Hab soeben mein englisch sprachiges Review online gestellt welches ihr
HIER nachlesen koennt und wie versprochen habe ich nun die deutsche Übersetzung.
Wo liegt die Grenze zwischen Illusion und Realitä?
In The Prestige geht es um die beiden Magier Robert Angier (gespielt von Hugh Jackman) und Alfred Borden (gespielt von Christian Bale) zwischen denen eine bittere Rivalität herrscht. Sie wollen um jeden Preis das Geheimnis der verschiedenen Zauber Vorführungen des Rivalen ausfindig machen, führ ihre eigene Rache, aber die Gier wird immer größer bis zu dem Punkt wo es keine Grenzen mehr gibt.
Der Film glänzt mit einer großartigen Besetzung in der jeder Charakter durch seine Individualität hervorgehoben wird. Hugh Jackman (X-Man 1-3, Password Swordfish, Van Helsing), Christian Bale (Batman Begins, American Psycho, Der Maschinist), Michael Caine (Batman Begins, Austin Powers 3), Scarlett Johansson (in ziemlich jeden Film heutzutage…) und unter anderem ein hervorragend gespielter Gastauftritt von David Bowie. Die beiden die am meisten herausstechen sind natürlich Hugh Jackman(ja, es gibt eine shirtlose Szene wo man sieht dass er noch einiges aus dem letzten X-Men Film übrig hat…hehehe) und Christian Bale. Zwei solch hochkarätige Schauspieler auf der Leinwand zu sehen ist wahrhaft faszinierend und wie tief sie sich in ihren Charakter versunken haben. So was ist immer eine großartige Leistung wie man es sich von einem Christopher Nolan Film gewöhnt ist und hier wären wir schon an unserem nächsten Punkt. Die Regie. Christopher Nolan wusste schon immer wie man die dunkeln Gedanken des Menschen einfangen kann, ohne die Charakter aber zu tief darin versinken zu lassen, damit das Publikum (also wir im Grunde genommen) sich immer noch gut mit ihnen identifizieren kann (Memento und Batman Begins sind andere gute Beispiele für seine Werke). Auf dieser Basis wurde auch die Handlung ausgerichtet. Obwohl dunkel und komplex, wird es nie zu verzwickt dankt der guten Zusammenarbeit von Christopher und seinem Bruder Jonathan Nolan am Drehbuch. Andererseits darf mein seine Aufmerksamkeit für den Film aber nicht zu sehr vernachlässigen. Es gibt immer noch genug Wendungen die zunächst einwenig verwirrt sind, jedoch im späteren verlauf gut erklärt werden. Am ende kann man sich dennoch darum streiten wer von den beiden Magier nun falscher lag.
David Julyan komponierte eine sehr subtile Filmmusik ohne klare Themen, aber sie trägt viel zur dichten Atmosphäre bei mit einem gewissen Ton der mich sehr an die Filmmusik von Batman Begins erinnert. Dies ist bereits das fünfte Mal wo Julyan mit Nolan zusammenarbeitet nach Memento, Insomnia, Following und Doodlebug.
Die einzige Szene die mich einwenig gestört hat ist gegen ende des Filmes wo alles zu lange in die Länge gezogen wurde und dadurch leicht kitschig wird. Natürlich verrate ich nicht um welche Szene es sich genau handelt, aber ihr wisst was ich meine nach dem ihr den Film gesehen habt.
The Prestige ist nicht voll gepackt mit Action Szenen und spezial Effekte sonder orientiert sich mehr an die tiefgründigen Charakter. Auch die originelle und komplexe Handlung hat einige überraschende Wendungen auf Lager. Ich kann diesen Film definitiv weiter empfehlen und es verkürzt das Warten einwenig auf Christopher Nolan’s nächstes Project mit dem Untertitel The Dark Knight (Der dunkle Ritter)…