Tödliche Versprechen - Eastern Promises

ThemMarksMen
lasst euch überraschen , denn dieser film ist langweilig und hat den genre titel action nicht verdient. einfach blödes gelaber und das den ganzen film. und ich bin mir sicher das dass jeder von euch denken wird, spätestens bei dem ständigen gelaber der tagebuch schreiberin.
wenn der film vorbei ist werdet ihr euch nur an eine gute szene errinern und zwar SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
die szene in der sauna
SPOILER ENDE
elzar
Zitat:
Original von ThemMarksMen
lasst euch überraschen , denn dieser film ist langweilig und hat den genre titel action nicht verdient. einfach blödes gelaber und das den ganzen film. und ich bin mir sicher das dass jeder von euch denken wird, spätestens bei dem ständigen gelaber der tagebuch schreiberin.
wenn der film vorbei ist werdet ihr euch nur an eine gute szene errinern und zwar SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
die szene in der sauna
SPOILER ENDE


Warum sollte der Film denn ein Actionfilm sein? Als ob Cronenberg jemals einen gemacht hätte Augen rollen Jedenfalls muß ich wohl oder übel auf die DVD warten, da er leider in meiner Nähe nicht läuft unglücklich
Otacon
Zitat:
Original von ThemMarksMen
lasst euch überraschen , denn dieser film ist langweilig und hat den genre titel action nicht verdient. einfach blödes gelaber und das den ganzen film. und ich bin mir sicher das dass jeder von euch denken wird, spätestens bei dem ständigen gelaber der tagebuch schreiberin.
wenn der film vorbei ist werdet ihr euch nur an eine gute szene errinern und zwar SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
die szene in der sauna
SPOILER ENDE



lol ich geh doch nicht in den Film mit der Erwartung einen Actionfilm zu sehen. Der Trailer hat doch schon die Richtung gezeigt in die der Film geht und dass ist eindeutig kein Actionfilm.
kinski
Hatte in Paris damals den Trailer gesehen und war sehr gespannt auf TÖDLICHE VERSPRECHEN ... obwohl die Thematik mir eigentlich nicht zusagt. Im Endeffekt hat man in den Trailer bereits fast alles reingepackt, was von größerem Interesse ist, wie sich dann herausstellte.
Der Film ist gut, seine Darsteller teilweise wirklich herausragend ... und trotzdem bin ich unzufrieden aus dem Kino gegangen. Genau in dem Augenblick, in dem man erwartet, dass es jetzt endlich so richtig losgeht ... kommt der Abspann ! Kopf an die Wand! Bis dahin hat man sich durch knapp zwei Stunden zum Teil schwer verdauliche Kost geschleppt - und erwartet dann doch noch ein furioses Finale. Irgendwie werden alle Thematiken und Charaktere nur angerissen, aber nicht bis zum Ende beleuchtet. Vieles bleibt während des ganzen Films im Unklaren. Letztendlich ist es dann leider wirklich so wie schon einige Posts vorher angekündigt : Die Szene in der Sauna bleibt als einzige so richtig haften.
Fazit : Tolle Darsteller, eine interessante Grundstory, hervorragend in Szene gesetzte Atmosphäre. Aber auch eine oftmals zähe und dialoglastige Umsetzung (wobei die andauernd eingeblendeten Übersetzungen eher störend sind). TÖDLICHE VERSPRECHEN ist wie ein Fußballspiel, das bereits nach 80 Minuten abgepfiffen wird.

7 / 10
sedai
Es ist ein interessanter Film würde ich sagen,klar nicht jedermanns geschmack,eher ein träger Film mit trägen Dialogen die immer wieder mal in Russisch gesprochen werden.Die Story war in Ordnung aber daraus hätte man sicherlich einiges mehr machen können.Vorweg war mir schon klar ,das in diesem Film nicht jede Minute einer Tod umfällt,aber einwenig mehr Action hätte sicherlich gut getan, und den Film abwechslungsreicher gestaltet.

Es gibt halt leider immer wieder Szenen die sich einfach zu lang hinziehen,und man sich in diesen Momenten wünscht das halt mal geballert wird und Köpfe rollen,was leider wie angesprochen nicht der fall ist,wenn ich es mir so überlege, es wurde glaub ich sogar nie eine Schusswaffe gezogen.Wenn mal was passierte wie die Saune action dann war das schon unterhaltsam,aber ob viggo dort völlig nackt kämpfen musste soll mal dahingestellt werden ,empfand das nicht als sehr berrauschend.

Desto trotz manche Szenen abgesehen hat mir Eastern Promises gefallen,wer auf Action steht ,und hofft das es diese reichlich gibt,sollte diesen Film meiden.

6 / 10

Was ich wissen würde

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Die Schlussszene ,wurde damit ausgedrückt das Nikolai und Kirill Semyon getötet haben und selber die Bosse sind?Und aus welchem Grund bleibt Nikolai dort als einer der Bosse zurück?Darauf wurde ja eigentlich auch nicht gross eingegangen und diese Nebenstory völlig beiseite gedrückt
SPOILER ENDE
oger
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Ja die Story um Nikolai wird total außer acht gelassen...als er im Krankenhaus ist erfahren wir, dass er eigentlich mit der Polizei und dem KGB zusammenarbeitet und am Ende ist er dann aber doch das Oberhaupt?!...wird überhaupt nicht erklärt.
SPOILER ENDE

Naja ein wenig mehr action hätte dem Film wirklich nicht geschadet...ich meine die Action hätte auch nicht drin sein müssen aber man muss doch nicht wirklich die wirklich interessanten Szenen überspringen-.-

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Als Nikolai in der sauna angegriffen wurde ,dachte ich dass er danach wirklich mal einen Rachefeldzug startet. Aber neeeein...ein Mafia streifen ohne eine einzige Pistole ^^
SPOILER ENDE
kinski
@ oger & sedai : SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Die Sache mit Semyon ist doch eigentlich klar. Durch die Rettung des Babys konnte eine Blutuntersuchung gemacht werden, Semyon ergo als Vater des Kindes festgestellt werden. Konsequenz : Man konnte ihn dingfest machen wegen Verführung und Schwängerung einer Minderjährigen. Folge davon : Der Weg ist frei für Nikolai.
Muss man sich halt alles zusammenreimen, gezeigt wird das alles ja leider nicht mehr.

SPOILER ENDE
Milan
Ich habe ihn gestern nun auch gesehen. Hab "Eastern Promises" sozusagen als kroenenden Abschluss des Kinojahres 2007 uebrig gelassen. Von Regisseur David Cronenberg habe ich schon einige Filme gesehen ("Scanners", "The Fly" und "A History Of Violence") und David Cronenberg's Filme sind ja nie Mainstream, die sind immer besonders, genau wie David Lynch's Filme, auch wenn die beiden nicht viel gemeinsam haben. Bei "Eastern Promises" erwartete ich eine spannende Mischung aus Thriller und Drama mit guten Schauspielern. Das bekam ich auch.

Im Film wird viel geredet, keinen Actionfilm also erwarten. Aber mir machte das nicht viel aus, ich ging mit den richtigen Erwartungen hinein und die Story fand ich gut, mir wurde nie langweilig. Am Ende dachte ich schon das SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Nikolai und Anna sich verlieben und zusammen bleiben. Aber ich finde das Ende auch gut, Nikolai geht seines Weges und Anna adoptiert das Kind
SPOILER ENDE. Waehrend im Film meistens nur geredet wird, wird er gegen Schluss immer besser. Die richtig coole Sauna-Szene wo SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Nikolai die Killer auch ohne Waffe erledigen kann
SPOILER ENDE. Die Schauspieler sind klasse, wie ich es schon erwartet habe. Viggo Mortensen spielt den zunaechst gefuehlslosen Killer Nikolai aber SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
eigentlichen Maulwurf
SPOILER ENDE auch Herz zeigt als er am Ende das SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Baby rettet
SPOILER ENDE. Naomi Watts macht sich als Anna ebenfalls nicht schlecht, Armin Mueller-Stahl als Semyon. Sehr gut fand ich ebenfalls Jerzy Skolimovwski in der Rolle von Anna's Onkel Stepan. Ausserdem muss ich noch die tolle Atmo loben, Cronenberg hat das dreckige, dunkle London perfekt dargestellt.

Fazit: Eine packende Mischung aus Thriller und Drama der gegen Ende besonders stark wird.

9/10.

Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 2
carmine
Auch ich habe mir das neue Werk von David Cronenberg gestern Abend in einem zu 3/4 vollen Kinosaal angesehen, aber so ganz überzeugt vom Film war ich leider nicht. Damit musste ich aber rechnen, da Cronenberg (ich rede hier natürlich von meiner pers. Meinung) immer mehr an Qualität verliert. Amerikanische Kritiker bewerten seine Filme viel zu hoch, denn so meisterhaft, wie geschrieben wird, war "Eastern Promises" mit Sicherheit nicht. Auch sein letzter Film wurde völlig überschätzt. Bei seinem nächsten Werk werde ich ganz sicher vorsichtiger und "hoffnungsloser" an die Sache herangehen.

Grosses Manko: das Drehbuch ! Ich habe jetzt keinen Überblick, wer das Script verfasst hat und was diese Person früher so alles für Geschichten geschrieben hat, aber der Hauptkritikpunkt geht nicht auf Kosten von Cronenberg selbst, sondern ist dem doch sehr simplen Drehbuch zu verdanken (vor allem inhaltlich). Das Problem ist, dass der Film im Grunde genommen von A - Z vorrausschaubar war. Der Trailer hat da wesentlich mehr Spannung versprochen, als der Film letztendlich halten konnte. Die Handlung war mir zu einfach und "langsam". Langsam nicht im Sinne von langweilig, denn das war "Eastern Promises" nicht. Viel mehr im Sinne davon, dass die eigentliche Handlung kaum vorangebracht wurde. Wie viele Szenen waren im Nachhinein betrachtet überflüssig? Mir fallen da so einige ein. Und dadurch, dass der Film keine überraschende oder schockierende Wendungen nimmt, sondern ganz genau so fortgeführt wird, wie man es sich als Zuschauer bereits ausmalt, habe ich den Kinosaal am Ende mit einem doch ziemlich leeren Gefühl verlassen.

Gewünscht habe ich mir einen Film, der mich am selben Abend gedanklich noch ein wenig "verfolgt", ein Film, der mich eine Weile nicht mehr loslassen will, ein Film, an den ich noch ein klein wenig zum herumnagen haben würde. Aber das habe ich einfach nicht bekommen. Der Abspann kam zu einem ungünstigen Zeitpunkt und da habe ich mir die Frage gestellt:,,Das war's schon?" Obwohl ich "Eastern Promises" als ganzes gesehen wirklich gut fand, so habe ich eher so was wie Unzufriedenheit empfunden, als das Gegenteil davon. Und wenn ich ganz ehrlich bin, so gab es im gesamten Werk kein einziges Highlight. Keine Szene, die einem haften bleibt. Und wenn ich noch ehrlicher bin, dann war die Sauna-Szene eher witzig, als ein krönender Abschluss zum Ende hin.

Nun denn... Ich habe mir mit Sicherheit kein Gore-Spektakel oder ein Actionfeuerwerk erhofft. Denn wer es auf diese beiden Genres abgesehen hat, der soll lieber auf so Filme wie "The Marine" oder "Hostel 2" zurückgreifen. Da dürfte man wesentlich besser bedient sein, denn "Eastern Promises" verusucht erst gar nicht in die laute Bahn umzusteigen. Und um ehrlich zu sein, war das auch eine gute und etwas andere Lösung. Ich mag es viel mehr, wenn man ruhig versucht Spannung aufzubauen und auf sinnloses Herumgeballere verzichtet. Zudem war der neue Cronenberg Film sehr anspruchsvoll und ich liebe anspruchsvolle Filme so richtig. Aber das Problem war, dass eben das gefehlt hat, die Spannung. Wie bereits erwähnt, war die Handlung an sich zu unspektakulär bzw. zu unbesonders.

Weiter wurden viele Charaktere nur angekreidet, aber nicht ausgemalt. Ich erwartete nicht, dass man über alle Figuren jedes noch so kleine Detail lüftet, aber ein bisschen mehr Tiefe hätte ich durchaus begrüsst. Eigentlich ist es ja schön und gut, wenn manche Figuren, allen voran der Charakter von Viggo, eher beschattet blieben und nie ans Licht geschoben wurden - So blieb dem Zuschauer mehr für eigene Interpretationen (genau so wie das schnell beendete Finale, das eigentlich gar keines war, denn statt des Rachefeldzuges hat man das Geschehen lieber vorher abgebrochen) - aber die Identifizierung blieb halt begraben. Im Grunde gar keine so schlechte Idee, da mögliche Folge-Szenen am Ende das ganze evtl. nur unnötig in die Länge gezogen hätten. Aber wie gesagt, liess man einige Figuren eher draussen in der Kälte zurück.

Ganz zerreissen will ich das Filmchen ja nicht, denn wie gesagt, war er zwar gut, aber eben auch nicht mehr. Um auch einmal die positiven Seiten des Films zu erwähnen. Das wäre zum einen die Atmosphäre, de David Cronenberg wirklich sehr gut eingefangen hat. Überhaupt war der Streifen inszenierungsmässig sehr sauber und bemerkenswert. Aber das sind wir vom guten alten David ja gewohnt. Also vom atmosphärischen her, was London und die ganze Umgebungen an sich betrifft, war er sehr überzeugend. Gefiel mir...

Weiter war auch die Darstellerauswahl beeindruckend. Ich habe jedem die Rolle abgekauft. Seien es Viggo, oder die anderen Schauspieler, die in die Rolle eines Russen geschlüpft sind. Ich habe an keinem gezweifelt. Bloss von Armin Mueller's Charakter habe ich mir ein wenig mehr erhofft. Ich meine, er war zwar überzeugend, aber er war ja der Boss und als solcher ist er halt nicht rübergekommen. Alle haben sich vor ihm gefürchtet, aber ich habe mir immer die Frage gestellt, warum das so ist. Das Drehbuch liess nicht zu, dass er aus sich herausholen kann, was in ihm steckt. Sein Potenzial ging völlig flöten, denn gerade für solche Rollen ist Armin meiner Meinung nach wie geschaffen. Und irgendwie kam diese Gefahr, die Bedrohung, die er darstellen sollte, einfach nicht an und blieb eher im Keller sitzen. Und genau das empfand ich eher als schade, weil man sehr viel mehr hätte daraus machen können.

Was Naomi Watts angeht. Sie hat meiner Ansicht nach gut in den Film gepasst und spielte, wie von ihr gewohnt, wieder einmal besser als so manch andere Darsteller ihrer Generation. Zudem mag ich sie ohnehin sehr gerne, weil sie doch eine sehr vielfältige Person ist, was ihre Rollenauswahl und die dazugehörige Leistung angeht. Aber in manchen Situationen in "Eastern Promises" war ihr Handeln in meinen Augen eher fragwürdig. Sie war zum einen äusserst intelligent dargestellt in ihrer Rolle, aber zum anderen dann plötzlich auch wieder richtig bescheuert. Auch wieder ein "kleines" Manko im Drehbuch. Man kann als Zuschauer manchmal einfach nicht so richtig nachvolziehen, was sie da eigentlich erreichen will und macht. Sie begibt sich und ihre Familie unnötig in Gefahr, wegen dämmlichen Ausrutschern. Besonders eine Szene blieb da an mir haften. Jedoch kam es zum Glück nur selten vor, aber es ist halt ziemlich aufgefallen. Als ganzes gesehen war sie ja wirklich passend und überzeugend in ihrer Rolle.

Ein grosses Plus war aber auch der hohe Anteil an Humor bzw. Witz. Da gab es wirklich durchgehend viele sehr gut platzierte und lustige Gags. Das hat die eher langsamen Szenen so ziemlich aufgelockert. Über manche Dialoge musste ich selbst bei der Heimfahrt noch lachen. Ein bisschen "schwarz", würde ich jetzt einmal behaupten. Ach übrigens, so nebenbei, ehe ich es wieder vergesse: die russischen Einblendungen fand ich gar nicht so schlimm und störend auch nicht. Das war schon ganz in Ordnung so. Von mir aus hätten die untereinander auch ausschliesslich russisch sprechen können. Mir hätte das nicht im geringsten etwas ausgemacht. Von daher... annehmbar.

Letztendlich war "Eastern Promises" ein etwas anderer Film über die Mafia. Ruhiger, witzig dank hervorragenden Dialogen, anspruchsvoll und gut besetzt. Dennoch fehlt dem Film der letzte Schliff, der wegen des doch sehr simplen Drehbuchs bzgl. des Inhalts und den spannungsarmen Momenten nicht durchgezogen wird. Ein klein wenig mehr Tiefe, Spannung und Handlung, als auch ein paar überraschende Wendungen (da ziemlich vorhersehbar) und "Eastern Promises" wäre eine kleine Perle geworden. So war er leider "nur" gut. Zum einmal anschauen aber völlig in Ordnung.

7/10

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svenjacobs1
Gute Kritik Carmine!!! Wieder einmal sehr ausführlich! Gute Arbeit

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Ich habe Silvester heute ruhig begonnen (okay, gekracht hat es später auch nicht wirklich, aber egal! großes Grinsen )... Ein Spaziergang durch die Stadt, ein Besuch bei meiner Videothek, ich habe mir ein Buch und eine DVD gekauft und bin zum Abschluss des Jahres, eher spontan als geplant, ins Kino gegangen. "Tödliche Versprechen" war nicht auf meiner Wunschliste, aber einen Film wollte ich noch schauen. Für 15:00Uhr hätte ich mir zwar einen anderen Film vorstellen können, aber ich bin nicht traurig, in den Film gegangen zu sein, denn mir hat er überraschend gut gefallen.

"Tödliche Versprechen" ist in meinen Augen ein guter Film. Die Story ist zwar nicht die beste, aber die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Der Film hätte ein wenig mehr Spannung vertragen können, auch kam das Ende viel zu schnell und war auch ebenso schnell wieder vorbei... Diese Sachen haben mich etwas am Film gestört.

Aber insgesamt bin ich doch positiv überrascht. Den Trailer fand ich damals nur okay, wenn ich mich recht erinnere. Auch hatte ich kein wirkliches Interesse an dem Film. Aber nach so vielen positiven Kritiken und weil ich nicht wusste, was ich sonst hätte sehen sollen, schaute ich mir "Tödliche Versprechen" an und wurde überrascht.

Der Film hat ein paar heftige Szenen. Eine gleich am Anfang des Films, welche mich schon wein wenig irritiert hat. Aber der Film ist allgemein knallhart und verschont nichts. Ebenfalls hat der Film einige interessante Dialoge. Ich bin der Meinung, dass der Film sehr ernst und teilweise etwas erschütternd ist. Und wenn man die Auflösung am Ende sieht, dann versteht man eine Szene zu Beginn noch weniger. Aber naja, darüber kann man sich wohl streiten.

Der Film hat eine tolle Atmosphäre. Egal ob es London ist oder die Szenen an der Themse. Alles wurde gut mit der Kamera eingefangen und konnte mich überzeugen. Ebenfalls hatte der Film einen guten Score, der in jede Szene passte. Er war nicht sonderlich auffällig, aber er stach heraus und hat meiner Meinung nach sehr gut mit dem Gesamtbild harmoniert.

Die Schauspieler hätte man besser nicht aussuchen können. Viggo Mortensen fand ich klasse und sehr überzeugend, ebenso Armin Mueller-Stahl.

Hervorzuheben finde ich jedoch besonders Vincent Cassel. Er ist ein Arsch, kommt arrogant rüber, und genau das passt zu seiner Rolle, nicht zu seiner Rolle, sondern zu fast allen Rollen, die er spielt. Das kann er sehr gut und überzeugt in solchen Rollen, wie auch in "Tödliche Versprechen". Mich würde interessieren ob er von Natur aus so ist oder ob er wirklich so gut spielt!

Und zu Naomi Watts muss ich nichts sagen. Sie ist eine meiner absoluten Lieblingsschauspielerinnen und ich finde sie klasse. Hier im Film hatte sie aber für meinen Geschmack zu wenig Screen-Time. Schade um das schöne Gesicht! großes Grinsen

Fazit:
Insgesamt fand ich "Tödliche Versprechen" gut. Er ist sehr interessant und nicht gerade leichte Kost. Es gibt ein paar kleine Defizite, die aus dem Film nicht das Glanzstück machen, was er hätte sein können. Trotzdem: ein guter Film mit sehr guten Schauspielern.

7/10
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Krabbe
Zitat:
Original von carmine
Grosses Manko: das Drehbuch ! Ich habe jetzt keinen Überblick, wer das Script verfasst hat und was diese Person früher so alles für Geschichten geschrieben hat, aber der Hauptkritikpunkt geht nicht auf Kosten von Cronenberg selbst, sondern ist dem doch sehr simplen Drehbuch zu verdanken (vor allem inhaltlich). Das Problem ist, dass der Film im Grunde genommen von A - Z vorrausschaubar war.


Also ich fande ja die Geschichte alles andere als simpel und vorrausschaubar. Bei so einem Gangsterfilm kann ich gerne auf abstruse Wendungen verzichten. Ich habe weder Action noch Spannung erwartet. Vielmehr eine faszinierende Darstellung verschrobener Charaktere. Und das hat Cronenberg mal wieder geliefert, inklusive der typischen Cronenberg-Gewalt, die, wie ich finde, diesmal gar nicht so heftig ausgefallen ist.

Ich gebe es vielleicht ja zu: das Drehbuch ist nicht allererste Sahne. Aber Cronenberg hat verdammt viel daraus gemacht. Wie geil war die Einstellung von Mortensens Auto, das bedrohlich langsam vor Watts kleinem Motorrad anhält!!!
mondsuechtiges
Ein Film in bester Tradition von „History of Violence". obwohl die beiden nix weiter bis auf nen gewissen Teil des Stabs miteinander zu tun haben, fühlte ich mich dran erinnert. und zwar im posiven Sinn. normalerweise interessieren mich diese Mafiastories ja eher weniger aber hier wurde doch mein Interesse gweckt und ich fühlte mich gut unterhalten. die Idee mit den Tattoos fand ich sehr faszinierend. vor allem an Viggos perfektem Körper, den man hier vor allem in einer sehr sehr gelungenen Szene (wisst sich, welche ich meine) bewundern kann. Grins überhaupt sind die gewalttätigen Momente eher spärrlich gesäht, aber sehr wirksam und mit Bedacht eingesetzt. die rufen mehr Emotion hervor, als wenn am laufenden Band jemand auseinander geschnitten wird. sehr gut gemacht!
Viggo hat mich hier in seiner Rolle mehr als überzeugt und auch Naomi Watts hab ich gern wieder gesehen. Armin Müller Stahl war großartig als Oberboss. der könnte sicher auch die echte Mafia überzeugen.
habe erst nich geschnallt, dass das in London spielt. fand aber die Stadt als Schauplatz recht gelungen. und auch das Restaurant als Setting sehr passend.
nur mit dem Ende bin ich etwas unzufrieden. finde es ein wenig abrupt. SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
gut, den Boss ham die vermutlich hochgehen lassen. aber is Viggo jetzt weiter undercover oda hat sich das erledigt?
SPOILER ENDE

9/10 Fingern
macbeth
virtuos wie schon bei hov verknüpft cronenberg ausgelutschte gerne-stereotype zusammen mit einem gewissen anspruch zu einem netten kleinen thriller der mehr im subtext thrillt als direkt vor augen...alles in allem für kenner eine nette fingerübung im großen und ganzen jedoch von keinem weiteren erwähnenswerten bestand...gehobene unterhaltung eben...daher für die gepimpte jungend von heute nur eingeschränkt zu empfehlen...
burtons
Gehöre zwar nicht zur "gepimpten Jugend", jedoch fand ich den Film mehr als gelungen. Ein Thriller der alten Schule, der vielleicht das Genre nicht neu definiert, aber momentan auf konventionelle (und auf kommerzielle) Sichtweisen verzichtet und eher "oldschool" ist.

Der Gewalthärtegrad ist hoch, aber absolut nicht übertrieben in Szene gesetzt, da hätte ich schon schlimmeres erwartet. Meisterhaft ist vor allem die Auseinandersetzung in der russischen Sauna gefilmt worden und Viggo Mortensen entwickelt sich nach "HOV" mit dem Film immer mehr zum Geheimtipp/Ausnahmeschauspieler bei dem er sein "Sonnenschein"-Image von Aragorn abstreifen kann! Sehr beeindruckend.

Vincent Cassel ist natürlich auch erwähnenswert als durchgedrehter Nachfolgepate, genauso wie Armin Müller-Stahl, Naomi Watts bleibt jedoch in dem Streifen eher unterfordert (zwar nicht so wie in "King Kong", aber dennoch!).
Kwijibo
Ein gutes Mafia-Drama mit herausragenden Schauspielern und einem guten Drehbuch. Die Story entwickelt sich langsam und lässt sich viel Zeit für seine Charaktere. Das hat leider zur Folge, dass es den Film etwas an Spannung mangelt. Das Ende ist sehr interessant und mal etwas anderes.
Und warum der Film eine FSK 16 Einstufung bekommen hat, kann ich nicht nachvollziehen. Die Gewaltszenen sind härter und wirken vor allem realistisch. Eine Freigabe ab 18 wäre meiner Meinung nach besser gewesen.

8,5 von 10 Punkte
Das Metall
Nachdem ich mit "History of Violence" nicht so viel anfangen konnte, waren die Erwartungen an "Eastern Promises" gering. Trailer hatte ich vorher auch nicht gesehen, so dass ich mich einfach mal hab überraschen lassen. Und siehe da, Tödliche Versprechen hat bei mir wesentlich mehr gezündet!!! Gute Arbeit

Die Story ist zwar absolut nicht neues und es gibt keinerlei Überraschungen, aber dafür wird die düstere Geschichte wirklich packend erzählt, so dass mir keine Minute langweilig war.

Und Viggo Mortensen ist hier echt ne Bombe. Für die Leistung verleihe ich ihm den Ehren-Mikkelsen am Band. großes Grinsen Auch die anderen Darsteller waren super.

Der Film lief überraschenderweise im größten Saal des Cinemaxx und die Nachmittags Vorstellung zwei Wochen nach Release war sehr, sehr gut besucht!! geschockt Was wohl auch daran liegt, dass Tödliche Versprechen sonst nur in ganz wenigen Kinos läuft in Berlin.

Von mir gibts jedenfalls ganz dicke

8,5/10 Sterntatoos
Vincent Hanna
"Tödliche Versprechen" ist für mich ein absolutes Highlight von einem Film. Das Zusammenspiel von einem interessanten Drehbuch, höchst engagierten Darstellern und einer subersiven Regie hebt den neuen Cronenberg wirklich weit über den üblichen Thriller-Einheitsbrei hinaus.
Die russische Mafia wird wirklich schockierend detailliert portraitiert - sei es nun in Hinsicht auf Zwangsprostitution oder Gewalt - , warum die "gepimpte Jugend" in anderen Kinos so drauf abfährt ist mir ein Rätsel. Bei meiner Vorstellung kamen jedenfalls Rufe wie "Langweilig!", die ich am liebsten mit einem kräftigen Tritt in die Rückenlehne honoriert hätte, denn ich für meinen Teil sah die beste Schauspielerleistung von Viggo, seit der "Rückkehr des Königs".
Einziges Manko sehe ich in der Auflösung der Geschichte, SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
oder eben dem Fehlen einer solchen. Das Ende war mir doch eine Spur zu abrupt, wenn auch sehr konsequent gesetzt.
SPOILER ENDE
Dennoch:
9/10 Stern-Tätowierungen
Otacon
Hab Eastern Promises inzwischen auch gesehen. (HD DVD im O-Ton)

Er war einer meiner absoluten Most Wanted, hatte also auch große Erwartungen an den Film.

Insgesamt fand ich ich ihn echt klasse, die Inszenierung ist genaus so geworden wie ich mir das erhofft habe. Die Atmosphäre vom russischen Mafiamilieu ist wirklich großartig, da hat Cronenberg wirklich eine grandiose Leistung vollbracht.

Mich haben wirklich alle Schauspieler überzeugt, vor allem Viggo hat klasse gespielt. Besonders der dezente Einsatz von russischem Akzent und Sprache gefiel mir sehr gut, da ich die Sprache selbst lerne und im Film wirklich stark zur dichten Atmosphäre beitrug. Freude

Den Gewaltgrad fand ich auch ziemlich hoch allerdings nie übertrieben, da er wirklich in jede Szene genau gepasst hat.

Eastern Promises war außerdem mein erster HD Film den ich bisher gesehen habe. Die Qualität ist wirklich unglaublich, besonders der erhöhte Detailgrad bei der Umgebung und den Gesichtern der Schauspieler war wirklich stark. geschockt

Von mir bekommt Eastern Promises 9,5/10
goodspeed
Was soll ich sagen, ich bin bekennender Fan von Cronenbergs unorthodoxem und konsequentem Inszenierungsstil und ich finde seine Art wie er Geschichten entwickelt und vor allem auflöst eine Bereicherung für den US Film.
History Of Violence traf bei mir genau den Geschmack. Inhalt und Ästhetik ergänzten sich optimal und wurden dann auf Cronenberg typische Art demontiert. Dazu die grossartigen Leistungen von Mortensen, Bello, Hurt und Harris. Wäre ich Filmemacher würde ich mein Leben lang auf ein solches Werk hinarbeiten. Cronenberg schüttelt sie einfach aus dem Ärmel.

Eastern Promises musste darum recht grossen Erwartungen entgegen treten, was Cronenberg insofern zu umschiffen wusste, in dem er die Bildästhetik völlig veränderte und auch den Storyaufbau linearer gestaltete. Vergleiche drängen sich auf, aber im Detail betrachtet sieht man wie gegensätzlich History Of Violence und Eastern Promises sind.

Das russische Mafia-Milieu wurde atmosphärisch sehr dicht und gefühlt authentisch dargestellt. Vor allem die ehrliche Art und Weise wie die Figuren miteinander umgingen beeindruckte mich. Das grosse Plus vom Film sind die geschriebene Figuren zum einen und die Darstellungen dieser zum anderen. Ich denke Cronenberg wusste um die Einzigartigkeit seiner Charaktere und konnte nur hoffen dass sie Darsteller diese adäquat umsetzen können. Das Ergebnis spricht für sich.
Die Brutalität ist natürlich eine Erwähnung wert, aber wer Cronenberg kennt, der weiss was der Zweck dieser ist und was der Regisseur eigentlich damit ausdrücken will.

Fazit:
Eastern Promises fesselt durch Kombination seines einfachen Handlungsaufbaus mit einem sehr eindrucksvollen Milieus und ausserordentlich prägsamen Charakteren.
Schön anzusehen wie Cronenberg inhaltlich reift, seinen Mut für gewagte Stilmittel aber nicht aufgeben will.

8/10 unter russischer Erde begrabener Väter
(auch eine 9 wäre glaubwürdig, nur ist Cronenberg nicht irgendwer und darum weiss ich dass er in Zukunft noch einige Meisterwerke abliefern wird die ihren Spielraum brauchen werden)
Falk E.
Handwerklich ist der Film sehr gut gemacht. Sowohl die Schnitte als auch der Sound passen zu der Story. Die Darsteller tragen die Geschichte mit ihren guten Leistungen. Trotzdem habe ich mich gefragt, ob man diese Story nicht auch in einen normalen TV-Krimi/Thriller hätte darstellen können? Mir hat der Film zwar gefallen, aber es hätte auch gereicht, wenn ich bis zur DVD-Auswertung gewartet hätte.


6/10