Wahre Geschichten wie z.B bei TCM oder Amytiville Horror??

the mannequin
ICh wollte Mal eure Meinung dazu hören, ob ihr denen dass abkauft, wenn behauptet wird der Film basiere auf einer wahren Geschichte, wie zum Beispiel TExas Chainsaw Massacre oder The Amytiville Horror??

Ich kann das ehrlich gesagt nicht wikrlich abkaufen Head Scratch ...weiss auch nicht wieso...
Habe schon oft mit meinen Kollegen darüber diskutiert, die überzeugt sind dass es echt ist, ob die Schwarzweiss-Aufnahme bei TCM echt ist wo man die zwei Bullen und Leatherface sieht....

In meinen Augen versucht man somit den Zuschauer noch mehr zu fesseln, da man im Hinterkopf weiss/zu wissen meint, dass es eine wahre Geschichte ist.
Denn wären es wahre Geschichten würde man über sowas kein Film drehen oder?

kann man solchen Berichten Glauben schenken? :
Am 20. August 1973 wurde die Polizei zur abgelegenen Farm von Thomas Hewitt, ehemals beschäftigt im Schlachthaus von Travis County, Texas, gerufen. Was die Beamten dort fanden dürfte sie wohl heute noch aus ihren Träumen reissen - die Überreste von 33 auf brutalste Weise abgeschlachteten Menschen.
Diese schrecklichen Vorkommnisse wurden damals als der grauenvollste Massenmord bezeichnet und löste eine Welle von Empörung unter den Leuten und in den Medien aus.

Der Killer verwendete eine Kettensäge für seine Gräueltaten und trug eine Maske, die er sich aus der Haut seiner Opfer fertigte. Kurz nach Veröffentlichung der Geschehnisse im Hause Hewitt schossen Polizeibeamte aus der Umgebung einen Mann nieder, der eine Ledermaske trug. Dieser Mann wurde ihr "Leatherface".
Im Laufe der folgenden Jahre und mit fortlaufenden Ermittlungen wurde der Polizei klar, dass sie den falschen erschossen haben. Die Suche ging weiter.

Jetzt, Jahre danach, bricht der einzige Überlebende der damaligen Ereignisse das Schweigen und erzählt, was sich wirklich zugetragen hat.

Ein schwarz-weisser Polizeibericht, etwas verwackelt und unscharf. Ein Mann steigt in den Keller der Hewitt Farm, deutet auf Kratzspuren an der Wand und zeigt einen abgerissenen Fingernagel. Nicht gerade eine Umgebung zum Wohlfühlen und schon gar kein Keller zum Partyfeiern.

Eure Meinung würde mich interessierenAugenzwinkern
Hito
TCM basiert auf der Story des Mörders "Ed Gein", der Frauen umbrachte und sich Schmuck und Möbel aus ihrer Haut und Knochen herstellte. Das andere mit den Schwarz Weiss aufnahmen ist natürlich nur extra für den Film aufgenommen und kein Archivmaterial. "Leatherface" in der Form hat nie real existiert und wird es hoffentlich auch nie.

Edit: Infos zu Ed Gein
the mannequin
Ich habe mich nie gross mit diesem Thema befasst doch war es nicht so dass man sich schlussendlich nicht wirklich sicher war ob man den richtigen erwischt hatte???

...und auf was basiert eigentlich die Geschichte von amytiville horror?
Hito
Zitat:
Original von the mannequin


...und auf was basiert eigentlich die Geschichte von amytiville horror?



imdb.com spuckt folgendes aus:


Biography for Kathy Lutz

The book (and subsequently the movie) 'The Amityville Horror' were based on her and her husband George's claimed paranormal experiences in the home they lived in in Amityville, Long Island in the late-1970s.


Biography for George Lutz (II)

His 28 days at 112 Ocean Avenue, Amityville, provided the bases for The Amityville Horror.
**Pendretti**
ziemlich viele filme aus dem thriller- und vor allem horror-bereich nutzen ihre ideen aus den taten von Ed Gein. hier sind nochmal ein paar infos zum ihm und paar bilder sind auch vorhanden: *link*
the mannequin
Das habe ich auch gelesen darunter zu finden sind ja auch noch Hanibal oder Psycho...
Martyy
Ja wie bereits geschrieben ist Ed Gein Vorbild für TCM. In vielen Filmen bei denen von wahrer Begebenheit gesprochen wird werden natürlich sachen dazuerfunden um es noch extremer Darzustellen. Ed Gein ist ja auch Vorbild für die Filme Deranged oder Maniac. Genauso wie es einen Mörder als Vorbild für "Das Schweigen der Lämmer" gibt der seinen Mithäftligen das Gehirn auslöffelte
Data
Ed Gein ist, wenn man das mal so ausdrücken darf, in den USA beinahe schon so etwas, wie ein Mythos, weil mittlerweile wirklich ALLES auf seinen Taten ausgetrampelt wird, was mit Massenmördern im Kino zu tun hat.

Der Film "The Texas Chainsaw Massacre" von Tope Hooper bietet folglich nur ein reines Fantasy-Produkt. Die Kettensäge hat nie existiert (Gein hat seine beiden Opfer erschossen!) und die Familie Hewitt ebenso wenig.

Eine hoch interessante Dokumentation über Ed Gei ist übrigens auf der PREMIUM EDITION vom TCM 2003 Remake! Sehr zu empfehlen, beinahe gruseliger, als der Film selbst!

"The Amityville Horror" dagegen ist der wohl kontroverseste Fall in Sachen "Filmen, die wahren Begebenheiten zugrunde liegen":

Was damals wirklich in dem alten Haus geschah, kann man eigentlich nur noch aus den Zeugenaussagen der Lutz´s entnehmen. Was davon wahr ist, und was nicht ... nun, das muss wohl jeder für sich selber entscheiden, ob er´s glaubt oder nicht.

George Lutz selber jedenfalls sagt, dass der Film zum größten Teil der Fantasy Hollywoods entspricht.

Ebenfalls dazu empfehle ich die GOLD EDITION des Film "The Amityville Horror":

Gleich 2 Dokumentationen beschäftigen sich ausführlich mti den wahren Geschehnissen in Amytiville und ob das ganze nicht vielleicht doch ein rießiger Werbeschwindel war!
Ebenalls auf dieser DVD enthalten: Der Audiokommentar des Parapsychologen Hans Holzer, der den ganz wissberigigen Zuschauer aus seiner Sicht versucht aufzuklären.

Beides sehr interssant und zu empfehlen!

Historisch belegte wahre Geschichten interessieren mich ebenfalls besonders stark.

"Titanic", "Der Untergang" oder Biografien wie "A Beautiful Mind" faszinieren mich wegen des historischen Teils, der sich wirklich mal abgespielt hat. Und meistens kann man auch davon ausgehen, dass die dann gut recherschiert sind.

Horrorfilme, die auf wahren Tatsachen beruhen, lassen mich in diesem Bereich allerdings eher kalt, weil man getrost davon ausgehen kann, dass 95 % oder mehr davon der reinen Fantasy Hollywoods entsprungen sind. Das hält mich allerdings natürlich nicht davon ab, die trotzdem anzugucken. Wer möchte bei einer Halloween Nacht schon auf TCM verzichten? Gute Arbeit
outblast
geschockt Und ich dachte immer die Schwarz-Weiss Szenen sind echt traurig
Ich finde Verfilmungen nach wahren Tatsachen extrem interessant. Da wie schon gesagt worden, man immer diesen Hintergedanken im Kopf hat das, dass mal passiert ist. Ob nun 100%ig oder auch nur teilweise Gute Arbeit

@**Pendretti**:
Danke für den Link, besonders für das Serienmörder Profil. Ist echt erschreckend geschockt
SlaveOfLove
Übrigens ist der Film "Der Exorzist" auch nach einer wahren Begebenheit, auch in Washington DC, Georgetown. Der Besessene war ein Junge, alles was im Film vorkommt, kam auch in dem legendären realen Exorzismus vor.
Der Regissuer des Films, lass einen Roman zu den wahren Begebenheiten und drehte danach nach der Buchvorlage diesen Film.
Chewbacca
@Sam

Naja im Prinzip ist das Thema Exorzismus nichts neues...eigentlich kann man sagen, dass der Film "Der Exorzist" auf sehr vielen Fällen basiert.
Exorzisten sind ständig im Einsatz, weltweit. Diese wahre Begebenheit über den Jungen die du ansprichst, welche als Basis für den Film diente, wird wohl kaum Augenzeugenberichte darüber enthalten, wie sich der Kopf des Jungen um 180Grad gedreht, er sich mit einem Krutzifix den Genitalbereich demoltiert hat und schwebend über dem Bett hing. Das ist das doch alles filmische Fiktion.

Und was den Film TCM angeht und wieviel Wahrheit drinsteckt: etwa 5%..Ed Gein grub Leichen aus und machte sich aus deren Haut diverse Masken. Ich glaub das wars dann auch schon...der Rest wurde von meinen Vorredner schon gesagt
joerch
Zitat:
Original von SlaveOfLove
Übrigens ist der Film "Der Exorzist" auch nach einer wahren Begebenheit, auch in Washington DC, Georgetown. Der Besessene war ein Junge, alles was im Film vorkommt, kam auch in dem legendären realen Exorzismus vor.
Der Regissuer des Films, lass einen Roman zu den wahren Begebenheiten und drehte danach nach der Buchvorlage diesen Film.


Der Exorzist basiert NICHT auf einer wahren Geschichte - er basiert auf einen Roman von William Peter Blatty. Dieser wiederrum wurde durch eine Zeitungsmeldung über einen Exorzismus zu diesem Buch inspiriert - unterm Strich ist das einzige was mit "wahren Begebenheiten" zu tun hat der Punkt, daß die Kirche mal Exorzismen (richtige Mehrzahl? Ugly-Grübel ) durchgeführt hat....

Und TCM ist ungefähr so dicht an der wahren Vorlage dran wie ID4 an einer Verfilmung von Hitlers Biographie Freaky
SlaveOfLove
@joerch

was schreibst du da, die Zeitung hat dies berichtet, und man geht davon aus, dass es wahr ist. Ob da jetzt viel oder weniger gelohen ist, ist irrelevant. Der Film basiert auf einem Roman, dass wiederum aus einem Zeitungsartikel seine Inspiration hatte.
Folglich hat William Peter Blatty seine Inspiration nicht von einem Zeitungscomic, sondern einem Bericht, der wahre Begebenheiten nachichtentechnich wieder gegeben hat.

@jaro:

Einiges ist natürlich erfunden, aber man erzählt, dass dieser Junge:
1. Hervorragend spucken konnte
2. In der Kirche Latain gelernt hat.
3. Sein Bett hatte Räder
4. Er hat sich tatsächlich mit einem Kreuz verletzt (was ja bei psychologischen Krankheiten nix neues ist).
5. dass er sehr sportlich war und sehr goch springen konnte
MaxPayne
Über Amytiville hatte ich vor einiger Zeit gelesen, dass die Lutz (?) alles erfunden hatten, um ihr Buch verkaufen zu können. Sie haben es später auch teilweise zugegeben.
MasterofHorror
Zitat:
Original von MaxPayne
Über Amytiville hatte ich vor einiger Zeit gelesen, dass die Lutz (?) alles erfunden hatten, um ihr Buch verkaufen zu können. Sie haben es später auch teilweise zugegeben.


Habe auch ein Bericht darüber gelesen nur fand es am Anfang glaubwürdig nach einer Zeit wo ich mit dem Bericht zum Ende kam deckte es die Lügen auf.