Vielleicht, vielleicht auch nicht - Definitely, Maybe

Carsten2005
Kinostart Deutschland: 20.03.2008
Genre: Komödie
Land: USA 2008
Regie: Adam Brooks
Drehbuch: Adam Brooks
Darsteller: Ryan Reynolds, Rachel Weisz, Derek Luke, Isla Fisher, Elizabeth Banks, Abigail Breslin,

Story: Der Film handelt von einem Politiker, der kurz vor der Scheidung von seiner Ehefrau steht. In diesem Zusammenhang muss er seiner elf Jahre alten Tochter einige Fragen beantworten, die sich in erster Linie um seine Beziehungen vor seiner Ehe drehen.

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carmine
Und wieder einmal eine Titeländerung - exklusiv für Deutschland. großes Grinsen Da deutsche Verleiher Filmen, insbesondere Komödien, hierzulande gerne einen eigenen und deutschen Titel verpassem, muss nun auch der neue Abigail Breslin Film herhalten, der in Deutschland unter dem Namen Vielleicht, vielleicht auch nicht über die Kinoleinwände flimmern wird. Freaky

Universal
svenjacobs1
Ich liebe solche Filme! Dieser wird bestimmt genau nach meinem Geschmack sein. Wie auch der Trailer wird mir auch wohl der Film im März ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Ein Film, bei dem ich hoffe, ich kann ihn genießen, bei dem ich mitfühlen und mitlachen kann, bei dem ich mich einfach wohl fühlen kann.

Der Trailer vermittelt mir das zumindest.

Und die Schauspieler sind auch genau nach meinem Geschmack. Isla Fisher ist einfach nur sympathisch. Rachel Weisz ist eine sehr gute und sympathische Schauspielerin. Ryan Reynolds sehe ich unheimlich gerne und zu Abigail Breslin muss ich wohl nichts sagen. Eine sehr junge Schauspielerin, die ein großes Talent hat und auf der Leinwand sehr gut rüberkommt.

Zum deutschen Titel: Vielleicht, vielleicht auch nicht. Vielleicht im ersten Augenblick etwas merkwürdig, aber ich kann mich mit dem Titel anfreunden, komischerweise, wo ich doch gegen fast alle deutschen Filmtitel bin, weil die zum großen Teil einfach nur daneben klingen. Aber den hier finde ich okay... und ändern könnte man sowieso nichts! Ich würde zwar den englischen Titel bevorzugen, aber was solls.

Ich freue mich auf den Film.
chlis
Ich hab mir diesen Trailer angesehen und muss sagen: Nettes Filmchen. Sicher geeignet für einen Kinoabend, an dem man nicht viel überlegen muss. So zur Entspannung smile . Es ist wahrscheinlich einfach ein Film, bei dem einfach das Hinsetzen, Hirn abschalten und Geniessen Pflicht ist smile .

Zum Cast:
Ich finde Ryan Reynolds wahnsinnig sexy (vor allem durch Blade: Trinity, dieser durchtrainierte Waschbrettbauch.. *sabber*) und dieser Augenschmaus von einem Kerl wäre ein Kinobesuch wert! Einfach schnuckelig, das Kerlchen *lechz* Crazy
Abigail Breslin (Little Miss Sunshine) in einer ganz anderen Rolle, mal sehen, wie sie dort überzeugen wird. In little Miss Sunshine hat sie schon ihr Talent eindrücklich unter Beweis gestellt, ich hoffe jedenfalls, dass man sie nicht verheizen wird. Ebenso mag ich Rachel Weisz, eine sehr sympathische Schauspielerin, die dazu noch sehr gut aussieht!

Aber.... Der Titel gefällt mir irgendwie überhaupt nicht. Warum hat man diesen Titel geändert, der englische Titel hätte es auch getan. Ich mag generell die englischen Titel lieber als die deutsche Übersetzung.... smile

Mal schaun, ob ich dann ins Kino gehen werde smile
Frank Castle
Finde den Trailer auch sehr gelungen.
Sieht ganz nach dem perfekten Film aus, den man zu Valentines Day rausbringen könnte...Ach du Schreck, genau das machen die Amerikaner ja auch... Grins
Und in Deutschland? Nein, da startet man ihn natürlich erst am 27.3.

Zu Ryan Reynalods: Der konnte mich bisher noch nie überzeugen aber ich lass mich gerne überraschen. Mit Rachel Weisz steht ihm ja ein Gegenpart gegenüber, von dem ich sehr angetan bin und so bin ich doch einigermaßen gespannt auf den Film. Ob ich den im Kino schaff ist zwar sehr fraglich aber ausschließen möchte ich es nicht.

Mir gefallen die Frotzeleien mit seinem Kind vor allem und die Tatsache, dass der Trailer schon danach aussieht, als hätte man die Lovestory mit ordentlich witz und Herz schön verknüpft.
goodspeed
Äusserst positive und (zumindest mich) überraschende Rezi von outnow.ch:
http://outnow.ch/Movies/2008/DefinitelyMaybe/
svenjacobs1
Wir haben den deutschen Trailer:

zur News

Anderer als der englische Trailer, der deutsche gefällt mir aber auch richtig gut. Nette Komödie mit sehr guten Schauspielern. Ich freue mich!
David X
Also hab eben den Trailer gesehen und muss sagen das ich mich auf den Film freue.Wird wohl ein sehr sympatsicher film werden Freude Die darsteller sind cool und die Story hört sich auch cool an.Hmmmmm vieleicht ein perfekter Film fürs erste Date Gute Arbeit
Milan
Ich freu mich auf den Film! Der Trailer ist gut, die Schauspieler mag ich und er scheint bei den Kritikern ziemlich gut anzukommen. Nicht nur OutNow hat eine positive Bewertung vergeben auch Filmstarts.de (8/10).
svenjacobs1
Ich habe den Film am Mittwoch bereits in der Sneak Preview gesehen! Hier ist meine Kritik:

Hier haben wir einmal mehr den Fall von einer recht merkwüdigen deutschen Titelübersetzung. Hier wurde aus "Definitely, Maybe" einfach "Vielleicht, vielleicht auch nicht". Das Ergebnis ist zwar das Gleiche, aber der Originaltitel ist einfach praktischer. An dem Film ändert das jedoch nichts, denn der ist stellenweise sehr überraschend ausgefallen und konnte mich in jeder Sekunde unterhalten.

Angst, Panik, Verunsicherung... Das sieht Will Hayes (Ryan Reynolds), als er seine Tocher Maya (Abigail Breslin) von der Schule abholt. Der Grund: Viel zu früh wurde den Kindern Sexualkunde unterrichtet. In der Schule herrscht Terror, die Kinder machen ihre Eltern fertig und fragen, wie sie "so etwas" nur tun konnten. Dann kommt Maya und bittet ihren Vater um ein Gespräch. Da sie nun weiß, wie sie entstanden ist, möchte sie die Geschichte erfahren, wie es dazu gekommen ist, wieso er sich in ihre Mutter, mit der er inzwischen getrennt lebt, verliebt hat. Da diese Geschichte aber ein wenig verwirrend ist, ändert Will die Namen von den drei Frauen, die in der Geschichte vorkommen und mit denen er eine Beziehung eingegangen ist. Während der ganzen Geschichte soll Maya darüber nachdenken, wer ihre Mutter sein könnte. Das ist eine tolle Idee und auch der Zuschauer kann mitraten und mitfiebern, wer denn wohl die beste Mutter ist, ob die Auflösung einem am Ende gefällt, ist jedem selbst überlassen.

Als Will 1992 nach New York umgezogen ist, um dort am Wahlkampf für Bill Clinton teilzunehmen, lässt er seine Freundin Emily (Elizabeth Banks) zurück und führt mit ihr eine Art Fernbeziehung. Er ist fest von Bill Clinton überzeugt und möchte ihm helfen, jedoch muss er bald mit erschrecken feststellen, dass er lediglich Kopien erledigen muss und Kaffee kaufen soll. Schon bald ist er ziemlich genervt, auch von April (Isla Fisher), die ihn immer ein wenig neckt. Von Emily hat er ein Paket mitbekommen, welches er ihrer ehemaligen besten Freundin - Summer - vorbeibringen soll. Summer (Rachel Weisz) beginnt gleicht damit, ihn zu küssen und auch mit April versteht er sich immer besser. Doch weil er nur Emily liebt, möchte er sie heiraten, doch sie gesteht ihm eine Affäre. Es ist Schluss, Summer sieht er selten und in April findet er eine sehr gute Freundin. Doch die Zukunft zeigt, dass Will in ein Gefühlschaos kommt, indem er sich für die richtige Frau entscheiden muss, jedoch auch einige Enttäuschungen hinnehmen muss. Und ich habe kaum etwas verraten, denn hier kommt noch einiges mehr!

"Vielleicht, vielleicht auch nicht" erzählt eine Geschichte, die man schon 1000 Mal gesehen hat, jedoch auf eine Art und Weise, wie ich sie noch nie gesehen habe. Zwar handelt es sich hier um eine romantische Komödie, aber der Witz kommt hier nicht zu kurz, auch ist der Handlungsverlauf stellenweise recht überraschend und es kommt nichts so, wie es kommen muss. Das habe ich anfangs jedoch gedacht, um so überraschter war ich, dass fast alles anders kam, als ich es erwartet habe.

Direkt zu Beginn gibt es einige Lacher. Die Szene mit den Kinder in der Schule, die ihre Eltern veruteilen, weil sie Sex haben, ist einfach göttlich. Ebenfalls genial finde ich die Szene, in der Abigail Breslins Charakter ihrem Vater erklärt, wie Sex gemacht wird! Einfach herrlich. Und auf die Fragen, wieso ein Mitschüler ein "Versehen" war, ob Sex denn nicht nur da ist, um Kinder zu machen oder was ein Dreier ist, weiß der ratlose Vater keine Antwort. Das ist zum Teil wirklich herrlich anzusehen, da man sich wirklich schlapplachen kann.

Und das alles sieht man in den ersten zehn Minuten, da kann der Film ja eigentlich nicht schlecht werden! Und das stimmt auch. Zwar schwächt der Humor zeitweise ein wenig ab, aber trotzdem wird man prima unterhalten. Die Geschichte wird sehr schön und charmant erzählt, sie wird eigentlich nie langweilig, noch nicht einmal, wenn über Politik gesprochen wird, was jedoch relativ selten der Fall ist. Es gibt aber auch ein paar ziemlich herzerwärmende Momente, die wunderbar in den Film passen. Dass der Film nie langweilig wird liegt an der interessanten Erzählweise, einer charmant witzigen Umsetzung und sympathischen Schauspielern.

Ryan Reynolds ist ein meiner Meinung nach unterschätzter Schauspieler. Er ist sympathisch und hat zum Beispiel in "Amytiville Horror" bewiesen, dass er etwas kann. Hier spielt er den Familienvater überraschend gut, denn er ist sympathisch und kann in fast jeder Szene überzeugen, sogar in denen, die etwas dramatischer sind.

Abigail Breslin hat eine große Zukunft in Hollywood. Die elfjährige Oscarnominierte hat es drauf, das hat sie schon in "Little Miss Sunshine" oder "Rezept zum Verlieben" bewiesen. Jeder Film, in dem sie mitspielt, ist sie die Sympapthieträgerin schlechthin, den Platz hatte sie auch hier, denn sie ist so klugscheißerrisch sympathisch, dass ich mir mehr Screentime mit ihr gewünscht hätte. Sie spielt ihre Rolle super witzig, besonders zu Beginn, weiß aber auch in jeder Szene zu überzeugen, besonders in den etwas dramatischeren.

Nun kommen wir zu den angebeteten Ladys. Der Charakter von Rachel Weisz ist zwar nett und sympathisch, sie hat aber ihre Macken und Fehler, sodass es dem Zuschauer schwer fällt, sie die ganze Zeit über nett zu finden, obwohl sie einem teilweise auch Leid tun kann. Sie spielt aber sehr glaubhaft und hat ein paar wirklich wunderbare Szenen, zum Beispiel die Szene, in der sie singt, so viel sei verraten. Elizabeth Banks hingegen kam mir persönlich nicht sonderlich sympathisch vor. Das mag auch daran liegen, dass sie Will betrogen hat und es ihre Rolle kaum zulässt. Überzeugen kann aber auch sie. Isla Fisher ist neben Abigail Breslin die Sympathieträgerin des Films. Sie spielt ihre Rolle sehr überzeugend, sympathisch und mit viel Witz. Auch ist ihr Charakter der einzige der Drei, der etwas vertieft wird und das bringt sie sehr gut rüber.

Weiterhin positiv anzumerken ist die Filmmusik. Sie passt und macht teilweise Lust auf mehr. Ebenfalls finde ich toll, dass man einmal denkt, der Film sei jetzt zu Ende, was aber nicht der Fall ist. Sowieso passiert meiner Meinung nach in der letzten halben Stunde einiges, was man so nicht erwarten würde, wodurch der Film nicht einfache 08/15 Kost ist.

Fazit:
"Vielleicht, vielleicht auch nicht" ist eine romantische Komödie, die sich von der Massenware abheben kann, da hier eine interessante Geschichte in einem ungewöhnlichem Stil erzählt wird. Der Film macht Spaß, hat gute Musik, ist sehr charmant und hat gute Schauspieler. Fans von romantischen Komödien sollten auf jeden Fall einen Blick riskieren, jedem anderen sei gesagt dass der Film nicht 08/15 ist und deshalb auch ein etwas breiteres Publikum ansprechen könnte.

8/10 (+)
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Spike1981
Gestern hab ich den Film mit meiner Freundin auch gesehen!

Von Vielleicht, vielleicht auch nicht hab ich im Vorfeld nur das Poster gesehen, wusste also nur ungefähr, was auf mich zukommt. Im Endeffekt hat mich der Streifen wirklich überrascht und super unterhalten! Obwohl er sich an manchen Stellen ein kleines bisschen in die Länge zieht, ist er nie wirklich langweilig, aber unterhaltsam, anrührend und witzig zugleich!

Die Darsteller sind durch die Bank sehr gut gewählt: Ryan Reynolds sehe ich seit "Party Animals" ohnehin sehr gerne - hier kann er auch schauspielerisch wirklich punkten und zeigen, dass er nicht nur einseitige Witzfiguren wie in "Blade: Trinity“ mimen kann! Elizabeth Banks und Rachel Weisz, die ich beide auch sehr mag, spielen ebenfalls gut, haben aber Story-bedingt eine leicht unsympathische Ader. Die absoluten Highlights des Films sind aber Abigail Breslin und Isla Fisher. Die kleine Abigail Breslin hat jetzt trotz ihrer Jugend schon in einigen hochwertigen Filmen mitgewirkt, und das immer durchweg sehr gut und überzeugend, wie ich mich zuletzt in "Rezept zum Verlieben" vergewissern konnte. Auch hier kann sie als sympathische kleine Tocher wirklich überzeugen und hat - nicht nur am wirklich witzigen Anfang des Films - einige Lacher auf ihrer Seite. Isla Fisher, die ich bisher sonst nur in "Die Hochzeits-Crasher" gesehen habe, war auch bei mir die klare Nr. 1 der drei Angebeteten. Hinreißend gespielt, super-natürlich und eine echt sympathische Ausstrahlung!

Da ich wie gesagt im Vorfeld weder Trailer noch Clips zum Film gesehen hatte, habe ich an für sich damit gerechnet, dass Will Hayes' (Ryan Reynolds) Vorgeschichte nur kurz erzählt wird und dass sich der Film dann mehr oder weniger in der Gegenwart abspielt. Im Endeffekt war es genau andersrum! Die an für sich sehr simple und mehrfach dagewesene Story wurde sehr interessant und recht innovativ erzählt, das habe ich so nicht erwartet.

Witzig fand ich generell die Art und Weise der Inszenierung, das fängt bei Kleinigkeiten wie Handys an: 1992 noch riesig, schrumpfen diese im Verlauf der Story zu der Größe, wie wir sie heute kennen. Das sind Details, sicherlich. Sie machen den Film aber glaubhaft und interessant, ebenso wie die wirklich abwechslungsreiche Filmmusik. Da ist von "Nirvana" bis hin zu ruhigen Klängen eine wirklich breite Palette an abwechslungreichen Klängen dabei. Niemals aufdringlich und immer dezent und passend.

Letztendlich kann ich sagen, dass sich Vielleicht, vielleicht auch nicht eine sehr charmante romantische Komödie geworden ist, die sich auf Grund der Art ihrer Inszenierung bzw. der Art, wie die Geschichte erzählt wird, wohltuend vom Einheitsbrei abhebt und durchweg erstklassige Unterhaltung bietet. Zudem bietet der Streifen tolle, sympathische Darsteller und ist meiner Meinung nach definitiv eine Empfehlung wert!

8 von 10 Punkten
kane
what a gem! der film hatte mich spätestens während der (übrigens simplen, aber eleganten) opening credits, als will sich lautlos bei dem passanten bedankt und der soundtrack perfekt in den film integriert wird (ganz zu schweigen, davon dass everyday people einen auch gleich mitwippen lässt). wenig später erscheint die unglaublich niedliche, aber zugleich richtig „frische“ abigail breslin, die ihren eltern, allen voran will, aber später auch „der mutter“, mühelos die show stiehlt und maßgeblich am tempo und treffsicherheit der ersten hälfte beteiligt ist. später taucht sie leider etwas weniger auf, mal abgesehen vom ende. den drive der ersten 30 bis 45 minuten kann der film nicht ganz aufrechterhalten und während er zu beginn typische erzählstrukturen der romcom noch augenzwinkernd aufs korn nimmt
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
(zb eben der geniale einfall die musik zu beginn nicht wie typischerweise non-diegetisch einzuführen, sondern tatsächlich diegetisch sein zu lassen, ergo dass es die musik ist, die will in dem moment in der geschichte tatsächlich hört oder mayas kommentar über die typischen figurenklischees in romcoms),
SPOILER ENDE
stolpert definitely, maybe gegen ende dann doch etwas über das eine oder andere klischee. das ende läuft mir mich leider nicht ganz rund.
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
zwar find ich es sehr, sehr gut, dass emily/sarah und will nicht wieder zusammenkommen, so sehr maya das auch will – aber sie versteht wohl, dass es nicht so sein kann. auch wenn das eine romcom ist und ich mich natürlich in der stimmung nicht gegen ein happy ending sträuben will, hätte man es durchaus auf „the happy ending is you“ enden lassen können. das wäre genau die richtige mischung zwischen sentimental und doch realistisch gewesen. april war natürlich meine heimliche favoritin während des love mysterys (was allerdings nicht weiter verwundert, wird sie doch sehr viel tiefer eingeführt als emily/sarah und weniger „verwerflich“ in sauberen hollywooddenkweisen als summer/natasha), aber irgendwie wollte das ende einfach nicht passen und es erscheint mir eher, als wäre adam brooks am ende der mut vor der eigenen courage etwas abhanden gekommen.
SPOILER ENDE
das ist schade und lässt den film für mich gegen ende etwas abfallen, er bleibt aber dennoch eine wunderbar herzliche unterhaltung. romcoms mögen allgemein für guilty pleasures gehalten werden, aber wenn sie gut gemachte guilty pleasures sind, stehe ich gerne dazu! definitely, maybe ist auch ein hinreissend witziger blick auf die frühen 1990er – ein abgesang auf sowohl die clintonära, als auch irgendwie auf die vergangenen 8 jahre bush, die nun definitiv zu ende gehen und den weg für etwas neues freimachen – was auch immer das sein mag. untermalt werden die übergroßen handys und nostalgischen fernsehbilder von gut gelaunter musik und einem ebenso netten score – der, für mich doch irgendwie überraschenderweise, von clint mansell geschrieben wurde.
auch wenn definitely, maybe nicht ganz bis zum ende halten kann, was er verspricht, ist er doch eine sehenswerte romcom, die sich über weite strecken vom genre abheben kann, und mit überaus sympathischen schauspielern, wie figuren (in all ihren kleinen fehlern) glänzen kann.