Spike1981
The Curse of El Charro

Daten:
- USA 2004
- ca. 90 Min.
- Keine Jugendfreigabe
- Regie:Rich Ragsdale
- Darsteller:u.a. Andrew Bryniarski
Story:
Vier College Studentinnen verbringen ihre Ferien mit einem Trip nach Mexiko, dort angekommen werden sie von dem Geist des ultimativen Bösen, des Landbarons El Charro verfolgt. El Charro hat im 18 Jahrhundert die ganze Familie einer Jungen Frau abgeschlachtet, die seine Annährungsversuche zurück wies. Doch eine der 4 Studentinnen ist die Reinkarnation der jungen Frau die sich el Charro so sehr wünschte und dass hat ihn erweckt, und er schlachtet alles ab, was sich ihn in den Weg stellt. Doch können sich die Studentinnen vor El Charro retten...
Kritik:
Leider zähle ich zu den Menschen,die auf das reißerische Cover sowie auf den Namen Bryniarski reingefallen sind.
Dieser hat nämlich Leatherface im TCM Remake gespielt,und da klaute der Coverdesigner auch das Layout!
Was sich zunächst recht spannend und blutig anhört,entpuppt sich als hochkarätige Langeweile.
Die dumme Story ließe sich ja noch verzeihen,wenn der Film wenigstens spannend wäre...
Nur braucht der Film fast 50 Min. Laufzeit (und das bei einer Gesamtlaufzeit von 90 Min.) ,um in Gang zu kommen.Sowas ist bei einem Film,der sich im Splatter und Slasher Bereich mit Freitag der 13., Halloween ,Scream und Co. messen lassen muss,absolut unverzeihlich!
In den 50 Min. bevor der titelgebende Rachegeist El Charro überhaupt auftaucht,kommt nicht nur null Spannung auf;der Zuschauer bekommt auch noch einige höchst unsympathische,auf Teenie getrimmte Darsteller präsentiert,die die Bezeichnung absolut nicht verdienen.
Dass die Dialoge lahm sind,ist leider schon fast typisch bei solchen Filmen, jedoch kann die Beletage des Genres zumeist wenigstens mit anderen Aspekten punkten,wie z.B. innovative Kills oder gut-gemachte Splatter-Szenen.
Aber hier:Fehlanzeige.
Zwar stellenweise deftig,aber nichts,was einem im Gedächtnis bleibt und was man nicht schon x-Mal gesehen hätte.
Fazit:
Grob zusammengeschusterter,dreist geklauter und spannungsarmer Versuch,einen Slasher zu machen.
Story ist platt,Darsteller ebenso.Leider hat der Film auch sonst absolut nix zu bieten.
Der Versuch,die Leute mit Lemmy von Motörhead und Andrew Bryniarski (Leatherface) zu locken,ist voll in die Hose gegangen und kann getrost vergessen werden.Bloß nicht reinfallen auf das Cover und die Beschreibung!
Von mir gibt's mit viel gutem Willen
2 von 10 Leichen
.....und hoffen dass kein zweiter teil raus kommt