Episodenguide
Episodenguide – Staffel 1
| 1. Will
kommt nach Bel-Air |
|
Der 17-jährige Teenager Will ist in
West-Philadelphia aufgewachsen und verbringt seine Zeit am liebsten mit Dingen
wie Rap-Musik und Basketball. Er ist ohne Frage ziemlich intelligent und fleißig
und lernt manchmal sogar heimlich, damit seine Kumpels von der Straße nichts
falsches über ihn denken. Irgendwann jedoch wird die Lage in West-Philly
ziemlich heiß für Will, und da beschließt seine Mutter, dass der Junge endlich
in "bessere Kreise" kommen soll. Sie schickt Will direkt nach Bel-Air, einen
noblen Vorort von Los Angeles, wo ihre Verwandten, die Banks leben. Dort soll
aus Will etwas Anständiges werden. Während Wills Tante Vivian durchaus
Verständnis für seine freche und etwas ungehobelte Art hat, tut sich sein Onkel,
der erfolgreiche Rechtsanwalt Phillip Banks, zunächst ziemlich schwer mit seinem
ungewöhnlichen Neffen, der so gar nicht zum Rest der Familie passen will. Doch
ohne Frage kommt mit Wills Einzug bei den Banks gehörig Leben in die Bude. Will
freundet sich sofort mit seiner kleinen Cousine Ashley an, doch dafür hat er
leichte Probleme mit den anderen - vor allem der Kontakt zu Hilary und Carlton
gestaltet sich am Anfang etwas schwierig...
Kaum hat sich Will in Bel-Air ein wenig
eingelebt, sorgt er auch schon wieder für Aufruhr im Hause Banks: Er hat die
kleine Ashley dazu gebracht, anstatt Geige ein "anständiges" Instrument zu
lernen. Kurzerhand hat er die teure Geige versetzt und statt dessen ein
Schlagzeug angeschafft, was Onkel Phil natürlich gar nicht recht ist. Will lädt
dann auch noch seinen Kumpel Jazz ein, der Ashley das Spielen beibringen soll.
Doch weil die lauten Lektionen die Familie bei der "Tea-Time" stören, fliegt
Jazz aus dem Haus. Onkel Phil besteht darauf, dass Ashley wieder Geige lernt,
damit aus ihr eine zivilisierte junge Dame wird, doch Vivian meint, man dürfe
die Kleine zu nichts zwingen. Dadurch ermutigt, gesteht Ashley schließlich, dass
sie eigentlich weder Schlagzeug noch Geige lernen möchte, und erklärt obendrein,
dass sie auch den Ballettunterricht schmeißen möchte. Nun reagiert Vivian
entsetzt - dafür kommt es zu einem versöhnlichen, fast philosophischen Gespräch
zwischen Will und Onkel Phil...
| 3.
Gentleman oder Gangster |
|
Auf dem Golfplatz hat Will die schöne Mimi
entdeckt. Doch sein Cousin Carlton macht ihm klar, dass er niemals an das
Mädchen herankommen wird, weil ihr Vater - genannt "Dr. No" - niemanden mit
seiner Tochter ausgehen lässt. Nur ein gut erzogener, erfolgsorientierter und
ehrgeiziger junger Mann könnte eine kleine Chance bei Dr. No haben, erzählt
Carlton. Also versucht er, Will die Manieren eines tadellosen Gentlemans
beizubringen, was ihm mit einiger Mühe auch halbwegs gelingt. Irgendwann kommt
Will dann mit Dr. No ins Gespräch, und seine guten Manieren beeindrucken den
gestrengen Vater derart, dass er Will seine Tochter vorstellen will. Dummerweise
offenbart Mimi Will, dass sie lieber einen echten harten Kerl von der Straße
haben möchte und an verweichlichten Gentlemen nicht das geringste Interesse hat.
Also probiert es Will auf die harte Tour, die Mimi zwar beeindruckt, ihm aber
gehörige Probleme mit dem Vater einbringt. Also beschließt Will, Mimi aufzugeben
und sich der nächsten Schönheit zuzuwenden. Eine schmerzliche Erfahrung erwartet
ihn...
| 4. Nicht
mit meinem Schwein |
|
Phil ist der "Urban Spirit Award" zuerkannt
worden. Um diese hohe Ehre gebührend zu feiern lädt Phil zum Festdinner auch
seine Eltern ein. Will freundet sich sofort mit Oma Banks an, die ihm einige
Anekdoten über Phils Jugend und Herkunft erzählt. Dabei erfährt Will, dass Phil
keineswegs auf der Straße groß geworden ist, sondern ziemlich behütet auf einer
Farm aufwuchs und am liebsten mit seinem besten Freund, einem Schwein, spielte.
Im Laufe des Dinners stößt auch noch eine Reporterin zu der Festgesellschaft,
die eine Story über Phils Werdegang schreiben will. Carlton, Ashley und Hilary
beten vor der Reporterin einen auswendig gelernten, geschönten Lebenslauf
herunter und beteuern immer wieder, wie hart sich ihr Vater hat hocharbeiten
müssen. Dummerweise findet die Reporterin diese Geschichte ausgesprochen
langweilig und will die Story abblasen. Doch da springt Will in die Bresche und
erzählt ihr die ganze Wahrheit. Als Phil am nächsten Morgen die Story in der
Zeitung liest, ist er außer sich vor Wut, weil Will sein Image ramponiert hat.
Zum Glück kann Oma Banks schlichten und alles wieder ins Lot bringen...
| 5. Besuch
aus Philadelphia |
|
Will hat Heimweh nach Philadelphia und erzählt
allen von seinem alten Freund Ice-Tray. Da schlägt Vivian vor, ihn doch mal für
ein Wochenende einzuladen. Allerdings ahnt sie nicht, dass Tray ein ziemlich
harter Bursche ist, der nicht viel von Schule hält und eigentlich nur Spaß im
Sinn hat. Als Tray dann da ist, lernt er auch Hilary kennen, und die beiden
verlieben sich sogar, was niemanden außer Will zu freuen scheint. Doch Phil hat
einen Plan: Auch er täuscht Freude darüber vor, weil er davon überzeugt ist,
dass Hilary alles nur aus Rebellion gegen ihre Eltern tut. Der Plan geht
allerdings nach hinten los, denn als Tray und Hilary nur zum Spaß erzählen, sie
hätten bereits heimlich geheiratet, zeigen Phil und Vivian ihr wahres Gesicht
und regen sich furchtbar auf. Das wiederum bringt Will auf die Palme, denn er
hält zu seinem Freund, dem er unglaublich viel verdankt. Als die Zeit des
Abschieds gekommen ist, hat sich die Situation allerdings wieder etwas entspannt
- und die Beziehung zwischen Tray und Hilary nimmt eine unerwartete Wende.
Schuld daran ist ein Flugticket 1. Klasse...
Phil und Vivian sind gemeinsam mit Kollegen aus
Phils Kanzlei für ein Wochenende nach Palm Springs gereist. Will überzeugt Phils
Partner Henry davon, sich sein Auto nach Florida überführen zu lassen. Doch
nicht Will, sondern Carlton wird mit diesem Auftrag betraut. Will jedoch
versteckt sich in dem Wagen und fährt heimlich mit - was Carlton dann ziemlich
auf die Palme bringt. Als die beiden sich verfahren, werden sie von der Polizei
festgehalten, und weil Will mal wieder eine große Klappe hat, werden die beiden
des Autodiebstahls verdächtigt und auf dem Revier eingesperrt. Jedem wird das
Recht auf ein Telefongespräch eingeräumt. Carlton versucht seinen Vater zu
erreichen, bekommt aber nur dessen Bekannte Margaret ans Rohr, die alles
missversteht. Will versucht sein Glück bei Geoffrey, aber der hat Urlaub und
will nicht behelligt werden. Nach langen Stunden in der Zelle hat Will eine
verwegene Idee: Er will gleich eine ganze Reihe von Autodiebstählen gestehen -
aber nur vor laufender Kamera...
| 7. Der Club
der tauben Dichter |
|
Will tritt in den schulischen Lyrik-Club ein,
weil es dort jede Menge Mädchen gibt und er ein wenig "schwarzen städtischen
Schwung" in den Verein bringen möchte. Um Christina, einem der Mädchen, zu
gefallen, trägt Will die Gedichte des von ihm frei erfundenen schwarzen Dichters
Raphael Delaghetto vor. Phil durchschaut Wills "Lyrikbegeisterung" ziemlich
schnell, weil er sich in seiner Jugend auch nur wegen eines Mädchens für Lyrik
interessiert hat. Zur großen Überraschung aller erzählt dann auch Geoffrey noch
von seinem Leben als Dichter in Devonshire. Christina ist unterdessen so
interessiert an Raphael, dass sie Will bittet, ihn ihr beim nächsten Lyrik-Abend
vorzustellen. Will bittet Jazz um Hilfe und will sich einen "Dichter" besorgen
lassen, der sich als Raphael ausgeben könnte. Als das große Ereignis steigen
soll, ist Jazz´ "Dichter" dummerweise verhaftet worden. In seiner Not bittet
Will schließlich Geoffrey darum, Raphael Delaghetto zu geben - und tatsächlich
willigt er ein. Doch dummerweise kann er es sich nicht verkneifen, als Zugabe
eines seiner eigenen Gedichte zu lesen, durch das der ganze Schwindel auffliegt.
Und dann gibt sich auch noch Jazz als Raphael aus und schnappt Will die schöne
Christina vor der Nase weg. Der einzige Trost für Will besteht darin, dass die
ganze Familie Wills lyrisches Talent lobt.
Hilarys Halloween-Party steht bevor, und die
ganze Familie fährt zum Kostümkauf in ein Einkaufszentrum. Unterwegs schließen
Will und Carlton eine Wette darüber ab, wem es wohl gelingen wird, im
Einkaufszentrum eine weibliche Begleitung für die Party aufzureißen. Doch
während sich Hilary, Phil und Vivian beim Einkaufen prächtig amüsieren, müssen
Will und Carlton eine Schlappe nach der anderen einstecken. Schließlich finden
die beiden ein geeignetes "Opfer", doch dummerweise haben es beide auf dasselbe
Mädchen abgesehen. Um ihre Chancen bei der Schönheit zu steigern, erzählen sie
sich und ihr von ihren guten Taten, bzw. den schlechten des jeweils anderen. Als
sich Melinda am Ende für Carlton entscheidet, zieht Will wie ein geprügelter
Hund schmollend ab.
Nachdem sich Melinda für Carlton als
Partybegleitung entschieden hat, sitzt Will niedergeschlagen in einem Cafe, wo
ihm die unscheinbare Kellnerin ein Sandwich spendiert, weil er so traurig
aussieht. Unterdessen wurde Hilary fälschlicherweise für eine Ladendiebin
gehalten und hat anschließend den Wachmann zu ihrer Party eingeladen. Als Will
schließlich auf der Party auftaucht, ist das Fest schon in vollem Gange, aber er
hat immer noch keine Begleitung. Da taucht unversehens eine Frau in prächtigen
Gewändern auf, die sich als Cindy, die unscheinbare Bedienung aus dem Cafe
entpuppt. Endlich hat also auch Will eine Begleitung gefunden. Dafür verliert
Carlton seine, denn der Wachmann Eugene hat Melinda als langgesuchte Ladendiebin
entlarvt. Als Cindy um Punkt Mitternacht von der Party verschwindet, gibt sie
Will immerhin noch ihre Telefonnummer...
Geoffrey hat Geburtstag, und die Familie will
ihn an seinem Ehrentag rundum verwöhnen und seine Aufgaben übernehmen. Will
möchte Geoffrey unbedingt eine Frau besorgen und erhält für diesen Plan grünes
Licht von Vivian. Also macht er sich im Einkaufszentrum auf die Suche, scheitert
aber kläglich. Dafür hat er Jazz mitgebracht, der sich wieder einmal eine Abfuhr
von Hilary abholen kann und wieder mal von Phil vor die Tür gesetzt wird. Ashley
hat schließlich die rettende Idee: Ihre Freundin hat ein englisches
Kindermädchen, das ebenfalls alleine ist. Kurzerhand wird Geoffrey vor
vollendete Tatsachen gestellt, und nach seiner "Bescherung" und einer kleinen
Tanzunterweisung durch Will geht´s gemeinsam mit dem Kindermädchen Helen zum
Tanzen. Auch Will und Jazz schauen in dem Club vorbei, und während Jazz bei
Hilary wieder mal auf Granit beißt, verliebt sich Will schlagartig in Helen.
Jazz will helfen und schlägt vor, heiße Musik aufzulegen und Geoffrey auf die
Tanzfläche zu locken, wo Will ihn sicher locker ausstechen könnte. Der Plan geht
allerdings nach hinten los, weil Geoffrey wie ein junger Gott tanzt und Will
keine Chance gibt. Schließlich wird Will sogar aus dem Club rausgeworfen - und
später hält Geoffrey ihm daheim auch noch eine saftige Standpauke, die sich
gewaschen hat. Aber am Schluss überreicht er ihm Helens Telefonnummer, weil er
selbst "viel zu stürmisch und anspruchsvoll" für das Kindermädchen ist.
Will erfährt davon, dass Carlton in der
miserablen Schul-Basketball-Mannschaft mitspielt und schaut zusammen mit Jazz
bei einem Spiel der Truppe vorbei. Durch die Einflussnahme eines älteren Herren,
der einst die Schule besuchte, wird Will von Trainer Smiley für die Mannschaft
angeheuert. Bald darauf gewinnt Will im Alleingang das erste Spiel für sein Team
und kann sich anschließend über ein Leben in Saus und Braus freuen, denn
natürlich wird er vom Trainer hofiert und bevorzugt. Doch auch daheim fühlt sich
Carlton sehr vernachlässigt und wird natürlich schwer eifersüchtig auf Will. Im
nächsten Spiel will Carlton deshalb beweisen, dass auch er etwas draufhat - doch
leider misslingt sein Versuch und Bel-Air verliert eine wichtige Partie. Es
kommt zum Streit zwischen Will und Carlton, und Phil muss sich ganz schön
anstrengen, um die Lage zu schlichten.
Wills Mutter Viola kommt zu Thanksgiving auf
Besuch. Nachdem sie mitbekommt, dass die Banks-Kinder keinen Schlag im Haushalt
tun, beginnt sie umgehend damit, andere Saiten aufzuziehen. Sie gibt dem Gärtner
frei und verdonnert Will dazu, den Rasen zu mähen und bringt Vivian dazu, dem
Partydienst abzusagen, um das Festessen von den Kindern zubereiten zu lassen.
Damit nimmt die Katastrophe unvermeidlich ihren Lauf, denn in der Küche bricht
großes Chaos aus. Dummerweise hat Carlton für den Abend auch noch seinen
Englischlehrer Mister Fellows eingeladen, der sich allerdings nichts anmerken
lässt, und die verkohlten und ungenießbaren Speisen tapfer hinunterwürgt. Als
die Lage ausweglos erscheint, verschwinden Viola und Vivian in der Küche, um zu
retten, was zu retten ist. Außerdem sprechen sie sich über die Kinder aus...
Hilary hat Will wegen seiner diversen Untaten
bei Onkel Phil verpfiffen. Daraufhin bekommt Will einen Monat Hausarrest. Will
schwört Rache, und als er herausbekommt, dass Hilary schon seit drei Monaten vom
College abgegangen ist und die gesamte Familie betrügt, wittert er seine Chance.
Er erpresst Hilary und verlangt von ihr, dass sie ihm den Arrest so angenehm wie
möglich gestalten soll. Hilfesuchend wendet sie sich schließlich an Carlton,
doch auch der nutzt ihre Notlage aus und erpresst sie ebenfalls. Die Sache kann
natürlich nicht gut gehen, und eines Abends fliegt die ganze Geschichte beim
Essen auf. Dadurch verlängert sich Wills Arrest dann auch noch - aber auch
Carlton bekommt sein Fett weg...
Bei einer Pyjama-Party soll Will Ashleys
Freundinnen eine Gruselgeschichte erzählen. Will lässt sich nicht lange bitten
und erzählt von seinen Erlebnissen auf der Bel-Air-Akademie, der elitären
Privatschule, die auch Carlton besucht. Dort hat sich Will einen unglaublichen
Fehler geleistet, indem er "Fresh" in den "Schreibtisch der Ehemaligen" geritzt
hat, einen Tisch, der fast wie eine Reliquie verehrt wird. Carlton erzählt
daheim von diesem Skandal, und es dauert nicht lange, bis die Familie dahinter
kommt, wer der Übeltäter ist. Am nächsten Tag schläft Will im
Geschichtsunterricht ein und träumt davon, dass ihn Dr. Oates entlarvt hat und
nun erschießen will. Als er aufwacht, kommt Oates gerade auf den Vorfall zu
sprechen - und Carlton hat tatsächlich die Frechheit, Will zu verraten. Es kommt
zu einem harten Verfahren gegen Will...
Will ist sehr enttäuscht darüber, dass in
Bel-Air offenbar kein richtiges Weihnachtsfest gefeiert wird. Vor allem will er
die desillusionierte Ashley davon überzeugen, dass Weihnachten eine tolle Sache
ist und es natürlich auch einen Weihnachtsmann gibt. Phil und Vivian machen sich
derweil für eine Weihnachtsfeier in der Kanzlei zurecht. Will spricht mit Vivian
über Ashley und erhält die Erlaubnis, die Dekoration fürs Wohnzimmer abzuholen
und den Raum zusammen mit Ashley schmücken zu dürfen. Als Phil und Vivian
schließlich von ihrer Party heimkehren, erkennen sie ihr Haus nicht wieder: Will
und Ashley waren im Billigladen und haben das ganze Haus über und über
kunterbunt dekoriert. Prompt beschweren sich auch die Nachbarn über das
farbenprächtig geschmückte Anwesen, und Will tritt gehörig ins Fettnäpfchen, als
er einen der Nachbarn, der sich telefonisch beschwert, auch noch beleidigt - wie
sollte er ahnen, dass ausgerechnet Box-Schwergewichtler Evander Hollyfield der
ominöse Nachbar ist...
| 16.
Gastspiel an der Börse |
|
Phil geht mit seinem abergläubischen Mandanten
J. Witworth Golf spielen, wobei Will und Carlton als Caddies assistieren. Will
kaspert wie üblich herum und dreht Witworth die Mütze herum - woraufhin dieser
einen phantastischen Schlag landet. Natürlich kann das kein Zufall sein.
Außerdem schlägt Will dem Mandanten bei der Plauderei vor, am Wochenende auf
Geschäfte zu verzichten und sich statt dessen um seine Frau zu kümmern. Als
Witworth einige Tage später zu Besuch kommt, stellt sich heraus, dass Wills
"Tipp" ihn vor einem Millionenverlust bewahrt hat, und als Witworth dann auch
noch herausbekommt, dass Wills Geburtsdatum exakt mit Witworths Glückszahlen
übereinstimmt, ist alles klar: Will ist Witworths Glücksbringer! Tatsächlich
gibt Will dem seltsamen Mann, dessen Steuerberatung früher von seinem Hund
Sparkey erledigt wurde, auf dessen Drängen einen Aktientipp, der sich als
goldrichtig erweist und Witworth eine Million einbringt. Da rät Phil seinem
Neffen, das Spiel zu beenden, bevor er Schaden anrichten kann, doch Will gefällt
seine neue einträgliche Rolle als Glücksbringer recht gut. Als Phil bei seinem
Mandanten anruft, um der Sache ein Ende zu machen, wird er von Witworth
kurzerhand gefeuert. Den Verlust dieses großen Etats kann Phil jedoch nicht auf
sich sitzen lassen und er versucht zu retten, was zu retten ist. Als er Witworth
aufsucht, fallen dessen Aktien, die ihm von Will empfohlen wurden, gnadenlos in
den Keller...
Will erschummelt sich durch einen Trick die
Unterschriften von Phil und Vivian unter seine miserable Geschichtsarbeit, aber
der missgünstige Carlton verpetzt ihn. Will verteidigt sich damit, dass er
Geschichte einfach langweilig finde, weil im Unterricht nichts über die
Schwarzen gelehrt wird. Daraufhin macht ihm Vivian den Vorschlag, beim nächsten
Elternsprechtag einen Vorschlag zur diesbezüglichen Änderung des Lehrplans
einzubringen. Genau das tut Will dann auch, aber es stellt sich heraus, dass
Smiley, der Geschichtslehrer, mit dieser Anregung völlig überfordert ist. Doch
er macht den Vorschlag, jemand anderen damit zu beauftragen, einen Monat lang
schwarze Geschichte zu lehren, und dieser jemand ist Vivian, die durchaus
qualifiziert für diese Aufgabe ist. Im Laufe ihres Unterrichtes stellt sich
jedoch schnell heraus, dass weder Will noch Carlton einen blassen Schimmer von
der Geschichte der schwarzen Amerikaner haben, und entsprechend hart werden die
beiden von Vivian rangenommen. Der Kurs ist alles andere als ein Zuckerschlecken
für die Jungs - aber immerhin bekommen sie, wonach sie verlangt haben...
| 18. Oma
Hattie voll drauf |
|
Großmutter Hattie kommt zu Besuch, und alle
schmieden Pläne für die alte Dame. Das passt Phil überhaupt nicht, denn er
möchte, dass sie sich mal so richtig ausruht und sich keineswegs anstrengt.
Sobald die alte Dame Anstalten macht, etwas zu unternehmen, ruft Phil sie zur
Ordnung. Will spielt ihr eines Tages Musik von Heavy D. vor, und Großmutter
findet daran so viel Gefallen, dass sie ausgelassen durch die Küche tanzt. Das
sorgt für Ärger, denn Phil gibt Will daraufhin Hausarrest. Will schäumt vor Wut,
denn er wollte zu einem Konzert von Heavy D. gehen, zu dem ihm sogar Großmutter
begleiten wollte. Also schmieden die beiden gemeinsam raffinierte Fluchtpläne.
Dummerweise wird ihre Flucht bald entdeckt, und Phil macht sich ebenfalls auf
den Weg zum Konzert, um die Ausreißer zu stellen. Durch einen dummen Zufall
landet Phil dann jedoch auf der Bühne - und wird gnadenlos ausgepfiffen...
| 19. Wie
behandelt man eine Frau? |
|
Jazz, der sich gerade mal wieder eine Abfuhr
von Hilary eingehandelt hat, bittet Will, mit seiner Schwester, die gerade nach
LA gezogen ist, auszugehen. Will ist skeptisch, ändert seine Meinung aber, als
er die hinreißende Janet sieht. Die beiden gehen auf die Piste, und schnell
gesteht Janet dem verdutzen Will, dass sie prima zueinander passen würden.
Leider entpuppt sich Janet schnell als ausgesprochen herrschsüchtiges Wesen, das
Will enorm bevormundet und schnell von Ehe und Kindern spricht. Will ist
fassungslos und klagt Phil und Vivian sein Leid. Als er Jazz zur Rede stellt,
gibt dieser unumwunden zu, dass Janet auch mit ihm so umgegangen sei, und er sie
deshalb irgend einem Trottel anhängen musste. Dann warnt er Will noch davor, ihr
den Laufpass zu geben, denn ihr letzter Freund habe diesen Schritt bitter
bereuen müssen. Die einzige Lösung: Will muss Janet einem anderen Idioten
abtreten - und da naht auch schon der Retter in Gestalt von Carlton! Alle
treffen sich in einem Cafe, und Janet benimmt sich herrschsüchtig wie immer.
Doch da spricht Carlton ein Machtwort - und plötzlich ist Janet sanft wie ein
Kätzchen...
Die Banks bekommen Besuch von dem notorischen
Langweiler Lord Fowler und dessen Tochter Lady Penelope, bei denen Geoffrey
einst seinen ersten Job bekam. Gleichzeitig bittet Will seinen Onkel und seine
Tante um ihren Wagen, da er ein Ziggy-Marley-Konzert in Nevada besuchen möchte.
Allerdings bekommt er eine Abfuhr, weil er nach Ansicht der beiden einfach nicht
verantwortungsbewusst ist. Doch falls es ihm gelänge, das Gegenteil zu beweisen,
würde er den Wagen bekommen. Da kündigt Lady Penelope plötzlich an, dass sie
unbedingt in die Oper müsse. Und da ihr Vater sie nicht ohne Begleitung gehen
lassen möchte, wittert Will seine Chance. Er wird Lady Penelope natürlich gerne
in die Oper begleiten und sich so den Wagen für die Reise nach Nevada verdienen!
Was Will allerdings nicht ahnt, ist, dass die ganze Aktion ein wahres
Himmelfahrtskommando für ihn werden soll, denn die unschuldige Lady Penelope hat
es wirklich faustdick hinter den Ohren. Und so ist ihr Ziel auch nicht das
Opernhaus, sondern der "Meat Hook", verschrieen als einer der härtesten Clubs
der Stadt. Will schwant dabei nichts Gutes...
Familie Banks bekommt Besuch von der New Yorker
Uni-Stipendiatin Kayla, die Vivian unter ihre Fittiche genommen hat. Will macht
natürlich wieder seine Sprüche, merkt aber bald, dass er sich an dem Mädchen aus
Harlem die Zähne ausbeißen wird, denn sie gibt ihm jede Menge Kontra. Zwischen
Will und Kayla entbrennt ein wilder Streit, in dessen Verlauf sich die beiden
gegenseitig auf das Übelste beleidigen und des anderen Familie schlecht machen.
Bei diesem Spiel zieht Will tatsächlich den Kürzeren, denn Kayla gelingt es,
immer noch eins draufzusetzen. Will ist begeistert und gibt endlich zu, dass er
Kayla ganz toll findet. Glücklich sinken sich die beiden in die Arme. Das Glück
der beiden wird allerdings getrübt, als Vivian feststellt, dass Kaylas
Leistungen an der Uni rapide nachlassen. Sie sieht Kaylas Stipendium in Gefahr
und bittet Will daraufhin, Kayla ein wenig in Ruhe zu lassen, damit die sich auf
ihr Studium konzentrieren könne. Außerdem versucht sie Kayla zum Lernen zu
animieren und auch Will haut in diese Kerbe. Da wird Kayla allmählich sauer und
berichtet davon, wie schwer es ihr falle, dem Erwartungsdruck, der von Seiten
ihrer Familie auf ihr laste, standzuhalten. Da vertraut Vivian ihrem Schützling
an, dass es ihr einst genauso ergangen sei und erzählt ihre Geschichte - eine
Geschichte, die ihre Wirkung nicht verfehlt.
Während Vivian nach Berkley gefahren ist, um
einen Vortrag zu halten, hat sich Phil in seinem Büro verschanzt. Daheim hat nun
Hilary das Kommando übernommen und tyrannisiert die ganze Familie. Will hat es
satt und schnappt sich trotz eines eindeutigen Verbotes Onkel Phils Wagen, um
damit zu einem verrufenen Billardsalon zu fahren. Dort lässt man ihn zunächst
einige Partien gewinnen, um ihn anschließend gnadenlos auszunehmen. Will
verliert all sein Geld und muss sogar den Wagen als Pfand zurücklassen, um seine
Schulden zu decken. Zusammen mit einem von den Spielern fährt Will nach Hause
zurück, um sich von Hilary bzw. Geoffrey das fehlende Geld zu leihen. Da kommt
Phil überraschend zurück und erfährt natürlich alles über die Sache. Er ist
stinksauer und will seinen Wagen zurückhaben. Gemeinsam mit Will und Geoffrey
machen sie sich auf den Weg in den Billardsalon, und als Phils Drohungen mit der
Polizei nichts fruchten, lässt er sich darauf ein, um das Geld zu spielen. Phil
tut so, als hätte er noch nie an einem Billardtisch gestanden und verliert
natürlich immer mehr. Da schlagen ihm die Spielhaie vor, um 100 Dollar pro Kugel
zu spielen. Jetzt hat Phil die Trickser genau da, wo er sie haben wollte und
verpasst ihnen eine grandiose Packung. Unterdessen ist auch Vivian
zurückgekehrt, und Will und Phil beschließen, ihr kleines Erlebnis für sich zu
behalten. Als Will sich bei seinem Onkel für die Rettung bedankt und froh ist,
dass Phil sein Geld für ihn zurückgewonnen hat, erlebt er jedoch eine ziemliche
Überraschung...
Will und Carlton streiten mal wieder. Diesmal
geht´s bei der Fehde um ihre Herkunft, und Carlton behauptet, auch wenn er in
einer Upper-Class-Gegend aufgewachsen sei, würde er im Ghetto genauso gut
zurechtkommen wie Will. Daraufhin schließen die beiden eine Wette ab: Wenn es
Carlton zwei Tage in Jazz´ Bude in Compton aushält, wird sich Will nie wieder
über ihn lustig machen. In der Familie geben die beiden vor, auf eine
Mark-Twain-Exkursion zu gehen und machen sich auf den Weg nach Compton. Dort
wird Carlton von Jazz´ Freunden zunächst sehr skeptisch, dann aber sehr
freundlich aufgenommen - was wohl auch daran liegt, dass er den Boys verspricht,
ihnen Verkaufstechnik beizubringen und ihre Steuern zu machen. Nach und nach
wächst Carlton hervorragend in seine Rolle als Homeboy hinein - er kleidet sich
wie die Jungs und redet sogar schon wie sie. Will ist das alles nicht besonders
geheuer, und als Carlton ihm dann offenbart, dass er abends in den
MacArthur-Park gehen will, um dort Handtaschen zu verkaufen, wird es Will zu
bunt. Diese Aktion ist entschieden zu gefährlich! Reumütig kehrt Will nach Hause
zurück und gesteht die ganze Geschichte. Phil fordert Will daraufhin auf, seinen
Sohn irgendwie da rauszuholen. Der lässt sich auch etwas einfallen, um Carlton
aus dem Ghetto zu locken, doch dummerweise taucht Vivian im strategisch völlig
falschen Augenblick auf und verrät Wills Plan. Nun ist Will bei den Brothers in
Compton völlig unten durch. Und da ist auch noch die Standpauke, die daheim auf
ihn und Carlton wartet...
Ashley ist furchtbar in den Kinder-Rap-Star
Little T. verknallt. Da ihr Geburtstag vor der Tür steht, soll sein von Hilary
eingefädelter Besuch die große Überraschung für sie werden. Nach dem üblichen
Geburtstagsprogramm taucht dann tatsächlich Little T. auf und singt "Happy
Birthday" für Ashley, die so fürchterlich aufgeregt ist, dass sie prompt in
Ohnmacht fällt. Der kleine Star tröstet sie und die beiden erzählen sich
gegenseitig ihre peinlichsten Erlebnisse. Außerdem lädt Little T. die kleine
Ashley für den kommenden Tag auf eine Pizza ein, und das versetzt die gesamte
Familie in helle Aufregung. Nur Phil behält seine Fassung, doch als dann Little
T. und sein Agent eintreffen, ist es auch um seine Ruhe geschehen, denn der
Agent steckt ihm, was für ein Mädchenheld und Aufreißer sein Schützling ist.
Also schickt Phil Carlton und Will als "Schutztruppe" für die kleine Ashley mit.
In einem günstigen Augenblick knüpfen sich die beiden den Kinderstar vor und
stellen ihn zur Rede...
Als Jazz wieder mal aus dem Hause Banks
geworfen wird, meint Will, sein Freund müsse einen Plan entwickeln, um Hilary
endlich für sich gewinnen zu können. Und Jazz gibt zurück, er habe schon einen
Plan, verrät jedoch keine Details. Hilary hat unterdessen ihren Job in der
Kunstgalerie gekündigt und sich eine Arbeit beschafft, um die sie - davon ist
sie überzeugt - all ihre Freundinnen beneiden werden. Sie wird die neue
persönliche Assistentin der Schauspielerin Marissa Redman. An ihrem ersten
Arbeitstag wollen Will und Jazz Hilary in ihrem neuen Büro besuchen, und bei
dieser Gelegenheit bekommen die beiden mit, dass die Schauspielerin eine
furchtbare Tyrannin ist, die Hilary bösartig herumkommandiert und schlecht
behandelt. Dummerweise guckt sich die Diva den armen Will als Begleitung für
eine am Abend stattfindende Restauranteröffnung aus und macht ihm klar, dass
Hilary ihren Job verlieren würde, wenn er sie nicht begleitet. Als sich Hilary
darauf einlässt, sich mit Jazz als Begleiter anzuschließen, lässt sich Will
endlich erweichen. Doch der Abend steht unter keinem guten Stern, denn Marissa
benimmt sich wie erwartet fürchterlich. Niemand ahnt, dass all das zu Jazz´
genialem Plan gehört...