Bobby

Master-of-Movie
Bobby




Regie: Emilio Estevez
Darsteller:
Elijah Wood, Sharon Stone, Anthony Hopkins, Demi Moore, Lindsay Lohan, William H. Macy, Helen Hunt, Christian Slater
Drehbuch: Emilio Estevez
Offizielle Seite: click
IMDB: click
Trailer: click

Story:
Die Handlung spielt im Ambassador Hotel in Los Angeles, als der Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy ermordet wird. Es geht um Menschen, die in dieser Nacht im Hotel waren, wo der Todesschütze festgenommen wurde, und wie dieses Ereignis ihre Leben beeinflusst hat. Über die Rollenverteilungen ist folgendes bekannt: Wood wird einen jungen Mann, der heiraten möchte, spielen und Stone die Frau des Hotelmanagers verkörpern. Hopkins mimt den Portier, Moore eine Sängerin. Macy und Slater werden den Hotel-Manager bzw. Food- and Beverage-Manager verkörpert, Hunt bekommt die Rolle einer Ehefrau eines Reichen. Lohan spielt dem Film eine Frau verkörpern, die den Bruder ihres Freundes (Elijah Wood) heiratet, um ihn davon abzuhalten, nach Vietnam zu gehen.
kane
nice. muss zugeben, in den letzten jahren emilio estevez etwas aus den augen verloren zu haben, aber das sind erfreuliche neuigkeiten. hab ich das richtig verstanden, dass das quasi ein episodenfilm sein soll, dessen bindeglied das attentat auf robert kennedy sein soll...? naja. fange erst an mich mit episodenfilme anzufreunden und robert kennedys ermordung gäbe sicher auch alleine genug stoff für nen film her. egal. irgendwie hört sich das total interessant an und ich bin gespannt, wie sie das umsetzen... Hammer
l1an
also das ist doch ein klasse Comeback für Emilio Estevez, von dem ich auch seit Jahren nichts mehr gehört habe ! Hammer Und dann noch mit einem hervorragenden Mix aus Jungtalenten und alten Haudegen von Schauspielern. Dazu eine spannende Episode aus der Amerikanischen geschichte , das könnte ein guter Film werden, wenn nciht sogar an Magnolia oder Crash usw. rankommen
Trainspotter
na, ich hoffe Demi Moore kommt bei dem Film aus ihrer Flopreihe mal wieder raus... sie kann's ja eigentlichsmile

und Hopkins als Portier? paßt wie die Faust auf's Auge.... Butler-mässige Rollen hat er einfach drauf ("Was vom Tage übrig blieb")
Master-of-Movie
Wow die Besetzung wird ja immer bsser, jetzt sind auch noch folgende Darsteller dabei:

Lindsay Lohan (spielt eine Frau, die den Bruder ihres Freundes (Elijah Wood) heiratet, um ihn davon abzuhalten, nach Vietnam zu gehen.)

William H. Macy und Christian Slater (werden den Hotel-Manager bzw. Food- and Beverage-Manager verkörpern)

Helen Hunt (spielt die Ehefrau eines reichen Mannes)
Bombstman
BOAH! Das Cast ist mal super! Viele super Schausspieler!
Die Story is sehr interessant! Ich freu mich schon auf Bilder und neue Infos! fröhlich
Wullu
Es gibt ein Poster:



Und dazu noch ein Filmfoto:

Carsten2005
Trailer zum starbesetzten Politdrama von Emilio Estevez online

Yahoo! Movies haben nun den Trailer zum starbesetzten Politdrama Bobby veröffentlicht, das von Emilio Estevez in Szene gesetzt wurde.

http://movies.yahoo.com/feature/bobby.html
svenjacobs1
Freue mich auf den Film. Der Trailer hat ganz gut ausgesehen, die Hintergrundmusik fand ich klasse! Und überhaupt. Bei den ganzen Stars ist der Film schon fast Pflicht, zumahl die Idee ganz nett ist und warscheinlich klasse Charaktere hervorbringen kann!
Karasu
HIER (Klick) geht es zum ersten deutschen Trailer.
Frank Castle
Also der Trailer sieht schon cool aus, und bei dem Staraufgebot muss man sich um die schauspielerische Leistung, die bei so einem Drama ja immens wichtig ist, keine Sorgen machen.
Der Film war doch auch für den Golden Globe nominiert, oder?
svenjacobs1
Bin ich etwa der Erste, der den Film gesehen hat? Confused

Ich komme gerade aus dem Kino und muss ehrlich sagen, dass ich mir von dem Film etwas mehr versprochen habe. Ja, man kann davon sprechen, dass ich mich während des Films fast schon etwas gelangweilt habe, weil erstens nicht wirklich viel passiert und weil es zweitens so viele Charaktere gibt, mit denen man sich auseinandersetzten muss, und das... naja, nicht zur Verwirrung führt, aber ich konnte mit weit über der Hälfte nichts anfangen. Das war mir einfach zu viel. Ich wusste zwar schon vorher, dass der Film ein riesiges Ensemble vorweisen kann, aber ich habe mit einer besseren Umsetzung gerechnet.
Ebenso hat mir nicht sonderlich gefallen, dass der Film eine Ewigkeit braucht, um etwas an Fahrt zu gewinnen. Die ersten einhundert Minuten wird lediglich Wert auf die Charaktere gelegt, Kennedy ist fast nur Nebensache. Und dann geht leider alles sehr schnell. Ich hätte mir auf jeden Fall eine andere Aufteilung der Geschichte gewünscht, mehr Dramatik, mehr emotionale Szenen. Leider fand ich die ersten einhundert Minuten sehr lang, da mich, wie beschrieben, nicht alle Charaktere interessierten und meiner Meinung nach einfach zu wenig passiert ist.
Da komme ich dann auch schon zu den Schauspielern. Sie gaben alle ihr bestes, leider kann ein Schauspieler auch nur so viel geben, wie es seine Rolle zulässt. Das ist mir besonders in diesem Film aufgefallen. Hervorstechen konnten hier wenige. Die Szenen mit Lindsay Lohan und Elijah Wood fand ich klasse. Ihre Charaktere waren etwas tiefsinniger, dies mag vielleicht auch daran liegen, dass man einiges über sie erfährt (was nicht bei allen der Fall ist), ihre Geschichte war sehr interessant und die beiden haben gut gespielt, besonders Lohan konnte mich im ersten ernsten Film überzeugen, auch wenn sie, wie kein anderer Schauspieler, lange zu sehen war. Ebenfalls Klasse: Sharon Stone. Ich kann hier nicht alle Schauspieler aufzählen, jedoch fand ich sie alle mehr oder weniger gut! Laurence Fishburne, Heather Graham, Helen Hunt, Shia LaBeouf, Demi Moore... Allerdings gab es auch ein paar Schauspieler, von denen ich etwas mehr erwartet hätte. Ein William H. Macy kann, wie ich finde, halt mehr Leistung bringen, die Rolle von Anthony Hopkins war leider kaum die Rede wert.
Was ich dem Film anrechnen muss ist, dass alle Charaktere gut ausgefeilt sind, die einen mehr, die anderen weniger. Diese treffen schließlich zum Schluss hin aufeinander, das ist nett und unauffällig gemacht.
Die Kamera war gut, die Schnitttechnik, besonders am Ende, war einfach klasse. Man hatte echt den Eindruck, Kennedy würde im Raum stehen! Die Kulisse im Hotel war ebenfalls gut, weil es der Originalschauplatz war.
Der Film lebt von seinen Schauspielern, ohne sie würde der Film gnadenlos untergehen, denn sonst hat er nicht viel zu bietet bis auf ein sehr gelungenes Ende, das mir den Atem geraubt hat. Das Ende hat auf jeden Fall noch mal einige Punkte rausgeholt.

Fazit:
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der Film ein tolles Ensemble aufweisen kann, leider aber in nicht allen Bereichen überzeugen kann, da es für den Zuschauer oft zu viel ist, was auf einen zukommt. Ohne das Ensemble könnte der Film sicherlich weniger überzeugen.


6/10
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Frank Castle
Hmmm...bedauerlich, dass der Film bisher wohl kaum Aufmerksamkeit gefunden hat.
Ich selbst war, wie bereits meinem früheren Post hier wohl zu entnehmen ist schon länger an dem Projekt interessiert und kam jetzt auch endlich dazu mir den Film auszuleihen und anzuschauen.

Es ist nicht das erhoffte Meisterwerk. Warum ich überhaupt ein Meisterwerk erwartet habe? Ganz einfach deswegen, weil zum einen eine solch emotionale Geschichte, wie es die Ermordung der "Hoffnung der Nation" Robert Francis Kennedy nicht einfach mal so verfilmt werden sollte und es auch nicht wird. Sowohl der Regisseur (Emilio Extevez), als auch die Produzenten (u.a. Anthony Hopkins) hatten hier etwas Besonderes im Sinn. Eine Geschichte, ein Film, der den Ereignissen und der Person Robert Kennedy gerecht werden sollten.
Und zum zweiten, da hier ein Cast versammelt werden konnte, wie man ihn nur ganz selten oder eigentlich so gut wie nie sieht. Das ist natürlich ebenfalls der Wichtigkeit der Geschichte geschuldet als auch wohl zu einem ganz entscheidenden Teil dem Einfluß von Hopkins, der hier keine halben Sachen machen wollte.

Warum es nicht der erhoffte Film geworden ist? Wohl zum großen Teil deswegen, weil es über eine lange Zeit nicht gelingt, die einzelnen Handlungsstränge besser miteinander zu verknüpfen. Das Konzept ist gut, vllt sogar grandios. Man begleitet die verschiedensten Personen, manche mit schwereren Schicksalen als Andere über die Dauer eines Tages bis zu dem einen, für alle tragischen und wegweisenden Moment, die Ermordung des Robert kennedy im Ambassador Hotel.
Und leider wird zuvor zu lange auf größere, vllt Aha-Momente erschaffende Interaktion verzichtet. Natürlich stellt der Film tatsächliche Ereignisse nach und das lässt nie unheimlich viel Raum für Veränderungen der Zeitlinie oder dergleichen, trotzdem bin ich der Meinung, dass man in diesem Punkt Potential verspielt hat.

Das nächste Problem liegt in der Balance der einzelnen Stränge. Zeitlich zweifelsohne perfekt ausgearbeitet liegen sie doch zum Teil, was die Qualität der Geschichte und ihre Emotionalität angeht weit auseinander. Besonders gefallen haben mir in dieser Hinsicht die Stränge um, die bereits von Sven erwähneten, Lohan/Wood, wobei ich über mich selbst überrascht war, wie gut mit Lindsay Lohan in dieser Rolle gefallen hat, als auch der Estevez/Moore-Strang. Beide mit einer tollen und, wie ich finde, bewegenden Geschichte.
Andere dagegen sind doch sehr abgefallen. Ich hab hier auch mal wieder festgestellt, wie wenig ich doch Christian Slater mag.
Weitere Glanzpunkte waren für mich Helen Hunt...noch immer eine Augenweide, obwohl man ihr ihr Alter inzwischen ansieht, als auch Anthony Hopkins. Zusammen mit Harry Belafonte einfach toll zu sehen.

Den witzigsten Teil der Geschichte liefert nebenbei zweifelsohne Shia LeBoef ab. Wirklich zum wegwerfen, als sie in dem Zimmer stehen und die Tür öffnen... Grins

Desweiteren profitiert der Film natürlich von den Aufnahmen des echten Robert Kennedy. Selbst als Nicht-Amerikaner kannte ich doch die meisten dieser Aufnahmen bereits und fand es toll hier zu sehen. Es ist teilweise wie ein Blick, nicht nur in die Vergangenheit eines Menschen sondern auch in die Vergangenheit einer ganzen Nation. Einen kleinen Grinser konnte ich mir ja nicht verkneifen, als das Interview kam, in dem er sagte, dass man sich in Zehn Jahren nur noch mit Gasmaske durch New York bewegen könne. Was einen die Vergangenheit doch manchmal lehren kann...
Ganz besonders hervorzuheben ist dabei natürlich noch die Rede, die während der letzten Minuten des Filmes eingespielt wird. Selten eine so tolle Rede gehört. Zusammen mit dem tollen Score, der über den ganzen Film hinweg immer besser wird, und den dramatischen Bildern ein wirklicher Gänsehaut-Moment.

Jedem, der vor einem Film, der etwas mehr Anspruch, als viele andere Filme hat, und, der dich nur dann gänzlich unterhalten kann, wenn du dich darauf einlässt, dass er sehr langsam beginnt und immer intensiver wird, keine Angst hat, kann ich wirklich nur empfehlen, sich den Film anzuschauen. Sowohl die breite, wie sehr gute Besetzung, als auch die Vielfältigkeit der Handlungsstränge sollten eigentlich für jeden etwas sehenswertes bereithalten.

8-8,5/10 Punkte
TeVidol
Also, ich habe auch schon Bobby gesehen, und war total begeistert gewesen.

Echt ein wunderschöner Film, der unter die Nieren geht!

9/10 Punkten
goodspeed
Gestern gesehen und fr sehr gut befunden. Kein Film der unterhalten will oder der "in Fahrt" kommen muss, weil hier stehen keine grossen Namen, sondern kleine unbekannte Nebenfiguren im Mitelpunkt. Viele kleine Episoden die lediglich durch das Ambassador Hotel und ihren Glauben an Robert F. Kennedy zusammengehalten werden. Mal hoffnungsvoll pathetisch, mal rührend romantisch, mal tragisch komisch oder eine Mischung aus allem.
Ein Film der was bewegt weil er bewegt.
Emilio Estevez hat sich mit diesem Film, ähnlich wie Eastwood damals mit Unforgiven, endgültig von seinem Schauspielerdasein gelöst und lässt auf zukünftige Meisterwerke hoffen.

9/10 von weisser Hand zerstörte Hoffnungen
GrafSpee
Hab den Film auch auf DVD, und hatte glaube auch eine Kritik verfasst ist aber durch den Crash glaube verloren gegangen, fand ihn jedenfalls auch sehr gut nur das der Cast so groß ist tut dem Film sicherlich nicht so gut denn viele Charaktere blieben recht blass.

Am meisten überzeugt hatten mich jedenfalls die Geschichten um Lindsay Lohan und Elijah Wood sowie um Freddy Rodríguez. Aber auch die Scene zwischen Demi Moore und Sharon Stone würde ich auch als eines der Highlights sehen.

Würde mich jedenfalls freuen Lindsay Lohan öfter mal in solchen Dramen zusehen, ich hoffe sie bekommt ihr Leben auchmal irgendwann in den griff.

der Film bekommt jedenfalls eine 8/10.
MadMax
Wunderbarer Film mit top Schauspielerensemble der unter die Nieren geht und Bewegt. Die Regie unter Emilio Estévez konnte auch vollstens überzeugen genauso wie die Story, die gut erzählt wurde und sich nicht mit Kennedy sondern mit den Leuten drum herum beschäftigte. Der Beste Part in meinen Augen war der des Küchenpersonals, die Dialoge zwischen Laurence Fishburne und Freddy Rodríguez waren wunderbar. Bin gespannt wie Estévez nächste Regiearbeit aussehen wird, solange sie so wird wie diese immer gerne.


8,5-9/10
Pullmoll
Fand Bobby auch klasse. Ist wirklich schade das ihn kaum jemand kennt. Die kleinen Geschichten und auch die Schauspieler konnten voll und ganz überzeugen.

9/10