Der Totmacher

Samo
Der Totmacher




Deutschland: 1995
Darsteller: Götz George, Jürgen Hentsch, Pierre Franckh
Regie: Romuald Karmakar


Story: 1924, ein äußerst grausamer Kriminalfall in Hannover erregt weltweit die Gemüter. Der Kaufmann Fritz Haarmann gesteht, 24 junge Männer getötet und auf bestialische Art und Weise zerstückelt zu haben. Im August 1924 begannen die sechswöchigen Untersuchen. Fritz Haarmann erzählt jedes Detail was seine Opfer zu ertragen hatten.

Fazit: Der Film ist ein dokumentarisches Kammerspiel basierend auf den authentischen Vernehmungsprotokollen Fritz Haarmanns.
Obwohl der Film quasi nur in einem Raum spielt und nur aus Dialogen besteht, ist es hochspannender beängstigender erschreckender Psychothriller geworden. Der Film lebt nur von den hervorragenden Darstellern.Götz Georges Leistung ist mal wieder grandios. Trotz der Laufzeit von 114 Minuten wird er nicht zu einer Sekunde langweilig. Spannender als die meisten Big Budget Psychothriller aus den USA.

Götz George wurde auf der „Biennale“ in Venedig als bester Darsteller ausgezeichnet.
Der echte Fritz Haarmann 1879 - 1925
kinski
Eine der vielleicht stärksten Rollen von Götz George überhaupt. Er spielt den Haarmann mit einer schon fast beängstigenden Intensität. Ein Film, der allein von der Präsenz seines Hauptdarstellers lebt.
joerch
Das ist einer der Filme die aus einem minimalen Aufwand eine maximale "Unterhaltung" bieten können - Götz George zeigt wieder mal seine Bandbreite.

3 Personen und einen Raum - mehr braucht man hier nicht für einen guten Film - Absolut Top smile
Scylla
Ein genialer Film,Götz George in einer seiner besten Rollen.Bin jedesmal aufs neue erstaunt über seine Wandlungsfähigkeit. Gute Arbeit
Ben London
Hab den mal vor Ewigkeiten gesehen, da fand ich den noch etwas langweilig, aber der hatte schon was. Müsst ich demnächst mal wieder sehen, weil die Rollen die Götz George sonst so spielt gefallen mir überhaupt nicht.
joerch
Wenn man dem Film was abgewinnen will muß man schon bereit sein auf jegliche Form von Action oder auch nur ansatzweise was ähnlichen zu verzichten - der Film will äußerst authentisch sein (ist es ja wohl auch) und erzählt eigentlich eine äußerst brutale Geschichte - aber halt mal anders - basierend auf genialen darstellerischen Leistungen smile