Ultraviolet Special

MacReady

Genre: Science Fiction
Filmlänge: 87 Minuten
Land: USA, 2006
Kinostart (D): 6. Juli 2006
Studio: Ultravi Productions Inc., Screen Gems Inc.
Vertrieb: Sony Pictures
Freigabe: MPAA: PG-13 / FSK: freigegeben ab 12
Darsteller: Milla Jovovich, Cameron Bright, Nick Chinlund, William Fichtner
Regie & Drehbuch: Kurt Wimmer

Produzenten: John Baldecchi, Lucas Foster
Ausführende Produzenten: Tony Mark, Charles Wang, Sue Jett
Kamera: Arthur Wong Ngok Thai
Kostüme: Joseph A. Porro
Musik: Klaus Badelt
Schnitt: William Yeh
Casting: Justine Baddeley, Madalena Chan, Kim Davis

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Nach den beiden "Resident Evil"-Filmen beweist Milla Jovovich erneut, dass es keine atemberaubendere Actionheldin gibt als sie. In seiner zweiten Regiearbeit nach seinem Kulthit "Equilibrium" schickt Kurt Wimmer seinen Superstar durch ein regelrechtes Sperrfeuer an spektakulären Stunts, wilden Martial Arts und packender Action. Unterstützt von Nachwuchsstar Cameron Bright ("X-Men: Der letzte Widerstand"), William Fichtner ("L.A. Crash") und Nick Chinlund ("Tränen der Sonne"), erlebt Milla Jovovich ein aufregendes Abenteuer, das sich nicht nur durch seine raffinierte Comic-Story auszeichnet, sondern auch durch seinen außergewöhnlich innovativen Look – als einer der ersten Filme überhaupt wurde ULTRAVIOLET mit Sony-950-Kameras im neuartigen High-Definition-Format gedreht. Ein Leckerbissen für Fans hochtouriger Kino-Unterhaltung.

Kurzinhalt:

Am Ende des 21. Jahrhunderts ist eine unkontrollierbare Epidemie ausgebrochen: Ein Virus verwandelt Menschen in so genannte Hemophagen. Sie verfügen über schnellere Bewegungen, höhere Intelligenz und größere Kraft, brauchen aber auch das Blut anderer Menschen als Nahrung, um überleben zu können. Bald schon treibt die Epidemie die Welt an den Rand eines Bürgerkriegs zwischen den Menschen und den Angehörigen der neuen Spezies, die wie Aussätzige an den Rand der Gesellschaft gedrängt und für Versuche missbraucht werden. Die Regierung will nur eines: ihre Vernichtung. Eine Frau ist fest entschlossen, es nicht so weit kommen zu lassen: Die ultra-schöne und ultra-tödliche Kämpferin Violet (Milla Jovovich) macht es sich zur Aufgabe, die ihren zu beschützen – und sich an denen zu rächen, die Schuld an der fürchterlichen Epidemie haben.

Über die Produktion:

Es klingt unglaublich, aber als Inspiration für ULTRAVIOLET diente Regisseur und Autor Kurt Wimmer eine ungewöhnliche Quelle. Der Filmemacher nahm John Cassavetes Kultklassiker "Gloria" ("Gloria, die Gangsterbraut", 1980) als loses Vorbild für sein Actionabenteuer im Comicstil. Er setzte auf seine Erfahrung im Bereich der Science-Fiction (als Autor und Regisseur von "Equilibrium" ("Equilibrium", 2003)) und Action (als Ko-Autor von "The Recruit" ("Der Einsatz", 2003)) und baute auf den unwiderstehlichen Reiz, einer mit schier übermenschlichen Kräften ausgestatteten Heldin inmitten von atemberaubender Action und ultracoolen Spezialeffekten zuzusehen, und schuf so ein hochtouriges Action-Abenteuer mit einem überraschend emotionalen Kern. Violet war geboren.

Wimmers einfallsreiche Geschichte und die vielschichtige, fantasievolle Welt, in der sie sich entfaltet, packte jeden, der sie zu lesen bekam. Und Produzent John Baldecchi gehörte zu der großen Gruppe von Leuten, die unbedingt dafür sorgen wollten, dass die Story ihren Weg auf die Leinwand findet. „Ich fand, dass es Kurt auf beeindruckende Weise gelang, eine Vielzahl spannender Themen in einen großen Actionfilm zu packen“, erklärt der Produzent. „Und obendrein tat er das in einer Weise, mit der er sich über alle Konventionen des Genres hinwegsetzte.“

Tony Mark, ausführender Produzent und Regisseur des zweiten Drehteams, fügt hinzu: „Es geht um eine Frau, die einen erschütternden Verlust hinnehmen musste und mit einer tödlichen Infektion lebt. Deshalb hat sie emotional einfach dicht gemacht. Sie ist eine Tötungsmaschine, die in der wenigen Zeit, die ihr noch bleibt, bis die Krankheit sie dahinrafft, soviel Rache wie möglich üben will. Sie sublimiert ihre Emotionen, ihre Menschlichkeit und ihre Mutterinstinkte, um konsequent ihren Weg zu gehen.“

Weil der Film voller dramatischer Szenen und aufwändiger Martial-Arts-Sequenzen steckte, mussten die Filmemacher eine Schauspielerin finden, die einerseits den körperlichen Anforderungen der Rolle gewachsen war, andererseits in der Lage sein sollte, eine bewegende, emotionale Performance abzuliefern. Wimmer hatte Glück, dass er sich von vornherein nur eine Schauspielerin in der Rolle der Violet vorstellen konnte und genau diese Schauspielerin keine Sekunde zögerte, in dem Film mitzuspielen: Milla Jovovich. Wimmer wusste, dass Jovovich über das nötige Talent, die Schönheit und die athletischen Fähigkeiten verfügte, um eine so komplexe, faszinierende und unterhaltsame Figur zu spielen.

„Ich habe mich sofort in Violet verliebt“, sagt Jovovich. „Ich kann sie gut verstehen. Sie ist wie eine Figur aus einem Comic, aber ich verstehe sie auf der menschlichen Ebene und kann mit ihren Problemen etwas anfangen, auch wenn sie etwas extrem sind.“ Sie war überrascht, wie schnell sie den Zuschlag für die Rolle bekam: „Ich traf mich mit Kurt und redete mit ihm über die Figur und erzählte ihm, dass ich mich voll und ganz in die Rolle reinhängen würde. Dann schüttelten wir die Hände und er sagte: ,Prima, dann sehen wir uns in Schanghai.‘“

Als sie später herausfand, dass Wimmer die Rolle von vornherein für sie geschrieben hatte, fühlte sie sich geschmeichelt und war etwas aufgeregt. Und sie kam sofort perfekt mit Regisseur Wimmer aus. „Kurt ist ein ziemlich aufregender Typ, weil seine Leidenschaft für den Film so groß ist“, gesteht sie. „Er hat sich total in diese Figur, Violet, verliebt und konnte seine Aufregung kaum verbergen, als wir sie zum Leben erweckten.“

„Sie war hundertprozentig die Richtige für den Film“, findet Produzent Baldecchi. „Violet hat eine innere Stärke, die Milla entspricht. Die Arbeit mit ihr ist ein Traum, weil sie sich hundertprozentig einsetzt.“

Eine Knarre rückwärts abzufeuern, während man einen Spagat vollführt und sich danach auf einem Fuß dreht, ist keine leichte Angelegenheit. Und das war nur einer der komplexen Bewegungsabläufe, die Violet zu meistern hatte. Um sich auf die Rolle vorzubereiten, nahm Milla Jovovich ein komplettes Jahr Training in Kauf. Sie arbeitete sehr eng mit Stuntkoordinator Mike Smith zusammen, um sich die nötigen Grundlagen anzueignen, die sie vorweisen musste,, um den eigenwilligen Kampfstil zu bewältigen, den sie sich für Violet ausgedacht hatten. „Wir haben trainiert, als ginge es um einen olympischen Titel, aber es hat sich gelohnt“, meint Jovovich. „Ich habe noch nie an einem Film gearbeitet, bei dem die verlangten Manöver so komplex waren und auf den ich mich so intensiv vorbereiten musste.“

Jovovich liebte jeden Moment, an dem daran gearbeitet wurde, Violets Geschichte auf die Leinwand zu bringen. „Was ich alles für den Film gelernt habe, körperlich wie emotional, war schon ziemlich intensiv“, sagt sie. „Ich war noch nie in meinem Leben so gut in Form, ich war noch nie so gut im Fluss. Ich hielt mich bisher immer eher für einen großen, tolpatschigen Trottel, also war es ziemlich unglaublich für mich, den Umgang mit Schwertern zu lernen und all diese Bewegungsabläufe. Das wird mich den Rest meines Lebens begleiten. Ich sah mir die Szenen an, nachdem wir sie gedreht hatten, und konnte es einfach nicht fassen: ,Oh mein Gott ... Ich habe das gemacht ... Das war ich!‘“

Nach der Verpflichtung von Jovovich als Violet machten sich die Filmemacher auf die Suche nach einem jungen Schauspieler, der den geheimnisvollen Jungen Six spielen konnte. Wimmer sah sich hunderte von Jungs an, aber so richtig stach nur der Newcomer Cameron Bright heraus. Bright hatte gerade zwei Filme abgedreht, "Godsend" ("Godsend", 2004) mit Robert De Niro und "Birth" ("Birth", 2004) mit Nicole Kidman, und genau seine Leistung in diesen Filmen war es, die die Filmemacher nachhaltig davon überzeugte, dass Cameron den Part meistern könnte.

„Cameron hatte die nötige Unschuld, einen Zehnjährigen zu spielen, der niemals in seinem Leben einen weißen Raum verlassen hat und über keine nennenswerten Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen verfügte“, sagt Baldecchi. „Die Figur redet nicht viel, also musste Cameron seine Emotionen mit einem Blick oder einer Geste ausdrücken. Und das hat er wunderbar gemacht. Er ist deutlich weiter, als man es bei einem Kind in seinem Alter vermuten würde.“

Zum Glück gab es sofort eine merkliche Verbindung zwischen Jovovich und Bright, die ihre gemeinsamen Auftritte vor der Kamera noch einmal verstärkte. Jovovich hatte ihre Karriere ebenfalls im Kindesalter sowohl mit Arbeiten als Model wie auch als Schauspielerin begonnen und konnte deshalb genau verstehen, wie Cameron sich fühlte, denn Kindheitskarrieren können manche Schwierigkeit mit sich bringen. „Cameron ist ungeheuer schlau“, meint die Schauspielerin. „Und dennoch ist er immer noch ein Kind. Wir sind immer herumgetollt und haben viel gelacht. Ich habe versucht, die Arbeit für ihn als Spaß zu gestalten.“

Von Bright hört man jedenfalls keine Klagen. Er liebte die Arbeit mit seinem neuen Ko-Star. „Milla ist eine tolle Schauspielerin“, sagt er. „Sie ist sehr nett, cool und lustig – und man kann sich mit ihr über ,Die Simpsons‘ und derlei Dinge unterhalten. Sie hat mir ein paar Dinge mit den Kali-Sticks beigebracht, die sie mir geschenkt hat. Und ihr Freund hat mir ein paar Griffe auf der Gitarre gezeigt.“

Durch ihre Entscheidung, dem geheimnisvollen Kind zu helfen, gerät Violet zwischen die Fronten: Sowohl die Regierung als auch die infizierten Menschen setzen alles daran, sie zu stoppen. Sie hat keine Vertrauten mehr – mit Ausnahme von Garth, der von William Fichtner gespielt wird. Er ist ein Mitglied einer neuen Rasse, die in einem fahrbaren Labor lebt und verzweifelt nach einem Heilmittel gegen die genetische Mutation forscht.

Für Fichtner war es die Aussicht auf die Zusammenarbeit mit Kurt Wimmer, die ihn bei dem Projekt zusagen ließ. „Ich habe früher bereits mit Kurt gearbeitet“, erzählt Fichtner. „Und wenn man ihn kennt, dann will man unbedingt wieder mit ihm arbeiten. Wenn man ihn gut kennt, dann kann man gar nicht anders, als seinen Intellekt zu schätzen, denn er ist ohne jeden Zweifel einer der schlauesten Menschen, den ich jemals kennen gelernt habe.“

Als weiteren Grund, warum Fichtner an dem Projekt arbeiten wollte, nennt er die fulminante Action. Letztlich war es aber die Emotionalität der Geschichte, die den größten Eindruck bei dem Schauspieler hinterließ: „Die Action ist gewaltig, aber die Geschichte funktioniert deshalb, weil sie viel Herz hat. Violets Reise mit Six – das ließ mich nicht mehr los. Wenn es gelingt, eine solche Geschichte mit viel Herz zu erzählen“, fährt Fichtner fort, „dann hat man etwas, was die Mühen lohnt – und was es zu zeigen lohnt.“

Fichtner vergleicht Garths Gefühle für Violet mit denen eines Jungen an der Highschool, der alles tun würde, damit das Mädchen seiner Träume auf ihn aufmerksam wird. „Natürlich würde sie nie mit dir ausgehen. Aber wenn man Glück hat, kann man vielleicht ihre Freundschaft gewinnen“, lacht Fichtner. Garth ist bereit, seine eigene Sicherheit aufs Spiel zu setzen, um Violet zu helfen, weil er „alles tun würde, um ihr nahe zu sein. Er will sie wirklich beschützen. Ich glaube, Garth würde sich nichts sehnlicher wünschen, als dass Violet manche der Dinge, die sie da anstellt, bleiben ließe, weil sie wirklich gefährlich sind. Aber Violet macht immer nur das, was sie will. Und da gibt es keine Ausnahmen.“

Über Milla Jovovich sagt Fichtner: „Es gibt niemanden außer ihr, der Violet spielen könnte.“ Er liebte ihre Arbeit in "The Messenger: The Story of Joan of Arc" ("Johanna von Orleans", 1999) und betont, dass es ihr „bedingungsloser Einsatz“ für ihre Rollen sei, wofür er sie ganz besonders respektiere. Fichtner hat vor Kurt Wimmer den größten Respekt und bewundert die „Vision“, die er für seine Filme hat. „Seine Vision ist komplett. Sie umfasst jedes einzelne Set, jedes Kostüm, einfach alles. Er hat den Film geschrieben und ist sehr spezifisch, was seine Absichten betrifft, welche Geschichte er genau erzählen will.“

Einer Actionheldin muss man einen großartigen Bösewicht gegenüber stellen. ULTRAVIOLET ist da keine Ausnahme. Als Violets Gegenspieler erdachte der Regisseur den grausamen Daxus, ein hohes Tier der Regierung, dessen Angst vor Viren nur von seinem Bestreben übertroffen wird, Six wieder in seine Gewalt zu bekommen. „Daxus ist ein Bösewicht mit Sinn für Humor“, erzählt Baldecchi. „Uns war klar, dass wir für diese Rolle jemanden finden mussten, der über eine beeindruckende körperliche Präsenz verfügt, gleichzeitig aber auch ein gewitzter Typ sein musste. Natürlich musste er allgemein beeindruckend sein. Wenn er schließlich seine Klinge mit Milla kreuzt, sollte nicht von vornherein feststehen, wer die Oberhand behält.“ Nick Chinlund war genau der Typ, nach dem die Filmemacher gesucht hatten.

Der war sehr aufgeregt, zum bereits feststehenden Cast zu stoßen, vor allem weil er früher bereits Wimmers Drehbuch zu Equilibrium gelesen und bewundert hatte und seither unbedingt mit dem Regisseur arbeiten wollte. „Das Drehbuch ging mir jahrelang nicht mehr aus dem Kopf“, erinnert sich Chinlund. Außerdem gefiel ihm der Look der Welt, die Wimmer für das Duell zwischen Violet und Daxus erschaffen hatte. Und natürlich gefiel ihm die Arbeit mit Milla Jovovich.

„Sie ist umwerfend, wunderbar und sehr komisch“, findet Chinlund. „Sie ist quicklebendig, brillant, energisch und vermutlich die am härtesten arbeitende Schauspielerin, die mir jemals untergekommen ist. Ich habe drei Wochen trainiert, um im Schwertkampf gegen sie bestehen zu können. Sie hat im Film insgesamt neun Kämpfe zu bestreiten. Ich will gar nicht wissen, wie viel Zeit und Arbeit sie investieren musste, um das absolvieren zu können.“

Martial Arts:

Um die beeindruckenden Stuntsequenzen von ULTRAVIOLET durchziehen zu können, stellten die Filmemacher Stuntkoordinator Mike Smith an, der mit Kurt Wimmer zuvor bereits an Equilibrium gearbeitet hatte. Ihre Arbeitsbeziehung war hervorragend und sie waren bestens aufeinander eingespielt. Sie hatten bereits eine Art Kurzschrift entwickelt, die es ihnen erlaubte, mit einem Maximum an Effizienz zu arbeiten.

Jede einzelne der Kampfsequenzen des Films sollte einen völlig eigenen Stil und eigene Waffen haben. Und die Umsetzung jeder einzelnen Kampfsequenz für den Film war höchst kompliziert. Zum Glück hatte man Wimmer und Smith bereits in der Vorproduktion die nötige Zeit und die nötigen Finanzen bewilligt, damit sie die Kämpfe ausarbeiten und choreographieren konnten. Monatelang feilten die beiden daran, die Talente von Violet auf die denkbar aufregendste und unerwartetste Weise unter Beweis zu stellen.

„Rein konzeptionell ist Wimmer einer der smartesten Jungs, mit dem ich jemals gearbeitet habe“, gibt Smith zu Protokoll. „Er sieht Action ganz einfach mit anderen Augen als die meisten Regisseure. Er hat einen ausgezeichneten Blick und viel Verständnis dafür.“ Smith ist selbst ein höchst versierter Martial-Arts-Könner. Diesen Hintergrund nutzte er aus, um für den Film einen einzigartigen Kampfstil zu entwickeln, wie man ihn auf der Leinwand noch nicht gesehen hat. Das erwies sich schwieriger als gedacht: Im frühen Stadium der Vorbereitung fand man einfach keinen Ansatz, der für ULTRAVIOLET passen wollte. Erst als sie zufällig bei rhythmischer Sportgymnastik zusahen, fiel der Groschen: Dies war die optimale Grundlage für einen völlig neuartigen Stil der Martial Arts.

„Vor allem die Schwertbewegungen beruhen auf rhythmischer Sportgymnastik“, gesteht Smith. „Kurt und ich waren fasziniert, was diese Athleten mit Stäben, Bändern und Bällen anstellen können. Ich war förmlich schockiert, dass noch niemand auf die Idee gekommen war, diese Fähigkeiten in einem Film einzusetzen.“ Jovovich brachte ein ordentliches Maß an Erfahrung mit Stunt- und Kampfarbeit mit an den Set. Aber die Arbeit an den Kampfszenen von ULTRAVIOLET mit Wimmer und Smith erwies sich als absolut neue Erfahrung für die Schauspielerin.

„Ich bin vor allem wegen der Qualität der Stunts ganz besonders stolz, bei dieser Produktion mitgewirkt zu haben“, sagt sie. „Es hat wirklich mehr mit Tanz als mit Kampf zu tun.“ Smith war angesichts ihres Einsatzes völlig platt. „Milla ist die bodenständigste und am härtesten arbeitende Schauspielerin, mit der ich jemals zu tun hatte“, meint er. „Sie arbeitet wirklich hart. Alles, was ich ihr tagsüber beigebracht hatte, nahm sie sich mit nach Hause, um am nächsten Tag wieder anzutreten und deutlich besser zu sein als zuvor.“

Baldecchi war nicht minder beeindruckt. „Wenn ich sagen würde, dass wir beeindruckt von ihr waren, dann wäre das eine schamlose Untertreibung“, erklärt er. „Wie sie das Schwert schwang, wie sie ihre Stunts durchgezogen hat – es machte einfach Spaß, ihr zuzusehen. Sie war beim Training absolut unermüdlich. Der Film profitierte gewaltig von ihrem Einsatz und ihrer Fähigkeit, das vor der Kamera umzusetzen, was sie zuvor gelernt hatte.“

Ein Blick in die Zukunft:

Für den Entwurf der futuristischen Welt, in der Violet lebt, entschieden sich die Filmemacher für den Szenenbildner James Choo, der gerade an den Hongkong-Blockbustern "Infernal Affairs" I & II ("Infernal Affairs" I & II, 2001 & 2003) gearbeitet hatte. China wurde wegen seiner beeindruckenden innovativen Architektur als Kulisse gewählt und durchflutete die ganze Produktion mit dem gewünschten Grundgefühl. Der Großteil des Drehs fand über zwei Monate hinweg in einer Studiohalle statt. Dann ging es für Cast und Crew weiter nach Schanghai, wo der Dreh vor Ort abgeschlossen wurde.

Beim Dreh im Pudong-Viertel von Schanghai wurden verschiedene architektonisch berühmte Gebäude ausgewählt, darunter der Jin-Mao-Turm. Er ist mit knapp 500 Metern das höchste Gebäude von China sowie das vierthöchste Gebäude der Welt und hat die größte und am höchsten gelegene Aussichtsplattform. Das Grand Hyatt, ein Fünf-Sterne-Hotel, das in den letzten 38 Stockwerken des Baus untergebracht ist, hat die am höchsten gelegenen Hotelzimmer der Welt. Außerdem wurde am Oriental-Pearl-Fernsehturm, dem Wissenschafts- und Technologie-Museum, dem Messezentrum, der Bank von China und dem Schanghai-Informationszentrum gefilmt.

„Es war eine Herausforderung, diese so genannte Zukunftswelt zu definieren“, sagt Choo. „Wie erzielt man einen einheitlichen Ton mit den Sets, den Requisiten und dem Aussehen der Schauspieler? Alles sollte perfekt aufeinander abgestimmt werden, um den Film und die Geschichte maßgeblich zu unterstützen.“ Choo war dankbar, mit einem detailversessenen Regisseur wie Kurt Wimmer arbeiten zu können: „Jede Szene des Films war genau beschrieben und ausgearbeitet. Das war eine enorme Hilfe für mich, den richtigen Look zu finden.“

Die Kostüme waren ebenso wichtig, um den Film in einer glaubwürdigen Zukunft zu verankern. Kostümdesigner Joseph Porro fiel die Aufgabe zu, die Darsteller so einzukleiden, dass sie perfekt in Violets Welt passen würden. „Ich liebe Science-Fiction“, sagt Porro. „Und dieser Film hatte Elemente, die ich noch in keinem Film gesehen habe. Kreativ gesehen, war die Arbeit eine große Herausforderung.“

Wegen des Comic-inspirierten Looks des Films arbeiteten Porro und Choo mit genau abgestimmten Farbblöcken und konzentrierten sich darauf, die jeweiligen Farben gezielt zu betonen. Außerdem war es nicht schlecht, Milla Jovovich als Violet an Bord zu haben, wie Porro erklärt: „Milla hat eine Wahnsinnsfigur, also empfand ich mich als glücklich, sie einkleiden zu dürfen. Bei ihr muss man nicht schummeln, ihr Körper ist einfach unglaublich.“

Dennoch gab es gewisse Herausforderungen bei der Einkleidung der Hauptdarstellerin. Porro sagt: „Milla ist die Art von Schauspielerin, die für einen Designer auch ein totaler Albtraum sein kann, um ganz ehrlich zu sein. Sie hat ein eigenes Modelabel, kennt das Modegeschäft in- und auswendig, ist eng befreundet mit den berühmtesten Designern der Welt und war auf allen wichtigen Laufstegen in Europa und den USA. Sie weiß genau, was sie tragen kann, was gut aussieht.“

Porro kam dennoch bestens mit dem Star von ULTRAVIOLET aus. „Mir gefiel es, dass sie Mode versteht“, erzählt er weiter. „Sie kapiert, was funktioniert und was nicht und hat ein untrügliches Gespür fürs Kreative. Sie hatte einige wirklich tolle Vorschläge.“ Jovovich meint: „Joseph ist ein einzigartiger Typ. Er schießt immer übers Ziel hinaus, er ist wild, er ist ein Künstler. Er ist absolut wunderbar, und ich finde, das sieht man dem Film an. Die Kostüme sehen aus, als entstammten sie einer futuristischen Version von Barbarella.“
 

Der Dreh in High-Definition:

ULTRAVIOLET wurde komplett mit Sony-950-Kameras im neuartigen High-Definition-Format gedreht. Die beiden einzigen anderen Filme, bei denen diese Kameras bislang zum Einsatz gekommen sind, waren "Star Wars: Episode II – Attack of the Clones" ("Star Trek: Episode II – Angriff der Klonkrieger", 2002) und "Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith" ("Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith", 2005). Der ausführende Produzent Tony Mark konnte bereits auf Erfahrungen mit dem Dreh in High-Definition verweisen, weil er Robert Rodriguez’ "Once Upon a Time in Mexico" ("Irgendwann in Mexiko", 2003) produziert hatte, der mit einem früheren Prototyp der Hi-Def-Kamera realisiert worden war. Dennoch musste Mark viel Überzeugungsarbeit leisten, um Wimmer und das Studio für den Dreh auf Digital zu gewinnen. Wimmer musste erst George Lucas am Set von Star Wars besuchen, der ihm die Möglichkeiten und Vorteile von High-Definition vor Ort zeigte, um endgültig dafür begeistert zu werden.

„Die Zukunftswelt von ULTRAVIOLET ist komplett durchdesignt und hochgradig stilisiert – all das kommt den Stärken von HD entgegen“, berichtet Mark. „Bei einem Film mit derart vielen visuellen Effekten ist ein digitaler Dreh voller Vorteile. Und von einem finanziellen Standpunkt gesehen, wären wir angesichts der Kosten für das Filmmaterial, die Entwicklung und das Verschicken des Films gar nicht in der Lage gewesen, in China zu drehen, wenn wir traditionell auf Film gedreht hätten.“

Darsteller und Regie:

MILLA JOVOVICH (Violet)

Milla Jovovich wurde 1975 als Tochter eines serbischen Kinderarztes und einer bekannten russischen Schauspielerin in Kiev in der heutigen Ukraine geboren. Ihre Familie siedelte 1981 in die USA über, wo sie im Alter von neun Jahren ihre überaus bemerkenswerte Karriere als Model begann. Mit Zwölf wurde sie von dem legendären Fotografen Richard Avedon als eine von Revlons „Unvergesslichsten Frauen der Welt“ gewählt. Seither zierte sie mehr als 150 Titelblätter auf der ganzen Welt. 2003 sah man Milla Jovovich beispielsweise in Werbekampagnen von Emporio Armani, Donna Karen, DKNY, Celine, P&K sowie H&H. Im selben Jahr unterzeichnete sie einen Vertrag, mit dem sie ihre Rolle als weltweite Spokeswoman für L’Oreal fortsetzte. Da er in der Vergangenheit schon viel Erfolg mit Milla gehabt hatte, wählte Giorgio Armani sie als Gesicht für seinen neuen Duft Night.


Jovovich gab ihr Schauspieldebüt in dem Disney-Channel-Film "Night Train to Kathmandu", und sie hatte Gastauftritte in "Married... With Children" ("Eine schrecklich nette Familie") – als französische Austauschstudentin –, "Paradise" und "Parker Lewis Can’t Loose". Ihr erster Spielfilm war "Two Moon Junction" ("Two Moon Junction – Fesseln der Leidenschaft", 1988) mit Sherilyn Fenn, anschließend folgte im Alter von 15 Jahren eine Hauptrolle in "Return to the Blue Lagoon" ("Rückkehr zur blauen Lagune", 1991). Neben Christian Slater spielte sie 1992 in "Kuffs" ("Kuffs – Ein Kerl zum Schießen"), um anschließend in Sir Richard Attenboroughs Kritikererfolg "Chaplin" ("Chaplin", 1992) mit Robert Downey Jr. als zweite Frau der Stummfilmlegende, Mildred Harris, aufzutreten. Zu ihren frühen Filmarbeiten zählt außerdem Richard Linklaters Kultklassiker über Slacker an der Highschool in den 70er Jahren, "Dazed and Confused" ("Confusion – Sommer der Ausgeflippten", 1993).

Milla Jovovich hatte ihren endgültigen Durchbruch als Schauspielerin 1997 in Luc Bessons Science-Fiction-Thriller "The Fifth Element" ("Das fünfte Element") mit Bruce Willis. Ihre Darstellung des „perfekten Wesens“, das den Schlüssel besitzt, um das ultimativ Böse von der Zerstörung der Welt abzuhalten, wurde von Fans und der Kritik gleichermaßen gemocht. Darauf folgte eine Rolle als Prostituierte in Spike Lees "He Got Game" ("Spike Lee's Spiel des Lebens", 1998) mit Denzel Washington. Im Anschluss trat Jovovich in die Fußstapfen von Leinwandlegenden wie Ingrid Bergman und Jean Seberg, um in der Titelrolle von Bessons "The Messenger: The Story of Joan of Arc" ("Johanna von Orleans", 1999) zu spielen, in dem außerdem Dustin Hoffman, John Malkovich und Faye Dunaway mitwirkten.

Danach sah man Jovovich mit Mel Gibson in Wim Wenders’ "The Million Dollar Hotel" ("The Million Dollar Hotel", 2000), mit dem die Berlinale eröffnet wurde. Mit Wes Bentley und Sarah Polley agierte sie in "The Claim" ("Das Reich und die Herrlichkeit", 2000) und mit Ben Stiller und Owen Wilson in Stillers Parodie auf die Welt der Models und Mode, "Zoolander" ("Zoolander", 2001).

Auf der ganzen Welt landete Milla Jovovich einen Boxoffice-Erfolg mit dem Actionthriller "Resident Evil" ("Resident Evil", 2002), den Paul W.S. Anderson nach Vorlage des beliebten Videospiels schrieb und inszenierte. Die Rolle der Zombiekillerin Alice spielte sie anschließend erneut in "Resident Evil: Apocalypse" ("Resident Evil: Apocalypse", 2004). Zuletzt sah man sie mit Oscar-Gewinner Adrien Brody und Ileana Douglas in dem Spielfilm "Dummy" ("Dummy, 2002"), der seine Premiere beim Toronto International Film Festival feierte.

Schon früh ließ Milla Jovovich ihre Stimme ausbilden und nahm Gitarrenunterricht. In jungen Jahren schrieb sie erste Lieder, um sich als Sängerin zu versuchen. Ihr erstes Album, „The Divine Comedy“, veröffentlichte sie 1994. Sie bezieht sich darin auf ihre Erlebnisse als Kind, das während der Reagan-Ära als russische Emigrantin in Amerika groß wurde. Die introspektiven Lieder mit europäischem Folkeinschlag wurden von der Kritik mit lobenden Worten bewertet. Obwohl ein zweites Album weiter auf sich warten lässt, schreibt Jovovich weiterhin Lieder und veröffentlich immer wieder Songs auf Soundtrackalben.

Arbeit für wohltätige Einrichtungen ist ein wichtiger Bestandteil in Milla Jovovichs Leben. Sie war Moderatorin und mit Elizabeth Taylor Mitvorsitzende des Events von amfAR und Cinema Against AIDS beim Filmfestival von Venedig. Zudem engagiert sie sich für den Ovarian Cancer Research Fund sowie das The Wildlands Project.

CAMERON BRIGHT (Six)

Der 13-jährige Cameron Bright kann bereits auf eine beachtliche Reihe von Credits verweisen. Unlängst schloss er die Arbeiten an Brett Ratners "X-Men: The Last Stand" ("X-Men: Der letzte Widerstand", 2006) ab. In den USA sah man ihn in diesem Jahr bereits in Wayne Kramers "Running Scared" ("Running Scared", 2006) mit Paul Walker und in der Satire "Thank You for Smoking" (2005) mit Aaron Eckhart und Maria Bello. Sein Filmdebüt gab er an der Seite von Robert De Niro und Greg Kinnear in dem Schocker "Godsend" ("Godsend", 2004). Gleich im Anschluss stand er für Jonathan Glazers "Birth" ("Birth", 2004) an der Seite von Nicole Kidman vor der Kamera. Danach folgte der raffinierte Thriller "The Butterfly Effect" ("Der Butterfly Effect", 2005) mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle.

Bright begann seine Schauspielkarriere mit Werbespots in den Vereinigten Staaten und Kanada, womit ihm schnell der Sprung ins TV-Serien-Geschäft gelang. Er spielte unter anderem in Fox’ "Dark Angel", Warner Brothers’ "Night Visions" und Fox Family Channels "Higher Ground", hier die Rolle des jungen Joe Lando. Zu seinen weiteren Fernseh-Credits gehören CBS’ "The Christmas Secret" mit Richard Thomas und Beau Bridges, HBOs „Lone Hero“ mit Lou Diamond Phillips und Sean Patrick Flannery sowie USA Networks "My Brother´s Keeper" von John Badham mit Jeanne Tripplehorn.

NICK CINLUND (Daxus)

Nick Chinlund ist ein viel beschäftigter Schauspieler und ein gern gesehener Gast auf der Leinwand und im Fernsehen, nachdem er seine Karriere auf der Bühne begonnen hatte. Seine Rolle in "The Chronicles of Riddick" ("Riddick – Chroniken eines Kriegers", 2004) markierte eine erneute Zusammenarbeit mit Autor und Regisseur David Twohy, für den Chinlund bereits in "Below" ("Below – Da unten hört dich niemand schreien", 2002) vor der Kamera gestanden hatte. Außerdem sah man den vielseitigen Schauspieler neben Bruce Willis in Antoine Fuquas "Tears of the Sun" ("Tränen der Sonne", 2003).

Chinlund wuchs in East Harlem auf, wo er immer noch eine Wohnung hat. Er spielte Basketball an der Brown University, bevor ihn eine Verletzung im ersten Studienjahr zwang, alle Träume von einer Sportkarriere ad acta zu legen. Kurz danach entdeckte er die Bühne und nahm Schauspielstunden. Seinen Abschluss an der Universität machte er in Geschichte.

Bevor er nach Los Angeles übersiedelte, arbeitete Chinlund im Theater an der Ostküste. Dazu gehören Auftritte in den Off-Broadway-Produktionen "Owl’s Breath", "Mothers, Brothers, and Others" und "Corner Boys". Er trat beim renommierten Williamstown Theater Festival in Massachusetts in Produktionen wie "Mother Courage", "The Legend of Oedipus" und "American Clock" auf, letzteres Stück in der Inszenierung des bekannten Regisseurs Austin Pendleton. Seine Bühnenarbeit in L.A. umfasst "Configuration", "Maps for Drowners", "Partners" und "A View from the Bridge".

Mit einer Rolle in "Lethal Weapon 3" ("Brennpunkt L.A. – Zwei stahlharte Profis kehren zurück", 1992) gab Chinlund seinen Einstand beim Film. Weitere Filmarbeiten umfassen "Con Air" ("Con Air", 1997), "Bad Girls" ("Bad Girls", 1994), "A Brother’s Kiss" (1997), bei dem er auch Ko-Regisseur war, "Eraser" ("Eraser", 1996), "The Kid" ("Disney’s The Kid", 2000), "Once in the Life" ("Mit aller Härte", 2000), "100-Mile Rule" (2002), "Amy’s Orgasm" ("Amys Orgasmus", 2001), "Training Day" ("Training Day", 2001) und "Last Call" (2002).

Im Fernsehen sah man Chinlund in "The X-Files" und er hatte eine feste Rolle in zwei Serien von NBC: "Providence" und "Third Watch". Gastauftritte hatte er in "C.S.I.", "NYPD Blue", "Buffy the Vampire Slayer", "Law & Order", "Law & Order: SVU" und "Gilmore Girls". Dazu kommen Rollen in der TNT-Miniserie "Rough Riders" für Regisseur John Milius, Showtimes "Rebel Highway: Reform School Girls" und den Telefilmen "Resurrection" und „Letter to My Killer“.

WILLIAM FICHTNER (Garth)

William Fichtner ist ein Schauspieler mit einer beachtlichen Bandbreite. Zuletzt sah man ihn an der Seite von Adam Sandler und Chris Rock in dem Komödien-Remake "The Longest Yard" ("Spiel ohne Regeln", 2005) und in Paul Haggis’ Oscar-Gewinner "Crash" ("L.A. Crash", 2004). Des Weiteren sieht man ihn aktuell in der Serie "Invasion". Außerdem spielte er in dem HBO-Film "Empire Falls" mit Paul Newman und Ed Harris. Im Fernsehen hatte er zudem Rollen in den Serien "The West Wing" und "M.D.’s".

Unlängst sah man ihn mit zwei Filmen auf dem Sundance Film Festival: "The Chumscrubber" (2005) und "Nine Lives" (2005). Seine weiteren Credits umfassen Ridley Scotts "Black Hawk Down" ("Black Hawk Down", 2001), "What’s the Worst That Could Happen?" ("Schlimmer geht’s immer", 2001), "The Perfect Storm" ("Der Sturm", 2000), "Drowning Mona" ("Der Fall Mona", 2000), "Passion of Mind" ("Tiefe der Sehnsucht", 2000), "The Settlement" (2001), Agnieszka Hollands’ "Julie Walking Home" ("Julies Reise", 2002), "Go" ("Go", 1999), der Boxoffice-Hit "Armageddon" ("Armageddon – Das jüngste Gericht", 1998), Steven Soderberghs "The Underneath" ("Die Kehrseite der Medaille", 1995), Michael Manns "Heat" ("Heat", 1995) und "Strange Days" ("Strange Days", 1995) von Kathryn Bigelow. Außerdem sah man Fichtner auch als blinden Astronom in "Contact" ("Contact", 1997) mit Jodie Foster und er hatte eine Hauptrolle in Kevin Spaceys Regiedebüt "Albino Alligator" ("Albino Alligator", 1996).

Als Mitglied des Circle Repertory Theatre erhielt Fichtner viel Beifall für seinen Auftritt in "The Fiery Furnace", inszeniert von Norman Rene. Zu seinen umfangreichen Theatererfahrungen gehören die Off-Broadway-Produktionen "Raft of Medusa" am Minetta Lane Theatre, "The Years" am Manhattan Theatre Club, "Clothes for a Summer Hotel" beim Williamstown Theatre Festival, "Battery" am New York Theater Workshop und "Machinal" am Joseph Papp’s Public Theatre.

Bald kommt Fichtner mit "The Amateurs" (2005), der von Michael Traeger geschrieben und inszeniert wurde und in der Hauptrolle Jeff Bridges vorzuweisen hat, auf die Leinwand.

KURT WIMMER (Drehbuch, Regie)

Kurt Wimmer kennt man vor allem als Regisseur und Autor des Kulthits "Equilibrium" ("Equilibrium", 2003) mit Christian Bale und Emily Watson. Außerdem schrieb er die Drehbücher zu "The Recruit" ("Der Einsatz", 2003), "The Thomas Crown Affair" ("Die Thomas Crown Affäre", 1999) und "Sphere" ("Sphere", 1998).

 


Verantwortlicher Redakteur: MacReady

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