Wirklich ein sehr gelungener Film.
Nach einem doch etwas schwachen Anfang, der durch das ständige Durchhaltegerede ein wenig verwaschen wird, was sich nach dem sehen des Abspannes allerdings wieder ein wenig relativiert, dreht der Filmvoll auf und liefert eine wirklich packende und emotionale Geschichte ab.
Sportdramen sind eigentlich immer am beeindruckendsten wenn sie auf wahren Begebenheiten beruhen, genauso ist es auch hier. Besonders tragisch wird die ganze Sache natürlich schon alleine durch das Umfeld in dem die Geschichte sich abspielt, an einem Ort an dem die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht das Übliche ist.
Mit am beeindruckendsten war wirklich der Abspann mit dem Original-Bildmaterial von Sean Porters Team. Toll die Jungs in echt zu sehen.
Positiv überrascht wurde ich wirklich von den Schauspielern. The Rock und X sind nun wahrlich nicht als Charakterdarsteller bekannt, aber gerade The Rock hat mich hier sehr überzeugt. X hatte garnicht viel Gelegenheit sich zu beweisen. Domi kann ich nur Recht geben. Der eigentliche Gewinner des Filmes ist auf jeden Fall Jade Yorker.
Sehr nett fand ich die Referenzen zu Johnson`s eigener Footballvergangenheit. Mich soll der Teufelholen, wenn das nicht wirklich eins seiner Spiele gewesen ist, die er sich in der einen Szene im TV ansieht.
Hier liegt aber wohl auch ein weiterer Grund, warum gerade Johnson für den Film verpflichtet wurde. Bei ihm stimt einfach auch der Background, der wohl auch vom eigentlichen Sean Porter geteilt wird.
Die Footballszenen im Film gehören auf jeden Fall mit zum besten was es an solchen in Filmen gibt. Sehr schön und intensiv in Szene gesetzt.
Da können sich wirklich andere ein Stück abschneiden. Ein unorthodoxes, jedenfalls für Footballfilme, aber eigentlich gut passendes Stilmittel des Filmes war die Stimme aus dem Off. Sehr gut gelungen. Dazu noch der tolle Score: Wunderbar.
Alles in allem ein wunderbar gelungenes Footballdrama und ein sehr guter Film.
8/10 Punkte