Brücke nach Terabithia

Selina
Hab ich heute gesehen und kann sagen, dass goodspeed recht hat. Der Film wird auf jeden Fall falsch vermarktet. Der Trailer vermittelt einem was ganz anderes, als der Film ist. Man geht davon aus, dass die Kinder eine verborgene Welt finden und dort Abenteuer erleben. Was leider nicht der Wahrheit entspricht. Es geht nicht um "Terabithia" sondern um die Freundschaft zwischen den beiden Kindern. Der Film spielt in der "realen Welt" und ist mit ein paar Effekten geschmückt. Ich hab was anderes erwartet, ABER das war nicht so schlimm. "Die Brücke nach Terabithia" ist ein wunderschöner Film über zwei Freunde, deren Freundschaft wohl für beide was ganz besonderes ist und sie auch für ein Leben lang prägt.
Die beiden Hauptdarsteller sind gut gewählt, wobei ich sagen muss, dass AnnaSophia Robb mehr hervorsticht. Sie ist mir schon in "Charlie und die Schokoladenfabrik" positiv aufgefallen und hier macht sie ihre Sache auch sehr gut. Sie passt perfekt in die Rolle der Leslie Burke.
Wer also keinen Fantasy Film erwartet und einfach eine schöne Geschichte über zwei Freunde sehen möchte, die sich ihre eigene Welt aufbauen und so tolle Dinge miteinander teilen, sollte sich "Die Brücke nach Terabithia" nicht entgehen lassen.

7,5/10 Punkten Hammer

P.S. den Vergleich mit Narnia empfinde ich als Beleidigung Augen rollen
svenjacobs1
Auch ich habe "Die Brücke nach Terabithia" heute gesehen und ich bin zwar überrascht, aber dennoch angetan. Wie goodspeed und Selina schon sagten, wird der Film als Fantasy vermarktet, das kann man ganz gut an den Trailern und TV-Spots sehen, dabei ist der Film so viel mehr. Er zeigt die Geschichte zweier Freunde, die ihrem Alltag entfliehen und sich ein Königreich schaffen; Terabithia. Es geht hauptsächlich um die Freundschaft der beiden Kinder, und das ist auch gut so, denn so ist der Film sehr real, weil er die Phatasien der Kinder zeigt, aber auch sehr ernste Themen anspricht. Die Brücke nach Terabithia ist spannend, sehr unterhaltsam, aber ebenso emotional. Die beiden Jungschauspieler spielen klasse, AnnaSophia Robb kommt auf der Leinwand so sympatisch rüber, das ist kaum zu glauben. Die Story ist sehr schön, ebenso schön umgesetzt und mit netten Effekten geschmückt.
Die Perfekte Unterhaltung für Groß und Klein!


8,5/10
Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 1/2 Wertungsstern 2
Selina
@ sven

Wie fandst du das Ende?

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Ich fands schon echt heftig, dass Leslie stirbt. Das war zu traurig. Im Kino war es total still, obwohl ein paar Kinder drin saßen. Ich glaub, die waren total geschockt.
SPOILER ENDE
svenjacobs1
@ Selina

Ja, mir ging es auch so am Ende!

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Das kam sehr unerwartet. Alles war ruhig und sichtlich geschockt, damit hätte wohl niemand gerechnet. AnnaSophia Robb war so sympatisch, und dann... einfach weg. Ich hatte eine Gänsehaut, als Jesse von Leslies Tod erfahren hat. Sehr traurig, genau wie die Stimmung dann im Film. Dennoch fand ich es sehr gut umgesetzt, wie Jesse mit dem Tod von Leslie fertig wird.
SPOILER ENDE
Selina
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Die schlimmste Szene für mich war, als Jess auf der Trauerfeier zur Lehrerin gegangen ist und ihr gesagt hat, dass sie das nächste mal Leslie mitnehmen sollen. Das würde ihr gefallen. Er hat garnicht realisiert gehabt, dass sie tot ist unglücklich
SPOILER ENDE
carmine
Ich war am vergangenen Tage auch im Kino und habe mir mit einer gewissen Vorfreude Bridge To Terabithia angesehen. Im Grunde haben meine Vorredner Arzu & sven schon alles gesagt. Auch ich möchte noch einmal in Erwähnung ziehen, dass der Film nicht nur ein bisschen anders, sondern ganz anders war, als er von den Studios angekündigt wurde. Man hat den Film als grossen Abenteuer-Film schlechthin angekündigt, was zumindest der Trailer vermuten liess. Ich hatte mir vom Film nie eine Inhaltsangabe durchgelesen, aber nach dem Trailer denkt man wirklich, dass die Kinder eine neue Welt entdecken, wie hier schon erwähnt worden ist. Doch das war der Film nicht. Genau das kann ich dem Film aber positiv bemerken, ich wurde also im guten Sinne überrascht, denn es war kein simpler 0815 Riesen-Blockbuster, der nur mit gewaltigen Effekten das Publikum unterhalten will, nein. Bridge To Terabithia gehört nicht zu dieser Art von Filmen und überzeugt das Publikum mit dem Inhalt, den sehr guten Darstellern und schönen Bildern. Kurz gesagt: ein Film mit Herz!
Josh Hutcherson als Jesse war eine gute Wahl. Der 14-Jährige, der aussieht wie 10, hat seine Figur Jesse den Zuschauern näher gebracht. Man leidet mit ihm mit... Doch AnnaSophia Robb war die Sympathieträgerin schlechthin. Wenn es mich nicht irrt, dann war sie in Charlie und die Schokoladenfabrikik die kleine Kaugummi-Zicke, oder? Jedenfalls hat sie ihren Filmcharakter so dermassen klasse verkörpert, dass sie von beiden Kindern wirklich hervorsticht. Ich bin sehr gespannt, wie sie sich im Horrorfilm The Reaping machen wird, wo sie das "Böse" verkörpert. Was mich auch, vor allem positiv, überrascht hat, war die Tatsache, dass Schauspieler Robert Patrick ebenfalls mit an Bord war. Das hat mich dann doch sehr gefreut, zumal ich das nicht ahnte und ich ihn sehr gerne sehe. Meiner Meinung nach noch immer ein Top Schauspieler, dem auch hier eine passende Rolle vergeben wurde. Was ich aber auch vor allem schön fand, dass dem Zuschauer alle Figuren auf die ein oder andere Art irgendwie Leid tun. Dazu aber nicht mehr...
Die Geschichte war ziemlich schön und mindestens genau so gut umgesetzt. Wie meine Vorredner bereits sagten, geht es hier nicht um einen grossen Kracher, sondern um die neue Freundschaft zweier Kinder, die ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Das wurde dann so sympathisch umgesetzt, dass mir das Zusehen grossen Spass bereitete. Jesse, ein eher verschlossener Junge, der zu Hause nicht gerade das grosse Glück hat - um nicht näher ins Detail gehen zu müssen - und Leslie, die neu in die Klasse stösst und sich gleich mit ihm befreunden will. Wie sie dann zusammen nach und nach ihre Freizeit verbringen, kann das Kino-Publikum unterhalten. Plötzlich nimmt dann der Film eine so dermassen, nicht erwartete, Wendung, wo einem nur so die Kinnlade herabfallen kann. Dazu nur mehr im Spoielr nach meiner Review.
Die Bilder im Film waren wirklich was fürs Auge. Obwohl man sicherlich alles andere als viel von dem zu sehen bekommt, was einem der Trailer versprach, waren die gezeigten Bilder umso schöner. Vor allem alles mit viel Liebe zum Detail, was ohnehin in einem Film wichtig ist. Und das hat der Film gemacht, die Märchenszenen gaben dem Film das gewisse Etwas und liessen dem Zuschauer auch hervorragend zeigen, wie die Beiden ihrer Fantasie grossen Freiraum lassen.
Der Film kann allerdings auch in anderen Kategorien punkten, wie Score und Kamera. Die Musik war passend und auffällig. Sehr schön...
Was soll ich noch sagen? Der Film hatte wundervolle Dialoge, die einem rund um das Herz direkt warm werden liessen. Ausserdem wird er so dermassen emotional, dass ich mir mehrere Tränchen wirklich nicht verkneifen konnte. Dass manche Szenen noch trauriger rüberkommen, als sie es sonst schon wären, dafür sorgen die sehr guten Darsteller, die Dialoge und der Score.
Alles in allem ist Bridge To Terabithia ein schöner Film, der es in mein DVD-Regal schaffen wird, keine Frage. Ich würde ihn mir sogar sehr gerne noch einmal im Kino anschauen. Sehr schön!

7/10 +

Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Oh man, was war ich schockiert, als in der einen Szene Jesse nach Hause kommt und ihm dann mitgeteilt wird, dass Leslie gestorben sei. Ich habe gedacht, ich höre nicht richtig. Das war so dermassen nicht zu erwarten und vor allem so schockierend. Das war das Letzte, womit ich in diesem Film gerechnet hatte. Der Film wurde dann so emotional - ich mag emotionale Filme Grins -, dass ich echt an mehrern Stellen Tränchen vergossen habe. Z.B. in der von Arzu erwähnten Szene, wo Jesse zu seiner Lehrerin hingeht und ihr dann sagt, sie sollen das nächste Mal auch die Leslie mitnehmen. Oder dann aber auch die andere Lehrperson, die ihm dann vom Verlust ihres Mannes erzählt. Die Dialoge spielten im emotionalen Bereich eine wichtige Rolle. Ebenso, dass Jesse von seinem Vater vernachlässigt wird und dann aber doch eine Nacht von ihm zugedeckt wird, so wie seine kleine Schwester, die der Vater immer verteidigt hatte. Einfach wunderbarer Film...
SPOILER ENDE
Selina
@ carmine

Jep, AnnaSophia Robb ist die Kaugummi Zicke aus Charlie und die Schokifabrik. Eine sehr geile Rolle, die sie auch wunderbar gemeistert hat.

Gute Kritik Gute Arbeit
svenjacobs1
Schöne Kritik carmine!

Meine Lieblingsszenen waren:

1.
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Als Jesse bei seinem Vater in den Armen liegt und sagt, es wäre seine Schuld, dass Leslie tot ist. Das war so emotional, ich hätte fast mitgeheult...
SPOILER ENDE

2.
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Das erste Mal, dass Jesse und Leslie das Seil benutzen. Als sie in den Himmel schauen und ihre Gesichter in Slow-Motion gezeigt werden, das waren wunderschöne Aufnahmen.
SPOILER ENDE
pippovic
Hier mal ein paar Worte von mir zu dem Film:

Diese Verfilmung nach dem beliebten Kinderbuch von Katherine Patterson hat mich wirklich begeistert. Zugegeben gehöre ich nicht zur Zielgruppe, bin also kein Kind mehr. Dennoch ist dies ein Film, der auch Erwachsene ansprechen dürfte. Leider kann ich nicht beurteilen, inwiefern sich der Film an das zugrunde liegende Buch hält, da ich es nicht kenne.

"Brücke nach Terabithia" ist mit Sicherheit kein reiner Fantasy-Film. Ich würde ihn als (kindgerechtes) Drama mit Fantasy-Elementen bezeichnen. Der Kern des Films ist die Freundschaft zweier Außenseiter, die sich gegenseitig stark bereichern. Diese Geschichte ist wirklich herzerwärmend umgesetzt. Dabei wird der Film recht langsam erzählt; manch einem mag es zu langsam sein. Actionszenen sind sehr selten und auch nicht besonders spektakulär. Der Regisseur nimmt sich die nötige Zeit, um dem Zuschauer die beiden Hauptpersonen Jesse und Leslie vorzustellen und uns mit ihren Wünschen und Problemen bekannt zu machen.

Beide sind Außenseiter und werden von ihren Klassenkameraden und älteren Mitschülern oft herumgestoßen. Zunächst kann Jesse Leslie auch nicht besonders leiden, da sie ihn als bisher schnellsten Läufer seiner Klasse überholt hat. Damit ist er auch der einzigen Möglichkeit beraubt, anderen zu beweisen, dass er etwas drauf hat. Doch Leslie ist aufgeschlossen und gewinnt das Herz von Jesse. Das hört sich vielleicht jetzt kitschig an, ist es aber ganz und gar nicht. Die Freundschaft der beiden ist zutiefst glaubwürdig und erfrischend dargestellt, wobei dies zum größten Teil der hervorragenden schauspielerischen Leistung von Josh Hutcherson udn AnnaSopia Robb zu verdanken ist. Leslie zeigt Jesse, wie er sich mit Hilfe seiner Phantasie aus der manchmal bösartigen realen Welt befreien und in einem Phantasiereich seine Sorgen und Probleme vergessen kann. Probleme hat auch Leslie genug, denn auch sie wird in der neuen Schule nicht akzeptiert. Und so erfinden die beiden gemeinsam und notgedrungen das Reich Terabithia.

Der Zuschauer kann sich sehr gut in die Hauptpersonen hineinversetzen, denn die Geschichte könnte sich auch in Deutschland abgespielt haben, vom gelben Schulbus und der Ausstattung der Klassenräume mal abgesehen. Ich jedenfalls fühlte mich in manchen Szenen an meine eigene Schulzeit erinnert. Und den Kindern, die mit mir im Kino waren, schien es ähnlich zu gehen. Der Film behandelt eine Reihe ernster Themen auf durchaus kindlichem, nicht kindischem! Niveau. Es geht um Außenseiter, Probleme mit Mitschülern, Probleme in der Familie und um die Verarbeitung des Verlustes eines geliebten Menschen. Daher ist der Film für sehr kleine Kinder sicher nicht empfehlenswert. Eine Freigabe ab 6 Jahren, wie vom Verleih beantragt, wäre sinnvoll gewesen, denn obwohl der Film keine großen Schlachten oder übermäßige Gewaltdarstellungen aufbieten kann, ist er stellenweise sehr emotional und für kleine Kinder sicher schwierig zu verarbeiten. Ab 6 Jahren denke ich, sollte es kein Problem sein, seinen Kindern diesen Film zuzumuten. Allerdings muss man sich danach auf einige Fragen zu den angesprochenen Themen gefasst machen, die der Film selbst nicht alle beantworten kann und auch nicht will.

Die schwierigen Probleme werden sehr sensibel und glaubhaft bearbeitet. Die Fantasyelemente dienen lediglich dazu, die große Phantasie und den Willen nach Veränderung und Abenteuer der Hauptpersonen auszudrücken. Sie nehmen eigentlich insgesamt nur ca. 20 Minuten des Films ein. Sie sind aber erstklassig gemacht. Kein Wunder, stammen sie doch aus der Effektschmiede von Weta Digital. Obwohl Hutcherson und Robb fast den kompletten Film ausfüllen, sind auch die Nebenrollen gut gespielt. Besonders Robert Patrick als Jesses Vater und die Darstellerin seiner kleinen Schwester geben eine sehr gute Figur ab. Die Synchronisation ist meist gelungen, die Stimmen passen gut. Lediglich die Stimme der Musiklehrerin fand ich etwas sehr tief gewählt. Apropos Musiklehrerin. Ich habe wenig Ahnung vom amerikanischen Schulwesen und man kann sicher darüber hinwegsehen, aber es ist schon etwas befremdlich, dass die Kinder im Musikunterricht offenbar nichts anderes tun, als gemeinsam zu singen und dabei von der Lehrerin auf der Gitarre begleitet zu werden. Auch die Szene, in der Miss Edmunds, so der Name der Lehrerin, Jesse als einzigen in ein Museum mitnimmt, mutet etwas seltsam an. Ansonsten ist die Geschichte aber wie bereits erwähnt sehr glaubhaft und keinesfalls kitschig. Auch an einer gesunden Priese feinem Humor fehlt es nicht.

Fazit: "Brücke nach Terabithia" ist ein warmherziges Drama für Kinder mit zwei erstklassigen Hauptdarstellern und einer glaubhaften und ernsten Geschichte. Die wenigen eingestreuten Fantasy-Elemente sind lediglich zur Unterstreichung gedacht, jedoch erstklassig gemacht. Klare Empfehlung für alle Kinder ab 6 Jahren und ihre Eltern.

9,5/10 Punkte

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Ich habe das Buch nicht gelesen, aber wer sich im Vorfeld über den Film informiert hat, der konnte eigentlich wissen, dass es sich nicht um einen Fantasyfilm handelt und das eine der Hauptpersonen stirbt. Das ist im Buch auch so. Die Autorin hat es damals hauptsächlich für ihren Sohn geschrieben, der ein ähnliches Erlebnis verkraften musste.

Gerade bei diesen sehr emotionalen Szenen fand ich das sehr schön gelöst, dass nichts von dem Unglück und der Beerdigung gezeigt wurde und auch keine Rückblenden kamen, die evtl. kitschig sein könnten. Nur das gezeichnete Bild von Leslie als kleine Erinnerung. Das war super gemacht.

SPOILER ENDE

Gruß
pippovic
Das Metall
Also mein Fall war der Film leider nicht ganz.

Ich finde, wenn man schon das Thema "Imaginäre Phantasiewelten von Kinder" aufgreift wie bei Pans Labyrinth, dann sollte man das nicht nur kurz anschneiden. Ich hätte mich über mehr Einblicke in die Fantasy Welt der beiden gefreut.

Die Grundidee der Geschichte gefällt mir zwar gut, da aber die Außenseiter- und Freundschaftsstory nichts neues darstellt, fand ich das ganze über weite Strecken etwas langatmig. Mehr Fantasy Sequenzen hätten für eine schöne und spannenden Auflockerung sorgen können. Die 2. Hälfte des Film hat dann aber noch an Boden gut machen können bei mir, es wurde emotional und die Abschluss Sequenz war auch gelungen.


6/10 T1000 die immer wieder Dads spielen
goodspeed
Komm grad aus dem Film und bin wie erwartet begeistert. Im Gegensatz zu den meisten Eltern samt ihren Kindern die mit mir in der Vorstellung waren großes Grinsen

Eine gekonnte Mischung aus Stand By Me und Pans Labyrinth, mit Fokus glücklicherweise auf den Charakteren und nicht auf der Fantasiewelt. Werd mich später vielleicht etwas ausführlicher darüber auslassen.

Bis dahin gibts von mir 8/10 sehr emotionalen Punkten.
goodspeed
Schade dass der Film anscheinend nicht so häufig frequentiert wird . Ist zwar ein Kinderfilm, aber ich würde diesen Film allen empfehlen die sich mit Filmen der Marke Stand By Me, My Girl etc anfreunden können. Für die Effekt- und vor allem Designpuristen gibts dazu noch an die 10 Minuten Fantasieszenen Zunge raus

Schauspielerisch wie auch inhaltlich ein Film der emotional voll ins Schwarze trifft. Traut auch! smile
Das Metall
So begeistert wie die anderen war ich dann doch nicht. großes Grinsen

Schauspielerisch war der Film aufjedenfall sehr gut, aber emotional maximal die letzte halbe Stunde. Davor fand ich das ganze doch ziemlich zäh. Außer die Fantasy Sequenzen hatte der FIlm doch absolut nichts neues zu bieten, was nicht andere Kinder/Teenie Dramen um Außenseiter schon erzählt hätten. Head Scratch

Stand by Me find ich super, der hat mir wesentlich besser gefallen.
pippovic
Zitat:
Original von Das Metall Ich finde, wenn man schon das Thema "Imaginäre Phantasiewelten von Kinder" aufgreift wie bei Pans Labyrinth, dann sollte man das nicht nur kurz anschneiden. Ich hätte mich über mehr Einblicke in die Fantasy Welt der beiden gefreut.

Wie die Welt der beiden jetzt im Detail aussieht, ist aber für die Wirkung des Films eher unwichtig. Die Kinder übertragen ihre Probleme in der Schule und der Familie in ihre Phantasiewelt. Auf diese Weise sind sie in der Lage, die Probleme im realen Leben zu bewältigen. Da die Probleme aber wohl bei jedem Zuschauer anders aussehen und auch die Phantasiewelten sich sicher unterscheiden, braucht es keine größeren Einblicke. In der Mitte war es sogar fast schon zu viel. Die Geschichte soll ja quasi nur als "Anleitung" dienen, die zeigt, wie man mit Hilfe der Phantasie Probleme lösen kann. Das sieht halt bei jedem unterschiedlich aus.

Zitat:
Original von Das Metall Schauspielerisch war der Film aufjedenfall sehr gut, aber emotional maximal die letzte halbe Stunde. Davor fand ich das ganze doch ziemlich zäh. Außer die Fantasy Sequenzen hatte der FIlm doch absolut nichts neues zu bieten, was nicht andere Kinder/Teenie Dramen um Außenseiter schon erzählt hätten.

Welcher Film hat heutzutage noch etwas wirklich neues zu bieten, nachdem es bereits Millionen von Filmen gab? Es kommt doch darauf an, wie die Geschichte umgesetzt wird. Die Geschichte wird recht langsam erzählt, für die Entwicklung der Figuren lässt man sich viel Zeit. Gerade das ist für mich das interessante an dem Film. Eine herzerwärmende Geschichte ohne hektische Schnitte und überstylte Actionszenen. Hab den Film jetzt schon mehrmals gesehen und es gibt viele wunderschöne Details zu entdecken, die einem beim ersten Mal wahrscheinlich gar nicht alle auffallen.

Zitat:
Original von goodspeed
Schade dass der Film anscheinend nicht so häufig frequentiert wird . Ist zwar ein Kinderfilm, aber ich würde diesen Film allen empfehlen die sich mit Filmen der Marke Stand By Me, My Girl etc anfreunden können. Für die Effekt- und vor allem Designpuristen gibts dazu noch an die 10 Minuten Fantasieszenen Zunge raus

Schauspielerisch wie auch inhaltlich ein Film der emotional voll ins Schwarze trifft. Traut auch! smile

Dem kann ich mich nur anschließen. Allerdings habe ich mittlerweile festgestellt, dass der Film evtl. für 6-jährige Kinder noch nicht geeignet sein könnte, da manche offenbar Realität und Fiktion noch nicht auseinander halten können.

Gruß
pippovic
Das Metall
Zitat:
Original von pippovic
Zitat:
Original von Das Metall Schauspielerisch war der Film aufjedenfall sehr gut, aber emotional maximal die letzte halbe Stunde. Davor fand ich das ganze doch ziemlich zäh. Außer die Fantasy Sequenzen hatte der FIlm doch absolut nichts neues zu bieten, was nicht andere Kinder/Teenie Dramen um Außenseiter schon erzählt hätten.

Welcher Film hat heutzutage noch etwas wirklich neues zu bieten, nachdem es bereits Millionen von Filmen gab? Es kommt doch darauf an, wie die Geschichte umgesetzt wird. Die Geschichte wird recht langsam erzählt, für die Entwicklung der Figuren lässt man sich viel Zeit. Gerade das ist für mich das interessante an dem Film.

Gruß
pippovic


Ist doch alles ansichtssache. Während mein Kumpel den FIlm absolut schlecht fand und sich nur gelangweilt hat (mag sonst eigentlich auch Kinderfilme), fand ich den noch ganz okay.6 Punket sind ja nicht schlecht. Augenzwinkern Die Art WIE der Film erzählt wurde, empfand ICH eher als größtenteils langweilig. War nicht mein Ding, hat mich nicht berührt der Film. Da kann man nichts machen. Augenzwinkern
Ao$hi
Als ich den Trailer im Kino sah, war ich eher desinteressiert .. ich mochte weder das Buch noch die Verfilmung von Narnia (schrecklich brrr) und wie hier schon erwähnt wurde, war die Vermarktung des Films "Brigde To Terabithia" völlig für die Katz und der von Narnia recht ähnlich! Im kommerziellen Sinne sicher nicht doof, aber der Zuschauer erwartet schlichtweg was anderes. Dasselbe war ja bei "The Village", der als Horrorfilm getarnt wurde ^^ .. im nachhinein kommt das einem Film eher nicht zu gute rotes Gesicht

Zum Film selber .. ich laß letzte Woche zufällig was drüber und das hörte sich doch schon recht nett an. Also gleich mal die heimische Videothek aufgesucht. Doch die Euphorie hält sich nun doch in Grenzen. Ein solides Drama über Freundschaft und den Problemen von Teenagern. Die Schauspieler waren wirklich allesamt gut. Oh mann, hatte die Zooey Deschanel gar net so verdammt hübsch in Erinnerung ^^

Das fehlen der Fantasy Welt fand ich nun nicht schlimm, denn ich habe nichts in diese Richtung erwartet. Jedoch schleichen sich schon ein paar Längen ein. Ausserdem halte ich den Film für ein zu junges Publikum ganz und gar nichts geeignet.

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Dafür ist die Sache mit Lesley viel zu tragisch. Welches Kind geht bitte mit strahlenden Augen aus dem Kino, wenn die Hauptrolle abkratzt und der Film kein Happy End bietet? Mir gefiel der Storyverlauf nach ihrem Tod überhaupt nicht. Ein sehr unbebriedigendes Ende wie ich finde. Von wegen Buchvorlage und so .. darum ist klar, dass die Geschichte so gehörig verändert wird, aber ich hätte mir das Ende ein wenig schöner gewünscht .. mit der Holzhammermethode hat nun keiner gerechnet Zunge raus
SPOILER ENDE

Wie dem auch sei .. ein durchaus sehenswerter Film, wenn man kindlichen Elementen in Filmen nicht völlig abgeneigt ist und nach der Fantasy Romanverfilmung Welle mal was erfrischend anderes sehen will. Ich brauch den Film weiss gott nicht in meiner Sammlung, aber würd ihn mir schon mal wieder anschauen.

Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2
GrafSpee
Danke dafür das du den thread nochmal hochholst durch den Servercrash ist meine ganze Kritik verloren gegangen. Ein glück das ich dafür noch in anderen Foren unterwegs bin und wenn mir ein Film ganz besonders gut gefallt veröffentliche ich diese auch woanders durch den hochholen des threads werde ich gleich dazu erinnert meine Kritik nochmal zu veröffentlichen das ganze war natürlich im letzten Jahr noch geschrieben.



Jedenfalls weiß ich garnicht so richtig was ich schreiben soll zu stark waren nachher die eindrücke von diesem kleinen aber wunderbaren Film. Auch spielt er nachher ganz schön mit den Emotionen.

Das ganze fängt jedenfalls mit Jesse an, wo man auch merkt das er zuhause so manche Probleme hat in der Schule ist er ein außenseiter und fast jeder hänselt ihn. Seine große Leidenschaft ist das malen, eines tages taucht dann Leslie auf die genauso eine außenseiterin ist wie Jesse mit ihrer ganzen Phantasie auch wenn Jesse am anfang von Leslie nichts wissen will freunden sich die beiden dann doch an.

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Jedenfalls macht es spass zuzusehen wie sich die beiden immerwieder in eine Phantasiewelt hineinversetzen, wobei Jesse durch seine Probleme mit seinem Vater immerwieder auch in die Realität zurückgeholt wird. Das wichtigsteste Element im Film ist jedenfalls das Seil was man garnicht erst so annimmt, es ist der zugang zu ihrer Phantasiewelt aber auch das tragische element in der Geschichte denn es trifft einen warlich wie ein schlag in die Fresse wenn man von den Eltern hört Leslie ist Tot weil das Seil gerissen ist irgendwie veränderte sich dann auch die stimmung im Film und es wurde immer trauriger und man bekommt feuchte Augen. Natürlich verarbeitet Jesse den Tod dann auf seine eigene weise, auch wenn er es am anfang garnicht warhaben wollte doch als Zuschauer wird man nachher nichtmehr so richtig froh denn Leslie hatte man schon irgendwie liebgewonnen.
SPOILER ENDE

Jedenfalls ein wunderbarer Film, den ich garnicht als so gut erwartet hätte für mich die überraschung des Jahres das ich diesem Film.

09/10 gebe.
Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 2
chlis
Ich habe mir auch heute "die Brücke nach Terabithia" angesehen und wurde positiv überrascht.

Der Film zeigt die Freundschaft zwischen zwei Aussenseitern, Jess und Leslie. Er zeigt, wie sie sich anfreunden, wie sie gemeinsam sich auf den Weg nach Terabithia machen und dabei viele kleine oder grössere Abenteuer zu bestehen haben, die vor allem dem Aufbau des eigenen Selbstbewusstseins und der Vertiefung ihrer Freundschaft dienen.

Ich fand es schön, dass der Film realistisch gemacht wurde, mit einigen kleinen kindlichen Fantasyelementen drin. In der Schule werden sie ausgestossen, geschubst und mit blöden Sprüchen bombardiert. Ich glaube das können die Meisten nachvollziehen, denn so was hat jeder gesehen oder erlebt. Kinder können grausam sein Augenzwinkern .

Ich fand vor allem schön, dass der Film nicht überladen wurde mit Computertechnik, sondern dass dies im Rahmen blieb.

SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Schockiert war ich, als Jess nach Hause kommt und erfährt, dass Leslie tot ist. Er kämpft mit den Schuldgefühlen, er rennt durch den Wald und der Schatten (das Böse) rennt ihm hinterher. Dann holt es ihn ein und sein Vater ist bei ihm - eine emotionale Szene! Ich hätte dabei fast geheult. Er erfährt in dieser Szene das erste Mal bewusst Anerkennung (abgesehen von der Szene, wo er ihn zudeckt, nachdem Leslie tot ist). Ich fand das auch sehr gut gemacht, dass er nur ein gezeichnetes Bild auf ein kleines Floss gestellt hat und dies den Bach runterlaufen liess. Dies war absolut nicht zu kitschig und man sieht keine Rückblenden. Ebenfalls gut fand ich, dass man den Tod von Leslie wegliess (dass man nicht sah, wie sie starb), dass die Beerdigung weggelassen wurde und diese Szene auch nicht allzu lange ging. Ich hätte bei dem Kondolenzbesuch fast geheult, denn er erzählt der Musiklehrerin: "wir hätten sie mitnehmen sollen" - das zeigt, dass er nicht realisiert hat, dass sie tot ist.... Diese kleinen emotionalen Szenen machen den Film sehenswerter.

Auch seine Beziehung zu seiner kleinen Schwester May Belle verbessert sich auch mit der Zeit. Zu Beginn ist er eifersüchtig auf sie und am Ende nimmt er sie als neue Spielgefährtin mit. Ich fand den Schluss absolut gelungen, wo er mit ihr über die Brücke läuft und sie die "neue" Prinzessin über Terabithia wird - das zeigt, dass Leslie weiterlebt und unsterblich ist für ihn. Und er nicht in sein Schneckenloch verkriecht.

SPOILER ENDE

Dazu kommt, dass die Darsteller ihre Sache super gemacht haben, vor allem AnnaSophia Robb, die nach Charlie und Schokoladenfabrik (wo sie die Rolle der Violetta Beaurgarde, welche den Kaugummirekord hält, verkörperte), auch hier brilliert. Sie wirkt natürlich, sympathisch. Auch der männliche Part, Josh Hutcherson, macht seine Sache ganz gut. Er ist immer schweigsam, wird in der Familie übergangen und fühlt sich nicht geliebt - der Darsteller hat dies glaubwürdig herübergebracht.

Absolut empfehlenswert. Es hat sehr viel Symbolsprache und so ist es meiner Meinung nach sogar für Kinder nachvollziehbar. Mir hat dieser Film super gefallen.

8/10 Brücken nach Terabithia