The Reaping - Die Boten der Apokalypse

svenjacobs1
Eine fantastische Kritik Dekar. Hammer

Da freue ich mich gleich noch mehr auf den Film. Morgen um 17:30Uhr geht es los, werde dann natürlich gleich schreiben, wie ich den Film gefunden habe.
Ich freue mich schon seit langer Zeit extrem auf den Film, die Trailer, die im übrigen sehr gut gemacht sind, schaue ich mir immer und immer wieder an. Ich hoffe das Thema kann mich in seiner umsetzung überzeugen, interessieren tut es mich auf jeden Fall.
erika2373
Alle, die spannende und mysteriöse Filme mögen, werden auch The Reaping mögen. Er hat echt eine tolle Atmosphäre und ist von Anfang bis Ende spannend.
Nicht überlegen, reingehen! Augenzwinkern
svenjacobs1
Ich habe "The Reaping - Die Boten der Apokalypse" heute im Kino gesehen und eigentlich war es mir schon von vornherein klar, dass ich den Film gut finden würde. Wochen hat er die Nummer eins meiner Most Wanted Liste angeführt, jetzt spielt er in der oberen Liga meiner bisherigen Highlights 2007 mit. "The Reaping" ist ein sehr spannender Film mit guten Effekten, sehr guten Schauspielern und einer genialen Grundidee, die sehr schön umgesetzt und in Szene gesetzt wurde.
Katherine Winter (Hilary Swank) hat eine schwierige und traurige Vergangenheit, die ihr den Glauben an Gott kostete. Als sie als Missionarin im Sudan tätig war, würde ihre Tochter sowie ihr Ehemann ermordet. Nun arbeitet sie als Professorin an einer Universität und versucht, religiöse Geschehnisse mit der Wissenschaft zu belegen. Doug (David Morrissey) bittet Katheine, in ihr kleines Dorf zu kommen, weil dort der Fluss auf rot ist, für die Bewohner unerklärlich.. Zunächst möchte sie ablehnen, doch als Katherine erfahrt, dass ein junges Mädchen, Loren McConnell (Anna Sophia Robb) beschuldigt wird, dieses getan zu haben, reist sie mit ihrem ehemaligem Assistenten Ben (Idris Elba) los, um das Phänomen zu untersuchen. Der Fluss ist rot, Frosche sterben, Vieh verendet, Insekten tauchen auf. Doch Katherine meint immer noch, dass es für jede Plage eine wissenschaftliche Erklärung gibt. Doch die religiösen Dorfbewohner wollen das Kind töten, weil sie es für die Plagen verantwortlich machen. Katherine jedoch sieht alles anders und versucht alles, um hinter die Ursachen der Plagen zu kommen.
Das alles hört sich im ersten Augenblick vielleicht nach einem Film an, in dem es um religiöse Fragen geht. Doch "The Reaping" ist so viel mehr. Er ist ein spannender Mysterythriller mit einer tollen Atmosphäre, der die biblischen Plagen als Hintergrund hat.
Schauspielerisch ist "The Reaping" auf sehr hohem Niveau. Bei den Nebenrollen angefangen: Idris Elba als Ben fand ich gut. Er spielte seine Rolle überzeugend, auch wenn er nicht viel zum Film beiträgt. Ebenso erging es mir bei David Morrissey, der Doug spielt. Seine Rolle ist wichtiger, umso überzeugender spielt er. Beide Schauspieler habe ich noch in keinem Film gesehen, also nicht bewusst.
Sonst hat der Film geballte Frauenpower. Anna Sophia Robb spielt mit ihren gerade einmal dreizehn Jahren eine gigantische Rolle, wie sie die Großen nicht besser und überzeugender spielen können. Sie spielt ihre Rolle als böses Mädchen perfekt, fast schon unheimlich. Ihr Blick hat bei mir fast eine Gänsehaut verursacht. Nachdem Anna Sophia Robb in "Die Brücke nach Terabithia" ein liebes Mädchen gespielt hat, spielt sie nun in "The Reaping" das genaue Gegenteil, jedoch noch überzeugender. Aus ihr könnte eine richtig gute Schauspielerin werden und ich freue mich, in Zukunft noch mehr von ihr zu sehen. Schade, dass sie in “The Reaping” nicht so viele Auftritte hatte, zudem sehr wenig Dialog. Dennoch was sie vollkommen überzeugend.
Dann ist da noch Hilary Swank in der Hauptrolle als Katherine Winter. Was soll man zu dieser Frau noch sagen? Sie spielt perfekt, vollkommen überzeugend, außerdem sieht sie in diesem Film einfach fantastisch aus. Swank hat bereits zwei Oscars gewonnen, vollkommen gerechtfertigt, da sie jede Rolle mit einer solchen Perfektion spielt, ob in Dramen wie "Million Dollar Baby" und "Boys don't cry", beides sehr dramatische Rollen, oder "Freedom Writers", sowie in Unterhaltungsfilmen wie "The Core - Der innere Kern" oder jetzt gar in Horrorfilmen wie "The Reaping". Viele fragten sich, wieso Hilary Swank in einem solchen Film mitspielt, aber es ist nicht einfach eine Rolle in einem normalem Horrorfilm, wie es viele denken. Die Rolle ist, so wie der ganze Film, sehr anspruchsvoll und intelligent, und das verschaffte Swank für mich eine der überzeugendsten Rollen in einem Horrorfilm der letzten Zeit.
"The Reaping" ist sehr spannend. Während sich die Story im Verlauf des Films immer weiterentwickelt, steigt auch die Spannung von Minute zu Minute konstant an, bis sie im letzten Drittel explodiert und dem Zuschauer nicht mehr aus seinem Bann lässt.
Auch wenn der Film etwas braucht, bis er richtig spannend wird, wird er nie langweilig. Die Geschichte ist sehr interessant und wird packend erzählt, der Unterhaltungswert ist konstant hoch, die Atmosphäre sehr düster.
Die Atmosphäre ist zwar den ganzen Film über sehr düster gehalten, aber auch sie wird von Minute zu Minute dunkler und packender. Es ist fantastisch, was zum Ende hin für eine Atmosphäre aufkommt. Zu der düsteren Atmosphäre dienen auch die teilweise etwas drastischen Bilder. Denn in “The Reaping” wird wenig verschont, nichts wird verharmlost, im Gegenteil, alles wird ziemlich drastisch und genau dargestellt, was manchmal schon ziemlich extrem ist.
Das Thema rund um die zehn Plagen ist sehr interessant. Ich kenne jetzt nicht alle Einzelheiten, auch nicht durch den Film, obwohl dieses kurz erwähnt werden, aber insgesamt ist dieses Thema sehr interessant und es freut mich, einen Film darüber gesehen zu haben, denn es ist ja nicht so, dass ich vorher noch nie etwas darüber gehört hätte. Ich werde mich in Zukunft bestimmt etwas mehr mit diesem Thema beschäftigen, da es sehr interessant ist.
Die Plagen, sei es das Blutwasser, das sterbende Vieh, bis hin zu den Heuschrecken und der Dunkelheit (und noch anderen), sind allesamt sehr gut umgesetzt. Die Handlung rund um die Grundgeschichte ist auch sehr interessant, ohne jetzt zu weit auf den Film eingehen zu wollen. Es ist faszinieren, wie einige Effekte wohl zu Stande gekommen sind.
Wo ich schon bei den Effekten bin. Hier habe ich einen kleinen, minimalen Kritikpunkt. Hier und da hat man einem Effekt angesehen, dass er aus dem Computer kommt, so sehe zumindest ich es. Das hat mich aber kaum gestört. Sonst sind die Effekte echt klasse, ob es die aus dem Computer sind oder so geile Szenen wie der rote Fluss.
Dann möchte ich noch schnell auf die Kamera und die Kulissen eingehen. Die Kulissen wurden allesamt perfekt ausgewählt. Haven, das kleine Dorf, scheint die perfekte Idylle, die Ruinen sehen klasse aus, die Wälder sind fantastische Schauplätze, ebenso der Fluss und seine Umgebung. Alles sieht sehr bedrohlich und bedrückend aus, die Atmosphäre ist einfach fantastisch. Die Kamera hat ebenfalls gute Arbeit geleistet. Es gab ein paar Einstellungen, die fand ich etwas Merkwürdig, zum Beispiel am Anfang im Auto, aber nachher gab es einige Szenen, die sehr gut eingefangen wurden. Die Unterwasserszenen, die Blickwinkel am Ende… Teilweise eine echt schöne Arbeit.
Der Score ist mir leider nicht im Kopf hängen geblieben, also wird er wohl nicht so auffällig gewesen sein, dass er in meinem Kopf haften bleibt, schade eigentlich.

Fazit:
“The Reaping” ist ein anspruchsvoller und intelligenter Mysterythriller, der sehr spannend ist und von der ersten Minute zu überzeugen weiß. Die Schauspieler sind für einen Horrorfilm sehr gut ausgewählt, vor allem Hilary Swank und Anna Sophia Lobb, da die beiden wirklich fantastisch spielen. Die Geschichte rund um die biblischen Plagen ist sehr interessant und wurde in einem packenden und spannenden Film umgesetzt.


9/10
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Das Metall
Gibt es irgendwelche blutigen oder brutalen Szene? Würde ja gerne meine Freundin noch von dem Film überzeugen, aber für sowas ist sie nicht zu haben. großes Grinsen
Spike1981
Zitat:
Original von Das Metall
Gibt es irgendwelche blutigen oder brutalen Szene? Würde ja gerne meine Freundin noch von dem Film überzeugen, aber für sowas ist sie nicht zu haben. großes Grinsen


Würde mich auch interessieren, nur dass meine Freundin Interesse für den Film zeigt. Hat wohl was damit zu tun, dass sie Religion studiert! Ugly-Grübel großes Grinsen

Dein Review hört sich gut an, Sven! Vielleicht schaffe ich es ja sogar heute Abend noch ins Kino!
svenjacobs1
Der Film ist nicht sonderlich brutal. Er zeigt zwar hier und da ein paar Szenen, die etwas grausam sind, aber brutal sind diese nicht. Und das ist auch gut, dass der Film nicht sinnlos Blut vergießt. Gute Arbeit
True Tyler
Wie carmine bereits beschrieben hat sind die offiziellen Kritiken einfach zu streng, was Horrorfilme anbelangt:

7,0 von 10 Moviereporter.net
6,0 von 10 Chicago Sun-Times
5,4 von 10 ImDB.com
5,0 von 10 Filmstarts.de
5,0 von 10 Filmszene.de
4,0 von 10 Empire
4,0 von 10 ReelViews
3,6 von 10 Metacritic.com
3,5 von 10 Rotten Tomatoes
3,0 von 10 Moviemaze.de
2,0 von 10 Filmcritic.com
1,0 von 10 Filmink
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Ø 4,1 von 10



Dass hier einige gleich 9 von 10 Punkten raushaun ist mir zwar auch unverständlich aber wie immer sind Geschmäcker verschieden und deshalb muss man das auch so akzeptieren. Zunge raus Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass Freunde des religiös angehauchten Horrorfilms in diesem Werk eine richtig schöne Perle finden werden. Viel hatte ich von The Reaping im Vorfeld nicht erwartet, eher einen unterdurchschnittlichen langatmigen Horrorfilm, den die Welt nicht braucht... aber das ist er sicher nicht. Zugegebenermaßen könnte man ihn als Das Omen trifft Silent Hill beschreiben, was Ideen und Umsetzung angeht aber das spielt eigentlich keine große Rolle, denn nur weil etwas so ähnlich schon mal im Film verwendet wurde muss man darauf keineswegs verzichten.
Die Effekte waren nicht überragend, dennoch gut platziert und actionlastig umgesetzt. Schauspielerisch hat eigtl. alles gepasst, bis auf ein paar kleinere Schwachstellen bei manchen Nebendarstellern. Vor allem Hilary Swank aber auch AnnaSophia Robb fand ich ausgesprochen gut, obwohl zweitere nicht gerade viel zu sagen hatte. Was mich am meisten beeindruckt hat, war die Spannung, welche immer mehr aufgebaut wurde bis zum großen Finale am Schluss.
Etwas weit hergeholt fand ich SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
dass die Heuchschrecken einen Menschen umbringen können, durch Bisse oder was auch immer.
SPOILER ENDE Freaky
Bei entsprechendem Preis könnte ich mir sogar vorstellen den Film auf DVD zu erwerben.

Insgesamt ein gelungener, spannender Film, der sowohl für Freunde des Genres als auch den 0/8/15-Kinogänger geeignet ist.

7 von 10 Plagen
darth rage
endlich mal wieder ein film der einigermaßen spannend war . metzeleien sucht man hier vergebens , dass macht allerdings nichts , dafür hat der film andere stärken . hilary spielt klasse und die story ansich ist auch nicht schlecht .

gute 7/10 punkte
Blade
Kann meinen Vorrednern eigentlich nur zustimmen: verstehe die meisten schrecklichen Kritiken überhaupt nicht. Wenn man dem Film von 1 bis 5 Punkte vergibt, dann frage ich: was hast du denn erwartet? Ein "Se7en"? Augen rollen
Es überraschend hat mir der Film sehr gut gefallen und da ich kein wirklicher Horrorfilmfan bin sind die 8 Punkte, die ich dem FIlm vergebe sehr sehr gut. So viel haben nicht viele Horrostreifen bei mir erreicht.
Da ich, wie gesagt nicht so der Fan von solchen Filmen bin, hätte ich diesen wohl nicht angeguckt, wäre da nicht.. na wer wohl? Natürlich. Hilary Swank. Ich war schon sehr überzeugt, dass eine überragende Darstellerin wie sie in einen 0815-Gellar Horrorfilm mitmachen würde. Und so ist es, zumindest für mich auch gewesen.
Der Film ist gruselig, spannend, kurzweilig und an der einen oder anderen Stelle überraschend. Besonders punktet er wegen der tollen und passenden Auflösung der gesamten Geschichte, auf die man so nicht so einfach kommen könnte. Ein großer Verdienst des "24"-Regisseurs Stephen Hopkins, der wirklich klasse Arbeit macht.
Der Cast ist neben der wie immer toll agierenden Swank auch sehr gut gewählt. Die Junge Robb, spielt, vor allem dank der wenigen Dialogszenen sehr überzeugend und arbeitet toll mit der Mimik. Der Seriendarsteller Idris Elba ("The Wire", "28 Weeks Later") passt auch sehr sehr gut zum seinem Charakter und überzeugt. Der für mich in "Basic Instinct" unterschätzte David Morrissey ist eher schwach als gut. Überzeugen tut er nicht. Von Anfang an konnte man erahnen, dass er mehr als ein gewöhnlicher Lehrer ist und dass er seine wahren Absichten nicht preisgibt. Dennoch ist sein Charakter zumindest gut geschrieben und passend integriert.
Die Story um die 10 Plagen fand ich insgesamt sehr interessant umgesetzt. Zwar kommen sie leider in falscher Reihenfolge, jedoch wenn sie kommen, dann richtig Hammer und mit einem Knall. Die dazugehörigen Effekte fand ich super, auch der Showdown am Ende ist klasse animiert.
Überhaupt war es eine gute Idee die Plagen auf diese Weise einzuführen und sie nicht direkt in den Mittelpunkt zu stellen.
Zum Herzstück eines Horrorfilms, der Atmosphäre kann man nur sagen, dass sie dem Streifen wirklich ein paar Punkte verschafft. Am Anfang noch recht bunt und spannungsarm entwickelt sie sich bis zum Ende zum richtigen Grusel.
Die ganz wenigen negativen Aspekte waren die etwas "feige" Auflösung (SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
es wäre richtig klasse und passend Katherine sterben zu lassen
SPOILER ENDE), der schwache, auch wenn gut funktionierende Cliffhanger (SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
es ist wohl offensichtlich, dass Katherine das Baby abtreiben wird..
SPOILER ENDE) sowie einige Vorhersehbarkeiten (SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
besonders bezüglich der Einwohner und deren Einstellung
SPOILER ENDE)

8/10 Strafen Gottes
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burtons
Hab ihn jetzt auf Premiere "bewundern" dürfen und was soll ich sagen. Eine ausgelutschte Idee (wie oft musste ich während dem Film an Genrevertretern wie "Das Omen", "Der Exorzist" oder gar "Das siebte Zeichen" denken) verpackt in einer gelangweilten Umsetzung mit einer spitzen Schauspielerin die aber unter ihren Möglichkeiten spielt. Sonderlich viel neues wird hier echt nicht geboten, aber der Film kränkelt leider auch an einer absolut spannungsarmen Inszenierung. Keine Ahnung wie man sich bei dem Film gruseln kann, ich konnte es nicht. Hillary Swank hat sich hier mal eine richtig schlechte Rolle ausgesucht, denn glänzen kann sie hier kaum, das wäre eher was für solche "Leuchten" wie Sarah Michelle Gellar oder Jennifer Love Hewitt, aber nicht für eine Schauspielerin die in so großartigen Filmen wie "Million Dollar Baby" oder "Freedom Writers" glänzen konnte.

Ich weiss nicht woran das liegt aber irgendwie können religiös angehauchte Horrorthriller in der heutigen Zeit nicht mehr überzeugen. Seien es jetzt die beiden "Exorzisten"-Prequels ("Dominion" und "The Beginning"), die Schlaftablette "Die Prophezeiung" oder jetzt dieser. Es mangelt den meisten einfach an der Atmo. Für ein paar nette Effekte und dafür das der Film relativ kurzweilig erzählt aber ohne jegliche Höhepunkte (übrigens war das Ende sowas von vorraussehbar...) war kommt er noch auf nett gemeinte 4-5/10.

Spätestens wenn der Film nächstes Jahr in den Videotheken in der 2.ten Reihe liegt kräht kein Hahn mehr danach.