben und Tod geht, kommt er in Gänge und schafft es durch eine kluge Inszenierung, den Zuschauer bis kurz vor Schluss zu fesseln. Regisseur Nimród Antal hat aus dem beschränkten und wenig originellen Stoff, das Maximale an Thrill herausgeholt, was neben seinem handwerklichen Geschick auch an der guten Kameraarbeit liegt. Lobenswert ist auch der Score, dieser spielt sich nur selten in den Vordergrund, ist aber durchaus effektiv !

Enttäuschend ist dagegen das Finale ausgefallen, hier hat man einfach nach Schema F die Angelegenheit beendet, was leider auch an Spannung gekostet hat. Zudem ist der Drahtzieher ne ziemliche "Hans Wurst", der eher unfreiwillig komisch, als bedrohlich wirkt.

Fazit: Konventioneller, aber spannender Motel-Trip, der durch sein effektives Handwerk problemlos über die wenig einfallsreiche Handlung hinwegtrösten kann. Wegen dem schwachen Ende steht der Film aber auf sehr wackeligen 8 Punkten !


8 / 10
Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 2 Wertungsstern 2
Derek21
die ersten 30 min. waren echt gut.... hab mich sogar 2 mal richtig fies erschrocken aber dann wirds nur noch peinlich^^ mal abgesehen von den ganzen Logikfehlern

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
1.)
als das auto zum 2.mal liegen geblieben ist nachdem der typ daran rumgefummelt hat..... suchen sie erneut den Typen, anstatt direkt ins Motel zu gehen großes Grinsen warum?

2.)
wenn ich einem Zimmer "eingesperrt" bin bzw. mich verstecke.... und feststelle das dort kameras sind.... mach ich die dann nicht als erste kaputt? großes Grinsen

3.)
Luke Wilson wacht morgens nach einem Bauch-Stich einfach so wieder auf weil seine Frau seinen Nacken küsst^^ mal abgesehen davon das er in der zwischenzeit 5 mal hätte verbluten müssen, lag er mitten in der tür, wo ihn jeder hätte sehen können >.>

etc.

SPOILER ENDE



und einem total sinnfreien Ende...

5,5/10
svenjacobs1
Am Mittwoch lief MOTEL in der Sneak Preview. Ich war schon in den letzten drei Wochen jeden Mittwoch in der Sneak weil ich hoffte, dass MOTEL läuft, aber zwei Mal hatte ich nicht das Glück, meinen Most Wandet zu sehen, obwohl die anderen Filme auch nicht von schlechten Eltern waren... Erst in der dritten Woche lief dann, einen Tag vor regulärem Start, MOTEL und wie sollte es auch anders sein? Ich liebe solche Filme und diesen hier natürlich auch.

Die Idee des Films "Vacancy", in Deutschland unter dem Titel "Motel", fand ich von Anfang an sehr interessant. Als dann der erste Trailer erschienen ist war ich mehr als begeistert und ich hätte den Film am liebsten gleich gesehen. Leider musste ich mich noch sehr lange gedulden, aber die Tage war es dann endlich so weit.

Motel hat von Anfang an eine sehr gute und düstere Atmosphäre, auch wenn es den ein oder anderen Witzigen Satz gibt, bei dem man schon mal Schmunzeln kann. Was mich ein wenig wundert ist dass die ersten zwanzig Minuten so oft mies gemacht werden. Man lernt die Charaktere etwas kennen, etwas aus ihrer Vergangenheit, ihre Beziehung... Ich finde das sehr gut, weil man später einen viel besseren Bezug zu ihnen hat. Es gibt zwar ein paar Klischees, aber ohne diese scheint ein Film gar nicht mehr auszukommen. Aber man kann doch damit leben, dass die Ehe der beiden in den Brüchen liegt, dass sie ein Kind verloren haben und sie dies nur schwer verkraftet haben. Es gibt noch ein paar mehr Klischees, aber über die kann man, meiner Meinung nach, gut hinwegsehen, ich habe es auch gemacht.

Nach der Charaktereinführung wird der Film dann sehr spannend. Klar, hier gibt es auch wieder ein paar Sachen, die man kritisieren kann: Wieso machen die das? Wieso ist das so? Aber auch das sind nur Kleinigkeiten, über die man locker hinwegsehen kann. Für mich kam es gar nicht in Frage, mich über so was aufzuregen, dafür fand ich den Film viel zu spannend.

Die Grundidee finde ich klasse. Ein Paar im Motel, die unfreiwillig Darsteller in einem Snuff-Videos werden sollen. Und auch die Umsetzung kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. Der Film steckt voller Nervenkitzel, bietet Spannung vom Feinsten und kann bis zum Ende hin unterhalten.

Schauspielerisch gibt es hier auch nichts zu meckern. Frank Whaley als Motelbesitzer macht seine Sache echt gut. Er ist mal ein anderer Bösewicht, verschroben, verrückt... Diese Rolle passt zu ihm und er spielt sie auch echt gut.

Kommen wir aber zu den Aushängeschildern des Films: Kate Beckinsale und Luke Wilson. Luke Wilson liefert eine sehr gute Leistung ab, das hätte ich ihm gar nicht zugetraut. Ich fand ihn zwar schon immer einen ziemlich guten Schauspieler, aber halt nicht in solchen Rollen, da er fast ausschließlich in Komödien gespielt hat. Von seiner Leistung in Motel bin ich aber echt überzeugt worden.

Tja... Und dann ist da noch die liebe Kate Beckinsale. Sie ist nicht nur etwas fürs Auge in diesem Film, sondern liefert auch noch eine überzeugende Leistung ab. Ich habe ihr ihre Rolle vollkommen abgenommen und es hat mich gefreut, sie in diesem Film zu sehen.

Was ich vielleicht etwas schade finde ist das Ende, da habe ich mir schon etwas anderes erhofft. Aber das ist nur ein ganz kleiner Wermutstropfen auf einem sonst echt sehr gutem Film.

Noch wichtig in diesem Film waren die Kulissen. Das Motel sah ziemlich alt aus und das hat dem Film den nötigen Touch verliehen, sodass das Feeling perfekt wurde. Aber auch die Außen- sowie Tunnelaufnahmen waren klasse und wurden durch eine sehr schöne Kameraführung klasse in Szene gesetzt. Ein echter Hingucker.

Der Score... Der ist mir besonders aufgefallen. Er hat sehr gut in die Szenen gepasst, besonders die spannenden Momente wurden durch ihn noch packender. Auch hat mir die Musik im Vor- und Abspann (Ich denke es war die Gleiche) gefallen. Sie hat die richtige Stimmung verbreitet. Sowieso fand ich Vor- und Abspann sehr schön gestaltet und klasse gemacht.

Vielleicht zum Ende hin noch eine Kleinigkeit, die vielleicht hätte etwas anders sein können: Die Laufzeit. Der Film geht ohne Abspann keine achtzig Minuten, und das finde ich sehr schade. Gerne hätten es noch 15-20 Minuten mehr sein können.


Fazit:

Motel ist ein spannender Psychothriller vor toller Kulisse, dessen interessante Geschichte packend und sehr atmosphärisch umgesetzt wurde.


8,5/10
Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 1/2 Wertungsstern 2
carmine
Der Film hat genau das geboten, was man nach dem vielversprechenden Trailer auch erwarten durfte. Ein spannender und sehr atmosphärischer Trip durch ein Motel und dessen unterirdischen Gänge. Für Nervenkitzel und Aufregung wird gesorgt.

Ich fange dann am besten gleich bei einem Negativpunkt an, um diesen auch schnell hinter mir zu bringen. Der Anfang plätschert ein wenig vor sich hin, so wie das Manche hier im Thread bereits erwähnt hatten. Der Anfang ist zwar nicht schlecht, aber ich hätte ihn mir anders vorgestellt. Die ersten Szenen wirken einfach mies zusammengestellt und der Verlauf hätte im Grunde "unterhaltsamer" sein können. Unterhaltsam in diesem Sinne, dass das erste Drittel sich eigentlich immer wiederholt. Man kommt kaum vorwärts und nachdem das Auto zum dritten Mal anhält, wünscht man sich, dass das Ehepaar, das einen grossen Verlust zu verkraften hat, endlich das Motel besichtigt, um darin der bösen Wahrheit ins Gesicht zu blicken.

Die Einführung hätte ich mir anders gewünscht. Da diese ein wenig dauert und die Szenen, wie im Absatz vorher schon geschrieben, ein wenig störend aneinandergereiht sind und der Wiederholfaktor zu gross ist, hätte man das Geschehen durchaus von deren Zu Hause aus starten können. Eventuell hätte man die Figuren, die von Kate Beckinsale und Luke Wilson verkörpert werden, noch etwas mehr vertiefen können, um mehr "Mitleid" zu bekommen, sodass man später als Zuschauer um deren Überleben bangt. Zwar wird auch so dafür gesorgt, dass man das Paar ins Herz schliesst (auch wenn die Chemie zwischen den Beiden anfangs noch nicht so richtig sitzt), aber wie gesagt, hätte ich absolut nichts dagegen gehabt, wenn man "Vacancy" nicht gleich auf der Strasse gestartet hätte. Zumal diese Szenen zu lange waren und man eigentlich das Auto bloss ein Mal hätte schlapp werden lassen sollen.

Ok, kommen wir nun zum Geschehen an sich. Der Film ist mit seinen 75 Minuten als Ganzes gesehen wirklich sehr kurz. Mir persönlich hat die Lauflänge allerdings nicht gestört. Ich finde, dass sie genau richtig war und viel mehr hätte ich da wirklich nicht mehr sehen müssen. Sobald es um die Wurst geht, stellt sich die Spannung in den Vordergrund, die dann bis zum bitteren Ende auch anhält.

Eigentlich finde ich es schon beinahe faszinierend, was man aus der Idee herausgeholt hat. Ich denke, dass man hier das Bestmögliche in Szene gesetzt hat, denn obwohl die gesamte Handlung sich beinahe ausschliesslich in diesem einen Zimmer abspielt, wird der Film nie langweilig und auch die Spannung erleidet keinen Einbruch. Die Szene, bei der das Ehepaar die Videos findet und sich kurz darauf das Licht immer wieder ein- und ausschaltet empfand ich schon beinahe als einen Gänsehauterreger. Das war spannend und mysteriös zugleich.

Die Regiearbeit von Regisseur Nimrod Antal gefällt mir. Atmosphärisch gesehen kann der Film ebenfalls punkten. Das Motel an sich ist alles andere als ein Paradies und damit ist nicht nur die Tatsache gemeint, was sich darin abspielt, sondern zudem auch das, was das Optische angeht.

Luke Wilson hat mich in diesem Streifen wirklich überrascht. Ich kenne ihn hauptsächlich, so wie auch sein Bruder Owen, als ein Darsteller, der in Komödien vor der Kamera steht. Hier allerdings hat er bewiesen, dass ein durchaus guter Schauspieler in ihm steckt. Und auch die liebe Mrs. Beckinsale kann scheinbar mehr, als nur mit ihrem Aussehen zu begeistern, so wie es z.B. in den beiden Underworld-Filmen der Fall war. Zudem finde ich es schön, dass sie sich doch noch mehr dem Horror-Genre widmet, obwohl sie nach Underworld: Evolution in einem Interview verkündete, dass sie sich lieber wieder mehr dem Drama-Genre widmen möchte. Kann man nur hoffen, dass ihr nächster Horror "Whiteout" ebenfalls Qualitäten vorweisen kann, wie "Vacancy", wenn sich diese beiden Streifen auch völlig voneinander unterscheiden, wenn man von der Sache absieht, dass Beckinsale die weibliche Hauptrolle spielt. Im darstellerischen Bereich sind die Anderen kaum nenneswert. Von den Tätern waren alle austauschbar, auch der "Anführer", der zwar gar nicht so schlecht rübergekommen ist, für dessen Rolle man aber auch einen etwas "härteren" Mann hätte nehmen können. So kam es dazu, dass ich im Finale ganz kurz schmunzeln musste, wenn es auch sehr spannend war und es mir wirklich super gefallen hat.

Im Bereich Snuff wurde vor merheren Jahren 8MM released, bei dem man allerdings die "Schöpfer" dieser Videos suchte. Hier in "Vacancy" allerdings sieht man das Geschehen vom Blickwinkel der Opfer, was für mich viel interessanter war. Die Szenen im Motel, im unterirdischen Gang bei den Ratten und draussen auf dem Platz waren wirklich klasse. Zudem haben sich auch die Ein oder Anderen ganz nett platzierten Schockszenen in den Film geschlichen, die das Rasen des Herzens erhöhnt haben (auch wenn viele davon vorhersehbar waren).

Im Grunde kann sich "Motel", so wie das Filmchen hierzulande heisst, als bislang bester Horrorfilm des Jahres behaupten. Anders als bei Hostel, Saw und The Hills Have Eyes (jeweils die Fortsetzungen) wird hier sehr viel mehr Wert auf Spannung und Atmosphäre gelegt, als auf ein sinnloses Splatterfeuerwerk, das mir langsam im Halse steckt. Hier punktet der Streifen in anderen Elementen und da kann man dann auch locker über die wenigen Klischees hinwegsehen, sowie über das enttäuschende Ende, das ich als wirklich nervend empfand.

Trotzdem. "Vacancy" ist ein sehr spannender Psycho-Thriller, der mit guten Darstellern, einer super Atmosphäre, vielen sehr spannenden Momenten und einem guten Setting für Zufriedenheit sorgt. Anfang und Ende lassen zwar zu wünschen übrig, aber das Hauptgeschehen lässt kleinere Mängel wieder in Vergessenheit geraten.

8/10

Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 2 Wertungsstern 2
Falk E.
Der Film ist wirklich gar nicht mal so schlecht. Im Gegensatz zu den immer grausamer, ekliger und bis ins kleinste Detail gefilmte Horrorstreifen, bietet Motel endlich mal eine Abwechslung. Hier ist mehr die Fantasie gefragt. Dadurch wird die Angst der Opfer besser nachfühlbar. Auch wenn der Schluss nicht ganz optimal gewesen ist, so kann ich ruhigen Gewissens, den Film nur empfehlen.

7/10
rocky balboa
Also habe mir MOTEL gestern auch angeschaut! Fand alleine schon gut mal wieder einen Film mit Kate Beckinsale und Luke Wilson zu sehen!
War von der Atmosphäre her ein echt guter Film und auch die Umgebung war echt nicht schlecht gewählt!!!
Hätte mir bloss gewünscht noch ein bisschen mehr zu erfahren, warum die Typen das wirklioch gemacht haben-klar man kann es sich ja denken-sie haben einfach Lust ein Paar Paare zu foltern-was auch immer!!!

Im Grossen und Ganzen ein echt unterhaltsamer Film mit einer hübschen Kate Beckinsale( und trage deine Haare bitte immer offen-danke....Grins ) und einem guten Luke Wilson, und gar nicht zu vergessen der Typ aus ``Operation: Broken Arrow``!!!

9 von 10 ``ich kriech mal durch einen Schacht``Gute Arbeit
DoGebhardt18
Zitat:
Original von svenjacobs1

Vielleicht zum Ende hin noch eine Kleinigkeit, die vielleicht hätte etwas anders sein können: Die Laufzeit. Der Film geht ohne Abspann keine achtzig Minuten, und das finde ich sehr schade. Gerne hätten es noch 15-20 Minuten mehr sein können.


Fazit:

Motel ist ein spannender Psychothriller vor toller Kulisse, dessen interessante Geschichte packend und sehr atmosphärisch umgesetzt wurde.


8,5/10
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Ich muss sagen, dass ich es eher positiv sehe, dass der Film kurz gehalten wurde. Ich finde ihn so recht schlüssig, auch wenn einige meinen, man hätte mehr über die Beweggründe erfahren sollen. Aber da muss ich Skeet Ulrich aus Scream 1996 zitieren: "Motive tun nichts zur Sache. Ohne ist es viel unheimlicher!" Hätte man den Film künstlich gestreckt, wäre meiner Meinung nach einiges an Qualität verloren gegangen.

Motel ist für mich eine richtige Überraschung geworden. Meine Erwartungen waren weniger als niedrig. Aber was man in den knapp 80 Minuten geboten bekommt, ist schlichte, gute Kinounterhaltung, nicht mehr, nicht weniger. Keine Sekunde ist unnötig oder langweilig.

Deshalb gute 8/10 Punkten!
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Bimmler
Bin nun auch dazu gekommen Motel endlich zu sehen. Ich hatte keine großen erwartungen an dem Film, und muss sagen ich bin überrascht. Motel ist wirklich ein mitreißender Thriller mit einer geilen Atmo, und zwei richtig guten Darstellern. Es paßt wirklich fasst alles, nur das Ende hätte ein wenig besser sein können.

9/10 Zimmern
Milan
Ich haette den Film so gerne gesehen, aber ich muss ja leider auf die DVD warten, in der Schweiz (deutschsprachige Region) ist er ja gar nicht gestartet und hat noch immer keinen Kinostart! Heulen
-Mr. Pink-
Hm, also ich bin - was die hiesige Bewertung angeht - ziemlich überascht.
Ich persönlich konnte mit dem Film sogut wie gar nichts anfangen und würde ihn sogar zu den 'Schlechtesten' diesen Jahres zählen. Ugly-Grübel

Die Story ist kurzweilig und ausgelutscht, Spannung wird zwar ab und an erzeugt, legt sich kurz darauf aber wieder - was, wie ich finde, ziemlich schade ist.
Gegen die Atmosphäre im Film kann man generell nicht viel sagen, doch finde ich auch hier hätte man einen besseren Standpunkt wählen können. Allein das Motel-Gelände ein klein wenig auszuweiten, hätte in der Beziehung vielleicht schon Wunder gewirkt.
Auch dass es sich lediglich um den Vermieter und drei weitere Männer handelte, fande ich schwach. Etwas mehr Hintergrund und nicht allzu viel Offensichtliches hätte dem Film nicht geschadet.

..liegt vielleicht auch mit daran, dass es einfach nicht meine Genre ist. unglücklich
Nightwatcher
hallo!hab den film zwar schon am starttag gesehen aber will auch jetzt meinen senf dazu geben Augenzwinkern ich fand ihn gar nicht so übel,wenn man bedenkt dass er so fast ohne blut auskommt.die spannung baut sich langsam auf aber bleibt dann auf einem level ohne langweilig zu werden.die darsteller sind solide und die stimmung passt also gibts von mir 7/10punkte