Unsichtbar - Zwischen 2 Welten (The Invisible)

Herbert West
Zitat:
Original von Solomon
Dann schau dir mal das neue genauer an. Augenzwinkern



hab nix gesagt,
sorry Augenzwinkern
carmine
Der Film wurde verschoben. Allerdings nach vorne... Wirklich, nach vorne. Grins

Neuer Termin: 10.05.07 (ehemalig: 30.08.07)

Ein Wunder. Ein Horror-Thriller, welcher nach vorne verschoben wird und dann sind es sogar 13 Wochen bzw. 91 Tage. Freaky

BVI
svenjacobs1
Wie geil ist das denn?
Normalerweise werden Filme nur so weit nach hinten verschoben, aber nach vorne? Das heißt, der Film kommt in knapp vier Wochen schon ins Kino... Klasse, freue mich.
MacReady
Dank 'Buena Vista International' haben wir für Euch verschiedenee Filmausschnitte, ein Videoeaturette und das Musikvideo des Filmsongs "Taking Back Control" der Rockgruppe "Sparta".

zur News!
svenjacobs1
Hier einmal der deutsche Trailer:

Klick


Ich meine, den deutschen Trailer hier nicht entdeckt zu haben.
Ich habe den deutschen Trailer bereits mehrere Male im Kino gesehen. Finde ihn einfach klasse und freue mich einfach nur auf den Film, wie meine Signatur zeigt. großes Grinsen
Herbert West
hab den trailer zum ersten mal in spiderman 3 gesehen, vorher wusste ich noch gar nix von diesem streifen aber der trailer hat echt lust auf mehr gemacht. den film muss ich auf jeden fall gucken gehen, sah alles sehr interessant aus Hammer
Das Metall
Also ein wichtiger Fakt aus dem schwedischem Orginal fehlt dem Film aufjedenfall: nämlich Tuva Novotny. großes Grinsen Damit wird er gleich um 2 Punkte abgewertet. Zunge raus Aber vielleicht reicht der Rest ja und kann überzeugen. Ich lass mich mal überraschen. fröhlich
Brause Klaus
Will heute Abend rein...bin nach dem für mich überzeugendem Trailer gespannt, wie der Film auf mich wirken wird. Habe zum Glück noch einen Mitkinogänger gefunden, sodass wir uns zu zweit bethrillern lassen können Freaky
Milan
Morgen geht's ins Kino, der Trailer hat mich ueberzeugt, schein spannend zu sein.
Hinni
Hallo erstmal, ich bin Hinrich aus Lüneburg.

Habe mir gestern "Unsichtbar" angesehen. Und ich muss sagen, gefällt mir fröhlich
Spannend gemacht finde ich.
Aber bei der Vorstellung das neben uns auch evtl. ein halbtoter steht ist auch komisch Augenzwinkern

Durchaus gefallen hat mir auch die Musik. Ich bin schon seit heute morgen am suchen aber leider habe ich noch nichts gefunden. auch ********* gibt nichts her Augenzwinkern
Dabei bin ich auf euch gestoßen und dachte, da melde ich mich mal an und frag mal nach, ob jemand irgendwie an eine liste kommt, bzw. eine bestimmte quelle für solche daten für mich hat.


MFG Hinrich
svenjacobs1
Nachher werde ich den Film mit einem Kumpel sehen (20:30Uhr Vorstellung). Ich freue mich, den Film gleich auf der großen Leinwand zu sehen, nachdem ich den Trailer echt gut finde. Ich hoffe, er kann mich überzeugen, habe Erwartungen.

Mein momentaner Most Wanted!!! Hammer
Milan
Hab ihn nun gesehen, fand ich recht gut. Er bietet Spannung, gute Atmospaehre und die Musik hat mir auch gefallen. Nur ich Trottel ging an eine Nachmittagsvorstellung, obwohl ich weiss das man immer Abends gehen soll, und natuerlich waren dort irgendwelche Jugendliche, die ja zu jeder Szenen ihren Senf abgeben muessen. Naja, wie lernen: Immer Abends ins Kino gehen. Trotzdem ein guter Thriller, hat halt einige Laengen und die Story hat mich jetzt nicht gerade umgehauen. 7/10.
Ao$hi
Kenn nur das Original .. das fand ich nett, aber das Remake interessiert mich kein Stück. Bietet eh keine Erneuerungen, abgesehen von neuen Effekten und Story ist halt altbekannt. Denke halt, dass paar Aspekte sicher wegfallen werden und der Film Hollywoodtisiert wird ^^ die Hauptrolle im Trailer kam einem schon wie son Sunnyboy rüber .. blaa
carmine
Mittlerweile sind bereits ganze drei Jahre vergangen, seit David S. Goyer uns mit Blade: Trinity beweisen wollte, dass er nicht nur ein guter Drehbuchschreiber ist, sondern auch ein guter Regisseur. Leider ging der Film alllerdings - in meinen Augen - so ziemlich in die Hose, was aber nicht nur an der mangelhaften Inszenierung lag, sondern auch am stellenweise sehr fragwürdigen Drehbuch. Ich kann mich noch genau an den Kinobesuch erinnern, als ich den Saal dann mit einem "begeisterten Gefühl" verlassen habe. Doch spätestens auf DVD ist mir dann eindeutig klar geworden, dass ich den Film nicht gut fand, sondern ich ihn unbedingt gut finden wollte, was logischerweise ein enormer Unterschied ist.
Nun wurde von Buena Vista International also der neue Film vom 41-Jährigen Filmemacher in den Kinos veröffentlicht. Bei diesem Werk führte er allerdings "nur" Regie. Das Schreiben des Drehbuches übernahmen in diesem Falle Mick Davis und Christine Roum. Zwei doch eher unbekannte Autoren. Und wurde hier eine gute Zusammenarbeit geführt und somit ein überzeugendes Filmchen hergezaubert? "Jein"...
Nachdem der Trailer erschien und ich mich über The Invisible informiert hatte, oder wie er hierzulande heisst: Unsichtbar - Zwischen Zwei Welten, waren meine Ansprüche doch ziemlich hoch. Zum Einen, weil der Trailer an sich zu überzeugen wusste und zum Anderen, weil ich ein Fan von Teen-Horror-Thrillern bin. Zudem war das Thema ziemlich interessant und es war auch einmal wieder was anderes. Vielmals bekommen wir immer nur einen Killer zu sehen, der sich über Teenager hermacht und man bis am Ende grübeln kann, welcher "Freund" denn hier nun die eigentliche Gefahr ist.
Zwar ist die Thematik sicherlich nicht neu, was u.a. auch darauf hinzuweisen ist, dass es sich hierbei um ein Remake handelt - das ich weder gesehen habe, noch kenne -, aber auch daraufhin, dass eine Handlung bzw. ein gewisser Stoff rund um einen Unsichtbaren schon ein paar wenige Male für einen Film verwendet wurde. Allerdings haben wir hier einen "Untoten", der zwischen Leben und Tod gefangen ist. Wird es der Teenager schaffen, seinen eigenen Körper zu retten, um weiterzuleben? Aber wie? Keiner weiss von seinem "Geist"... Spannung pur wäre bei solch einem Thema also ziemlich sichere Sache, wenn man sich einfach ein bisschen Mühe beim Drehbuch schreiben geben würde.
Über Blade: Trinity habe ich hier hinwegsehen können, da ein - ich betone noch einmal: in meinen Augen - missratener Blade: Trinity nicht bedeuten muss, dass ein neues Werk des ein und dem selben Regisseurs genau so scheitern muss.
Doch leider leider muss ich offen und ehrlich zugeben, dass ich mir von diesem Filmchen doch ein wenig mehr versprochen hatte, als ich letztendlich bekommen habe.
Fangen wir auch gleich beim Drehbuch an... Ich frage mich immer wieder, wie man es schafft, dass die Hauptfiguren dem Zuschauer unsympathisch vorkommen. Was haben sich Mick Davis und Christine Roum nur dabei gedacht? Denn ich persönlich finde, dass die Figureneinführung so ziemlich daneben ist. Bevor es zum Unfall kommt und man dann mit der Hauptfigur bangen kann, dass sie es am Ende schafft, wieder ins Leben zurückzukommen, müssen einfach gewisse Sympathien aufkommen und das fehlt hier bei diesem Film. Meiner Meinung nach wurden die ersten paar Szenen so inszeniert, wie es das Drehbuch zuliess. Aber genau das ist das Problem. Justin Chatwin, bekannt aus War Of The Worlds und der Tv-Serie Weeds, mag ich im Grunde ganz gerne, wenn ich auch nicht sehr viel von ihm gesehen habe, bisher. Aber wenn er seine Figur dem Zuschauer nicht näher bringt, sondern sich zu Beginn eher distanziert, dann interessiert es den Zuschauer auch gar nicht mehr, ob er es schafft, oder nicht. Im Gegenteil, man wünscht sich schon nahezu, dass er draufgeht. Und sowas finde ich schade. Denn der Film verfügt über durchaus gelungene Szenen. Vielleicht sollte man an dieser Stelle auch erwähnen, dass es sich beim Film eher um ein Mysterie-Drama handelt, als um einen Thriller. Es gab doch mehrere sehr dramatische, tragische, traurige als auch emotionale Szenen, die teilweise auch funktioniert haben. Im späteren Verlauf des Films entstehen dann ja auch gewisse Sympathien, aber sie kommen mir einfach zu spät. Man hätte gewisse Dinge einfach von Anfang an weglassen oder ändern sollen. Man hätte einfach versuchen müssen, dass die Figur des Nick Powell sich in die Herzen der Kinogänger platziert, sodass man mit ihm mitfiebern kann.
Aber wie ich eben geschrieben habe, ändert sich das später ein "wenig"... Wobei das auch daran liegen könnte, weil Andere über Nicks plötzlichen Verschwinden leiden. Im Grunde werden beide Hauptfiguren eher unsympathisch eingeführt. Neben Justin Chatwins Charakter Nick also auch Margarita Levieva als Annie Newton. Doch der Spiess ändert sich im Verlauf des Films komplett und sie entwickelt sich langsam aber sicher zu einer Mitleidsfigur und Sympathieträgerin. Noch hinzu finde ich persönlich, dass sie von allen Schauspielern in diesem Teenie-Film am überzeugendsten gespielt hat. Seien es die Augenblicke, in welchen sie die Coole darstellen muss, oder in Situationen, wo sie ihren emotionalen Gefühlen als Annie freien Lauf lassen muss. Wirklich sehr überzeugend. Vor allem dem Finale entgegen, wo der Film dann auch versucht eine gewisse Spannung aufzubauen.
Spannung wäre dann auch schon die nächste Rubrik, die ich ansprechen möchte. Denn so wie ich das sehe, hält sich diese in Grenzen. Bis hin zum Finale gab es einfach zu wenige Momente, an denen man als Zuschauer wirklich mitfiebert. Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass sich ein paar Augenblicke zu wiederholen schienen. Und im Grunde war das Ende in gewisser Weise doch ziemlich vorherzusehen. Grosse Überraschungen sucht man hier also ganz klar vergebens. Es gab nahezu nichts Besonderes, aber brauchen wir das in einem "einfachen" Teenie-Film?
Dafür legt der Film im Finale einen Gang zu und obwohl man sich denken kann, wie er enden würde, wird der niedrige Spannungsbogen ein wenig in die Höhe geschossen. Ok... Man wird zwar vor lauter Nervenkitzel nicht in den Sessel gedrückt, aber im Vergleich zu den ersten zwei Dritteln des Films war es doch eine kleine Steigerung. Wenn ich dennoch finde, dass man bei solch einem Thema viel mehr Spannung einbauen könnte. Ich empfinde The Invisible daher leider als viel verschenktes Potenzial. Ich versuche mir einfach vorzustellen, was man aus diesem Werk hätte machen können und da gibt es so viele Möglichkeiten. Denn letztendlich war es schon beinahe Nebensache, dass Nick um sein Überleben kämpft. Wie angedeutet, gerät der Film in die Schiene des Genre Drama. Das war zwar keine schlechte Lösung, da die Handlung rund um Annie wirklich interessant und "schön" erzählt wurde, aber es war einfach nicht das, was ich mir nach dem Trailer ausgemalt habe.
Ich persönlich bin Einer, der Dramen einfach mag. Daher haben mich hier die emotionalen Augenblicke doch auch berührt, vor allem das Ende (Keine Sorge, kein Spoiler Augenzwinkern ).
Was mich aber in diesem Film vor allem gestört hat, waren so manche Dialoge, als auch gewisse Handlungen, bei denen ich mir wirklich an den Kopf gefasst habe. Da habe ich mir einfach nur gedacht: Wie kann man als Drehbuchschreiber nur sowas auf Papier bringen und wie kann man als Regisseur das dann auch noch so umsetzen, sodass es richtig auffällig ist? Z.B. In einer Szene am Ende SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
werden die Schleusen eines Damms geöffnet und tonnenweise Wasser donnern in den Abgrund. Die Polizei meint, dass sie sich beeilen müssen, da sich die Schleusen gleich öffnen. Sie kommen zu spät und wie befürchtet öffnen sich auch die Schleusen. Und erst dann telefonieren sie, um zu sagen, sie sollen die Schleusen wieder schliessen. Daher meine Frage: Wieso haben sie nicht von Anfang an angerufen, dann hätten sich die Schleusen erst gar nicht geöffnet?
SPOILER ENDE Das sind einfach gewisse Sachen, die ich persönlich als ziemlich störend empfinde, da es vor allem so dermassen auffällig war.
Aber genug gemeckert. Ich will den Film jetzt nicht schlecht machen, denn das ist er nicht. Da habe ich wirklich schon weitaus schlimmeres gesehen. The Invisible weiss nämlich beinahe durchgehend zu unterhalten, hat hinzu einen guten Score, eine überzeugende Hauptdarstellerin, schöne und dramatische Momente, als auch eine ziemlich berührende Endszene(n) und einen kleinen Anteil an Spannung gegen dem Finale hin. Zwar wurden die Figuren eher unsympathisch eingeführt und ein paar wenige Dinge waren auch eher fragwürdig, aber alles in allem fand ich den Film ganz nett, wenn ich mir persönlich einfach ein wenig mehr versprochen habe.

6/10

Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2
svenjacobs1
UNSICHTBAR
Zwischen zwei Welten
- The Invisible -



Ich bin Film vollkommen überzeugt. "The Invisible - Unsichtbar: Zwischen zwei Welten" bietet meiner Meinung nach eine sehr interessante Geschichte in einer spannenden sowie dramatischen und emotionalen Umsetzung, gute Schauspieler und ziemlich geiler Musik.
Es ist schon etwas länger her, September letzten Jahres, als ich vom Film erfahren habe. Es war klasse, dass es direkt einen Trailer gab, denn dieser war nicht nur äußert spannend gemacht, sondern sah auch noch ziemlich klasse aus und versprach eine interessante Geschichte. Doch dann kam die Ernüchterung; Der Film sollte erst neun Monate später in den Kinos laufen, im nächsten Juni. Ich meine, in der Zeit kann man ein Kind austragen, deshalb war ich etwas traurig. Als der Film dann auf August verschoben wurde, wollte ich gar nicht mehr. Ich fand die ganze Aktion sehr schade. Und dann kam die große Überraschung. Mitte Mai sollte der Film dann bereits in den heimischen Kinos laufen. Ich wollte es anfangs nicht glauben, doch es war tatsächlich so. "Unsichtbar - Zwischen zwei Welten" stand wohl unter keinem guten Stern, doch dann kam die große Überraschung. Zwar waren es immerhin acht Monate, die ich auf den Film gewartet habe, aber sie kamen mir gar nicht so lang vor. Und wieso? Weil ich den Film wohl in meinem Hinterstübchen verbannt hatte, bis schließlich der deutsche Trailer auftauchte. Danach wollte ich den Film unbedingt sehen, und es war auch nicht mehr lange hin bis zum Start.
Nun war es soweit und ich habe mir den Film im Kino angeschaut. Seit Wochen war "Unsichtbar - Zwischen zwei Welten" der Film, auf den ich mich am meisten gefreut habe, und das habe ich nicht bereut, denn ich finde den Film von vorne bis hinten gelungen.
Dass der Film ein Remake ist, wusste ich vorher nicht, und für jemanden der das schwedische Original nicht kennt, ist das auch uninteressant. Die Geschichte ist nämlich allemal sehr interessant.
Nick Powell (Justin Chatwin) ist sehr intelligent und möchte nach London reisen, um an einem Schriftstellerkurs teilzunehmen. Doch seine Mutter (Marcia Gay Harden) möchte dies nicht. Was sie nicht weiß: Ihr Sohn hat sich bereits ein Ticket gekauft und möchte in kürzester Zeit abhauen. Vorher gerät er aber in einen Konflikt mit Annie Newton (Margarita Levieva), die mit ihrer Gruppe seinen Kumpel Pete (Chris Marquette) erpresst. Als Annie eines Tages die Scheibe eines Juweliers zerschlägt, und schließlich verraten wird, denkt sie sofort, Pete hätte sie verraten, da er sie am Spind gesehen hat. Doch er sagt, sein Kumpel Nick hätte sie verraten, da er denkt, Nick säße bereits im Flugzeug nach London. Aber das tut er nicht. Auf dem Nachhauseweg von einer Party wird Nick überrascht und scheinbar umgebracht. Sein Körper wird versteckt. Doch bereits am nächsten Tag geht Nick in seine Schule, und erst dort merkt er, dass ihn niemand wahrnimmt, dass er eine Art Geist ist. Zunächst denkt er, er wäre Tod, doch schon bald muss er feststellen, dass er nur in einer Welt zwischen Leben und Tod feststeckt und versuchen muss, die Menschen dazu zu bringen, seinen Körper zu finden. Doch wie sagt man jemanden, wo sein Körper ist, wenn niemand einen sehen kann?
So viel zum Inhalt. Der hört sich sehr interessant an. Meine Angst bestand darin, dass diese Geschichte vielleicht etwas falsch umgesetzt werden könnte. Doch das ist meiner Ansicht nach nicht passiert. Der Film braucht zwar einige Minuten, um wirklich in Fahrt zu kommen, aber in der Zeit werden einem die Charaktere vorgestellt. Es ist wirklich so, dass sie teilweise anfangs etwas unsympathisch wirken, aber bei einem zweiten Blick hat das auch seinen Grund. Nick scheint ziemlich eingebildet zu sein, er ist sehr intelligent und verkauft Arbeiten und Aufsätze. Er hat ein ziemlich gestörtes Verhältnis zu seiner Mutter, die nach dem Tod des Vaters nicht mehr so ist, wie sie es einmal war. Annie ist im ersten Augenblick die Schlägerbraut, die allerhand krumme Dinge am laufen hat. Doch bereits sehr früh erkennt man auch ihre andere Seite. Sie kümmert sich liebevoll um ihren Bruder, während ihr Vater sich nicht für sie interessiert und ihre Stiefmutter nur auf der Couch sitzt. Das entschuldigt nicht, was sie tut, aber aus diesem Grund hat sie auf jeden Fall etwas an Sympathie gewonnen, auch wenn sie die Schuld daran trägt, dass Nick in der Grube landet. Während des ganzen Filmes entwickeln sich die Charaktere immer weiter, sie verändern sich, wirken sympathischer. Man hat nicht nur Mitleid mit dem Opfer, sondern auch mit der Täterin. Das finde ich im Film sehr gelungen und aus diesem Grund finde ich die etwas längere Anfangsphase gar nicht mal so schlimm.
Nach Nicks "Unfall" wird die Geschichte richtig spannend. Die Handlungen der Charaktere sind sehr interessant und ich fand es immer spannend, wie es nun weitergeht. Als es dann auf das Ende hin zugeht, steigert sich die Spannung enorm. Der Unterhaltungswert geht nie verloren.
Was ich beim Trailer nicht erwartet habe ist, dass der Film sehr emotional und dramatisch ist. Der Trailer sah sehr nach einem Teenie-Mysterythriller aus, doch im Endeffekt ist "Unsichtbar" fast schon ein Drama. Es gibt sehr viele Szenen, die sehr berühren, in denen auch die Schauspieler zeigen, was sie können.
Wo ich bei den Schauspielern bin. Meiner Meinung nach haben sie ihre Rollen allesamt gut gespielt. Justin Chatwin fand ich anfangs nicht ganz so überzeugend, wie er es im Verlauf des Films wurde. Ich habe ihn bisher in ein paar soliden Rollen wie “Krieg der Welten” gesehen, vollkommen überzeugen konnte er mich aber in "The Chumscrubber - Glück in kleinen Dosen". In "Unsichtbar" hat er nicht ganz so viel gezeigt, konnte aber mit einer insgesamt soliden Leistung überzeugen. Die noch ziemlich unbekannte Margarita Levieva hat mich einfach nur umgehauen. Sie spielt ihre Rolle fantastisch. Ob ernstes böses Mädchen, hilflos oder in einer dramatischen Szene, sie hat jede Situation gemeistert. Nicks Mutter wurde von Oscarpreisträgerin Marcia Gay Harden gespielt, die ihre Rolle ebenfalls überzeugend rübergebracht hat. Chris Marquette fand ich ganz okay, aber ich habe das Gefühl, er spielt immer die gleiche Rolle. Insgesamt fand ich die Schauspieler gut, ein paar haben mehr heraus gestochen, andere wiederum weniger.
Oft habe ich gelesen, dass der Film ab der Mitte zu einem zu Hollywood-Like sei. Meiner Meinung nach stimmt das nicht wirklich. Die Story muss weitergebracht werden, und so wie es passiert, ist es meiner Meinung nach richtig. Ebenso das Ende. Zum einen Teil bin ich wirklich überrascht, zum anderen Teil habe ich es mir im Laufe des Films schon gedacht.
Mick Davis und Christine Roum haben ein nettes Drehbuch abgeliefert, das jedoch unter ein paar Ausfällen und Ungereimtheiten büßen muss. Der Regisseur David S. Goyer sagt mir zwar nicht viel, aber ich finde, er hat gute Arbeit geleistet. Die Kamera möchte ich auch noch loben. Es wurden echt ein paar schöne Aufnahmen sowie klasse Kamerafahrten gezaubert.
Zum Ende hin möchte ich noch einmal die sehr gute Musik im Film erwähnen. Mich hat es gefreut, "Eyes Open" von Snow Patrol zu hören, auch wenn der Song vielleicht nicht perfekt zur Situation gepasst hat, dennoch ein klasse Sound. Auch die restlichen Song haben mir sehr gut gefallen. Der Score war einfach nur klasse, einen Soundtrack würde ich mir auf alle Fälle kaufen.

Fazit:
Insgesamt ist "The Invisible - Unsichtbar: Zwischen zwei Welten" ein sehr interessanter Film mit einer schönen Geschichte, die eine spannende sowie emotionale Umsetzung hat, gute Schauspieler und einen geilen Score. Ein sehr schönes Mystery-Drama.


8,5/10
Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 1/2 Wertungsstern 2
Blade
Der Film läuft schon seit ner Weile im Kino... als bitte verschieben!

Ich, persönlich kann mich eigentlich voll und ganz carmine anschließen. Der Film war defenitiv enttäuschend und der Trailer versprach mehr. Zwar haben mir die jungen Darsteller sehr gut gefallen, jedoch war die Story zu hohl und geradlinig. Man hatte den Eindruck als hätte der Film keinen Anfang und kein Ende, nur die Mitte. Wie gesagt, eine total geradlinige Erzählung ohne Spannung und Wendungen.
Man kann den sich echt sparen. Hammer

5/10
Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2
Das Metall
Zitat:
Original von Blade
Man hatte den Eindruck als hätte der Film keinen Anfang und kein Ende, nur die Mitte. Wie gesagt, eine total geradlinige Erzählung ohne Spannung und Wendungen.




Hab das Remake bisher nicht gesehen, aber für das Orginal trifft das überhaupt nicht zu find ich. Der Film ist größtenteils spannend und packend inszeniert, auch wenns jetzt kein Megakracher ist. Und ne hohle Story ist für mich was anderes. Ganz im Gegenteil, finde die Geschichte hat viel tiefe und ne Message. Ne hohle Story hat für mich eher "300" z. B. oder Spiderman 3 und Konsorten.

Das Remake werd ich mir aber wohl erst auf DVD ansehen. Mal schauen in wiefern sich die Filme unterscheiden. Ugly-Grübel
Blade
Zitat:
Original von Das Metall
Zitat:
Original von Blade
Man hatte den Eindruck als hätte der Film keinen Anfang und kein Ende, nur die Mitte. Wie gesagt, eine total geradlinige Erzählung ohne Spannung und Wendungen.




Hab das Remake bisher nicht gesehen, aber für das Orginal trifft das überhaupt nicht zu find ich. Der Film ist größtenteils spannend und packend inszeniert, auch wenns jetzt kein Megakracher ist. Und ne hohle Story ist für mich was anderes. Ganz im Gegenteil, finde die Geschichte hat viel tiefe und ne Message. Ne hohle Story hat für mich eher "300" z. B. oder Spiderman 3 und Konsorten.

Das Remake werd ich mir aber wohl erst auf DVD ansehen. Mal schauen in wiefern sich die Filme unterscheiden. Ugly-Grübel


Bei mir ist das genau umgekehrt. Ich kenne das Original nicht. Kann sein, dass der spannend und packend ist. Das Remake ist eher schlapp und total vorhersehbar. Hammer
Das Metall
Soooo hab mir jetzt doch mal das US Remake vom schwedischen The Invisible angesehen.

Den schwedischen Film hab ich bisher 2 mal gesehen und beim zweiten ansehen, hat mich völlig überzeugt gehabt. 8,5 /10 Punkte.

Was haben die Amis nun aus diesem netten, düsteren und auch bewegenden Thriller/Drama Mix gemacht?!

Bis auf die letzte halbe Stunde hält sich das Remake eng an das Orginal. Es fehlen nur wenige kleine Szenen, ansonsten wurde vieles 1:1 umgesetzt. Natürlich wurde das ganze dem Ami Style angepasst, die Musik z. B. Okay, Tuva Novotny kann man natürlich unmöglich ersetzen, das war ja klar. großes Grinsen Aber es kommt noch schlimmer...

Denn dann kommen die letzten ca. 30 bis 40 min und da haben es die Macher tatsächlich geschafft, die absoluten Stärken des Orginals zu ändern und zu verwässern.... Crazy 2

Von einem düsteren Deprifilm kann man hier nun nicht mehr sprechen...

Die Änderungen:

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
1. Der Selbstmord vom Kumpel von Nick wurde hier um einiges entschärft und kommt bei weitem nicht mehr so emotional rüber wie bei den Schweden.

Orginal: Kumpel erhängt sich auf seiner Familienfeier im Nebenzimmer. Während die Seelen sich unterhalten, sieht man Pete im Hintergrund im Strick mit dem Tode ringen. Die Seele verschwindet. Petes Vater und Familie kommt panisch rein...

Remake: Pete schluckt ne Überdosis Tabletten und stirbt ruhig auf dem Bett. Die Feier fehlt. Augen rollen

2. Der Staudamm... gibt es im Orginal nicht!! Total bekloppt hier einen halb toten noch überschwemm zu lassen. Crazy 2 Was sollte das? Im Orginal findet NIck seinen Körper und schreit um Hilfe... von einem Staudamm keine Spur.

3. Remake:Als sich Annie und ihr verräterischer EX gegenüberstehen, kommt es zum Schusswechsel. Annie wird angeschossen und eilt schwerverletzt zu Nick ins Krankenhaus. Im Orginal flieht sie ohne angeschossen zu werden!

SPOILER ENDE


Und hier noch die Unterschiede am Ende. Besonders gravierend! Wer sich das Orginal noch ansehen möchte, sollte den Abschnitt auslassen:

4. Das Ende: Die Änderung hier ist echt übel....
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)

Remake: Die verblutende Annie legt sich zu Nick ins Bett, dieser wacht aus dem Koma auf, Annie stirbt... Freaky Nick trifft sich mit ihrem Bruder. ENDE

Orginal: Die Ärzte sagen Nicks Mum, dass ihr Junge gehirntot ist und nur noch künstlich am Leben erhalten wird. Nicks Mum möchte sich damit nicht abfinden und sagt, dass die Maschinen aufkeinen Fall abgeschaltet werden dürfen. Nick hört das alles verzweifelt mit. Er weiß, dass er so noch ewig in dieser Zwischenwelt verweilen muss. Die herbeigeeilte Annie bittet er, die Maschinen auszuschalten und ihn so zu erlösen. Sie tut dies zögernd und Nicks Seele verschwindet...
Draußen wird sie von der Polizeit in Empfang genommen und abgeführt... mit einem leichten Lächeln verlässt sie das Hospital. ENDE

SPOILER ENDE


Beim Orginal hat mich das Ende wirklich begeistert gehabt und den Film deutlich aufgewertet.
Das dies so übelst verändert wurde, ist mir ein Rätsel. traurig

Für das Remake kann ich so nur noch
5/10 Punkte geben. traurig