burtons
The Road to Guantanamo
(UK 2006)
Status: abgedreht / Kinostart 01.06.2006
Genre: Drama
Regie: Michael Winterbottom
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Cast:
Riz Ahmed .... Shafiq
Farhad Harun .... Ruhel
Arfan Usman .... Asif
Shahid Iqbal .... Zahid
Sher Khan .... Sher Khan
Jason Salkey .... Military Interrogator Sheberghan
Jacob Gaffney .... Kandahar Interregator
Mark Holden .... Kandahar Interrogator
Duane Henry .... Guard
William Meredith .... Guard
Payman Bina .... Guard
Adam James .... SAS Interrogator
Ian Hughes .... MI5 Interrogator
James Buller .... MI5
Mark Sproston .... Embassy Man
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Plot:
Der Film von Regisseur Michael Winterbottom ('Code 46') behandelt die wahre Geschichte von drei englischen Moslems die von der US-Army im mittleren Osten gefangen genommen werden und dort geschlagen, gefoltert und misshandelt werden und schließlich dann nach Guantanamo Bay in Kriegsgefangenschaft gebracht werden.
Das schlimme noch neben der Menschenrechtsverletzung: Es handelte sich um absolut unschuldige Personen die sich dort zu einer Hochzeit aufhielten!
dakeyras7
Den Film hab ich mir schon auf der Berlinale entgehen lassen. Dieses Mal wird das nicht nochmal passieren!
Vielversprechend!
kane
hey... hatte schon ein paar mal darüber nachgedacht, ob ich einen thread zu dem film aufmachen soll, aber dachte, es würde wahrscheinlich kein interesse daran bestehen. joah. bin auch über die berlinale (bzw über berichte über die berlinale) drauf aufmerksam geworden und hoffe mal, dass ichs bis ins kino schaffe. sehen möchte ich den film auf jeden fall.
burtons
Warum sollte es denn keinen Interessieren, hier bekommen ganz "sinnfreiere" Filme Threads spendiert!

Ich habe ebenfalls großes Interesse an dem Film, der soll ja ziemlich unter die Haut gehen und authentisch wirken, die Geschichte basiert ja auch auf wahren Begebenheiten!
VincentBale
könnte hochinteressant und ziemlich dramatisch werden.
eventuell werde ich ihn mir im kino anschauen...mal schauen was der trailer zeigt...bin sehr gespannt
standen die drei denn als aussagen für den film zur verfügung?oder hatten sie anderweitig über ihre erlebnisse berichtet?
was sagen denn die leute von der berlinale zu dem film?
und kann jemand vielleicht etwas zu dem regisseur sagen?habe seine filme nciht gesehne
VincentBale
mich wunderts irgendwie das kaum jemanden der film zu interessierens cheint und auch niemand was über die trailer sagt.
finde vorallem den 2en englischen trailer richtig gut gemacht.
bin noch am überlegen ob ich ins kino gehen soll,aber bin dem doch sehr positiv eingestellt...
was meint ihr so?
kane
| Zitat: |
Original von VincentBale
mich wunderts irgendwie das kaum jemanden der film zu interessierens cheint und auch niemand was über die trailer sagt.
finde vorallem den 2en englischen trailer richtig gut gemacht.
bin noch am überlegen ob ich ins kino gehen soll,aber bin dem doch sehr positiv eingestellt...
was meint ihr so? |
hatte bisher noch gar keinen gesehen, wusste noch gar nicht, dass es welche gab. hab mir jetzt den engl trailer bei
moviemaze angeschaut und der hat meinen plan, den film anzuschauen, nur noch bestätigt und bestärkt...
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
how far would we go in the name of security? SPOILER ENDE
da kann ich nur schlucken.
| Zitat: |
Original von VincentBale
und kann jemand vielleicht etwas zu dem regisseur sagen?habe seine filme nciht gesehne |
hab von
michael winterbottom, glaub ich, auch noch keinen film gesehen, nur bisher einiges darüber gehört, was größtenteils positiv war, soweit ich mich erinnere. allerdings erwarte ich sehnlichst den filmstart seiner
tristram shandy-"verfilmung" (und um aus diesem buch einen film basteln zu wollen, bedarf es mindestens so viel mut, wie wenn man den amis mit einem film über deren gefürchtestes gefängnis ans bein pinkeln will

).
VincentBale
ja von nem trailer hatte ich auch ncihts gesehen bisher...hatte nur gerade mal per google gesucht und bin dann auch auf moviemaze gestoßen.
war dann etwas verwundert das hier nichts war,aber ist ja nicht weiter tragisch.
der trailer ist aber wirklich gut gemacht.
der film wird wohl verdammt kritisch was er auch unbedingt sein muss bei den zuständen.
hoffentlich erwartet uns wieder ein kleines,kritisches meisterwerk!
Tyler Fincher
Ich hör/seh gerade das erste mal was von dem Film!
Also was ich bis jetzt so drüber lese, macht mich sehr neugierig. Würde mich sehr über einen Trailer freuen um mir ein besseres Bild drüber machen zu können!
Das Poster gefällt mir auch ganz gut und löst schon so ein leichtes "Unwohlsein" in mir aus. Der wird auf jedenfall im Auge behalten!
EDIT: Sry, habs total überlesen, DASS es schon einen Trailer gibt!
Hab mir gerade den Trailer angesehen. WOW, sieht echt erschreckend aus.
VincentBale
hab mich mam mit unserem uci in verbindung gesetzt, weil es mich stutzig machte das der film noch nciht in deren programm war.
mir wurde dann heute mitgeteilt das die verleihfirma den film auf einen unbekannten neuen termin verlegt hat
Hador
Also ich geh mal davon aus, dass dieser Film zuerst in den kleineren programmkinos gespielt wird.
Die Großkinos wie UFA, Cinemaxx oder UCI werden wohl noch lange warten...wenn überhaupt
VincentBale
ja möglich iset...weiß denn jemand was wegen dem neuen termin?
das schreiben se ja nicht umsonst...hätten se ja soonst gleich sagen können das der film nicht ins programm aufgenommen wird.
sie wollen es prüfen wenn der termin bekannt ist
kane
| Zitat: |
Original von VincentBale
ja möglich iset...weiß denn jemand was wegen dem neuen termin? |
wie ich grade zufällig gesehen habe: heute!
verschoben wurde der thread schon, aber dass er heute anläuft, hätt ich ja beinahe übersehen...
läuft er irgendwo? in münchen, glaub ich, bisher noch nicht, aber vielleicht (hoffentlich!) wurde die seite, auf der ich das immer nachschaue, einfach noch nicht aktualisiert...
VincentBale
ja danke...habs gestern auch gelesen
also bei uns läuft er definitiv nicht (UCI) und wird wohl zu 95% auch nicht kommen
aber wir haben hier auch 2 kleinerethemenkinos evt. wird er ja da aufgenommen...na ja ansonsten bleibt halt nichts anderes als die verleih dvd...
kane
um das noch kurz nachzureichen: in münchen läuft er doch, in drei kinos, alle ov manche mit untertiteln und so wie mir scheint, sollte man ihn hier möglichst in den nächsten 7 tagen anschauen. sieht so aus, als glaubten die kinos nicht, dass er die erste woche überlebt.
tunikb
gerade eben gesehen und ziemlich geschockt.
der film beginnt ziemlich eigenartig und führt die ziemlich verwirrend strukturierte erzählweise bishin zum ende fort und das schadet dem film leider in manchen situationen beim verständnis, da man vieles nicht auseinander halten kann. auch wenn viele der gezeigten bilder ziemlich erschütternd und wirklich extrem authentisch scheinen, herrscht während dem film eine gewisse (sehr sehr geringe) distanz gegenüber dem geschehen, auch wenn es eigentlich sehr aktuell ist. genau das hat den film in meinen augen etwas geschwächt. die echten personen werden zwischen nachgestellten szenen immer wieder in form eines interviews zu den dargestellten momenten befragt und kommentieren das ganze. erstaunlicherweise haben alle 3 der überlebenden, nach so einer zeit im frieden mit der sache abgeschlossen und haben alle zugegeben, das sich ihr leben durch diese qualen zum positiven verändert hat und einfach mit ihrem leben weitermachen wollen. jeder der 3 war nach dieser zeit religiöser als zuvor.
der film ist in meinen augen was besonderes, da man hier ein von der westlichen welt bestimmtes schicksal zu sehen bekommt, das durch die realen personen und ihren erzählungen die authentizität garnicht erst konstruiert werden muss. nein im gegenteil, man kann alles was man sieht glauben (das ist meine meinung) da alle 3 des englischen mächtig waren und mit den amerikanischen oder britischen soldaten reden konnten, also diese auch verstanden wenn sie erniedrigt, gefoltert oder verhört wurden. warum sollten 3 jugendliche, die in england aufgewachsen sind und wegen einer hochzeit in pakistan vor ort waren, berechtigt in ein gefängnis für die gefährlichsten verbecher der welt gebracht werden? und das ganze ohne jegliche beweise. so grausam es bei den taliban und in den regionen auch sein mag, die westliche welt (größtenteils amerika) handelt ja angeblich im namen des friedens und wollen die welt sicherer machen und das ganze in dem sie nicht viel besser sind als die, die sie eigentlich bekämpfen wollen? wie kann ein solch modernes und weitentwickeltes land solche gräultaten zulassen ohne das man sie dafür bestrafen darf, ohne das irgendjemand etwas gegen diese menschen tut. auch meinen hass gegenüber der westlichen welt, deren teil ich ja eigentlich bin, hat sich durch diesen film erneut gesteigert und lässt mich daran zweifeln wer hier die wirklich guten oder bösen sind. (ich möchte mit der westlichen welt nicht verallgemeinern, aber da die amerikaner im namen dieser, tun und lassen können was sie wollen (und das kann keiner abstreiten) bezeichne ich das mal als westliche welt). ich verstehe einfach nicht was die soldaten in den staaten für eine ausbildung bekommen um für solche sachen im stande zu sein. hilflose, schwache und unschuldige menschen die für irgendetwas gerade stehen sollen womit sie garnichts zu tun haben, nur damit sich die amis in ihrem wahn die welt zu verbessern bestätigt fühlen? was hätte es ihnen denn gebracht wenn sie zugegeben hätten das sie von der al quaida wären? sie wären hingerichtet worden, ohne beweise, nach monatelanger folter und qual und das im namen der sicherheit und dem weltfrieden. super. die menschheit ist doch einfach nur noch fürn a.rsch.
ich weiss, das es solche sachen schon immer gegeben hat und es ist auch nicht so, das ich vor diesem film nicht davon gewusst habe. nur hat mir der film gerade wieder gezeigt wie machtlos man eigentlich gegenüber bestimmten menschen ist die mit einem in solchen situationen machen und lassen können was sie wollen. ihre unmenschlichkeit ausleben während ihr präsident vor dem volk steht und bestätigt das es in solchen lagern human zuginge und man doch bedenken soll, das dies da drin alles "killer" sind.
der größte verbrecher lebt im weißen haus.
8/10 punkten
Otacon
Toll das es sogar einen Thread zu diesem wirklich starken Film gibt.
Bin auf den Film aufgrund meiner Facharbeit gestoßen und bin immer noch geschockt. Erschreckend dargestellt, das Vermischen von Dokumentation und Filmelementen ist dem Regisseur sehr toll gelungen.
Auch die Kommentare der 3 Guantanamo Opfer gingen einem unter die Haut.......wirklich ein klasse Film, der zeigt wie unmenschlich Menschen in der heutigen Zeit noch behandelt werden !
10/10
kane
GANZ LEICHTE SPOILER WEITER UNTEN NICHT MEHR MARKIERT
es hat eine ganze weile gedauert, aber endlich habe ich ihn mehr durch zufall gesehen! (was man beim durchstöbern der dvdsammlung der unibib so alles findet). ich möchte mich hier nicht über das schicksal der hauptfiguren auslassen, das kann man wohl kaum beurteilen, wenn man nicht dabei war. wenn es sich wirklich nur halb so schlimm abgespielt hat, dann mussten sie schlimmeres erleben, als ich mir für mein eigenes leben vorstellen kann.
wie die filmcrew, allen voran natürlich regisseur michael winterbottom, den film erzählt, hat mir aber nicht ganz sooo gefallen. auch documentaries sind filme, aber sie legen doch einen besonderen wert auf authentizität und was dieser film darstellt, ist so unglaublich und schlägt in eine so von den medien ausgewetzte kerbe, dass ich nun wirklich gerne eine zweite meinung hätte. das fehlt mir in
road to guantanamo leider doch, zb wird überhaupt nicht nachgehackt, warum die drei auf diese reise gehen (oder hab ich’s nur einfach nicht mitbekommen?); zudem stützt sich der film ausschließlich auf die subjektiven aussagen der „tipton three“. ich will den dreien nicht unterstellen, dass sie lügen, aber gerade dann ist es doch wichtig, dass noch von einer objektiven perspektive zu untermauern. gerade in diesem bereich erscheint mir
road to guantanamo zu unkritisch und das schwächt letztendlich seine durchschlagkraft. überhaupt ist die ganze erzählweise etwas komisch. die ersten 20 minuten passiert erst mal so gut wie nichts (die einzige brauchbare info ist eigentlich, dass einer der drei heiraten möchte) und auch danach geht es in einzelnen etappen von verhör zu verhör, ohne dass sich irgendein nennenswerter erzählstrang entwickelt.
der film schockt, keine frage, aber diese beiden kritikpunkte bzw. versäumnisse machen es schwer, den schock nicht einfach wegzuschieben und sich davon zu distanzieren. das problem ist, dass ich von den ereignissen, die
road to guantanamo darstellt, schockiert bin, das ganze aber so einseitig und wenig "mitreissend" geschildert wird, dass ich nicht wirklich überzeugt bin. leider.