Kat
Yesterday

Regisseur: Jeong Yun-su
Drehbuch: Jeong Yun-su
Genre: Action, Sci-Fi
Jahr: 2002
Land: Südkorea
Länge: ca. 121 Minuten
Darsteller: Min-su Choi, Kim Seon-ah, Kim Seung-woo, Kim Yun-jin, So-yeong Jeong
David vs. Goliath

Worum gehts?
Im Jahr 2020 hat es ein Serienkiller namens Goliath Wissenschaftler abgesehen, die damals an einem geheimen Projekt beteiligt waren. Die Spezialeinheit SI ist für diesen Fall verantwortlich, tappen aber im Dunkeln. Als bei einem Einsatz der Sohn des Anführers Seok getötet wird, schwört dieser Rache. Ein Jahr später wird der Polizeichef vom selben Täter entführt. Am Tatort hinterlässt er eine verschlüsselte Sprachnachricht, mit denen das Team jedoch wenig anfangen kann. Die Tochter des Chefs mischt sich ein und kann ein Täterprofil erstellen, welches sie näher an den vermeintlichen Entführer bringt. Doch Seok hat etwas gegen die Kriminalpsychologin Hee-su und verwährt ihr anfangs die Zusammenarbeit bis sie letzlich beide herausfinden, dass auch sie in den dunklen Plan von Goliath verstrickt sind.
"Die Blätter fallen, um den Baum zu schützen."

So denn:
Gekauft wegen Kim Yun-jin, auf die ich durch Lost aufmerksam geworden bin und die mich in The Legend of Ginko schon überzeugt hatte, habe ich mir Yesterday zugelegt. Am Anfang wird ziemlich viel rumgeballert und zunächst war ich auch nur mit halbem Herzen dabei.
Wir befinden uns in einer Futurewelt und wie es sich für so eine gehört, gibt es maßig technischen Schnickschnack und ne Menge deppressiver Leute, die irgendwelche Probleme haben und deswegen Pillen schlucken. Gegen "Kopfschmerzen".
Fast schon so schlimm wie in jedem Amifilm. 
Die Geschichte konnte sich zwar entwickeln und Kim Yun-jin als Profilerin machte ihre Sache durchwegs gut. Okay, die Story ist jetzt nicht gerade neu, wußte zu Beginn aber dennoch zu unterhalten.
Lächerlich fand ich den Koreaner, der einen auf Hip Hop mit seinen Rastas machte. *lol*
Anfangs rollte ich mit den Augen über die Pseudo coole Polizistin mit ihrem Tattooaufkleber auf der Wange. ~Seht her, ich bin ja so tough!~ Beim zweiten Anlauf wars mir dann mitunter egal. *g*
Die Charactere waren ansich auch recht emotionlos und von den Dialogen möchte ich erst gar nicht anfangen. Gut, es ist in erster Linie ein Actionfilm, bei dem die Kugeln mehr zu sagen haben, aber als dann mal sowas wie eine Konversation zustande kam, wirkte diese reichlich gekünstelt oder eben nur unpassend plaziert. Im Mittelteil wird ca. zwanzig Minuten nur rumgeballert und alle versuchen, ihre getönnten Haare in Sicherheit zu bringen. Kleiner Tipp: Das kann man hervorragend laufen lassen, wenn der Pizzalieferant mal vor der Tür steht. *g*
Zwischendrin Hui-su, die versucht in ihrem Sekretärinnenoutfit und hochhakigen
Schuhen aus der Schußbahn zu geraten, während die Abziehbildchenfetischistin coole Komanntos gibt. Der Komplott ist zwar ganz nett erdacht, aber leider zu sehr in die Länge gezogen, dass ich gegen Ende nur noch den Sound hörte, weil mir die Augen zugefallen sind. Gleiches passierte mir bei The Princess Blade, was also nicht für den Film spricht. Müßte ich Yesterday in einem Satz beschreiben, es würden mit Sicherheit die Worte: "Gähnend langweilig" fallen.
Witzigste Szene:
Die Reaktionen des Teams auf die Geiselnahme von Hui-su mit der Gabel.
Frage:
Wozu die Untertitel, während der Ansprache von Hui-su über Serienkiller?
Hielt sie den Vortrag im Original auf englisch und man machte sich die Mühe erst garnicht, die Untertitel danach auszublenden?
Somit 3 von 10 vergangenen Tagen

Info:
Lief auf dem Fantasy FilmFest 2003