Nikolai Kinski

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NIKOLAI KINSKI



Geboren : 30.07.1976 in Paris, Frankreich
aufgewachsen in Los Angeles
derzeit wohnhaft in Berlin

Nikolai Kinski ist der Sohn von Schauspieler Klaus Kinski und Halbbruder von Nastassja Kinski. Schon früh wurde Nikolai an die Schauspielerei heran geführt und debütierte 1989 unter der Regie seines Vaters in „Kinski Paganini“. Bis 2001 war er hauptsächlich in Theaterproduktionen zu sehen. So trat er auch in die Fußstapfen seines Vaters und spielte 2000 im New Yorker Theater den ´Nosferatu´.
Nach seinem Umzug nach Deutschland war Nikolai zunächst hauptsächlich in TV-Filmen zu sehen. Doch mittlerweile fasst er auch Fuß in größeren Produktionen. Zur Zeit hat er (wenn auch nur in Nebenrollen) drei große Eisen im Feuer : Aeon Flux (mit Charlize Theron), Klimt (mit John Malkovich) und den deutschen Horror-Thriller Rohtenburg. Grund genug sich in nächster Zeit vielleicht mal etwas näher mit Nikolai Kinski zu beschäftigen. fröhlich

Filmografie :

• 1989 - Kinski Paganini
• 1994 - Jamila
• 2000 - West Coast
• 2001 - Tortilla Soup
• 2002 - Der Teufel der sich Gott nannte
• 2003 - Dirty Sky
• 2003 - Connecting Dots
• 2004 - Untreu
• 2005 - Tatort: Rache-Engel (TV)
• 2005 - Kein Himmel über Afrika (TV)
• 2006 - Rohtenburg
• 2006 - Klimt
• 2006 - Aeon Flux

kinski
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Arthur Schnitzler - Der einsame Weg

Der in die Jahre gekommene Maler Julian Fichtner trifft nach langen Jahren auf seine bewegte Vergangenheit. Seine frühere Geliebte Gabriele ist verheiratet mit dem Akademieprofessor Wegrat, Mutter der beiden Kinder Felix und Johanna und zudem dem Tode geweiht. Nur Fichtner und Gabriele wissen, dass Felix ihr gemeinsamer Sohn ist. Nachdem Fichtner einst aber seine Künstlerexistenz rücksichtslos und egoistisch weitergelebt hatte, hofft er nun erst angesichts des nahen Todes der Mutter vergeblich, die Vaterfigur für Felix zu werden. Ebenso vergeblich ist die Liebe, die Johanna für den ebenfalls todkranken alten Freund der Familie, Stephan von Sala, empfindet. So entscheidet Felix sich für Professor Wegrat – den falschen Vater, aber wahren Menschen – und Johanna und Sala wählen den je eigenen Weg in den Tod. Wegrat und Fichtner bleibt nurmehr der einsame Weg ins Alter.


Nikolai Kinski ....................... Claude De Demo ...................... August Zirner

Besetzung
Julian Fichtner : August Zirner
Johanna : Claude De Demo
Felix : Nikolai Kinski
Stephan von Sala : Markus Boysen
Professor Wegrat : Hans Diehl
Gabriele : Manuela Alphons
Irene Herms : Ilse Ritter
Doktor Franz Reumann : Manfred Böll
Am Flügel : Tatjana Zivanovic-Wegele

Text-Quelle : Schauspielhaus Bochum

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Zurück aus dem Theater ... Zuerst muss ich mal sagen, dass ich vom Theater keinerlei Ahnung habe und von Schnitzlers Stück zuvor nichts gehört oder gelesen habe. Von daher konnte ich also ganz unbedarft die Sache angehen.
Das Schauspielhaus ist - wenn überhaupt - gerade mal zur Hälfte besetzt, was schon mal eine Enttäuschung ist. Schnitzlers Werk ist nicht gerade leichte Kost, wird aber doch einigermaßer verständlich erzählt. Man muss allerdings satte 3 Stunden Sitzfleisch (unterbrochen von einer kurzen Pause nach 2 Stunden) mitbringen, was für Darsteller und Zuschauer wohl gleichermaßen eine echte Ausdauerprobe sein dürfte.
Nikolai Kinski kann mich - im Gegensatz zu seinen Rezitationen und seinen Filmauftritten - in "Der einsame Weg" nicht vollends überzeugen, enttäuscht aber auch nicht. Er ist in seiner Darstellung des jungen Felix weitestgehend zu sehr Kinski als eben dieser Felix. In einigen Momenten hätte es seiner Darstellung gut getan, sich einfach ein wenig zurückzunehmen.
Die ganz klaren Highlights dieses Theaterstücks sind für mich die Leistungen von August Zirner und Claude de Demo gewesen. Zirner (der mir schon aus einigen Filmen bekannt gewesen ist, z.B. "Stadtgespräch") hat auf der Bühne eine souveräne und sympathische Ausstrahlung, zudem ist er mit einer Stimme ausgestattet, die einem sehr angenehm ist. Claude de Demo als Johanna überzeugt mit einer gekonnten Mischung aus Verzweiflung, Albernheit und Weisheit, die einfach erfrischend ist. Warum sie allerdings etwa zur Mitte des Stücks auf einmal barbusig über die Bühne turnt (und in ihrer letzten Szene sogar noch mehr zeigt) wird sich wohl nur dem Regisseur erschließen.
Alles in allem war es ein lohnender Abend für mich als Theaterneuling. Ein anspruchsvolles Stück mit guten, phasenweise sogar sehr guten Schauspielern.

PaiChingYen
Wusste ich garnicht dass es da nen Nachkommen gibt.
Der "Gute" sieht seinem Vater ja ziemlich ähnlich.
Könnte noch was werden mit Ihm ... Gute Arbeit